Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen macht Konsolen unattraktiv"
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f1f2f3
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Natürlich darf man auch GameStop kritisieren, aber einige wollen denen ja schon die Existenzberechtigung absprechen, als ob sie persönlich gezwungen worden wären, Spiele dort zu günstig zu verkaufen oder zu teuer einzukaufen.
Übrigens hätten die Publisher es ja in der Hand, auch nach Veröffentlichung Mehrwerte zu bieten, so dass ein Weiterverkauf zumindest vorläufig uninteressanter würde. Wenn sie schon Inhalte aus den Spielen herausnehmen, um sie später als DLCs anbieten zu können, dann könnte man ja auch mal einiges kostenlos verteilen. Ein anderer Weg wäre eine bessere Unterstützung für Mods. Welcher Fan würde denn sein Skyrim verkaufen, solange weiterhin mit vielen zusätzlichen und vielfach exzellenten Inhalten zu rechnen ist? Aber das Gegenteil ist ja der Fall, auch Mods sind den großen Publishern wohl eher unrecht, weil man damit ja das schnelle DLC-Geschäft gefährden könnte, obwohl Bethesda auch in dieser Hinsicht eigentlich das Gegenteil beweist.
Übrigens hätten die Publisher es ja in der Hand, auch nach Veröffentlichung Mehrwerte zu bieten, so dass ein Weiterverkauf zumindest vorläufig uninteressanter würde. Wenn sie schon Inhalte aus den Spielen herausnehmen, um sie später als DLCs anbieten zu können, dann könnte man ja auch mal einiges kostenlos verteilen. Ein anderer Weg wäre eine bessere Unterstützung für Mods. Welcher Fan würde denn sein Skyrim verkaufen, solange weiterhin mit vielen zusätzlichen und vielfach exzellenten Inhalten zu rechnen ist? Aber das Gegenteil ist ja der Fall, auch Mods sind den großen Publishern wohl eher unrecht, weil man damit ja das schnelle DLC-Geschäft gefährden könnte, obwohl Bethesda auch in dieser Hinsicht eigentlich das Gegenteil beweist.
Zuletzt geändert von f1f2f3 am 10.02.2013 19:46, insgesamt 2-mal geändert.
- De_Montferrat
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Also ganz so "faul", wie du es nennst, stellt sich Gamestop nicht in die Mitte. Die haben schließlich auch Kosten (Miete, Energie, Personal, Ware). Es handelt sich um ein völlig legitimes Geschäftsmodell, um das sich die Publisher aus ihren eigenen Gründen nicht bemühen.Scipione hat geschrieben: Das ist richtig. In diesem Zusammenhang kann man dann aber auch fragen, wieso sich immer soviele über die pöhsen Publisher beschweren, die pöhse DLC Politik, die Online-Pässe, das DRM, etc...
Oder überhaupt über "schlechte" Spiele oder das Melken von Marken. Oder wie jetzt das mögliche Unterbinden des Weiterverkaufs. Da wird auch niemand gewzungen das zu kaufen oder da mitzumachen, und dennoch ist das Nöhlen darüber eines der vorherrschenden Themen in Spieleforen.
Der Unterschied ist, die produzieren zumindest noch was bzw stellen Unsummen für die Realisierung der Projekte bereit, was auch häufig mit grossen Risiken verbunden ist, da der Erfolg nicht auszurechnen ist.
Gamestop dagegen stellt sich mehr oder weniger faul in die Mitte und verkauft die Sachen fast so als hätten sie sie selbst produziert, und bieten für die Kunden fürchterliche Konditionen. Zocken somit beide Seiten ab. Ja klar ist da jeder selbst schuld, wenn er das mitmacht, aber wie gesagt, da kann man auch gleich an den Anfang der Kette springen und dort das gleiche Argument anbringen. :wink:
Entweder sagen wir, soll doch jeder machen was er will, und wenn der Markt es nicht annimmt, dann sind sie eben selbst Schuld. Oder wie kritisieren, und dann muss auch Gamestop kritisiert werden (dürfen).
An dein Argument bzgl. der DLC-Kritik habe ich auch beim Verfassen meines Beitrags gedacht. Das kann man meiner Meinung nach aber nicht vergleichen. Natürlich muss man sich keinen DLC kaufen und es kommt auch auf die Art und den Inhalt eines DLCs an, aber man sieht ja immer mehr, wohin sich das Ganze entwickelt bzw. wohin die Publisher streben. Erst waren es nur unnötige Sachen (Kostüme, Waffen, etc.), dann folgten bald herausgeschnittene Spielinhalte (AC II, PoP, etc.) ehemalige Cheats und Trainer, DLC, der sich bei Auslieferung bereits auf der Disc befindet und nun integriert man massig DLC in einem Einzelspieler-Spiel. Es hat also Auswirkungen auf alle Nutzer. Ich sehe hier eher, dass die Publisher sich unverdient (wurden die Spielkopien bzw. Lizenzkopien doch bereits einmal verkauft) bereichern wollen, weil man nicht mehr weiß, wo man neben (versteckten) Preiserhöhungen, DLC, Abos, und und und noch schnell und leicht an Geld kommen soll.
Das Unterbinden des Gebrauchtmarktes oder gerade DRM eignet sich ebenfalls nicht als Vergleich. Es handelt sich lediglich um Beschränkung essentieller Kundenrechte und dient lediglicher der vollen Kontrolle des Produkts, der Konsumenten, die eben jenes Produkt bereits käuflich erworben haben und nebenbei natürlich dem Gewinn, der abfällt. Das hat mit Gamestop nichts zu tun.
Seltsam, dass Gamstop aber immer noch gut genug für die Hersteller ist, dass diese diverse, eigene Boni für Vorbesteller oder andere Beigaben bekommen.
- 3nfant 7errible
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
f1f2f3 hat geschrieben:Natürlich darf man auch GameStop kritisieren, aber einige wollen denen ja schon die Existenzberechtigung absprechen, als ob sie persönlich gezwungen worden wären, Spiele dort zu günstig zu verkaufen oder zu teuer einzukaufen.
Übrigens hätten die Publisher es ja in der Hand, auch nach Veröffentlichung Mehrwerte zu bieten, so dass ein Weiterverkauf zumindest vorläufig uninteressanter würde. Wenn sie schon Inhalte aus dem Spiel entfernen, um sie später als DLCs anbieten zu können, dann könnte man ja auch mal einiges kostenlos verteilen. Ein anderer Weg wäre eine bessere Unterstützung für Mods. Welcher Fan würde denn sein Skyrim verkaufen, solange weiterhin mit vielen zusätzlichen und vielfach exzellenten Inhalten zu rechnen ist? Aber das Gegenteil ist ja der Fall, auch Mods sind den großen Publishern wohl eher unrecht, weil man damit ja das schnelle DLC-Geschäft gefährden könnte, obwohl Bethesda auch in dieser Hinsicht eigentlich das Gegenteil beweist.
Wie gesagt, wenn dir das Modell oder Angebot bestimmter Publisher nicht gefällt dann kauf es doch einfach nicht.
oder um De_Monterrat zu antworten...
Lass die Leute doch IHRE Sachen kaufen wo und von wem sie wollen. Es ist immer das gleiche Prinzip :wink:De_Montferrat hat geschrieben: Lass die Leute doch IHRE Sachen verkaufen, wo sie wollen.
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Ja, aber es gibt genau einen wichtigen Unterschied: Während es mich nicht berührt, ob alle Welt zu Gamestop rennt oder zu Ebay, Amazon oder jedem anderen Gebrauchtwarenladen, bin ich bei DLC früher oder später möglicherweise davon betroffen, was die Mehrheit kauft, da die Publisher gerne probieren, wie weit sie gehen können und erfolgreiches integrieren. So werden immer mehr unsinnige Systeme erdacht, die einen zum Kauf von DLC bewegen sollen und immer mehr Inhalte herausgeschnitten. Aber um dich mal zu fragen: Wo siehst du dich denn von Gamestop oder dem Gebrauchtmarkt betroffen, dass du die Hersteller in ihrem Wahn unterstützt? Ich meine jetzt nicht, dass du die Geschäftsgebaren der Gamestop-Kette den Kunden gegenüber unfair empfindest (das interessiert die Publisher ja nämlich überhaupt nicht), sondern wie es dich persönlich berührt?Scipione hat geschrieben:Lass die Leute doch IHRE Sachen kaufen wo und von wem sie wollen. Es ist immer das gleiche Prinzip :wink:De_Montferrat hat geschrieben: Lass die Leute doch IHRE Sachen verkaufen, wo sie wollen.
In einem stimmen wir aber auf jeden Fall überein: Ich MUSS den ganzen Kram nicht kaufen oder mitmachen. Ich habe mir bis heute z. B. Asurath's Wrath von Capcom nicht gekauft, weil es bis heute (und wahrscheinlich auch in Zukunft) keine Edition gibt, die die zusätzlichen Story-DLC (und davon gibt es mehrere) enthält. Diese Abzockerei mache ich nicht mit, auch wenn es nur noch ca. 15€ kostet. Dieses Flickenwerk...
- 3nfant 7errible
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Es ist auch ein legitimes Geschäftsmodell "schlechte, zerstückelte" Ware (was übrigens auch zu einem nicht unwesentlichen Teil im Auge des Betrachters liegt) anzubieten. Wenn es dir nicht gefällt, musst du es nicht kaufen.De_Montferrat hat geschrieben: Also ganz so "faul", wie du es nennst, stellt sich Gamestop nicht in die Mitte. Die haben schließlich auch Kosten (Miete, Energie, Personal, Ware). Es handelt sich um ein völlig legitimes Geschäftsmodell, um das sich die Publisher aus ihren eigenen Gründen nicht bemühen.
Du behauptest der Vergleich hinkt, das sehe ich nicht so. Es gibt immernoch mehr als genug Alternativen mit denen du vermutlich bis ans Ende deiner Tage auskommen würdest.An dein Argument bzgl. der DLC-Kritik habe ich auch beim Verfassen meines Beitrags gedacht. Das kann man meiner Meinung nach aber nicht vergleichen. Natürlich muss man sich keinen DLC kaufen und es kommt auch auf die Art und den Inhalt eines DLCs an, aber man sieht ja immer mehr, wohin sich das Ganze entwickelt bzw. wohin die Publisher streben. Erst waren es nur unnötige Sachen (Kostüme, Waffen, etc.), dann folgten bald herausgeschnittene Spielinhalte (AC II, PoP, etc.) ehemalige Cheats und Trainer, DLC, der sich bei Auslieferung bereits auf der Disc befindet und nun integriert man massig DLC in einem Einzelspieler-Spiel. Es hat also Auswirkungen auf alle Nutzer. Ich sehe hier eher, dass die Publisher sich unverdient (wurden die Spielkopien bzw. Lizenzkopien doch bereits einmal verkauft) bereichern wollen, weil man nicht mehr weiß, wo man neben (versteckten) Preiserhöhungen, DLC, Abos, und und und noch schnell und leicht an Geld kommen soll.
Das Unterbinden des Gebrauchtmarktes oder gerade DRM eignet sich ebenfalls nicht als Vergleich. Es handelt sich lediglich um Beschränkung essentieller Kundenrechte und dient lediglicher der vollen Kontrolle des Produkts, der Konsumenten, die eben jenes Produkt bereits käuflich erworben haben und nebenbei natürlich dem Gewinn, der abfällt. Das hat mit Gamestop nichts zu tun.
Ausserdem habe ich ebenfalls gesagt, dass das komplette Unterbinden des Gebrauchtmarkts sicherlich falsch wäre, aber eben auch darauf hingewiesen, dass Gamestop bestimmt eine grosse Mitschuld daran trägt, dass man überhaupt erst auf diese Idee gekommen ist.
- 3nfant 7errible
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Also erstmal unterstütze ich niemandem in seinem Wahn.De_Montferrat hat geschrieben:Ja, aber es gibt genau einen wichtigen Unterschied: Während es mich nicht berührt, ob alle Welt zu Gamestop rennt oder zu Ebay, Amazon oder jedem anderen Gebrauchtwarenladen, bin ich bei DLC früher oder später möglicherweise davon betroffen, was die Mehrheit kauft, da die Publisher gerne probieren, wie weit sie gehen können und erfolgreiches integrieren. So werden immer mehr unsinnige Systeme erdacht, die einen zum Kauf von DLC bewegen sollen und immer mehr Inhalte herausgeschnitten. Aber um dich mal zu fragen: Wo siehst du dich denn von Gamestop oder dem Gebrauchtmarkt betroffen, dass du die Hersteller in ihrem Wahn unterstützt? Ich meine jetzt nicht, dass du die Geschäftsgebaren der Gamestop-Kette den Kunden gegenüber unfair empfindest (das interessiert die Publisher ja nämlich überhaupt nicht), sondern wie es dich persönlich berührt?Scipione hat geschrieben:Lass die Leute doch IHRE Sachen kaufen wo und von wem sie wollen. Es ist immer das gleiche Prinzip :wink:De_Montferrat hat geschrieben: Lass die Leute doch IHRE Sachen verkaufen, wo sie wollen.
Wenn mir etwas nicht gefällt oder ich es als untragbar empfinde wie zb always on Pflicht in reinem SP-Spiel, dann kauf ich es einfach nicht. Fertig aus. Es gibt soviel andere Alternativen.
Oder um mal etwas weiter auszuholen.... ich hab Spiele mit popeligster 2D Grafik gespielt. Spiele mit kurzer Spielzeit, die nur dadurch etwas länger wirkten weil sie extrem unkomfortabel designt wurden, wie nur 3 Leben und keinerlei Möglichkeit zum Speichern. Wenn ich Sensible Soccer oder Kick-Off mit PES oder FIFA von heute vergleiche - omg, Welten, nein Universen liegen dazwischen was Content, Komplexität und Gameplay anbelangt. Musste für so manches Spiel ewig lange mein Taschengeld sparen, weil die Preise teilweise um die 149 DM lagen. Und sie fielen kaum und erst sehr spät im Preis. Es gab keine tollen online Shops und überhaupt nur sehr wenige Angebote. Ein absolutes Nischenhobby, mit allen Nachteilen das sowas mit sich bringt
Wenn ich heute dagegen das wahnsinnige Angebot von tausenden Spielen sehen, die extrem schnell im Preis fallen, egal ob Secondhand oder nicht, Angebote und Special Deals überall, vollgepackt mit Content und mit tollster 3D Grafik, bei den Menschen fast schon lebensecht aussehen im Gegensatz zu den Pixelstrichmännchen von früher, high production values in jeder Hinsicht, soviele verschiedene Genre, soviel Innovationen, soviele Plattformen und das alles zu lächerlichen Preisen und in riesigen Mengen, dann, so leid es mir tut, kann ich über diese Problemchen der heutigen Spielergeneration fast nur müde lächeln...... :wink:
Zuletzt geändert von 3nfant 7errible am 10.02.2013 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
- De_Montferrat
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Das mag ja alles sein, du kannst es auch gerne so sehen, aber da du nunmal Gamestop fast schon die Existenz abgesprochen hast, muss es hierfür doch einen Grund geben? Irgendwie muss dich doch Gamestop betreffen, wenn du so dagegen bist?
Aber um dich mal zu fragen: Wo siehst du dich denn von Gamestop oder dem Gebrauchtmarkt betroffen, dass du die Hersteller in ihrem Wahn unterstützt? Ich meine jetzt nicht, dass du die Geschäftsgebaren der Gamestop-Kette den Kunden gegenüber unfair empfindest (das interessiert die Publisher ja nämlich überhaupt nicht), sondern wie es dich persönlich berührt?
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f1f2f3
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Wo sind denn die Innovationen in den heutigen Spielen? In Wahrheit ist doch das meiste heute Massenware mit immer weniger echtem Inhalt, da brauchen die Hersteller sich wirklich nicht zu wundern, wenn die Kunden die Spiele genauso schnell wieder verkaufen, wie sie selbige durchgespielt haben.
- 3nfant 7errible
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
hm, nee... eigentlich gibt es da nicht mehr viel hinzuzufügen. Ich finds wie gesagt auch blöd, wenn man über solch drakonischen Massnahmen nachdenkt und gebe Gamestop eine Mitschuld daran. Die News handelte von dem Statement eines Gamestop Verantwortlichen.De_Montferrat hat geschrieben:Das mag ja alles sein, du kannst es auch gerne so sehen, aber da du nunmal Gamestop fast schon die Existenz abgesprochen hast, muss es hierfür doch einen Grund geben? Irgendwie muss dich doch Gamestop betreffen, wenn du so dagegen bist?
Aber um dich mal zu fragen: Wo siehst du dich denn von Gamestop oder dem Gebrauchtmarkt betroffen, dass du die Hersteller in ihrem Wahn unterstützt? Ich meine jetzt nicht, dass du die Geschäftsgebaren der Gamestop-Kette den Kunden gegenüber unfair empfindest (das interessiert die Publisher ja nämlich überhaupt nicht), sondern wie es dich persönlich berührt?
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johndoe981765
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Gamestop bietet ne Dienstleistung für Leute an, welche zu doof/faul sind sind Ebay/Amazon...zu bedienen. Keine Ahnung wo das Problem ist. Um mal die ganzen Experten zu zitieren "man wird ja nicht gezwungen"....
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Chris Dee
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Es soll tatsächlich Leute geben, die in Beruf und Familie so eingespannt sind, dass sie ihre kostbare Freizeit ungern damit zubringen, ihren Rechner in Einzelteilen selber zusammen zu kaufen und zu bauen, intensive Preis- und Renditevergleiche bei Dutzenden von Versicherungen und Geldinstituten anzustellen oder Fotos zu knipsen und Artikelbeschreibungen für Computerspiele zu verfassen, die ihnen beim Verkauf weniger einbringen als das, was sie in einer halben Stunde verdienen. Solche Leute kaufen Komplettrechner, lassen ihre Finanzen von einem entsprechenden Finanzdienstleister verwalten und bringen ihre ausrangierten Computerspiele einfach kurzerhand zu Gamestop, Rebuy oder wem auch immer - wenn sie sie nicht sogar verschenken oder einfach zum Sperrmüll stellen. Natürlich wissen diese Leute, dass sie in all diesen Fällen mehr Zeit investieren und dafür mehr Geld bekommen (oder weniger ausgeben) könnten, aber da ihnen Zeit bis zu einem gewissen Punkt einfach wichtiger als Geld ist, haben sie damit nicht das geringste Problem, tun das gerne und fühlen sich wohl dabei. Wer diese Existenzberechtigung von Gamestop nicht versteht, sollte seine Zeit lieber damit zubringen, seinen Horizont ein wenig zu erweitern, anstatt Gamestop (oder eBay oder Amazon oder wem auch immer) eine Mitschuld daran zu geben, dass der Gebrauchtspielemarkt einigen Publishern ein Dorn im Auge ist - und zwar aus völlig offensichtlichen Gründen. Wenn Audi plötzlich Kurzarbeit anmelden muss, suchst Du die Mitschuld dann auch bei den Audi-Gebrauchtwagenhändlern?
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mutzelenis_extremis
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Es ist schon klar, dass ein Unternehmen wie GameStop nicht auf den Verkauf von gebrauchten Spielen verzichten will. Schließlich machen sie ja den meisten Umsatz damit.
Was ich allerdings seltsam finde ist der Unmut der Gamer über die Firmenkette. Klar sind die Gebrauchtspiele teuer, die Mitarbeiter mal gut und auch mal schlecht (Bei Dynasty Warrior 6 haste mehr Kämpfer als bei Street Fighter IV!) und die Läden für meinen Geschmack furchtbar eingerichtet, aber andererseits kann man unkompliziert Spiele verkaufen und auch welche finden, die es kaum bzw. nicht mehr gibt. Ich selbst hab da noch nie was verkauft, aber zum Beispiel gab es nur dort Gundam 2 zu kaufen (Amazon 2 - 4 Monate, Ebay null, MM und Saturn null). Mitarbeiter gefragt (Ja, das Spiel verkauft sich nicht, willste das für 39,99 €?) und eingesackt. Gebraucht gab es das auch für 69,99 €.
Um zum ersten Satz des Abschnittes zurückzukommen: Viele Spieler lästern über die Läden, kennen sich aber sehr genau mit den Preisen dort aus.
Was ich allerdings seltsam finde ist der Unmut der Gamer über die Firmenkette. Klar sind die Gebrauchtspiele teuer, die Mitarbeiter mal gut und auch mal schlecht (Bei Dynasty Warrior 6 haste mehr Kämpfer als bei Street Fighter IV!) und die Läden für meinen Geschmack furchtbar eingerichtet, aber andererseits kann man unkompliziert Spiele verkaufen und auch welche finden, die es kaum bzw. nicht mehr gibt. Ich selbst hab da noch nie was verkauft, aber zum Beispiel gab es nur dort Gundam 2 zu kaufen (Amazon 2 - 4 Monate, Ebay null, MM und Saturn null). Mitarbeiter gefragt (Ja, das Spiel verkauft sich nicht, willste das für 39,99 €?) und eingesackt. Gebraucht gab es das auch für 69,99 €.
Um zum ersten Satz des Abschnittes zurückzukommen: Viele Spieler lästern über die Läden, kennen sich aber sehr genau mit den Preisen dort aus.
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unknown_18
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Eben, was sollten sie sonst sagen... die leben von Gebrauchtspielen, logisch dass sie da entsprechend reagieren und alles tun werden um ihr Geschäft zu retten, ansonsten sind sie bald pleite. ^^Usul hat geschrieben:Ich bin mir natürlich dessen bewußt, daß 4P auch solche News erwähnen muß... aber mal ehrlich: Was sonst sollte GameStop sonst sagen? Daß das richtig geil wird?
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bazzshot667
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Kommentar
Bin kein Fan von Gamestop und Co, da man lediglich für relativ "neue" Spiele überhaupt noch Geld bekommt. Spiele die schon im Netz und auch bei großen Händlern (VorOrt und Online) günstiger sind, bekommt man bei GS und Co praktisch keinen relevanten Gegenwert mehr. Allerdings ist die Situation bei Ebay heutzutag auch nicht mehr besser. Ist eine weile her dass ich ein Spiel dort verkauft hatte. Die Neupreise waren einfach zu niedrig, als das der Aufwand sich lohnen würde. Sollte allerdings tatsächlich eine Bindung an meinen account die Zukunft sein, bin ich nicht bereit mehr als maximal 40-45Euro für ein TopSpiel mit entsprechender Spielzeit zu zahlen. Alles andere wird halt nach 3-x Monaten gekauft wenn für deutlich unter 30Euro zu haben.
Wer es anders macht ist meiner Meinung nach selber Schuld...
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- Klammeraffe
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m
Du kannst ja deinen Account theoretisch mitnehmen.Godless666 hat geschrieben:Wenn ich aber ,dank der Account-Bindung, mein "Tekken 8"nicht mehr zum Kumpel mitnehmen kann, können die sich ihre neuen Konsolen sonst wo hin stecken und ich bleib nur noch beim PC.
Vorraussetzung dafür ist ein USB-Stick und eine Internetanbindung.
Die Xbox-Live Inhalte sind ja auch Konsolen-gebunden. Solange du aber den Account mit den Inhalten mit dir rumträgst, kannst du auch die Inhalte überall benutzen.
Warum sollte das mit den Account-gebundenen Discs nicht funktionieren!?
So bekloppt sind Microsony nicht.
