Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

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adventureFAN
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von adventureFAN »

Und die ganzen tollen Nebenquests und die tollen DLCs... hach, ich hatte echt weitaus mehr und länger Spaß mit New Vegas <3
Ja, die Bugs waren Anfangs echt nervig, aber dank Community gibts ja net mehr soviele Probleme.

Gegend ist aber wirklich Geschmackssache, manchmal war es wirklich etwas öde wie im Ödland =P
Aber es war immerhin nicht so grau wie Fallout 3... darum gefällt mir auch da New Vegas etwas besser.

Grau in Grau... das fand icht schrecklich öde.
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crewmate
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von crewmate »

casanoffi hat geschrieben:Ach, egal ob Boston oder Bautzen - Hauptsache, das Szenario trifft meinen Nerv.

Fallout 3 z. B. ist für mich persönlich eines der besten Spiele aller Zeiten.
Die Mischung atomare Katastrophe und Endzeit-Downtown war einfach traumhaft schön.
Dazu noch die perfekte Steuerung, schön direkt wie bei einem klassischen Egoshooter am PC.
F3 habe ich 3x durchgespielt und dabei locker 300 Stunden verbraten...

New Vegas z. B. hat mich vollkommen kalt gelassen, obwohl es exakt das gleiche Spiel war.
Dieses USA-Cowboy-Szenario war sowas von öde, einfach schrecklich...
Außerdem fehlte mir vollkommen das verstrahlte Atomkatastrophen-Feeling.
Allein schon diese braune Staubwüsten-Farbgebung fand ich zum kotzen langweilig.
1x konnte ich mich durchwürgen, aber das war´s auch schon wieder.

Es wäre halt geil, wenn ein Fallout z. B. mal in Fukushima stattfinden würde, oder meinetwegen Chernobyl.
Warum muss es immer ein Atombomben-Kriegsszenario sein? Was anderes kennen die Amis wohl nicht.

Zeigt doch mal ein Fallout aufgrund eines atomaren Unfalls und nicht schon wieder wegen eines Alle-Menschen-wollten-sich-gegenseitig-vernichten-Dingens.
Das ist Stalker. Fallout Setting ist eine Post Atom Krieg Welt. Spot Teil 1. Advert du hast wohl auch nur 3 und NW gespielt.
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casanoffi
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von casanoffi »

crewmate hat geschrieben:Das ist Stalker. Fallout Setting ist eine Post Atom Krieg Welt. Spot Teil 1.
Ich weiß ^^
Aber man muss ja nicht immer den gleichen "Kram" raushauen ^^

Und gegen einen echten S.T.A.L.K.E.R.-Nachfolger, selbst wenn er von Bethesda kommt, hätte ich nix ;)
johndoe1544206
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von johndoe1544206 »

ich traue ehrlich gesagt keinem Entwickler zu, einen anständigen STALKER Nachfolger zu machen ^^
_Semper_
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von _Semper_ »

PixelMurder hat geschrieben:Selbst wenn ich als Modder finde, dass viele Werte in Fallout 3 unausgegoren und zuwenig schmerzhaft sind und dass das Karma-System besser sein könnte
neben der kompletten story von f3, die bestenfalls extrem unlogisch und an vielen stellen noch dazu offizieller fallout lore widerspricht, war die karmaverteilung der größte witz. die klare schwarz/weiß-zeichnung, das beliebige zusammenwürfeln der fraktionen, total unlogisches leveldesign, die cliché-überladung und der austausch des schauplatzes hat dem ganzen dann den todesstoß verpasst. klar fällt einem das als einsteiger nich wirklich auf und die wenigsten interessiert es überhaupt.
es geht auch weniger darum, dass das komplette spielprinzip geändert wurde (die rundenkämpfe aus f1+f2 boten eh nie wirklich die taktische tiefe), damit kann man leben. im gegenteil finde ich sogar die egosicht und das klettern durch ruinen als willkommene änderung.
das größte problem is eher, dass man dem spiel anmerkt, dass es aus dem tes-baukasten stammt, nach genau dem gleichen prinzip funktioniert und lediglich um schusswaffen erweitert wurde. f3 is ein postapokalyptisches spiel ohne gedankliche und spielerische tiefe, welches bis auf den titel und einer handvoll begriffen im spiel mit fallout absolut nichts gemein hat.

mir graut vor einem weiteren ableger der serie, sofern er nich aus der feder obsidians stammt.
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TheLaughingMan
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von TheLaughingMan »

Was ich richtig geil fände wäre ein Fallout Game in dem man sich am Anfang nicht seinen persönlichkeitslosen Char erstellt sondern eine richtige Person spielt, wie beim Witcher. Das ergäbe ganz andere Möglichkeiten mit der Welt zu agieren


Und die Story soll Kkat schreiben....habe ich das gerade geschrieben?
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crewmate
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von crewmate »

TheLaughingMan hat geschrieben:Was ich richtig geil fände wäre ein Fallout Game in dem man sich am Anfang nicht seinen persönlichkeitslosen Char erstellt sondern eine richtige Person spielt, wie beim Witcher. Das ergäbe ganz andere Möglichkeiten mit der Welt zu agieren


Und die Story soll Kkat schreiben....habe ich das gerade geschrieben?
Ja, eingeschränktere.
Das nimmt allerdings jegliche spielerische Freiheit, wenn es so aufgezogen wird. Geralt bei The Witcher ist nun mal ein Monster Jäger. Es widerspricht seiner Figur zu schleichen, um Gegner zu umgehen oder sich aus Konflikten raus zu reden. Eine solche Freiheit ist auch nicht das Ziel von CDPR. Die Hexer Bücher handeln, soweit ich weiß, ja auch davon.

Oder es endet wie die Infamous Spiele, in denen der Held so schwammig geschrieben ist, damit alle Lösungen und Entscheidungen noch zum Charakter passen. Mit einer deftigen Schwarz/Weiß Zeichnung ohne Grauzone.
Clint Hocking hat auf der GDC diesem Phänomen mal einen Namen gegeben: "Ludonarrative Dissonance". Wenn Handlung und Gameplay nicht zusammen passen. Das zieht sich durch viele der Spiele, die auf Handlung mit vielen Zwischensequenzen setzen, wie The Last of Us oder Max Paine 3. Ereignisse wirken sich nicht aufs Gameplay aus. So wirkt alles voneinander isoliert und getrennt.
Oder auch Clint Hockings Far Cry 2.
http://en.wikipedia.org/wiki/Ludonarrative

Gothic ist da noch ein recht gutes Beispiel, wie es besser laufen kann, doch abseits von der markanten Stimme des Sprechers und dem natürlich wirkenden Ruhrpot Dialogen, hat man den Helden wenig charakterisiert.

Eine Sinnvolle Lösung für Bethesdas Open World Rollenspiele wäre DLC Add On, in der man einen festgelegten Charakter mit eigener Handlung spielt.

Bethesda muss endlich mal in gute Autoren investieren, gerade für die Rahmenhandlungen der Quests. Obsidian hat es zumindest in den New Vegas DLCs gezeigt, was geht, wenn gute Autoren am Drücker sind. Dead Money, Old World Blues, Lonesome Road... Ich war hin und weg.
Zuletzt geändert von crewmate am 25.06.2014 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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TheLaughingMan
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von TheLaughingMan »

Es muss ja kein Open World RPG sein. Die Fallout Welt ist groß und tief genug um mal was anderes damit anzustellen. Ein Action Adventure wäre auch nicht schlecht.
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sourcOr
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von sourcOr »

Ich fand Fallout 3 so als Nichtkenner der Reihe ganz reizvoll. Aber ich war doch nur ein Blinder, denn New Vegas hat mir erst das Licht gezeigt. Wäre ich nicht von der Gleichartigkeit des Gameplays etc. so von Fallout ausgelaugt gewesen, ich hätte es definitiv durchgezockt. Für mich ziemlich eindeutig das bessere Spiel von den beiden. Von daher erwarte ich mir vorallem nach Skyrim nichts von Bethesda, Fallout 4 kann mir so ziemlich gestohlen bleiben.
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adventureFAN
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von adventureFAN »

Aber man kann vielleicht darauf hoffen, dass nach F4 dann wieder ein Teil von Obsidian kommt =D
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crewmate
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von crewmate »

Das hängt davon ab, wie gut Pillows of Eternity und Torment für die laufen werden.
Und persönlich, ob die so frei endlich mal ein Spiel im spielbaren Vanilla Zustand veröffentlichen. Die Launch Qualität zieht sich so durch Obsidians Output durch, egal bei welchem Entwickler.
TheLaughingMan hat geschrieben:Es muss ja kein Open World RPG sein. Die Fallout Welt ist groß und tief genug um mal was anderes damit anzustellen. Ein Action Adventure wäre auch nicht schlecht.
Es gab schon vorher mit Fallout Tactics einen Ableger.
Aber thx, das du nicht ein bisschen auf meine Punkte eingehst. >:-(
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adventureFAN
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von adventureFAN »

...und trotz der Bugs waren es trotzdem immer sehr gute Spiele. Egal ob New Vegas, KotoR 2 oder Neverwinter NIghts 2.
In vielen Bereichen wurde sogar das "Mutterspiel" immer übertroffen.
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TheLaughingMan
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von TheLaughingMan »

crewmate hat geschrieben:Das hängt davon ab, wie gut Pillows of Eternity und Torment für die laufen werden.
Und persönlich, ob die so frei endlich mal ein Spiel im spielbaren Vanilla Zustand veröffentlichen. Die Launch Qualität zieht sich so durch Obsidians Output durch, egal bei welchem Entwickler.
TheLaughingMan hat geschrieben:Es muss ja kein Open World RPG sein. Die Fallout Welt ist groß und tief genug um mal was anderes damit anzustellen. Ein Action Adventure wäre auch nicht schlecht.
Es gab schon vorher mit Fallout Tactics einen Ableger.
Aber thx, das du nicht ein bisschen auf meine Punkte eingehst. >:-(
Hmm...mal überlegen...Max Payne 3 habe ich schon wieder aus meinem Gedächtnis gestrichen. TLoU...was genau sind da für Diskrepanzen aufgetaucht?

Wie gesagt, ein Großteil der "Entscheidung hier, Konsequenz da" Spielchen würde bei einer stringenten Story in der man nicht immer überall hingehen kann wo man will wegfallen. Muss ja auch nicht immer sein. Mir fällt kein Game ein dem das in Bezug auf Charakterentwicklung und Pacing gut getan hätte. Mal gucken wie Geralt sich schlägt. Und wenn man Obsidian genug Zeit gibt kriegen sie auch was ordentliches hin. Stick of Truth hat doch funktioniert, oder?
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King Rosi
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von King Rosi »

adventureFAN hat geschrieben:Und die ganzen tollen Nebenquests und die tollen DLCs... hach, ich hatte echt weitaus mehr und länger Spaß mit New Vegas <3
Ja, die Bugs waren Anfangs echt nervig, aber dank Community gibts ja net mehr soviele Probleme.

Gegend ist aber wirklich Geschmackssache, manchmal war es wirklich etwas öde wie im Ödland =P
Aber es war immerhin nicht so grau wie Fallout 3... darum gefällt mir auch da New Vegas etwas besser.

Grau in Grau... das fand icht schrecklich öde.
und genau wegen letzteres fand ich F3 wesentlich authentischer. wenn man bei new vegas in der mohave rumläuft, hat man nicht das gefühlt der endzeitstimmung. ok vllt bischen krass ausgrdrückt, aber aufjedenfall fühlt es sich bei F3 mehr nach endzeitstimmung an als bei new vegas, besonders wenn man in DC rumläuft. desweiteren wirkten in new vegas die ortschaften teils lieblos hingeklatscht, bestes beispiel ist primm über das man relativ zu beginn des spiels stolpert. bis dato hatte ich es, dieses fallout gefühlt das ich auch bei F3 hatte. aber ab da ging es irgendwie bergab bei mir, so dass ich nach knapp 40 std schon fast keine lust mehr hatte. bei F3 habe ich weit über 100std verbracht.

einzig die charaktere im den spielen selber waren bei new vegas eindeutig besser. allerdings ist eben die allgemeine stimmung, die atmosphäre die allein die landschaft schon vermittelt fast schon der ausschlaggebende punkt bei solchen spielen, für mich. es ist quasi der sockel auf dem die figur (charaktere, story) steht. und wenn der sockel bröckelt, droht eben die figur zu fallen, da kann sie noch so schön sein. und bei new vegas war der sockel eben bröckelig.
Zuletzt geändert von King Rosi am 25.06.2014 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
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crewmate
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Re: Fallout 4: Gerücht: Schauplatz ist Boston

Beitrag von crewmate »

Das bestreite ich nicht. Die New Vegas DLCs sind für mich die besten wRPG Erlebnisse, die ich in den letzten Jahre hatte.
Doch mit solchen Launch Zuständen baut ein Studio einen negativen Ruf auf.