Capcom: Mehr Horror in Resident Evil 6?

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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

Die Lol Plag(ue)Ass wurden so schwammig eingeführt und jeder hats gefressen und für gut befunden. Der Hooked-Man erscheint wenn Leon Halluzinationen bekommt, und alle so.... "WTF? NO!"
Inari
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Beitrag von Inari »

Ich fand die Plagas nie wirklich gut. Anstatt Zombies hatten wir nun infizierte Parasitenmenschen vorgesetzt bekommen. Es hat spielerisch funktioniert, aber gut war es mMn nicht.

T Virus, G Virus... gefällt mir viel besser als Plagas.

Die Geisterzombies finde ich echt ganz cool. Die sind eine gruseligere und fiesere Version der normalen Zombies. Plaga hingehen waren nur eine andere Art von Zombie, eine nicht so coole wie ich finde. Einen Parasiten kann man effektiv mit Waffengrwalt umbringent, einen Virus eher nicht.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

the curie-ous hat geschrieben:Die Lol Plag(ue)Ass wurden so schwammig eingeführt und jeder hats gefressen und für gut befunden. Der Hooked-Man erscheint wenn Leon Halluzinationen bekommt, und alle so.... "WTF? NO!"
Die Plagas wurden mit viel Feingefühl, umfangreicher Hintergrundgeschichte und langsam aufbauend eingeführt. Kaum ein Spiel stellt besser einen neuen Feind vor als Resi4. Mikami zieht seit jeher als Flawless Victory durchs land. Die Plagas haben sogar eine wissenschaftliche Grundlage in der Realität, Troll. http://www.youtube.com/watch?v=EWB_COSUXMw
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

... oder die Jungs haben sich vor der Entwicklung 'nen netten Filmeabend mit Die Körperfresser kommen, The Faculty und Das Ding aus einer anderen Welt gemacht, dazu ein bisschen lustiges Rauchen, Bier und Chips.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Und was haben Mikami dann bei Resi1 geguckt? John Romero, Lucio Fulci, Paul W. S. Anderson, dazu ein bisschen lustiges Rauchen, Bier und Chips.
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

Crewmate hat geschrieben:Und was haben Mikami dann bei Resi1 geguckt? John Romero, Lucio Fulci, Paul W. S. Anderson, dazu ein bisschen lustiges Rauchen, Bier und Chips.
Warum nicht?
Soll das deine vorherige Aussage:
Die Plagas wurden mit viel Feingefühl, umfangreicher Hintergrundgeschichte und langsam aufbauend eingeführt. Kaum ein Spiel stellt besser einen neuen Feind vor als Resi4. unterstützen?
Mir kann keiner erzählen, das man heute bei entwerfen eines Skripts nicht von vergangenen Büchern, Filmen, Geschichten oder Videospielen beeinflußt wurde.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Was ist schlimm daran? Widerspricht meiner Aussage nicht.
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

"Widerspricht meiner Aussage nicht."
Meiner Meinung nach ist es aber sehr oberflächlich, wenn man denkt dass die Idee der Lol Plag(ue)Ass originel und individuell und neu und innovativ und nie dagewesen ist. Deswegen der Bezug auf die genannten Filme. Man hat einfach viele Dinge von verschiedenen Quellen übernommen. Das sehe ich als nichts schlechtes. Denn gut geklaut ist besser, als schlecht erfunden. Seit dem ersten Teil habe ich ständig das Gefühl eines Deja Vú's.

"Die Los Plagas wurden mit viel Feingefühl eingeführt?"
Die Dinger waren für alles, was Gegner auf der Stirn stehen hatte, verantwortlich; seit dem ersten Moment wo ich auf den Ganados getroffen bin, nach 5 Minuten Spielzeit. Ab und zu gab es einen Papierschnipsel, wo grob drauf stand
"Hey, hallo wir sind auch noch da, nur nich hier, viel Spaß, gez. T/G-Virus"

umfangreiche Hintergrundgeschichte?
Die Dinger wurden inner Höhle ausgegraben und in nur einem Dorf an der spanischen Küste - was gefühlte 100km von jeglicher Zivilisation entfernt liegen muß, denn spanien ist ja so groß- unter Ausschluß jeglicher staatlicher Behörden oder Öffentlichkeit versteckt gehalten.

Am Ende des Spiels gab es bei den Durchlauf der Credits die Einführungsgeschichte der Los Plagas im Dorf Pueblo (spanisch für Dorf; der Award für Creativeness geht an Capcom), in einem Comic. Hier hätte man so schön eine richtig geile Sequenz basteln können, wie was alles passiert. Aber nein. Und sich dann wundern wenn der Spieler die Los Plagas nicht ernst nimmt.
Im 2 Teil sah man wie Hunk mit seinem Trupp durch die Abwässer von Raccon City stiefelt; William Birkin erschießt; Birkin sich den G-Virus spritzt um danach als Mutant den Trupp grausamst den Arsch versohlt und wie die Ratten das ausgelaufene Virus naschen um es dann unter die Bevölkerung zu verbreiten. Da war was los. Das war geil. Die Sequenz schau ich mir heut noch an. Und was ist mit diesen Los Plagas gemacht worden????

Los Plagas: http://www.youtube.com/watch?v=TCvJHDzi0ZI


G-Virus: http://www.youtube.com/watch?v=xJIJefjjvvg
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Ich habe nie behauptet, das die Plagas neu und innovativ sind. Wo hab ich das geschrieben? Sie sind aber unverbraucht, im gegensatz zu Viren, die Zombis erzeugen. Mit den Plagas haben sich neue Möglichkeiten offenbart.

Ist eine Geschichte für dich nicht mehr als die Summe an Zwischensequenzen, Dialogen und Papieren?
In einem Videospiel gilt die Maxime "Do, don't show". Es zählt auch, was dem Spieler eben NICHT aufs Auge gedrückt wird. Die Umgebung, Gesten und Kleidung der Charaktere. Wir definieren uns auch darüber, was wir in unseren Taschen haben. Die Taschen eines Junkies werden nicht dasselbe inne haben, wie die Hosentasche von Josef Ackermann. Die Gestaltung und Inneneinrichtung eines Zimmers sagt viel über seinen Bewohner aus.

Das hat RE4 von den einfachen Hütten der Ganados, mit ihrer rustikalen Einrichtung, vergammeltem Essen und blutigen Kultschreinen bis hin zu dem prunken Schloss Salazars mit seinen festlichen Ballsäalen, einladenen Schlafgemächern und verwickeltem Heckenlabyrinth.

Das Setting bietet mehr Freiheit als die immer gleichen Militäranlagen und Herrenhäuser der vorrigen REs. Auch das ist Storytellung. Es muss gar nicht mal viel erzählt werden. Da ist ein Blutfleck und irgendeine Geschichte dazu. Gute Unterhaltung lässt den rest im Kopf des Spielers passieren. Das passt sowohl zu RE4, Silent Hill als auch Hangover.

ansonsten, wann ist denn endlich schluss für euch?
Racoon City gibt es nicht mehr. Es wurde in Nemesis in die Luft gejagt und um auch noch die letzten geschichten zu erzählen und möglichen Orte aufzusuchen Outbreak File #1 und #2 gemacht. Man hat den ersten Teil hübsch wieder veröffentlicht, vom Meister selbst. Es gibt nichts mehr über Recoon City zu erzählen. Die Umbrella Corp ist komplett enthüllt. Ihr lächerliches Ziel, ihre eigenwilligen Strippenzieher, ihre merkwürdigen Ortschaften und extravaganten Anwesen. Die Scheiße zog sich bis in die Arktis, das fällt also auch schon raus.
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DeadPool HL
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Beitrag von DeadPool HL »

Für mich als RE Fan der ersten Stunde, der alle Teile incl. Spin-Offs auf allen Konsolen mehrmals durchgespielt hat und alle Bücher und Filme besitzt, ist mit dem Fall von Umbrella und dem daraus resultierenden Fehlen des T- bzw. G-Virus die Serie den Bach runter gegangen.
straightjacket
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Beitrag von straightjacket »

Crewmate hat geschrieben: ansonsten, wann ist denn endlich schluss für euch?
Racoon City gibt es nicht mehr. Es wurde in Nemesis in die Luft gejagt und um auch noch die letzten geschichten zu erzählen und möglichen Orte aufzusuchen Outbreak File #1 und #2 gemacht. Man hat den ersten Teil hübsch wieder veröffentlicht, vom Meister selbst. Es gibt nichts mehr über Recoon City zu erzählen. Die Umbrella Corp ist komplett enthüllt. Ihr lächerliches Ziel, ihre eigenwilligen Strippenzieher, ihre merkwürdigen Ortschaften und extravaganten Anwesen. Die Scheiße zog sich bis in die Arktis, das fällt also auch schon raus.
Für mich schon lange... Nur für Capcom nicht...
Anstatt die Serie dann auch in Ruhe zu lassen, wird der Name für Sequels missbraucht, die nur noch im entferntesten mit dem Original zutun haben.
Hätten se halt für die Las Plagas und dieses Gesocks eine neue Serie aus ihren Festplatten gestampft. Aber ein etablierter Name verkauft sich natürlich besser und leichter.
Gleichzeitig wundern, wenn die Fanbase sich in zwei Lager spaltet und sich in Foren die Schädel einschlägt... :ugly:
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

Crewmate hat geschrieben:Ich habe nie behauptet, das die Plagas neu und innovativ sind. Wo hab ich das geschrieben? Sie sind aber unverbraucht, im gegensatz zu Viren, die Zombis erzeugen. Mit den Plagas haben sich neue Möglichkeiten offenbart.

Ist eine Geschichte für dich nicht mehr als die Summe an Zwischensequenzen, Dialogen und Papieren?
In einem Videospiel gilt die Maxime "Do, don't show". Es zählt auch, was dem Spieler eben NICHT aufs Auge gedrückt wird. Die Umgebung, Gesten und Kleidung der Charaktere. Wir definieren uns auch darüber, was wir in unseren Taschen haben. Die Taschen eines Junkies werden nicht dasselbe inne haben, wie die Hosentasche von Josef Ackermann. Die Gestaltung und Inneneinrichtung eines Zimmers sagt viel über seinen Bewohner aus.

Das hat RE4 von den einfachen Hütten der Ganados, mit ihrer rustikalen Einrichtung, vergammeltem Essen und blutigen Kultschreinen bis hin zu dem prunken Schloss Salazars mit seinen festlichen Ballsäalen, einladenen Schlafgemächern und verwickeltem Heckenlabyrinth.

Das Setting bietet mehr Freiheit als die immer gleichen Militäranlagen und Herrenhäuser der vorrigen REs. Auch das ist Storytellung. Es muss gar nicht mal viel erzählt werden. Da ist ein Blutfleck und irgendeine Geschichte dazu. Gute Unterhaltung lässt den rest im Kopf des Spielers passieren. Das passt sowohl zu RE4, Silent Hill als auch Hangover.

ansonsten, wann ist denn endlich schluss für euch?
Racoon City gibt es nicht mehr. Es wurde in Nemesis in die Luft gejagt und um auch noch die letzten geschichten zu erzählen und möglichen Orte aufzusuchen Outbreak File #1 und #2 gemacht. Man hat den ersten Teil hübsch wieder veröffentlicht, vom Meister selbst. Es gibt nichts mehr über Recoon City zu erzählen. Die Umbrella Corp ist komplett enthüllt. Ihr lächerliches Ziel, ihre eigenwilligen Strippenzieher, ihre merkwürdigen Ortschaften und extravaganten Anwesen. Die Scheiße zog sich bis in die Arktis, das fällt also auch schon raus.

Das ist keine generelle Hauptsache-ich-bin-gegen-Crewmates-und-Crewmates-Mates-of-Interest-Meinung Diskussion.
Außerdem ist das eine Diskussion über eine fiktive Handlung eines Videospiels, wo man sich dennoch über Plotholes unterhalten kann.

Deine Argumentation FÜR die Los Plagas ließt sich für mich nunmal so. Deswegen das Geschreibsel über innovativ und neu und blablabla.....

Die Handlung von RE4 im Dorf hat mir auch am meisten Spaß. Es erinnerte mich oft an den Stadtteil aus RE3; alles und jeder ist gegen mich; ab und zu bin ich in Häusern unterwegs und hab das Gefühl einer gewissen Freiheit -die doch sehr eingeschränkt war. Hat mir gut gefallen.
Um meine Abneigung gegen den Inhalt des restlichen Spieles auszudrücken könnte ich die ganzen Plotholes beschreiben, welche schon in der ersten Spielminute beginnen.

Wie gesagt, das Dorf dient gut als Schauplatz für Resident Evil, das Schloß und vorallem danach die Insel sprengen den doch sehr dünnen realgeschichtlichen Rahmen -den sich RE bei jedem neuen Spiel selbst verkleinert.

Das RE neue Orte benutzt um die Handlung fortzuführen ist ein richtiger Schritt. Es heißt ja das Umbrella ein weltweit operirendes Unternehmen sei.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Entweder es war der Film, oder Code: Veronia, aber nach der Vaporisierung von RC sind die Aktienkurse leicht in den Keller gegangen. Klar kann man jetzt noch was aus dem Hut zaubern, aber interessiert dich das noch. Es ist klar wer Umbrella ist, wir haben die gesammte Ashcroft Familie zum Teufel gejagt. Ich müsste mir nochmal die Sequenz mit Krauser angucken, im 4ten labert der Wesker Verschnitt ja kurz über ihn.

RE4 beeindruckt mich so wegen dieses dicken Sacks an Ideen. ich kann mir vorstellen wie das team um Mikami damals am großen Tisch saß und im Mindmap Stil sämtliche Einfälle sammelten und sinnvoll ins Spiel integrierten. Die Ideen gut umzusetzten, das ist die Meisterleistung. Alone in the Dark: Inferno kann man hier als Gegenbeispiel nehmen.

Das Inventar war um Galaxien besser als das 9Block Kisten system. Ein Ei ist so groß wie ein Ei und nicht wie eine AK47.
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Nbass
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Beitrag von Nbass »

Crewmate hat geschrieben:Entweder es war der Film, oder Code: Veronia, aber nach der Vaporisierung von RC sind die Aktienkurse leicht in den Keller gegangen. Klar kann man jetzt noch was aus dem Hut zaubern, aber interessiert dich das noch. Es ist klar wer Umbrella ist, wir haben die gesammte Ashcroft Familie zum Teufel gejagt. Ich müsste mir nochmal die Sequenz mit Krauser angucken, im 4ten labert der Wesker Verschnitt ja kurz über ihn.

RE4 beeindruckt mich so wegen dieses dicken Sacks an Ideen. ich kann mir vorstellen wie das team um Mikami damals am großen Tisch saß und im Mindmap Stil sämtliche Einfälle sammelten und sinnvoll ins Spiel integrierten. Die Ideen gut umzusetzten, das ist die Meisterleistung. Alone in the Dark: Inferno kann man hier als Gegenbeispiel nehmen.

Das Inventar war um Galaxien besser als das 9Block Kisten system. Ein Ei ist so groß wie ein Ei und nicht wie eine AK47.
Beim Inventar kann ich dir uneingeschränkt zustimmen. Generell war RE 4 eigentlich kein schlechtes Spiel, ich hab es auch recht gerne gespielt. MIr fehlte aber leider auch schon da der Horror ein wenig und !knackige! Rätsel. Alles in allem ging RE 4 aber wirklich in Ordnung.
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

Jo, beim Inventar hab ich bei 20Std Spielzeit, gefühlte 10Std damit verbracht mein Zeug immer wieder neu zu sortieren. War aber cool. Man konnte ja jetzt endlich seinen ganzen Krimskrams sinnvol platzieren. Und wie schon richtig angemerkt, braucht eine Schrotflinte mehr Platz als ein Ei.