Umfrage: Shooter in aktuellem Krieg finde ich...

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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

bei MoH interesiert mich eher der singleplayer
ist ja auch ne ganz andere engine usw
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Vino
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Re: fsdsfd

Beitrag von Vino »

Sid6581 hat geschrieben:Leider nicht auszufüllen, wo ist der Punkt "Fände ich interessant, wenn das Thema differenziert behandelt werden würde".
genau das, habe ich auch gedacht. aktuelle Themen wie Kriege? Gerne - aber es sollte dafür einen Grund geben, anstatt als Kulisse zu dienen. Und ich nehme stark an, dass es hier einfach nur Showeffekt ist.

Na ja, Shooter interessieren mich eigentlich nicht. Wenn sie aber eine differenzierte Sicht auf die Geschehnisse bieten würden, hätt ich vllt. auch mal wieder Lust drauf. Aber so... da ist einer wie der andere. BF:BC spiele ich gelegentlich noch, da es manchmal auch Spaß macht, den Pyromanen zu spielen - aber auch da war mir der SP zu langweilig und bin gleich auf den MP umgestiegen.
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

Wenn man sich bewußt wird das MoH kein Antikriegsspiel ist, sondern ein einfacher Actionshooter - so wie CoD- dann können die so viel Action, Gekrache, fehlendes Recoil, Railshooterabschnitte, unendliches respawnen der Gegner, lahme KI und Heavy Metal dem Spieler geben, bis der Arzt geht.

So wie der ein oder andere Kriegsfilm von sich behauptet Antikriegsfilm zu sein - denn das sind die wenigsten, warum dann nicht auch Spiele?

MoH und CoD unterhalten, wollen doch zeigen wie geil es ist der Macker mit Flinte zu sein. Ich wüßte nicht das mich eine Szene zum nachdenken angeregt hat, wie schrecklich doch Krieg und so ist.
Bisher hab ich interaktives Hollywood gespielt. Spannend, actiongeladen, manchmal traurig, aber eine implizierte Botschaft kam bei mir noch nicht an.
Meiner Meinung nach hat ein Film oder ein Spiel seine Antikriegsbotschaftsstempel verloren, wenn man dieses Medium "hollywoodisiert": u.a. wenn Explosionen lauter und häufiger werden müssen; wenn reale Fakten außer Acht gelassen werden; wenn man sich als Zuschauer/Spieler der Gefahr so gut wie nicht bewußt wird; wenn es nur eine einseitige Darstellung gibt.
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Vino
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Beitrag von Vino »

me, you - fuck, fuck hat geschrieben:Wenn man sich bewußt wird das MoH kein Antikriegsspiel ist, sondern ein einfacher Actionshooter - so wie CoD- dann können die so viel Action, Gekrache, fehlendes Recoil, Railshooterabschnitte, unendliches respawnen der Gegner, lahme KI und Heavy Metal dem Spieler geben, bis der Arzt geht.

So wie der ein oder andere Kriegsfilm von sich behauptet Antikriegsfilm zu sein - denn das sind die wenigsten, warum dann nicht auch Spiele?

MoH und CoD unterhalten, wollen doch zeigen wie geil es ist der Macker mit Flinte zu sein. Ich wüßte nicht das mich eine Szene zum nachdenken angeregt hat, wie schrecklich doch Krieg und so ist.
Bisher hab ich interaktives Hollywood gespielt. Spannend, actiongeladen, manchmal traurig, aber eine implizierte Botschaft kam bei mir noch nicht an.
Meiner Meinung nach hat ein Film oder ein Spiel seine Antikriegsbotschaftsstempel verloren, wenn man dieses Medium "hollywoodisiert": u.a. wenn Explosionen lauter und häufiger werden müssen; wenn reale Fakten außer Acht gelassen werden; wenn man sich als Zuschauer/Spieler der Gefahr so gut wie nicht bewußt wird; wenn es nur eine einseitige Darstellung gibt.
es gibt aber genügend Beispiele für Filme, die differenziert an das Thema herangehen. Ich kenne aber kein Spiel, das sowas tut.
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

@isaak

Wenn du damit meinst, das es Antikriegsfilme gibt, aber bisher noch keine Antikriegsspiele veröffentlicht wurden, dann sind wir vollkommen einer Meinung.
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Venator1.6
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Beitrag von Venator1.6 »

isaak-imanuel hat geschrieben: es gibt aber genügend Beispiele für Filme, die differenziert an das Thema herangehen. Ich kenne aber kein Spiel, das sowas tut.
Mit Spec Ops: The Line kommt nächstes Jahr so ei Spiel raus: EIn Shooter, der moralische Bedenken äußert.
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sinsur
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Beitrag von sinsur »

ShinmenTakezo hat geschrieben:hab mal angegeben dass es mir egal ist wo es stattfindet

aber um ehrlich zu sein denke ich dass man doch anders über die sache denken würde wenn einen die kriegsthematik selber betreffen würde

z.b. angenommen hier würden aus welchem grund auch immer wieder kriegszustände herrschen bei dem man freunde oder sogar familienmitglieder verliert

und dann erfährt man dass infinity ward o.ä. an einem spiel arbeitet welches sich genau um diesen vorfall dreht und man hört wie toll die andren spieler dass doch finden

würde ich wahrscheinlich auch ungläubig den kopf schütteln und fragen was mit unserer gesellschaft los ist dass man aus dem leid anderer ein spiel machen muss welches nicht wie manche filme zum wachrütteln dient sondern REIN der unterhaltung

gruß
Es sind diese Woche übrigens wieder Deutsche Soldaten in Afghanistan getötet worden.
ChaosPhoenix
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Beitrag von ChaosPhoenix »

mr archer hat geschrieben:Hier möchte ich zu Anfang gleich widersprechen. Krieg ist leider in der Geschichte des Menschen stets Teil seiner Kultur gewesen. Soweit richtig. Punkt.

Krieg ist allerdings nicht Teil der Natur. Genausowenig wie Gewalt als moralisches Konzept. Natürlich gibt es in der Natur den Tod. Gewalt und Krieg sind aber keine natürlichen d.h. biologischen Konzepte, sondern moralphilosophische bzw. machtpolitische Konzepte der menschlichen Kultur. Punkt.

Menschen wollen auch gerne Abenteuer erleben, und in deren Rahmen auch mal kurzzeitige, überschaubare Angst-Momente überstehen. Soweit richtig. Punkt.

Menschen sind in aller Regel allerdings nicht scharf auf Krieg. Krieg ist nämlich kein Abenteuer. Ein Abenteuer kann ich in der Regel aus eigener Kraft bestehen. Krieg zu überleben, ist Glückssache, unkalkulierbar. Unkalkulierbare Abenteuer schätzen die allerwenigsten.

Du naturalisierst in deinem Post Krieg. Dem widerspreche ich. Krieg ist seinem Wesen nach zutiefst unnatürlich.
Ich denke, daß ein Vernichtungskrieg unnatürlich ist. Ein Krieg um Ressourcen, aber nicht, wenn auch unmoralisch aus der heutigen Sicht (aus meiner übrigens auch). Krieg wird sicherlich romantisiert. Da widerspreche ich Dir auf keinen Fall. Deswegen denken sich Menschen aber auch Krieg als Abenteuer. Realen möchte wirklich niemand als Vergnügung erleben (wie auch). Für mich ist aber eine Fiktion von Krieg vor realem Hintergrund nicht schlimmer als ein fiktiver Krieg. Beispielsweise ist ein Krieg im Warcraft Universum (ich weiß, kein Shooter) nicht weniger schlimm als ein Battlefield: Vietnam oder ein Command & Conquer Red Alert (wieder kein Shooter). Für mich ist virtuelle Gewalt immer virtuell und immer Gewalt. Wenn meiner Überzeugung nach, könnte ich nicht gegen Medal of Honor sein, wenn ich nicht auch gegen Painkiller wäre. Beides stellt Gewalttaten dar, egal ob vor fiktivem Hintergrund oder nicht.

Wenn ein Spiel oder ein Medium wirklich mit dem Zweck der Beeinflußung (Propagandafilme, -spiele, etc.) gemacht wird. Dann finde ich daran vor allem die Beeinflußung der Menschen schlimm, also die Intention unmoralisch.

Daher finde ich auch einen der Hauptpunkte der Kritik an MoH scheinheilig. Für mich macht es wenig Unterschied, ob man Taliban spielen kann oder nicht. Taliban sind auch Menschen. Ich fände es schlimm, wenn man Menschen foltert und der Spieler dafür belohnt wird oder wenn man Flugzeuge in Gebäude fliegt usw.
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Vino
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Beitrag von Vino »

me, you - fuck, fuck hat geschrieben:@isaak

Wenn du damit meinst, das es Antikriegsfilme gibt, aber bisher noch keine Antikriegsspiele veröffentlicht wurden, dann sind wir vollkommen einer Meinung.
:oops:

jap, dass wollte ich sagen
W00kie hat geschrieben: Mit Spec Ops: The Line kommt nächstes Jahr so ei Spiel raus: EIn Shooter, der moralische Bedenken äußert.
noch nichts von gehört. Danke, werde ich mir mal ansehen.
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Bedameister
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Beitrag von Bedameister »

W00kie hat geschrieben:
isaak-imanuel hat geschrieben: es gibt aber genügend Beispiele für Filme, die differenziert an das Thema herangehen. Ich kenne aber kein Spiel, das sowas tut.
Mit Spec Ops: The Line kommt nächstes Jahr so ei Spiel raus: EIn Shooter, der moralische Bedenken äußert.
na da bin ich aber mal gespannt. Wenn das Spiel sowas wirklich schafft zieh ich meinen Hut. Ich befürchte aber das wird eher eine pseudo Moral sein. Aber gespannt darf man ja mal sein.
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

WaW hatte in der uncut meiner meinung anch szenen die ich so heftig fand dass ich mal drüber nachgedacht hab und es zeigt auch zimlich gut wie kaput die charaktere durch den krieg wurden
(russenkampange)
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

Es fehlt der Punkt: "Ich will überhaupt keine Kriege nachspielen, egal ob aktuell oder alt"

Für mich, der nicht betroffen ist, ist es bedeutungslos ob der Krieg in der Vergangenheit oder im jetzt stattfindet. Vielleicht ist es noch ein Funken geschmackloser Opfer des Krieges durch solche miesen Schundwerke zu verhöhnen, die noch Leben.
Ich finds einfach pervers reellen Massenmord detailgetreu nachzuspielen.
Und ich eile der blödlich-naiven Phrase "es ist doch nur ein Spiel" vorraus indem ich ich mitteile, dass die Dinge nie so einfach sind und man sich an den Kopf fassen sollte wenn man glaubt das damit irgendetwas bewiesen wäre.

http://www.ki-p.de/sites/all/files/u4/C ... gritte.jpg
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Bedameister hat geschrieben:
W00kie hat geschrieben:
isaak-imanuel hat geschrieben: es gibt aber genügend Beispiele für Filme, die differenziert an das Thema herangehen. Ich kenne aber kein Spiel, das sowas tut.
Mit Spec Ops: The Line kommt nächstes Jahr so ei Spiel raus: EIn Shooter, der moralische Bedenken äußert.
na da bin ich aber mal gespannt. Wenn das Spiel sowas wirklich schafft zieh ich meinen Hut. Ich befürchte aber das wird eher eine pseudo Moral sein. Aber gespannt darf man ja mal sein.
Der Trailer schaut verdammt gut aus.
http://www.specopstheline.com/home.html
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

joah beobachte dass game scho länger
hatt einige verschiebungen hinter sich und ne beta gehabt
wurden nur sehr wenige codes verschikt
hab leider keinen bekommen -.-"
spielt in dubai in naher zukunft
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Armageddon_de_Nox
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Beitrag von Armageddon_de_Nox »

Was Shooter betrift hab ich im Allgemeinen wenig Bedenken. Ich hab kein Problem mit Shootern die z.B. den Vietnamkrieg als Hintergrundthema verwenden, da das lediglich eine historische Kulisse und der Krieg abgeschlossen und seit vielen Jahren vorbei ist.
Aber wenn sich ein Spiel um noch laufende Konflikte dreht, hab ich doch ein schlechtes Gefühl dabei. Ich meine man spielt dieses Spiel zu Hause gemütlich auf dem Sofa, mäht einen Bot nach dem anderen um, bis einem bewusst wird, dass da draußen gerade jetzt Menschen sterben Soldaten, Taliban und Zivilisten. Die haben alle Familie und Freunde, das sind nunmal keine computergenerierten Bots, die in beliebiger Anzahl verfügbar sind. Ich möchte nicht in der haut eines Familienmitglieds des kürzlich getöteten deutschen ISAF-Soldaten stecken. Einen aktuellen Konflikt als Spiel zu vermarkten zieht den realen Konflikt und vor allem die Opfer dieses Konlikts ins Lächerliche.... Ich habe daher eher abstoßend angekreuzt aus Mangel an anderen Optionen.