Medal of Honor - Kritik von der Bundeswehr und aus England

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Fansky3
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Beitrag von Fansky3 »

sry leute aber der bund ist für mich nen sauhaufen... doppelmoral und sowas, ahja oO

wollen was sagen aber werbe auf spielemesse junge leute fürn bund an, für den dienst an der waffe oO

man kann nicht ständig seine meinungen ändern nur wie es einen grad passt.... entweder ich verurteile ein spiel und lass die finger aus der szene oder aber ich sage nix und kann auch ruhig werben...

es ist letzendlich verflucht nochmal ein spiel!!! geht das bei euch in den kopf?

EA hat mit seinen kommentar vollkommen recht!!!
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Lord Lanze
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Beitrag von Lord Lanze »

Vielleicht sollten sich die Taliban und die Amis mit ihren Verbündeten das Spiel kaufen und ihre Konflikte online lösen.....
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LucaBlight
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Beitrag von LucaBlight »

@schlandokan

genaus so!!!!!!!

einfach spielen und spaß haben. virtuell ballern macht doch spaß. egal ob auf us soldaten, taliban oder auf tiere.man sollte es einfach locker sehen.
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rag1984
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Re: Lächerlich

Beitrag von rag1984 »

SuPPenKaSSpa hat geschrieben:Diese Dopelmoral ist echt das letzte.

Als Ami Afghanen töten...Kein Thema. Als Afghane(sag bewusst nicht Taliban) Amis töten...BÖSE!!

Und nebenbei...ES IST EIN SPIEL!
du musst differenzieren. taliban sind taliban - nicht jeder afghane ist taliban. vllt sympathisieren manche afghanen mit den taliban - weil diese irgendwelche aktionen starten gegen die "besatzer". aber du darfst nicht sagen, das man mit den afghanen in MOH zockt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban
http://de.wikipedia.org/wiki/Paschtunen
http://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan

viel spass beim lernen. die taliban sind auch nur schüler.
denn wenn man keine ahnung hat, einfach mal fresse halten. (dieter nuhr)
violetjoker
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Re: Lächerlich

Beitrag von violetjoker »

rag1984 hat geschrieben:
SuPPenKaSSpa hat geschrieben:Diese Dopelmoral ist echt das letzte.

Als Ami Afghanen töten...Kein Thema. Als Afghane(sag bewusst nicht Taliban) Amis töten...BÖSE!!

Und nebenbei...ES IST EIN SPIEL!
du musst differenzieren. taliban sind taliban - nicht jeder afghane ist taliban. vllt sympathisieren manche afghanen mit den taliban - weil diese irgendwelche aktionen starten gegen die "besatzer". aber du darfst nicht sagen, das man mit den afghanen in MOH zockt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban
http://de.wikipedia.org/wiki/Paschtunen
http://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan

viel spass beim lernen. die taliban sind auch nur schüler.
denn wenn man keine ahnung hat, einfach mal fresse halten. (dieter nuhr)
Allerdings sind nicht alle Aufständischen Taliban, und bei weiten nicht alle die erschossen werden. Gebe dein Zitat eines B-Comedians an dich zurück.

Zum Topic, ist halt so wenn Leute die nicht zocken davon hören, habe bei keinem Onlineshooter bisher gedacht "Ja jz gewinn ich mal diese Schlacht für die Russen/Amis/Terroristen/wasauchimmer, geht eh immer nur um das Match und es ist egal welche Uniform die Verbündeten haben, ich schieße einfach auf die andere.
lynch2606
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Beitrag von lynch2606 »

is ja wieder klar das irgendein Politiker zu mekern hat wenn man was anderes wie deutsche oder russen abschießt oder man mal eine Fraktion spielen kann die nicht grad beliebt ist ! Aber auf ZDF oder ARD oder broken comedey die dicken hakenkreuz flaggen zeigen und es künstlerische Freiheit nennen ! Dabei denkt niemand daran des heute immer noch Leute leben die den 2ww miterlebt haben und dort Ihre famielen verloren haben! Dabei sind die Politiker die jedesmal vergessen das es hier um ein Spiel geht und nicht darum den taliban beizutreten...

Die Typen sind einfach nur "wiederwertig"
mcpresident
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Beitrag von mcpresident »

"Taliban dafür "verantwortlich, dass Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren hätten"."

Und US-Soldaten töten keine Väter und Ehemänner?
Das sind solche Heuchler!
Oller
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Oh mann -.-

Beitrag von Oller »

Ich drück das mal so aus: "Ich habe in den vorherigen Medal of Honor Teilen massenweise unsere Urgroß und Großväter virtuell erschossen warum soll ich jetzt nicht auch unsere Väter virtuell erschießen können?"

Also, "Where is the fuckin' Difference?"
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Diablokiller999
Beiträge: 248
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Beitrag von Diablokiller999 »

Also Taliban abknallen ist voll OK, Wikileaks-Unterdrückende, Kinder erschießende und Bevölkerung ausnutzende Besatzer abknallen nicht?

Die haben doch so'n Schaden!
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Diablokiller999 hat geschrieben:Also Taliban abknallen ist voll OK, Wikileaks-Unterdrückende, Kinder erschießende und Bevölkerung ausnutzende Besatzer abknallen nicht?

Die haben doch so'n Schaden!
Sehr ausgewogene Beschreibung...
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

Wahnsinnn wie lange über das Thema hier diskutiert wird....

Ich hoffe das in dem Game ein paar Nutten oder nackte Frauen auftauchen , sonst wird das Game in der Arabischen Welt der Renner, und die Taliban bei den 12jährigen Arabern/Moslems erst richtig Populär..... :D

oder was auch sein könnte, das die Taliban ihren sogenannten heiligen krieg....... alleinstehende frauen vergewaltigen, Drogen produziueren u verkaufen, Schutzgelder erpressen, Jugendlöiche zu menschliche Bomben machen, die tägliche ration zivilisten ermorden, die eigene Leute mit Gewalt in die Steinzeit zurückzubefördern, alle Ausländer töten, incl. diejenigen eigenen Leute killen , die langsam die Schnauze voll den Talibanu u ihrem verlogenem Steinzeitscheiss haben usw usw ....... jetzt nur noch virtuell durchziehen, da das wesentlich einfacher ist...... :D
Zuletzt geändert von bruchstein am 27.08.2010 10:45, insgesamt 2-mal geändert.
Krautsalat
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Beitrag von Krautsalat »

"Wir bilden junge Männer aus, um auf Menschen Bomben zu werfen? Aber ihre Kommandeure wollen ihnen nicht erlauben, das Wort "Fuck? auf ihre Flugzeuge zu schreiben, weil das obszön ist?"
johndoe777192
Beiträge: 119
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Beitrag von johndoe777192 »

Auch ich finde, dass man der Bundeswehr schon eine gewisse Doppelmoral vorwerfen kann, gerade im Hinblick auf ihren ominösen Stand auf der Gamescom.
Was ich aber auch sagen muss, ist, dass die Entwickler von Shootern echt langsam nen Schaden weghaben. Muss man denn alles umsetzen, was nur umzusetzen ist?

Dass man Arme und Beine abtrennen und massenhaft Gore in Spielen haben kann/muss, da gegen sage ich überhaupt gar nichts. Ich importiere auch Spiele, weil mich dieses Geschnippel nervt (Fallout 3, z.B.). Die Spiele sind halt nicht für Jugendliche/Kinder, sondern für Erwachsene gemacht, und denen muss man im Prinzip ja nicht die Möglichkeit nehmen, das zu spielen, was sie wollen.
Diese ganze Diskussion geht doch eigentlich nur deshalb, weil der Staat es nicht hinbekommt, Jugendlichen/Kindern diese Dinge vorzuenthalten (und vielen Eltern muss man sicherlich auch diesen Vorwurf machen: Hauptsache der 13Jährige gibt Ruhe, wenn der Vatti für ihn nen 18er-Titel besorgt).
Wenn man konsequent wäre, müssten FSK18/USK18-Titel auch in den Märkten in abgetrennten Bereichen zu kaufen/anzuschauen sein wie wir das ja z.B. in Videotheken mit FSK18-Titeln/Pornos kennen. Da scheint das ja auch mehr oder minder gut zu klappen.
Aber nein, bei Spielen oder Filmen in den Geschäften geht das nicht, aus welchem Grund auch immer. Und da sind eben der Staat, aber auch die Eltern von Jugendlichen/Kindern in der Pflicht. Vermutlich sind die es auch, wenn auch unbewusst, gewesen, die irgendwann mal den Stein des Anstoßes ins Rollen gebracht haben. Sich über Medien informieren, was Kinder und Jugendliche für schlimme Sachen spielen, aber gleichzeitig nicht wissen, was Junior in seinem Zimmer so für Sachen treibt. Naja!

Dass die Publisher natürlich gewinnorientiert sind, sollte klar sein. D.h. wenn die USK sagt, das Spiel geht so nicht durch, legen halt die Publisher!!! und nicht die USK Hand an und schneiden es zurecht, damit sie es im freien Handel eben verkaufen dürfen. Wenn Kinder und Jugendlich aber gar nicht erst an diese Sachen kämen, bestünde ja eigentlich auch keine Notwendigkeit mehr zum Entschärfen. Irgendwie ein gewisser Kreislauf, der sich da einstellt, und ich finde es selbst auch schwierig, Vorschläge zu machen, was man da machen kann. Zumindest steht auf jeden Fall das Verbot solcher Spiele nicht auf meiner Liste.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wie schon in ModernWarfare2 finde ich auch hier, dass der Publisher übers Ziel hinausschießt. Es kann mir niemand erzählen, dass die Publisher solche äußerst fragwürdigen Thematiken einbauen, weil sie damit einen großen Beitrag zur Aufklärung leisten wollen oder die Story des Spiels besonders prickelnd gestalten wollen. Es geht doch einzig und allein um Publicity, und zwar ausnahmslos um die unter den Spielern.
Um die in der Öffentlichkeit scheren die sich doch nicht und nehmen übrigens genauso wenig Kritik entgegen wie die Gegner von "Killerspielen", und deshalb sind sie auch nicht wirklich unschuldig daran, dass man als Spieler in den Medien schnell in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, eben weil es die Publisher nicht interessiert, wie die Öffentlichkeit über die Spiele und damit deren Spieler denkt.

Wie gesagt, es geht nicht unbedingt um Gewalt, aber dieses sinnlose/unnötige Ummähen vollkommen Unbeteiligter in MW2 (was imo zum Spiel in keinster Weise auch nur irgendwas beiträgt) und jetzt diese Taliban-Sache gehen eindeutig zu weit.
In WorldWar2-Shootern z.B., bei denen wir heute besonders als Deutsche so ein bissel zwischen den Stühlen stehen und sich deshalb die Sache auch ein wenig relativiert, wenn wir da als Amis deutsche Soldaten abschießen, verschwimmt sicherlich die Gut-Böse-Grenze etwas. Zudem ist es eben Geschichte, und nicht mehr aktuell. Ganz im Gegensatz zu der Medal of Honor-Sache.
Im Bereich Afghanistan ist die Gut-Böse-Grenze jawohl eindeutig. Oder will mir jemand erzählen, die Taliban seien ein Glücksbärchi-Verein, die besser wären als die Amis?
Sicherlich, auch die Amis machen Fehler und unkritisch sollte man dem auch auf keinen Fall begegnen oder das vorschnell entschuldigen, wenn Zivilisten umkommen. Auch die Deutschen machen da Fehler (siehe Bomberangriff). Leider bleibt das nicht aus. Fakt ist, dass im Krieg eben die Zivlbevölkerung am meisten leidet, aber das ist immer so. Da muss man sich sicherlich nichts vormachen (Mal den Film "Die letzten Glühwürmchen" schauen!).

Aber eine Gruppe in einem Shooter zu spielen, die aus radikalen und paranoiden Gründen gegen die gesamte westliche Welt Anschläge mit Tausenden Toten verübt, die selbst in Afghanistan die Bevölkerung terrorisiert/terrorisierte mit ihrem fanatischen Islamismus und für nichts und wieder nichts mit Todesstrafen nur so um sich warf, halte ich für unnötig, besonders mit dem Hintergrund, dass es eben noch aktuell ist, und keine Geschichte darstellt. In 50 Jahren, wenn alles gegessen ist (naja, vielleicht wird das ja nie was) können wir gerne drüber reden.

Die Publisher sagen sich doch vor der Entwicklung: "Hmm, was nehmen wir denn dieses Mal Kontroverses, was steigert denn die Umsätze am meisten?" Zumindest nehme ich denen anderes echt nicht ab. Und da schießen sie meiner Ansicht nach übers Ziel hinaus. Die sollten sich lieber mal darauf konzentrieren, neue Gameplay-Elemente in die Shooter zu integrieren, als nur den 1000Shooter-Klon mit besserer Grafik und fragwürdiger Thematik in die Läden zu bringen.

Hilfreich wäre übrigens ein gewisses Einfühlungsvermögen für die andere Diskussionsseite. Manche argumentieren hier im Forum nämlich genauso verbockt und stur für ihre Seite wie die Bundeswehr oder Killerspielgegner für ihre. Und das bringt uns echt keinen Deut voran.
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

Die GESAMTE Bundeswehr hat sich NICHT über die Tatsache geäußert, dass man im MULTIPLAYER ein Team spielen kann welches Taliban heißt und dementsprechende Skins und Texturen verpasst bekommen hat.
Viele übersehen anscheinend diese 2 Punkte.

Im Bundeswehrverband befinden sich nicht alle Soldaten und Mitarbeiter der Bundeswehr. Und es hat sich nur der Sprecher des Bundeswehrverbandes darüber geäußert, ich weiß nicht ob vor diesem Statement im Fokus eine Debatte über dieses Thema mit allen Mitgliedern geführt wurde, ich vermute nicht.

Wollte ich nur kurz anmerken.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

me, you - fuck, fuck hat geschrieben: Im Bundeswehrverband befinden sich nicht alle Soldaten und Mitarbeiter der Bundeswehr. Und es hat sich nur der Sprecher des Bundeswehrverbandes darüber geäußert, ich weiß nicht ob vor diesem Statement im Fokus eine Debatte über dieses Thema mit allen Mitgliedern geführt wurde, ich vermute nicht.
Der Sprecher eines Verbands repräsentiert aber stellvertretend den gesamten Verband in der Öffentlichkeit. Was er also sagt, ist im Grunde die Meinung des Verbandes, dass er nicht für jedes Individuum spricht ist ja klar.