Der Chris hat geschrieben:[...]
ich denke es geht nicht darum den mann zu finden. das finde ich auch keine verschwörungstheorie mehr. mir fällt es schwer was anderes zu glauben.
Also ich habe auch so meine Theorien:
- Die Bush-Regierung wusste vom 11.09 schon vorher bescheid ... tat aber nichts. Entweder, weil sie den Anschlag nicht verhindern wollten, oder sie aber einfach zu dumm und inkompetent war. Aber, dass sie gezielt den Anschlag selbst oder zumindest mitgeplant hat, glaube ich keinesfalls.
- Ich kann mir weiterhin vorstellen, dass sie Bin Laden eventuell gar nicht mehr finden, weil er tot ist.
- Ich kann mir auch vorstellen, dass sie Bin Laden schon längst haben.
- Ich würde mich nicht wundern, wenn einige der Bin Laden Videos in Wahrheit von den Amerikandern, die der Welt etwas vorgaukeln wollen.
- Ehrlich gesagt bin ich mir bei der ERSTEN Mondlandung auch nicht ganz sicher, ob das ein Fake war.
Jedoch gestehe ich mir ein, dass dies alles nur Vermutungen sind, die ich nicht nachweisen kann. Oder es sind Möglichkeiten, die vielleicht existieren, die aber unwahrscheinlich sind. Meist finde ich es aber lediglich interessant mal darüber nachzugrübeln, was man uns alles vorgaukeln KÖNNTE. Das heißt nicht, dass ich es, weil es in der Theorie wirklich eine Verschwörung sein KÖNNTE, auch sofort als Verschwörung anerkenne. Aber nur von einer Verschwörung auszugehen, weil man der offiziellen Schilderung einfach nicht glauben will, ist schwachsinnig.
Ich glaube, dass jeder weiß, dass hinter vielen Dingen (besonders Kriegen) oftmals mehr steckt, als die jeweiligen betroffenen Regierungen zugeben wollen. Doch ein unveröffentliches Geheimdokument oder ein verdächtiges Flüstern zwischen Merkel und Busch, Sarkozy und Putin o.ä bei einem G8-Treffen ist für mich noch lange kein Anzeichen eines Komplotts, einer möglichen Verschwörung.
Ich meine: Wie soll man 11.09 der Bush-Regierung anhängen? Sie hätte unzählige Dinge zu beachten gehabt, die man gar nicht hätte geheim halten können. Mal ehrlich: Beim Irakkrieg hätte Bush dagegen ein Kinderspiel gehabt: Er hätte nur ein par freiwillige Super-Heftig-Genial-Mega-Spione, die eine gefakte Atomrakete o.ä. am besten in Saddams Palast hätte einschmuggeln und fotografieren lassen, gebraucht. Aber nichtmal zu sowas war man in der Lage. Die ganze Welt hat sofort gesehen, dass Bush und Co uns etwas vormachten. Wie soll man da bitteschön eine viel komplexere Anschlagsserie mitten in New York inzenieren, ohne das auffällt, dass Bush Finger im Spiel sind?
@Zierfisch:
Natürlich bin ich nicht auf dem Kopf gefallen. Die Politiker wissen (hoffentlich) schon, was sie tun. Sie haben natürlich etwas in der Birne. Sie nehmen schon Einfluss auf die Bürger. Sie halten uns bestimmt auch unzählige Sachen vor und verraten nicht alles. Und ich weiß auch, dass viele ein Doppelspiel treiben (Politiker, zeitgleich in irgend einem Wirtschaftsunternehmen, o.ä.). Jedoch sind dies ja keine Verschwörungen im eigentlichen Sinne. Es sind mehr verfolgte Interessen.
Jedoch ist auch deine Aussage unlogisch:
Und seid doch nicht so naiv zu glauben sie wüssten nicht was sie tun. Auch im Thema Afghanistan wurden bereits wichtigere uns bedeutend fundiertere Debatte geführt von denen wir nur träumen können. Was gibt uns das Recht mit unseren beschränkten Mittel ein qualifiziertes Urteil zu erlauben? Auf welcher Grundlage?
Warum? Weil du auf eben genau den selben beschränken Mitteln den Schluss ziehst, dass hinter allem mehr steckt ... vielleicht eine Verschwörung? Misstrauen ist gut und angebracht, habe ich auch. Ich weiß, dass man Politiker wohl ein bestimmtes Ziel verfolgt, dies aber natürlich nicht öffentlich sagt. Aber zwischen "hinter allem steckt ein heimliches Interesse eies Politikers" und "oha, eine Verschwörung!", ist ein sehr großer Unterschied.