Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt

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SG1984
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von SG1984 »

the curie-ous hat geschrieben:Was wohl die ganzen Cosplayerinnen zu diesem Thema sagen?
Besonders diejenigen die sich freiwillig in die luftigsten Klamotten zwängen, um ihrem Idol/Lieblingscharakter zu feiern.

Ich vermute mal Bilder von den Mädels zu posten muss jetzt nicht unbedingt sein. Die E3 und GC sind noch nicht allzu lang vorbei.
Dahinter steckt das Patriarchat, das junge Frauen sexistisch unterdrückt um männliche Erwartungen zu erfüllen. Ebenso ist die gesamte Kosmetik- und Selbstoptimierungsindustrie vom Shampoo bis zur Brustvergrößerung bekanntlich eine Einrichtung des Patriarchats, d.h. dient der Aufrechterhaltung der Herrschaft der Männer über die Frauen. :mrgreen:
PixelMurder
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von PixelMurder »

LePie hat geschrieben:
PixelMurder hat geschrieben:Ich kann tatsächlich über einige Dinge hinwegsehen, die ich als erfahrener Gamer als nicht sehr treffend betrachte.
Ich hingegen nicht, denn die Erfahrungen aus der alten Killerspieledebatte zeigen, dass gerade wenig informierte Gruppen aus solchen plakativen Szenen voreilig völlig falsche Schlüsse ziehen - die eigene Phantasie und viel Missinterpretation treiben die Pferde dann erst recht weiter. Zudem torpediert man nur sich und sein Anliegen, wenn sich solche sachlichen Fehler herauskristallisieren..
Wir sprechen hier schliesslich nicht über ungenaue Studien über die Wirksamkeit eines teuren Medikaments, die von der Pharma-Industrie bezahlt wurden. Mit "nicht sehr treffend" meine ich in dem Fall, dass eine Szene tatsächlich völlig geschlechtsneutral ist, aber nur die Gewalt an der Frau gezeigt wird, die aber tatsächlich möglich ist.
Die alten Säcke(bin selbst 45) und erzkonservativen Kreise ;) haben sowieso keine Vorstellung vom Gaming, die regen sich auch über Szenen auf, die wir völlig selbstverständlich finden und die auch auch in der Prime-Time auf den öffentlichen Sendern laufen, die würde es auch schockieren, wie ich mit meiner Kettensäge durch die Locust schnetzle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Video unseren "Anliegen" schaden könnte. Der Rest ist Sache einer vernünftigen Politik, z.B. kann ich als mündiger Bürger in meinem Land alle Spiele ungeschnitten kaufen, sogar solche mit Szenen, die ich selbst nicht koscher finde.
billy coen 80
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von billy coen 80 »

PixelMurder hat geschrieben:Der Rest ist Sache einer vernünftigen Politik, z.B. kann ich als mündiger Bürger in meinem Land alle Spiele ungeschnitten kaufen, sogar solche mit Szenen, die ich selbst nicht koscher finde.
Von welchem Land sprichst du denn? Bist du Österreicher oder Schweizer oder lebst du gar in einem völlig anderen, nicht deutschsprachigen Land?

Hachja. Ich wünschte, dass auch unsere politischen Eliten in Deutschland mal zu der Erkenntnis kämen, dass auch die Zensur von Unterhaltungsmedien im Kern nichts anderes ist, als das was totalitäre Regime in natürlich noch weit wichtigeren Bereichen des Lebens tun; auch wenn der Vergleich in diesem Zusammenhang natürlich reichlich kleinteilig klingen mag.

Offenbar sind sich Frau Merkel und Konsorten wie auch schon all ihre Vorgänger des Gefühls, nicht nur politische sondern auch soziale und menschliche Elite zu sein, so sicher, dass sie es als völlig normal empfinden, den Bürgern unseres Landes quasi vorbeten zu müssen, was zu sehen und zu lesen gut für sie ist und was nicht, weil sie im Gegensatz zu uns allen über die Fähigkeit verfügen, alles genau einordnen und klassifizieren zu können, wozu uns normalen Menschen halt der Grips fehlt und wir in Folge dessen eventuell nur auf dumme Gedanken kommen könnten. Und genau das ist eine grundverkehrte Herangehensweise. Was eine Gesellschaft braucht, ist keine Medienzensur, sondern schon von klein auf eine gut geförderte Medienkompetenz. Die Fähigkeit, Gesehenes, Gehörtes sowie Gelesenes einzuordnen und anhand von aus anderen Quellen gewonnenem Wissen, zu reflektieren. Man sollte es schon jedem Menschen selbst überlassen, was er sich zu konsumieren zutraut und wo für ihn persönlich eine rote Linie verläuft, aufgrund der er eben bestimmte Dinge meidet.

Dass es gerade die C-Parteien und ganz besonders die bayrische Fraktion waren, die seinerzeit hierzulande am meisten politisch gegen „Killerspiele“ gewettert haben, mutet vor dem Hintergrund, dass es auch diese Parteien waren, die am vehementesten an der Wehrpflicht festhalten wollten, schon in massiv zynischer Art und Weise bigott an. Man argumentierte, „Killerspiele“ würden Menschen das Töten lehren, was selbstredend Nonsens ist, denn ich will mal den sehen, der durch ein Videospiel den korrekten Umgang mit tödlichen Waffen erlernt hat, auf der anderen Seite stand man aber dafür ein, dass jedem jungen Mann, der das achtzehnte Lebensjahr abgeschlossen hat, in Praxistraining das Schießen beigebracht wurde und man ihn (im Ernstfall), auch ohne Skrupel in ein Krisengebiet geschickt hat, um ihn dort mit realer Gewalt zu konfrontieren und zu traumatisieren.

Aber, sorry, das wird jetzt hier wieder alles zu OT und wurde ja auch schon alles über viele Jahre hinweg rauf- und runterdiskutiert. Zumindest merkt man auch hier in Deutschland einen sich vollziehenden Gesinnungswandel in Bezug auf Videospiele. Sie wurden schon lange nicht mehr als Hauptschuldige für einen Gewaltakt herangezogen und auch die Medien haben sich schon länger nicht mehr in diese niederen Gefilde schlechtester Berichterstattung begeben. ARD und ZDF berichten schon seit Jahren sogar eher positiv von Spielemessen, ohne einen stets mahnenden Unterton, während ein Zusammenschnitt der heftigsten „Kills“ über den Bildschirm flackert.

Das letzte Mal, dass ich so was mitbekommen habe, war auf ntv (über deren journalistisches Niveau wurde ja auch schon viel gesagt) im Zusammenhang mit dem Massenmord von Breivik. Der hatte auf seinem Facebookprofil, unter allerlei teils normalem, teils arg krudem Zeugs, auch zwei Spiele als Lieblingsspiele gelistet: CoD Modern Warfare 2 und World of Warcraft. Wenn man also vorhat, da wieder eine Killerspieldebatte draus zu stricken, war das quasi eine fifty-fifty-Chance für jemanden, der keine Ahnung hat, was auf die Leute bei ntv wohl zutraf, denn der Moderator verwies da allen Ernstes mit düsterem Tonfall darauf, dass der Täter unter anderem auch das Killerspiel World of Warcraft gespielt hatte. Wäre ich von der ganzen Sache nicht so mitgenommen gewesen, hätte ich in dem Moment aber so was von gelolt wenn nicht sogar geroflt. Klar, alles, wo im Titel der Begriffe „War“ enthalten ist, muss natürlich ein Killerspiel sein. Echt, das war wieder mal so was von miserabelster journalistischer Arbeit in ihrer Hochform.
Highnrich
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Highnrich »

Haha wie dreist 4P die News wieder oben hingepinnt hat. :)
Die Werbeeinnahmen müssen so richtig sprudeln. :)

Der Witz ist jeder Youtuber oder Typ, der im Internet bekannt wird oder im öffentlichen Leben steht kriegt solche Trollposts die Gewalt androhen usw. nur wenn es sich um eine Frau handelt kommen die SJWs und Whiteknights zur Hilfe geeilt .

Wieso können Frauen, wenn sie doch so stark sind - mit solchen fucking 10 Trollposts nicht selbst umgehen und jammern über Harrasement?? :) Dann sind sie plötzlich doch nur kleine, arme, hilflose Frauen, die von der whiteknightarmee beschützt werden muss. :wink:

Daran sieht man schön wie paradox und Doppeldenk diese ganze Debatte ist.
Zuletzt geändert von Highnrich am 28.08.2014 12:56, insgesamt 3-mal geändert.
Bambi0815
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Bambi0815 »

Ich finde es nicht ok, dass wir Männer als

Zuhälter,
Drogendealer,
Frauenprügler,
Schiesswütige und
Vergewaltiger

dargestellt werden.
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Mr-Red-M
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Mr-Red-M »

Bambi0815 hat geschrieben:Ich finde es nicht ok, dass wir Männer als

Zuhälter,
Drogendealer,
Frauenprügler,
Schiesswütige und
Vergewaltiger

dargestellt werden.
Gibts das alles in einem Spiel? :D :lol: :Hüpf:
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von billy coen 80 »

Also vom Vergewaltiger abgesehen wärste da bei den meisten GTA-Teilen ganz gut aufgehoben. Viel Spaß!!! :D
Zuletzt geändert von billy coen 80 am 28.08.2014 13:20, insgesamt 2-mal geändert.
Bambi0815
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Bambi0815 »

Mr-Red-M hat geschrieben:
Bambi0815 hat geschrieben:Ich finde es nicht ok, dass wir Männer als

Zuhälter,
Drogendealer,
Frauenprügler,
Schiesswütige und
Vergewaltiger

dargestellt werden.
Gibts das alles in einem Spiel? :D :lol: :Hüpf:
Bei GTA sicherlich ja.

Ich glaub die Frau ist sehr männerfeindlich eingestellt ... mal vollkommen unsexistisch, unfrauenfeindlich und politisch korrekt gefragt, ist sie homosexuell ? Schlägt sie Männer ?

Ich stelle nur fragen !
Zuletzt geändert von Bambi0815 am 28.08.2014 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
HCdevil666
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von HCdevil666 »

wayne
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Bambi0815 »

HCdevil666 hat geschrieben:wayne
wayne am waynsten. Ich denke die Frau hat schon zu viel geredet. Ich will nicht sagen nur weil sie eine Frau ist und sie Frauen-Themen an den Tag bringt die auch sehr berechtigt sind mal an den Tag zu bringen, dass sie nichts mehr sagen soll.

Aber sie sagt so viel.

Ich werd glaube ich auch mal Bloggen oder Streamen oder wie man das nennt wie Männer in Spielen behandelt werden.

Männer sind keine Zuhälter oder Schiesswütige !!!!! Sie haben auch andere Jobs.
Zuletzt geändert von Bambi0815 am 28.08.2014 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Nuoroda
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Nuoroda »

Gab´s da nicht neulich einen Bericht, dass jemand in GTA online von einem Hacker vergewaltigt wurde?

*such*

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Netzw ... atare.html
Bambi0815
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Bambi0815 »

Nuoroda hat geschrieben:Gab´s da nicht neulich einen Bericht, dass jemand in GTA online von einem Hacker vergewaltigt wurde?

*such*

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Netzw ... atare.html
Gabs Augenzeugen ?
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Usul
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Usul »

Highnrich hat geschrieben:Der Witz ist jeder Youtuber oder Typ, der im Internet bekannt wird oder im öffentlichen Leben steht kriegt solche Trollposts die Gewalt androhen usw. nur wenn es sich um eine Frau handelt kommen die SJWs und Whiteknights zur Hilfe geeilt .
Und wie viele davon werden mit Anschrift (und der Anschrift der Eltern) bedroht?

Aber Hauptsache mal was geschrieben und die neuen Mode-Schlagwörter SJW und Whiteknight reingepfeffert... gefällt euch "Gutmensch" etwa nicht mehr als hippe Beleidigung?
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Nuoroda
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Nuoroda »

Bambi0815 hat geschrieben:
Nuoroda hat geschrieben:Gab´s da nicht neulich einen Bericht, dass jemand in GTA online von einem Hacker vergewaltigt wurde?

*such*

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Netzw ... atare.html
Gabs Augenzeugen ?
Wurden sogar Videos hochgeladen. Sind aber anscheinend inzwischen gelöscht...
Zuletzt geändert von Nuoroda am 28.08.2014 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
Bambi0815
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Bambi0815 »

Usul hat geschrieben:
Highnrich hat geschrieben:Der Witz ist jeder Youtuber oder Typ, der im Internet bekannt wird oder im öffentlichen Leben steht kriegt solche Trollposts die Gewalt androhen usw. nur wenn es sich um eine Frau handelt kommen die SJWs und Whiteknights zur Hilfe geeilt .
Und wie viele davon werden mit Anschrift (und der Anschrift der Eltern) bedroht?

Aber Hauptsache mal was geschrieben und die neuen Mode-Schlagwörter SJW und Whiteknight reingepfeffert... gefällt euch "Gutmensch" etwa nicht mehr als hippe Beleidigung?
Feministen, Naturschützer und Tierschützer brauchen die Medien. Ich will nicht sagen das es nicht stimmt, aber die Medien sind das wichtigste um was zu bewegen auf der Welt.

Daher weiss man nicht immer ob es stimmt. Ich kann auch in ein Internet-Kafee gehen und Hass-Emails an mich selber senden, um ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen.