gc-Eindruck: The Witcher 2
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- mr archer
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Also tut mir leid, "massenkompatibel" ist nun wirklich nicht das erste Wort, das mir zum Witcher so einfällt. Oder anders gesagt: Wenn der Witcher wegen seiner Massentauglichkeit so erfogreich war, dann bin ich ab sofort ein Fan von Massentauglichkeit. Wenn so massenkompatible Spiele aussehen, dann sollen die bitte nur noch massenkompatible Spiele wie den Witcher machen. Dann mag ich die Masse. Die Masse ist klug. Noch nie war ich so gern Teil der Masse.TRichter hat geschrieben:@ Keule
Exakt. Was man nämlich hier gerne übersieht, ist, dass der Witcher eigentlich schon recht massenkompatibel ist. Er ist wesentlich zugänglicher als die klassischen RPG Schwergewichte wie BG2 oder auch NWN2, das Setting ist massenkompatibel und der Held passt natürlich auch gut zum Geschmack der üblichen Zielgruppe.
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johndoe797130
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Ahh ... es ist wirklich schön zu sehen, wie die (berechtigten) Streitigkeiten zwischen PC-Usern und Konsoleros mit jedem neuen Multiplattformspiel zu eskalieren beginnen. Das erlebe ich mittlerweile auf so ziemlich jeder Spieleseite.
Vielleicht begreifen es die Hersteller langsam auch und fangen an, zweigleisig zu fahren. Fünf anspruchslose Action-Möchtegern-RPGs gespickt mit tausenden Achievements und superber Grafik pro Jahr für die Konsoleros und zum Ausgleich ein wirklich gutes, tiefgängiges und durchdachtes Rollenspiel mit zweckmäßiger Grafik alle fünf Jahre für die PC-Fraktion, inklusive richtigem Add-On, Modfähigkeit und würdigem Support. Natürlich gäbe es keine Portierungen mehr davon!
Mehr bräuchte es nicht, um beide Seiten zufrieden zu stellen! Mit einem anständigen Support gäbe es auch keinen Grund, die Raubkopien zu fürchten.
Ich glaube manchmal, dass sich die Konsoleros überhaupt nicht vorstellen können, wie viele Jahre alte PC-Spiele heute noch einen festen Platz auf der Platte haben können, weil sie von fantastischen Communitys gehegt und gepflegt werden. Das betrifft sowohl alte Rollenspiele wie Baldur's Gate, Planescape Torment, Morrowind oder auch Oblivion ... oder auch die ersten MMO's wie Meridian59, Everquest oder Star Wars Galaxies ... oder auch Überraschungshits wie S.T.A.L.K.E.R und den Witcher ... oder z.B. der RTS-Gigant Supreme Commander - Forged Alliance, an dem die Original-Devs noch heute in ihrer Freizeit schrauben (SorianAI).
Wir brauchen keine neuen Spiele alle 3 Monate! Wir wollen nur richtige Spiele!
Vielleicht begreifen es die Hersteller langsam auch und fangen an, zweigleisig zu fahren. Fünf anspruchslose Action-Möchtegern-RPGs gespickt mit tausenden Achievements und superber Grafik pro Jahr für die Konsoleros und zum Ausgleich ein wirklich gutes, tiefgängiges und durchdachtes Rollenspiel mit zweckmäßiger Grafik alle fünf Jahre für die PC-Fraktion, inklusive richtigem Add-On, Modfähigkeit und würdigem Support. Natürlich gäbe es keine Portierungen mehr davon!
Mehr bräuchte es nicht, um beide Seiten zufrieden zu stellen! Mit einem anständigen Support gäbe es auch keinen Grund, die Raubkopien zu fürchten.
Ich glaube manchmal, dass sich die Konsoleros überhaupt nicht vorstellen können, wie viele Jahre alte PC-Spiele heute noch einen festen Platz auf der Platte haben können, weil sie von fantastischen Communitys gehegt und gepflegt werden. Das betrifft sowohl alte Rollenspiele wie Baldur's Gate, Planescape Torment, Morrowind oder auch Oblivion ... oder auch die ersten MMO's wie Meridian59, Everquest oder Star Wars Galaxies ... oder auch Überraschungshits wie S.T.A.L.K.E.R und den Witcher ... oder z.B. der RTS-Gigant Supreme Commander - Forged Alliance, an dem die Original-Devs noch heute in ihrer Freizeit schrauben (SorianAI).
Wir brauchen keine neuen Spiele alle 3 Monate! Wir wollen nur richtige Spiele!
Zuletzt geändert von johndoe797130 am 19.08.2010 15:24, insgesamt 4-mal geändert.
- Haremhab
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Re: cb
Ich habe nie behauptet DAO wäre ein perfektes Spiel, das habe ich nie behauptet, aber im direkten Vergleich mit Risen oder Oblivion liegen Welten, alleine hier einen Vergleich zu wagen, grenzt schon ad absurdum.Culé hat geschrieben:Spiele sind Geschmackssache, wie Essen, Musik, Filme etc. Du kommst einfach an und behauptest, dass DA:O unwiderruflich ein gutes Rollenspiel ist. Wenn es dir gefallen hat, schön für dich. Dann magst du diese Art kastriertes Rollenspiel. Denn ein "richtiges" Rollenspiel, so wie es die meisten RPG-Liebhaber definieren würden, ist DA:O nun mal nicht, da kannst du noch so oft behaupten, dass es eines ist, dazu fehlt diesem Kloppmist so dermaßen viel...Haremhab hat geschrieben:Du leidest eindeutig unter Geschmacksverirrung. Lass dich behandeln. :wink:Brakiri hat geschrieben: Naja, da dürften die Polen zumindest bei mir keine Probleme haben.
Generischer, itemarmer, regeltechnisch flacher und storytechnisch lanweiliger als DA:O kann The Witcher 2 nicht sein.
DAO war und ist ein gutes Rollenspiel, basta!
Zu Witcher 2: ich freu mich drauf, Teil 1 ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste RPG der letzten Jahre gewesen. Der Nachfolger wird hoffentlich ähnlich genial, dann steckt Geralt Hawke aber so was von locker in die Tasche
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Blasebalken
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Nach den ersten Infos war ich skeptisch, doch das hört sich doch sehr interessant an. Für den ersten Teil habe ich mir damals nen neuen Rechner gekauft ( mit dem ich immer noch alles locker zocken kann
), da es mich so gefesselt hat.
Es war nach Jahren endlich mal ein Spiel gewesen, welches "neues" bot. Für mich war The Witcher die eigentliche Fortsetzung von Gothic 1, da es wieder dreckig in einem Spiel wurde, bei dem es nicht darum ging die Welt zu retten und der tolle Superheld zu sein.
Habs glaub ich 5mal durchgezockt, zwar nicht so oft wie BGII ( 7 oder 8 mal ), aber öfter als Gothic 1.
Der Pluspunkt bei dem Spiel war dabei auch, dass sie sich bei einem, meiner Meinung nach, sehr gutem Autor orientieren konnten. Glaube der hat auch bei der Story mitgewirkt, was man auch gemerkt hat.
Kann mich noch an den Artikel erinnern, in dem bemängelt wurde, dass so gut wie nie fähige Autoren für eine Geschichte eingestellt werden, was bei dem meisten Spielen auch stark zu bemerken ist.
Was ist bitte die Dragon Age Story anderes als zusammengeklautes Zeugs? Schon Dutzende ähnlicher Bücher gelesen.
Freue mich schon wie ein Schnitzel auf den 2ten Teil. Glaube einfach, dass sie die Story und Entscheidungen wieder so gut hinbekommen wie im ersten. Kampfsystem und Grafik sind für mich dabei nur Zusätzliche dreingabe.
Es war nach Jahren endlich mal ein Spiel gewesen, welches "neues" bot. Für mich war The Witcher die eigentliche Fortsetzung von Gothic 1, da es wieder dreckig in einem Spiel wurde, bei dem es nicht darum ging die Welt zu retten und der tolle Superheld zu sein.
Habs glaub ich 5mal durchgezockt, zwar nicht so oft wie BGII ( 7 oder 8 mal ), aber öfter als Gothic 1.
Der Pluspunkt bei dem Spiel war dabei auch, dass sie sich bei einem, meiner Meinung nach, sehr gutem Autor orientieren konnten. Glaube der hat auch bei der Story mitgewirkt, was man auch gemerkt hat.
Kann mich noch an den Artikel erinnern, in dem bemängelt wurde, dass so gut wie nie fähige Autoren für eine Geschichte eingestellt werden, was bei dem meisten Spielen auch stark zu bemerken ist.
Was ist bitte die Dragon Age Story anderes als zusammengeklautes Zeugs? Schon Dutzende ähnlicher Bücher gelesen.
Freue mich schon wie ein Schnitzel auf den 2ten Teil. Glaube einfach, dass sie die Story und Entscheidungen wieder so gut hinbekommen wie im ersten. Kampfsystem und Grafik sind für mich dabei nur Zusätzliche dreingabe.
- johndoe869725
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Der Witcher ist jetzt sicher kein CoD oder Halo, aber er ist doch allein schon vom Setting her wesentlich massenkompatibler als ein ICO oder ein Okami und vom Gameplay her war der Witcher auch nicht sonderlich anspruchsvoll.mr archer hat geschrieben:Also tut mir leid, "massenkompatibel" ist nun wirklich nicht das erste Wort, das mir zum Witcher so einfällt. Oder anders gesagt: Wenn der Witcher wegen seiner Massentauglichkeit so erfogreich war, dann bin ich ab sofort ein Fan von Massentauglichkeit. Wenn so massenkompatible Spiele aussehen, dann sollen die bitte nur noch massenkompatible Spiele wie den Witcher machen. Dann mag ich die Masse. Die Masse ist klug. Noch nie war ich so gern Teil der Masse.TRichter hat geschrieben:@ Keule
Exakt. Was man nämlich hier gerne übersieht, ist, dass der Witcher eigentlich schon recht massenkompatibel ist. Er ist wesentlich zugänglicher als die klassischen RPG Schwergewichte wie BG2 oder auch NWN2, das Setting ist massenkompatibel und der Held passt natürlich auch gut zum Geschmack der üblichen Zielgruppe.
- Raksoris
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Nun ja das Setting befindet sich in einer mittelalterlichen Fantasywelt mit allerlei Getier, dass Setting war ja schon im Mittelalter bekannt und besungenTRichter hat geschrieben:
Der Witcher ist jetzt sicher kein CoD oder Halo, aber er ist doch allein schon vom Setting her wesentlich massenkompatibler als ein ICO oder ein Okami und vom Gameplay her war der Witcher auch nicht sonderlich anspruchsvoll.
Okami als Settingvergleich zu ziehen, obwohl es einem anderen Genre angehört, auf eine andere Zielgruppe abzielt und nur für Konsolen dawar finde ich zwar unpassend aber nun gut.
Wobei man sagen muss das Okami in mittelalterlichen Fantasyjapan spielt also ist der Unterschied nicht so groß
Und was meinst du vom Gameplay her?
Der Begriff an sich bezeichnet eigentlich der Verlauf des Spieles.
Da fand ich The Witcher eigentlich doch ziemlich genial für ein RpG.
In 99% der Rollenspiele schließt man sich entweder der guten oder der bösen Seite an.
Geralt dagegen trifft nur Entscheidungen für sich und es gibt objektiv gesehen weder gut noch böse sondern nur Entscheidungen , die man verwerten kann wie man selber will und nicht wie einem das Spiel es vorgibt.
- -Keule-
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1. Hättest du den Thread etwas zurückverfolgt, wüsstest du woher der Okami Verlgeich kommt.Raksoris hat geschrieben:Nun ja das Setting befindet sich in einer mittelalterlichen Fantasywelt mit allerlei Getier, dass Setting war ja schon im Mittelalter bekannt und besungenTRichter hat geschrieben:
Der Witcher ist jetzt sicher kein CoD oder Halo, aber er ist doch allein schon vom Setting her wesentlich massenkompatibler als ein ICO oder ein Okami und vom Gameplay her war der Witcher auch nicht sonderlich anspruchsvoll.
Okami als Settingvergleich zu ziehen, obwohl es einem anderen Genre angehört, auf eine andere Zielgruppe abzielt und nur für Konsolen dawar finde ich zwar unpassend aber nun gut.
Wobei man sagen muss das Okami in mittelalterlichen Fantasyjapan spielt also ist der Unterschied nicht so groß
Und was meinst du vom Gameplay her?
Der Begriff an sich bezeichnet eigentlich der Verlauf des Spieles.
Da fand ich The Witcher eigentlich doch ziemlich genial für ein RpG.
In 99% der Rollenspiele schließt man sich entweder der guten oder der bösen Seite an.
Geralt dagegen trifft nur Entscheidungen für sich und es gibt objektiv gesehen weder gut noch böse sondern nur Entscheidungen , die man verwerten kann wie man selber will und nicht wie einem das Spiel es vorgibt.
2. Trichter behauptet The Witcher sei Massenkompatibel und deine Antwort ist "Nee gar nicht, Witcher war voll genial!" ? Wer (ausser der selbsternannten Gaming Elite) hat gesagt, dass sich Massentauglichkeit und Klasse ausschließen?
- mr archer
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Also, jetzt schmeisst du aber einiges durcheinander, um dein Argument zu retten. Grade waren es noch Baldurs Gate und Neverwinter Nights und plötzlich müssen ICO und Okami auf der einen Seite und CoD und Halo auf der anderen herbeizitiert werden? Ts, ts.TRichter hat geschrieben:
Der Witcher ist jetzt sicher kein CoD oder Halo, aber er ist doch allein schon vom Setting her wesentlich massenkompatibler als ein ICO oder ein Okami und vom Gameplay her war der Witcher auch nicht sonderlich anspruchsvoll.
Ich gebe dir ja insofern recht, als RPG´s per se ein eher massenzugänglicheres Genre sind. Aber wenn du beispielsweise das komplette 4. Kapitel aus dem ersten Witcher nimmst, das mit der restlichen Handlung nur sehr knapp verbunden ist und wo sie vor dem Finale nochmal das Tempo rausnehmen, dann müsste ich schon stark nachdenken, wo mir sowas in dem Genre überhaupt schon untergekommen ist. Ganz zu schweigen davon, dass cd project hier den Witcher in ein bekanntes Setting aus der polnischen Literatur der Romantik einbindet.
Also, wie gesagt, "massenkompatibel" trifft es für mich nicht. Eher ist es für mich eines der seltenen und schönen Beispiele dafür, dass manchmal Qualität einfach auch finanziellen Erfolg nach sich zieht. Macht Mut und lässt für die Zukunft des PC als eigenständige Spielplattform etwas hoffen.
- superboss
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- johndoe869725
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@ mr archer
Auf der Seite vor der hier ging es, vereinfacht gesagt, darum, dass Konsoleros "dumm" sind, weil sie Spiele wie Okami oder ICO nicht gekauft haben, während PCler den Witcher gekauft haben. Und darauf habe ich mich bezogen. Denn im Vergleich zu ICO oder Okami ist der Witcher hochgradig massenkompatibel. :wink:
Auf der Seite vor der hier ging es, vereinfacht gesagt, darum, dass Konsoleros "dumm" sind, weil sie Spiele wie Okami oder ICO nicht gekauft haben, während PCler den Witcher gekauft haben. Und darauf habe ich mich bezogen. Denn im Vergleich zu ICO oder Okami ist der Witcher hochgradig massenkompatibel. :wink:
- mr archer
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Je nun, dem will ich nicht widersprechen. Trotzdem finde ich den Cross-Genre-Vergleich in diesem Fall wenig zielführend (wie ganz überwiegend häufig auch das Gezänk hinter welcher Variante des Eingabegerätes denn nun die dumpfere Masse hockt).TRichter hat geschrieben:@ mr archer
Auf der Seite vor der hier ging es, vereinfacht gesagt, darum, dass Konsoleros "dumm" sind, weil sie Spiele wie Okami oder ICO nicht gekauft haben, während PCler den Witcher gekauft haben. Und darauf habe ich mich bezogen. Denn im Vergleich zu ICO oder Okami ist der Witcher hochgradig massenkompatibel. :wink:
Mit nem Vergleich der Verkaufszahlen von Oblivion und dem Witcher hättest du deinen Punkt im Bezug auf die Dödeligkeit der PCisten auch machen können, ohne zum Beleg deines Argumentes Autorenkino mit anspruchsvollem Mainstream für tatsächlich Erwachsene (ja, ich schaue auf dich, bioware!) in einen Topf zu schmeißen.
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Fuma
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