Riccitiello: 3D-Aufschlag denkbar
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sront
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nein, das zieht bei mir leider nicht. und ich will nicht die publisher in schutz nehmen, auch wenn das dabei rauskommt. aber: wenn ich mir etwas kaufe, dann informiere ich mich darüber. dafür gibt es heutzutage das internet. wenn die leute zu doof für einen "googleführerschein" sind, dann ist das nur periphär mein problem, weil die preise dadurch natürlich steigen. wenn sie zu weit steigen such ich mir halt eben ein anderes hobby, auch wenns schade drum wär. aber ich hab kein mitleid mit menschen die für den x-ten cod aufguss mehr geld zahlen bei weniger umfang. ich hab kein verständnis für leute die sich ne wii kaufen und ne hd konsole erwarten. ich hab kein verständnis für leute die sich DLC kaufen, einfach nur aus dem konsumrausch heraus, ohne darüber nachzudenken. ich hab kein verständnis für leute die sich kopfhörer für 2 euro ausm discounter mitnehmen und sich dann wundern das die dinger nix taugen. ich hab kein mitleid mit leuten die blind kaufen, die sich von werbung verunsichern lassen. niemals. das ist deren eigene schuld. in zeiten von menschlicher extelligenz kann mir niemand erzählen, das man sich nicht vor dem kauf eines guts über die vor und nachteile der vergleichsgüter informieren kann. und es ist nicht so, das es schwer wäre einschlägige foren zu so ziemlich jedem thema zu finden. scheisse, es gibt sogar suizid foren. einfach so, google hilft.
tatsache ist nunmal, wenn ich blind kaufe, hab ich zuviel geld. wenn ich zuviel geld hab, dann gibt es leute die das besser gebrauchen können. und sei es nur um andere leute mit zu viel geld um jenes zu erleichtern.
scheisse, nich? aber in meiner welt sind die leute für ihre aktionen selbst verantwortlich. selbst wenn sie blind kaufen, es gibt bei allem ein widerrufsrecht (ausser nahrung).
was ich wiederum nicht gutheisse sind abzocken in sachen die man studieren/für die man ausgebildet werden muss. also dienstleistungen. und mir ist klar, dadurch das man nur lizenzen kauft sind pc spiele einer dienstleistung fast näher als einer ware, aber ich seh sie trotzdem als ware. und um sich über waren zu informieren braucht man weder studium noch ausbildung. und "ich hab aber kein internet" ist ebenfalls keine ausrede, internetcafes gibt es an jeder ecke.
tatsache ist nunmal, wenn ich blind kaufe, hab ich zuviel geld. wenn ich zuviel geld hab, dann gibt es leute die das besser gebrauchen können. und sei es nur um andere leute mit zu viel geld um jenes zu erleichtern.
scheisse, nich? aber in meiner welt sind die leute für ihre aktionen selbst verantwortlich. selbst wenn sie blind kaufen, es gibt bei allem ein widerrufsrecht (ausser nahrung).
was ich wiederum nicht gutheisse sind abzocken in sachen die man studieren/für die man ausgebildet werden muss. also dienstleistungen. und mir ist klar, dadurch das man nur lizenzen kauft sind pc spiele einer dienstleistung fast näher als einer ware, aber ich seh sie trotzdem als ware. und um sich über waren zu informieren braucht man weder studium noch ausbildung. und "ich hab aber kein internet" ist ebenfalls keine ausrede, internetcafes gibt es an jeder ecke.
- Jesterdance
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Die Aussage gefällt mir richtig gut. Würde ich so unterschreiben.sront hat geschrieben:nein, das zieht bei mir leider nicht. und ich will nicht die publisher in schutz nehmen, auch wenn das dabei rauskommt. aber: wenn ich mir etwas kaufe, dann informiere ich mich darüber. dafür gibt es heutzutage das internet. wenn die leute zu doof für einen "googleführerschein" sind, dann ist das nur periphär mein problem, weil die preise dadurch natürlich steigen. wenn sie zu weit steigen such ich mir halt eben ein anderes hobby, auch wenns schade drum wär. aber ich hab kein mitleid mit menschen die für den x-ten cod aufguss mehr geld zahlen bei weniger umfang. ich hab kein verständnis für leute die sich ne wii kaufen und ne hd konsole erwarten. ich hab kein verständnis für leute die sich DLC kaufen, einfach nur aus dem konsumrausch heraus, ohne darüber nachzudenken. ich hab kein verständnis für leute die sich kopfhörer für 2 euro ausm discounter mitnehmen und sich dann wundern das die dinger nix taugen. ich hab kein mitleid mit leuten die blind kaufen, die sich von werbung verunsichern lassen. niemals. das ist deren eigene schuld. in zeiten von menschlicher extelligenz kann mir niemand erzählen, das man sich nicht vor dem kauf eines guts über die vor und nachteile der vergleichsgüter informieren kann. und es ist nicht so, das es schwer wäre einschlägige foren zu so ziemlich jedem thema zu finden. scheisse, es gibt sogar suizid foren. einfach so, google hilft.
tatsache ist nunmal, wenn ich blind kaufe, hab ich zuviel geld. wenn ich zuviel geld hab, dann gibt es leute die das besser gebrauchen können. und sei es nur um andere leute mit zu viel geld um jenes zu erleichtern.
scheisse, nich? aber in meiner welt sind die leute für ihre aktionen selbst verantwortlich. selbst wenn sie blind kaufen, es gibt bei allem ein widerrufsrecht (ausser nahrung).
was ich wiederum nicht gutheisse sind abzocken in sachen die man studieren/für die man ausgebildet werden muss. also dienstleistungen. und mir ist klar, dadurch das man nur lizenzen kauft sind pc spiele einer dienstleistung fast näher als einer ware, aber ich seh sie trotzdem als ware. und um sich über waren zu informieren braucht man weder studium noch ausbildung. und "ich hab aber kein internet" ist ebenfalls keine ausrede, internetcafes gibt es an jeder ecke.
Gutes Beispiel ist hier auch das riesen Geschrei über zu hohe Preise: Eine kurze Internetsuche und du findest 60 Euro Titel schon für 39 bis 45 Euro. Ich hab CoD:MW2 kurz nach Release in der UK-Fassung für läppische 39 bekommen und ein Kollege flamt sich bei mir aus, dass er das Spiel bei Mediamarkt für eben 60 Euro gesehen hätte und er Activision dafür hassen würde.. ich antwortete nur: Welcher Trottel kauft auch seine Spiele bei Mediamarkt?!
PS: Das Mappack habe ich mir nicht gekauft.. kriegt man irgendwann eh hinterher geworfen.
Zuletzt geändert von Jesterdance am 18.06.2010 09:28, insgesamt 1-mal geändert.
- Sir Richfield
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Ja... JA, hat er. Das nennt man freie Marktwirtschaft! Der Anbieter darf gerne 4000;- für ein Brötchen verlangen, wenn man das mal überspitzt darstellt. Daneben steht dann ein Anbieter, der nur 5 Cent für das Brötchen haben will.monkeybrain hat geschrieben:als hat deiner meinung nach der anbieter freie hand zu tun und zu lassen was er möchte?
Der Kunde hat jetzt die "Macht" einen von denen (oder keinen oder sogar beide) zu unterstützen.
Verkauft der Anbieter genug Brötchen für 4000,-, dann funktioniert sein Konzept halt.
Es gibt allerdings Grenzen, zumindest in Deutschland. Du darfst AFAIK nichts unter seinem Herstellungswert verkaufen, das wäre unlauterer Wettbewerb. (Ich bekomme da gerade Probleme mit der 360 und der PS3...)
Wie gesagt, Du hast schon recht, aber ich hatte mich gerade so schön aufgeregt, davon wollte ich nicht ablassen.genauso also problem an. solange die masse an verbrauchern nicht aufwacht und objektiv zu beurteilen
anfängt was sie eigentlich in welchem preislichen verhältnis konsumieren, wird dieser trend leider
weitergehen.
Öh, doch! Einfach aus dem Grunde, dass er sich im ausreichenden Maße auf die Rahmenbedingungen eingelassen hat.worauf ich hinauswollte ist, dass auf keinem fall dem kunden alleine die schuld für die entwicklung der
preise und rahmenbedinungen zuzusprechen ist.
Als Beispiel: Was meinst Du, wie schnell wäre der Ubilauncher vom Tisch, wenn wegen des Kopierschutzes keiner Assassins Creed für den PC gekauft hätte?
Da es aber genug Leute trotzdem gekauft haben, fühlt Ubisoft sich im Recht. (zu recht).
Natürlich kann man den Firmen keinen Vorwurf machen, dass sie es versuchen. Geld verdienen ist deren Aufgabe (zumindest der Publisher, es mag noch Gamedesigner geben, die Visionen haben).
Aber man kann dem Kunden den Vorwurf machen, wenn er alles mit sich machen läßt.
Ich mache Kotick keinen Vorwurf, 10,- mehr für CoD 6 und folgende Spiele haben zu wollen. Auch nicht aus der Aussage, er würde gerne NOCH mehr dafür verlangen. Ich hätte mir Vorwürfe gemacht, wenn ich es gekauft hätte.
Am Ende zählt nur, ob man das Angebot ausreichend an den Mann bekommt.
- Jesterdance
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So sieht es aus, yop.Sir Richfield hat geschrieben: Ich mache Kotick keinen Vorwurf, 10,- mehr für CoD 6 und folgende Spiele haben zu wollen. Auch nicht aus der Aussage, er würde gerne NOCH mehr dafür verlangen. Ich hätte mir Vorwürfe gemacht, wenn ich es gekauft hätte.
Am Ende zählt nur, ob man das Angebot ausreichend an den Mann bekommt.
- monkeybrain
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dann bin ich froh, dass ihr nicht in der legislative sitzt, denn konsumentenschutz wie wucher,
verkürzung über die hälfte etc existieren gottseidank! vom tatbestand des betrugs will ich mal garnicht
erst anfangen.
das brötchenbeispiel ist leider unzweckmäßig, da erstens jeder mensch reguläre preise für
lebensmittel bekannt sind, und wir hier zweitens vorrangig von technischen geräten sprechen.
in diesem zusammenhang wäre ein derartiges verhalten in deutschland uU nämlich sogar strafbar.
aber wie gesagt, ich gebe dir schon ein stück weit recht, in der heutigen zeit hat man rein theoretisch die
möglichkeit sich über alles zu informieren. die leute sind zum großteil selber schuld wenn sie jeden mist
sofort haben müssen weils ja ach so toll is und eh jeder hat, also sich unter gesellschaftlichem druck sehen.
mir geht es schlicht und einfach darum klarzustellen, dass eben der anbieter nicht tun und lassen kann, was er
will. auch für ihn herrschen reglements an die er sich zu halten hat, ganz abgesehen von ethischen perspektiven.
grundsätzlich hat der anbieter nunmal einen enormen wissensvorteil gegenüber dem kunden.
fragt euch dochmal selber, wie ihr auf die news reagiert habt. habt ihr euch gedacht, boah super schachzug?
seid ihr dem herren gegenüber positiv gestimmt? findet ihr den vorschlag gut? warum bieten nintendo
und sony dieses feature gratis an, aber ea plant geld dafür zu verlangen?
@srnt:
so leicht wie du das hinstellst ist es aber auch wieder nicht. denn kaum einer hat die zeit sich vor einem
kauf intensiv mit dem thema zu beschäftigen, schließlich kann man nicht stundenlang vor dem
kastn sitzen und der kunde sollte dazu auch nicht verpflichtet sein.
nur weil du dich mit technischen dingen zurechtfindest und dich darüber informierst, heißt das noch
lange nicht, dass es jedem so geht, viele ältere leute sind, nochtnichtmal im internetzeitalter
angekommen bzw haben probleme mit diesem neuen medium umzugehen und denen möchtest
du jetzt die schuld aufoktroyieren, dass sie sie sich im heutigen technikjungel nicht zurecht finden.
das von dir angesprochene rückgaberecht existiert übrigens nur bei ferbabsatz- und
haustürgeschäften. das hat auch seine guten gründe, bei ersterem vorrangig, dass der kunde
die ware selbst in augenschein nehmen darf. im umkehrschluss kommt man nun darauf, dass der
gesetzgeber die verantwortung eben nicht alleine in die hände der kunden legt um ihn vor
übervorteilung zu schützen.
verkürzung über die hälfte etc existieren gottseidank! vom tatbestand des betrugs will ich mal garnicht
erst anfangen.
das brötchenbeispiel ist leider unzweckmäßig, da erstens jeder mensch reguläre preise für
lebensmittel bekannt sind, und wir hier zweitens vorrangig von technischen geräten sprechen.
in diesem zusammenhang wäre ein derartiges verhalten in deutschland uU nämlich sogar strafbar.
aber wie gesagt, ich gebe dir schon ein stück weit recht, in der heutigen zeit hat man rein theoretisch die
möglichkeit sich über alles zu informieren. die leute sind zum großteil selber schuld wenn sie jeden mist
sofort haben müssen weils ja ach so toll is und eh jeder hat, also sich unter gesellschaftlichem druck sehen.
mir geht es schlicht und einfach darum klarzustellen, dass eben der anbieter nicht tun und lassen kann, was er
will. auch für ihn herrschen reglements an die er sich zu halten hat, ganz abgesehen von ethischen perspektiven.
grundsätzlich hat der anbieter nunmal einen enormen wissensvorteil gegenüber dem kunden.
fragt euch dochmal selber, wie ihr auf die news reagiert habt. habt ihr euch gedacht, boah super schachzug?
seid ihr dem herren gegenüber positiv gestimmt? findet ihr den vorschlag gut? warum bieten nintendo
und sony dieses feature gratis an, aber ea plant geld dafür zu verlangen?
@srnt:
so leicht wie du das hinstellst ist es aber auch wieder nicht. denn kaum einer hat die zeit sich vor einem
kauf intensiv mit dem thema zu beschäftigen, schließlich kann man nicht stundenlang vor dem
kastn sitzen und der kunde sollte dazu auch nicht verpflichtet sein.
nur weil du dich mit technischen dingen zurechtfindest und dich darüber informierst, heißt das noch
lange nicht, dass es jedem so geht, viele ältere leute sind, nochtnichtmal im internetzeitalter
angekommen bzw haben probleme mit diesem neuen medium umzugehen und denen möchtest
du jetzt die schuld aufoktroyieren, dass sie sie sich im heutigen technikjungel nicht zurecht finden.
das von dir angesprochene rückgaberecht existiert übrigens nur bei ferbabsatz- und
haustürgeschäften. das hat auch seine guten gründe, bei ersterem vorrangig, dass der kunde
die ware selbst in augenschein nehmen darf. im umkehrschluss kommt man nun darauf, dass der
gesetzgeber die verantwortung eben nicht alleine in die hände der kunden legt um ihn vor
übervorteilung zu schützen.
- Sir Richfield
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Du übersiehst da einige Details, unter anderem das von mir nicht explizit genannte, dass wir hier eine soziale Marktwirtschaft haben (sollten) und ich darüber auch recht froh bin.monkeybrain hat geschrieben:dann bin ich froh, dass ihr nicht in der legislative sitzt, denn konsumentenschutz wie wucher,
verkürzung über die hälfte etc existieren gottseidank! vom tatbestand des betrugs will ich mal garnicht erst anfangen.
Aber Deutschland ist nicht die Welt! Gerade Amerika hält ja große Stücke auf seine (scheinbar!) absolut freie Marktwirtschaft.
Der Versuch, eine Balance zwischen dem Bedürfnis des Anbieters (Geld machen) und dem Bedürfnis des Kunden (Nicht beim ersten Kauf verarscht werden), geht aber hier auch noch oft genug schief. Als Beispiel sei die nach wie vor vorhandene Abzocke übers Internet genannt.
Ich möchte auch, dass SOLCHEN Anbietern ein Riegel vorgeschoben wird!
Wieso genau? Ich meine, ab wann ist was strafbar? Ein Glas Cola kann in einer Wirtschaft oder Disco je nach gewünschtem Kundenkreis einen beliebigen Preis annehmen, obschon der reguläre Preis jedem bekannt ist, der weiß, wie ein Supermarkt von innen aussieht.das brötchenbeispiel ist leider unzweckmäßig, da erstens jeder mensch reguläre preise für lebensmittel bekannt sind, und wir hier zweitens vorrangig von technischen geräten sprechen.
in diesem zusammenhang wäre ein derartiges verhalten in deutschland uU nämlich sogar strafbar.
Wenn wir von technischen Dingen sprechen, nehmen wir den guten, alten Autovergleich. (Da wird man eh so richtig schön verarscht...)
VW könnte für seinen Golf auch 150.000,- € verlangen, was sollte sie davon abhalten? Ausser das den dann nur wenige kaufen würden.
Wenn die zehn von den Dingern hergestellt hätten, müssten die so viel Geld verlangen, um die Kosten für Entwicklung und Bau wieder rein zu kriegen. Dann ist der Preis ja wieder gerechtfertigt.
Der Anbieter muss halt die Balance finden. Und da quatscht ihm normalerweise keine Regierung rein, das wäre nämlich noch fataler.
Das reguliert normalerweise der Markt. Nehmen wir an, VW baut 30 Golf für 150.000,-€. Opel baut ein vergleichbares Fahrzeug, aber 100 davon und schmeißt die für 75.000,-€ auf den Markt.
Theoretisch (Solange wir alle möglichen anderen Faktoren ausser Preis/Leistung weglassen) müsste VW auf den Golf sitzen bleiben, denn warum soll ich mehr Geld für's gleiche Produkt ausgeben?
VW sieht also, dass Opel erfolgreicher ist und hat mehrere Optionen.
(Freier Markt nach FDP wäre dann, dass eine Option besagt dass man sich so lange bei der Regierung ausheult, bis man ein Lex VW hat, dass nur VW noch Golfähnliche Wagen verkaufen darf. Ich schweife ab
Joah, das sind die Faktoren, die ich weiter oben ausgelassen habe. Apple ist durch diesen Umstand groß geworden.aber wie gesagt, ich gebe dir schon ein stück weit recht, in der heutigen zeit hat man rein theoretisch die
möglichkeit sich über alles zu informieren. die leute sind zum großteil selber schuld wenn sie jeden mist
sofort haben müssen weils ja ach so toll is und eh jeder hat, also sich unter gesellschaftlichem druck sehen.
Hübsches Beispiel dazu ist eine Ati Karte (frag mich nicht genau, welche!): Die gab es in der PC Version und eines schönen Tages auch für Macintosh. Für Mac natürlich ca. 100,-€ teurer (oder so!).
Unterschied zwischen den Karten: ein paar Kb im Bios. Das haben findige Modder innerhalb weniger Tage nachgebaut und dann konntest Du die PC Karte kaufen, Bios flashen und lief im Mac. Man könnte den Aufpreis jetzt als Betrug sehen, denn der Programmieraufwand rechtfertigt den Aufpreis in keiner Weise.
Aber der Kundenkreis ist da, das Klischee vom Applejünger bestätigt, alle sind glücklich!
Ja, Regeln gibt es, glücklicherweise. Unter anderem kannst Du Dich freuen, dass es hier sowas wie Gewährleistung und Sicherheitsrichtlinien gibt.mir geht es schlicht und einfach darum klarzustellen, dass eben der anbieter nicht tun und lassen kann, was er
will. auch für ihn herrschen reglements an die er sich zu halten hat, ganz abgesehen von ethischen perspektiven.
grundsätzlich hat der anbieter nunmal einen enormen wissensvorteil gegenüber dem kunden.
Die ethischen Perspektiven können wir allerdings beflissen aussen vor lassen. Oder glaubst Du, Sony, Nintendo und Apple wüßten nicht, was in China abgeht? Die rechnen fest damit. Die haben erst dann angefangen, sich zu kümmern, als die Selbstmorde in die Öffentlichkeit gelangt sind und es ihren Profit gefährdet hat.
Aber die Anbieter (gerade die amerikanischen) wollen ja den offenen Markt. Sie würden Dir gerne wasauchimmer zu welchem Preis auch immer anbieten. Weil sie u.a. sehen, dass sie mit immer weniger Inhalt, solange er nur knallt, den meisten Umsatz machen.
Der Umkehrschluss, dass diese Blase irgendwann mal platzt (und wie ich nicht müde werde zu erwähnen, im Videospielbereich aus genau DEM Grudn schon mal geplatzt ist), geht denen ja nicht auf.
Dann ist das Geheule wieder groß und DANN kann man sich plötzlich wieder an die Legislative wenden, sie möge doch bitte die Arbeitsplätze (und den Bentley) retten...
Meine Meinung steht ja weiter oben: Die erste Reaktion war "Ihr Deppen."fragt euch dochmal selber, wie ihr auf die news reagiert habt. habt ihr euch gedacht, boah super schachzug?
seid ihr dem herren gegenüber positiv gestimmt? findet ihr den vorschlag gut? warum bieten nintendo
und sony dieses feature gratis an, aber ea plant geld dafür zu verlangen?
Aber ich sehe das realistisch, es ist ihr gutes Recht. Entweder die Spiele werden gekauft oder eben nicht.
Wenn's nicht klappt, sollen die halt nur nicht wieder anfangen, die Schuld irgendwo zu suchen, ausser bei sich selbst.
Aber ich sehe es schon vor mir: "Piraten töten 3D Spiele!!!"
Isser auch nicht. Und ich wage zu behaupten, dass deutlich mehr Leute impulsiv im Laden kaufen, als erst mal Reviews zu lesen. Sonst wären die ersten Wochen nicht so wichtig.so leicht wie du das hinstellst ist es aber auch wieder nicht. denn kaum einer hat die zeit sich vor einem
kauf intensiv mit dem thema zu beschäftigen, schließlich kann man nicht stundenlang vor dem
kastn sitzen und der kunde sollte dazu auch nicht verpflichtet sein.
Aber der Kunde hat auch (auch in Deutschland!) durchaus das Recht, auf die Nase zu fallen. Auf der Packung von Assassin's Creed steht nur "braucht permanente Internetverbindung" was sonst noch dahinter hängt, steht nicht drauf. Das es überhaupt drauf steht, haben wir auch weniger dem Gesetzgeber zu verdanken, als dem Verbraucherschutz, der doch mal überzeugend dargelegt hat, dass man dem Kunden vorher sagen muss, was er da kauft. (Das ist in Deutschland eigentlich so, aber darauf pfeifen die Publisher. Gut, dafür können wir theoretisch auf die EULA pfeifen).
Jetzt fällt der Authentifizierungsserver aus, oder Ubi schaltet den einfach ab. Du hast Geld ausgegeben und kannst das Programm nicht nutzen. Betrug? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das Gesetz ist so schwammig, dass sich die Anwälte auch nicht einig sind. Das PROGRAMM an sich funktioniert ja! Da ist kein technischer Mangel, also hast Du darüber keine Handhabe. Dir ist lediglich die Lizenz entzogen worden und da geht der Spaß dann richtig los.
Richtig und auch sehr gut so.das von dir angesprochene rückgaberecht existiert übrigens nur bei ferbabsatz- und
haustürgeschäften. das hat auch seine guten gründe, bei ersterem vorrangig, dass der kunde
die ware selbst in augenschein nehmen darf. im umkehrschluss kommt man nun darauf, dass der
gesetzgeber die verantwortung eben nicht alleine in die hände der kunden legt um ihn vor
übervorteilung zu schützen.
Greift bei Software allerdings irgendwie nicht. Du siehst den Vertrag (die Eula) nicht vor Kauf und nur wenige Händler nehmen eine offene Packung wieder zurück und dem Hersteller wird eingeräumt, dass er den Mangel abgestellen kann, bevor Du als Kunde die Lizenz rückgängig machen kannst (Also Dein Geld zurück bekommst, weil der Murks nicht funktioniert).
Ändert aber nix an der eigentlichen Aussage: EA hat jedes Recht der Welt zu sagen, dass 3D mehr Geld kostet.
- monkeybrain
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ich halte mich kurz, da ich momentan in der arbeit sitze, würde die diskussion aber abends im detail gerne weiterführen!
dieses recht habe ich ea nämlich nie abgesprochen. nur wurden sie nicht mehr geld dafür verlangen,
würde es auch nicht mehr kosten. ea bestimmt den preis nunmal mit. dieses geldgierige vorgehen
unter schutz zu stellen finde ich, ehrlich gesagt, zweifelhaft aus der sicht des konsumenten.
genau das is der punkt, der bis dato in meinen posts fleissig überlesen wurde.Sir Richfield hat geschrieben: Ändert aber nix an der eigentlichen Aussage: EA hat jedes Recht der Welt zu sagen, dass 3D mehr Geld kostet.
dieses recht habe ich ea nämlich nie abgesprochen. nur wurden sie nicht mehr geld dafür verlangen,
würde es auch nicht mehr kosten. ea bestimmt den preis nunmal mit. dieses geldgierige vorgehen
unter schutz zu stellen finde ich, ehrlich gesagt, zweifelhaft aus der sicht des konsumenten.
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- Sir Richfield
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Gerne, aber ich fürchte, wir fangen wieder an uns argumentativ im Kreis zu drehen, denn...monkeybrain hat geschrieben:ich halte mich kurz, da ich momentan in der arbeit sitze, würde die diskussion aber abends im detail gerne weiterführen!
...hier bin ich der Meinung, dass der Konsument es in der Hand hat, das Verhalten mitzutragen. Und in der Beziehung auch nicht ernsthaft vor irgendwas geschützt werden muss.dieses geldgierige vorgehen unter schutz zu stellen finde ich, ehrlich gesagt, zweifelhaft aus der sicht des konsumenten.
Jedenfalls im Groben. Es gibt noch eine Menge Details und Sonderfälle, die man im Klein Klein auseinander dividieren könnte (Als da wäre die Notwendigkeit von Early Adoptors, Testern, rechtlichen Schutz bei Mängeln im Produkt, Problem, dass man Software nur schelcht vor dem Kauf prüfen kann, wenn der Publisher nicht will, etc. pp.), aber ich lasse das mal so als meine allgemeine Aussage stehen.
Meine Aussage ließe sich zusammen fassen auf: Der Anbieter hat das Recht, einen beliebigen Preis an sein Angebot zu schreiben. Der Kunde hat die Macht, das Angebot auszuschlagen.
Solange der Kunde etwas nur möchte, aber nicht braucht, sollte er eigentlich die größere Macht haben.
- monkeybrain
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Sir Richfield hat geschrieben:Gerne, aber ich fürchte, wir fangen wieder an uns argumentativ im Kreis zu drehenmonkeybrain hat geschrieben:ich halte mich kurz, da ich momentan in der arbeit sitze, würde die diskussion aber abends im detail gerne weiterführen!
ja weil nicht auf meine argumente eingegangen, sondern permanent gebetsmühlenartig versucht wird mir
die private marktwirtschaft zu erklären, da kenn ich mich aber schon aus.
nochmal überdeutlich:
1) ich spreche ea dieses recht nicht ab.
2) sie können natürlich 3d als premiumcontent verkaufen.
3) jeder anbieter kann für seine produkte grundsätzlich verlangen was er will.
4) natürlich hat der kunde durch sein konsumverhalten einen starken einfluss auf die preisgestaltung
und ist somit an dieser entwicklung zum großteil selbst schuld.
soweit klar? das ist das was in zig ausführungen mir versucht wurde zu erklären, dabei hab ich das niemals
bestritten, im gegenteil, in meinem ersten post genauso ausgeführt.
jetzt aber zu sagen, dass nur der kunde schuld daran hat, ist schlichtweg falsch, siehe punkt 2 und 3.
wenn der publisher seine produkte zu einem billigeren preis anbietet kosten sie auch weniger. kapiert?
oder warum zahle ich sonst für sonys 3d update nichts, obwohl dieses sich sicher auch als
kostenpflichtiger premiumcontent ganz gut verkauft hätte?
sicher sind die idioten selber schuld, wenn sie sich jeden mist gefallen lassen, auch nach
anfänglichem protest, aber der anbieter, der auf die idee überhaupt erst kommt und diese auch
umsetzt ist um keinen deut besser.
- Sir Richfield
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Oh Mann... Ich hab's gerade noch mal in aller Ruhe gelesen.monkeybrain hat geschrieben:sicher sind die idioten selber schuld, wenn sie sich jeden mist gefallen lassen, auch nach anfänglichem protest, aber der anbieter, der auf die idee überhaupt erst kommt und diese auch umsetzt ist um keinen deut besser.
Du hast Recht: Wir meinen die ganze Zeit schon dasselbe.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich erst auf Dich reagiert habe, als Du meine Antwort auf Boesor kommentiert hast.
Und DIE hat mich verwirrt, weil es so klang, als wäre der Anbieter alles schuld.
Aber dafür redet man ja miteinander, dann klärt sich alles auf.
- monkeybrain
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- Boesor
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soweit sind wir denke ich alle einer Meinungmonkeybrain hat geschrieben:
nochmal überdeutlich:
1) ich spreche ea dieses recht nicht ab.
2) sie können natürlich 3d als premiumcontent verkaufen.
3) jeder anbieter kann für seine produkte grundsätzlich verlangen was er will.
4) natürlich hat der kunde durch sein konsumverhalten einen starken einfluss auf die preisgestaltung
da übersiehst du allerding die Aufgabe von Ea, die ist nämlich nicht hier die Spielegrundversorgung zum niedrigst möglichen preis zu ermöglichen, sondern deren Aufgabe ist es möglichst viel geld zu verdienen. D.h. solange der Kunde sie nicht durch sein Konsumverhalten zwingt die preise zu senken wird dies auch nicht geschehen. Allerdings nicht aus "Schuld" von Ea, sondern aus deren Aufgabe heraus. Und daher ist EA auch kein Vorwurf zu machen.jetzt aber zu sagen, dass nur der kunde schuld daran hat, ist schlichtweg falsch, siehe punkt 2 und 3.
wenn der publisher seine produkte zu einem billigeren preis anbietet kosten sie auch weniger. kapiert?
Edith: Ahso, ihr hattet das offenbar auch schon geklärt, hab ich nicht gesehen.
