Der 4P-Kommentar: Die wertvolle Gewalt

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AEV-Fan
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Beitrag von AEV-Fan »

seethis123 hat geschrieben:Sind Coldfever und Help die einzigen hier, die Pietät besitzten !?
Manchmal muss man bei uns Gamern echt den Kopf schütteln.
Ich bin selber noch am Überlegen... Einen ungünstigeren Zeitpunkt für diese Kolumne konnte man sich wahrscheinlich wirklich nicht denken :? .

Andererseits: So schlimm es auch ist, so sehr mir die Betroffenen (ehrlich!) Leid tun und so wütend ich auf den Täter/ die Ursachen bin... Jörg hat im Großen und Ganzen Recht.
Um eine erneute Killerspieldiskussion wird man nicht umher kommen und anscheinend ist ja immernoch Bedarf daran. Nur sehe ich (als angehender Pädagoge wohlgemerkt!) die Ursachen/ Auslöser für diese Schreckenstaten an anderen Stellen. Ein junger Mensch mit intakter Familie und guten Lehrern, der mit dem Druck unserer Schul/Berufswelt klar kommt, wird niemals zum Amokläufer. Punkt, das stelle ich mal so in den Raum. Und diesen gefestigten Menschen machen dann bei Leibe auch keine Mad-World-"Stilmittel" zum Killer.

Also fangt an bei den Eltern und bei den Lehrern!
seethis123
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Beitrag von seethis123 »

Sid6581 hat geschrieben:Könnt ihr mal mit eurer Befangenheitsrhetorik aufhören? Warum trauert ihr stattdessen nicht mal um Flüchtlinge um Sudan, um Kinder, die jämmerlich an Krebs sterben, weil sie unsere Elektronikerzeugnisse mit primitiven Feuern recyceln, um alte Menschen, die wegen mangelnder Pflege ein unwürdiges Dahinsiechen erleiden müssen. Doch stattdessen wird hier an die Angehörigen gedacht von neun Leuten, die durch einen Geisteskranken getötet wurden. Tragisch, sicherlich, aber kein Vergleich zum Leid auf dieser Welt. Und was macht unser liebstes Hobby mit dem Leid von Menschen? Es zelebriert es als Gewaltorgie statt einem die Möglichkeit zu geben, innezuhalten und einmal über Gewalt als menschliche Eigenschaft nachzudenken. Das Einzige was den Gamern anscheinend bleibt, ist einmal ein "Habt ihr keinen Anstand" abzuseilen. Möchte nicht wissen wieviele dann heute Abend doch wieder zum Ego-Shooter greifen werden.

Ich finde, aus Anstand sollten jetzt erstmal alle eine Woche lang nur Die Sims spielen - oder besitzt ihr etwa keine Pietät ???
Hör auf zu pauschalisieren! Wer sagt bitte, dass wir alle heulerrische Gutmenschen sind. Ich habe mich z.B. auch über den Kerl aufgeregt, welcher einen Afrika-shooter mit Kindersoldaten etc. gesucht hat.(kein Mensch braucht Kriegsspiele).
Mir wäre der Kommentar egal gewesen, wenn Jörg ihn in 2 Wochen gebracht hätte... aber bitte AM SELBEN TAG. (??!!!)
Das wäre ja wie, wenn heute eine Meldung über einen neuen Bürgerkreig in Liberia käme, und Jörg einen Kommentar über das wunderbare, neue setting der Afrika-shooter geschrieben hätte. (tolle realistische story, etc.)
Elchtod
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Beitrag von Elchtod »

seethis123 hat geschrieben:
Hör auf zu pauschalisieren! Wer sagt bitte, dass wir alle heulerrische Gutmenschen sind.
Sagt jemand der allen anderen attestiert von dem Amoklauf nich betroffen zu sein. Welch Ironie :roll:
Help
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Beitrag von Help »

AEV-Fan hat geschrieben:Ein junger Mensch mit intakter Familie und guten Lehrern, der mit dem Druck unserer Schul/Berufswelt klar kommt, wird niemals zum Amokläufer. Punkt, das stelle ich mal so in den Raum. Und diesen gefestigten Menschen machen dann bei Leibe auch keine Mad-World-"Stilmittel" zum Killer.

Also fangt an bei den Eltern und bei den Lehrern!
Ich meine, "früher" hatte man die gleichen Probleme. Warum gab es damals keine Amokläufe? Warum ausgerechnet in der Form des Amoklaufs? Warum in Schulen? Immer das selbe Muster! Irgendetwas muss die Menschen doch dazu treiben...

Und warum sind wir so Kriegsgeil? (ernsthafte Frage)
seethis123
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Beitrag von seethis123 »

Elchtod hat geschrieben:
seethis123 hat geschrieben:
Hör auf zu pauschalisieren! Wer sagt bitte, dass wir alle heulerrische Gutmenschen sind.
Sagt jemand der allen anderen attestiert von dem Amoklauf nich betroffen zu sein. Welch Ironie :roll:
spreken deutsch?

"Sind Coldfever und Help die einzigen hier, die Pietät besitzten !? " (mein Post)

seit wann sind Pietät und Mitgefühl das selbe?
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XbertiX
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Beitrag von XbertiX »

Help hat geschrieben:Ich weiß nur eins: Vor 20 bis 30 Jahren hat es nicht so eine Brutalität bei Jugendlichen (!) gegeben. Sei es beim Schusswaffengebrauch, oder bei alltäglichen Prügelein. Und arme, frustrierte Kinder gab es damals auch.
Help hat geschrieben:Ich meine, "früher" hatte man die gleichen Probleme. Warum gab es damals keine Amokläufe? Warum ausgerechnet in der Form des Amoklaufs? Warum in Schulen? Immer das selbe Muster! Irgendetwas muss die Menschen doch dazu treiben... .

Fun Facts: Bereits im 17. Jahrhundert gab es Schüler-Riots, bei denen unter anderen Schusswaffen gegen Lehrer eingesetzt wurden. Ab dem 18. Jahrhundert war außerdem in Mode, dass Schüler lieber in Kneipen und Bordellen rumhingen, anstatt zu lernen.

Was ich damit sagen will: Das Märchen, dass 'früher' alles besser war, ist ebenso fehl am Platz wie betroffen-entrüstete 'schlechtes Timing'-Vorwürfe. Gerade bei dieser Diskussion zeigt sich nämlich, dass das eigentliche Problem übergangen wird: Fehlendes Reflexionsvermögen. Und es spricht Bände, dass man lieber wegschaut, als das Thema anzusprechen. Das hat nichts mit Pietät zu tun, sondern eher mit dem Unwillen, sich der Thematik zu stellen. Anders gesagt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Es ist nicht ohne Grund so, dass gerade Werteerziehung das Dilemma und den Diskurs sucht, weil sich eben nur so Werte klären lassen, bzw nur so ein Reflexionsprozess in gang gesetzt werden kann.
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Preasi
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Beitrag von Preasi »

Moin,

ich weiß nicht was die Amokläufe mit Videospielen und Herrn Lübli´s Kommentar zu tun haben.

Wo seht ihr da eine verbindung?

Weil die spiele die Amokläufer dazu animiert haben?

Ich glaube kaum dass es so ist?

Viele von euch scheinen zu glauben dass töten so einfach ist.
Um töten zu können muss man einiges an Hass besitzen.
Ein Mensch mit gesunden Verstand ist dazu einfach nicht in der lage.
So ein Hass wird nicht von Videospielen herborgebracht sondern
von dem sozialen Umfeld des Amokläufers.

Somit ist es totaler schwachsinn dass Videospiele immer schuld daran sind aber die Medien können mit diesem Aspekt die story besser verkaufen als zu sagen "Er/Sie hatte Stress mit der Familie und die Freundinn hatte ihn/sie sitzengelassen".

Stattdessen können die Medien somit alle alten kamellen wieder aufnehmen und die Politiker können mal wieder was anderes erzählen als: "Bald wird alles beser :Spuckrechts:".

Zum Kommentar:

Ich finde dass Mad World schon eine ziemlich übertriebene Gewaltdarstellung hat aber irgendwie finde ich es zur story passend.

Wie würde die Story den rüberkommen ohne Gewalt/Gore?

Ziemlich unüberzeugend, oder?

Videospiele sind für mich in erster Linie immer eine Geschichte die mich überzeugen muss.

Daher achte ich auch auf den grad der Realität also somit auch auf die Gewalt die dann zur story/spiel passen muss.
Help
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Beitrag von Help »

XbertiX hat geschrieben:Fehlendes Reflexionsvermögen. Und es spricht Bände, dass man lieber wegschaut, als das Thema anzusprechen. Das hat nichts mit Pietät zu tun, sondern eher mit dem Unwillen, sich der Thematik zu stellen.
Das habe ich nicht verstanden. Ich schaue weg? Stelle mich nicht dem Thema? Erklär mal bitte anders...

(Deine historischen Daten sind mir neu - und zwar vollkommen. Habe noch nie etwas davon gehört, wäre schön dazu mal Material zu haben. Hast du dazu vllt. Beispiele? Solche Ereignisse sind ja damals wie heute nicht einfach untergegangen.)
Zuletzt geändert von Help am 11.03.2009 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
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AEV-Fan
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Beitrag von AEV-Fan »

Help hat geschrieben:
AEV-Fan hat geschrieben:Ein junger Mensch mit intakter Familie und guten Lehrern, der mit dem Druck unserer Schul/Berufswelt klar kommt, wird niemals zum Amokläufer. Punkt, das stelle ich mal so in den Raum. Und diesen gefestigten Menschen machen dann bei Leibe auch keine Mad-World-"Stilmittel" zum Killer.

Also fangt an bei den Eltern und bei den Lehrern!
Ich meine, "früher" hatte man die gleichen Probleme. Warum gab es damals keine Amokläufe?
Das stimmt so nicht. Erstens gan es früher (definiere früher... vor 70 Jahren? vor 700 Jahren?) NICHT die selben Probleme. Kinder sind heutztage unter einem derartigen Leistungsdruck wie nie zuvor. Schule, Nachmittags mit Freunden spielen und Abends mit der Familie an einem Tisch warm zu Abend essen, wo gibts das heute noch? Und es ist unschetzbar wichtig für junge Menschen! Nein, heute lernt man mit 5 Nachhilfestunden in der Woche um einen unmenschlichen Stundenplan zu bewältigen oder du kannst postwendend zum Arbeitsamt marschieren.
Help hat geschrieben: Warum ausgerechnet in der Form des Amoklaufs? Warum in Schulen?
Das beschäftigt mich auch derzeit...
Help hat geschrieben: Und warum sind wir so Kriegsgeil? (ernsthafte Frage)
Das Liegt imo in unserer Natur. Wir sind eh schon viel friedliebender als unsere Vorfahren... Schau dir mal das alte Rom an; da gabs keine Fussballstadien sondern man ging begeistert zu Gladiatorenkämpfen.
Elchtod
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Beitrag von Elchtod »

seethis123 hat geschrieben:
Elchtod hat geschrieben:
seethis123 hat geschrieben:
Hör auf zu pauschalisieren! Wer sagt bitte, dass wir alle heulerrische Gutmenschen sind.
Sagt jemand der allen anderen attestiert von dem Amoklauf nich betroffen zu sein. Welch Ironie :roll:
spreken deutsch?

"Sind Coldfever und Help die einzigen hier, die Pietät besitzten !? " (mein Post)

seit wann sind Pietät und Mitgefühl das selbe?
Super, du und zwei andere sind die EINZIGEN, wie konnte ich nur behaupten das du pauschalisierst.

Ich hab nicht behauptet das es dasselbe is, aber wer kein Mitgefühl für die Opfer hat, zeigt wohl auch kaum so etwas wie Pietät.

Und tu mir nen Gefallen und hör auf dich so aufzuspielen. Bastel dir zu Hause nen Orden und freu dich das du einer der wenigen anständigen Menschen auf diesem Planeten bist.
seethis123
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Beitrag von seethis123 »

XbertiX hat geschrieben:
Help hat geschrieben:Ich weiß nur eins: Vor 20 bis 30 Jahren hat es nicht so eine Brutalität bei Jugendlichen (!) gegeben. Sei es beim Schusswaffengebrauch, oder bei alltäglichen Prügelein. Und arme, frustrierte Kinder gab es damals auch.
Help hat geschrieben:Ich meine, "früher" hatte man die gleichen Probleme. Warum gab es damals keine Amokläufe? Warum ausgerechnet in der Form des Amoklaufs? Warum in Schulen? Immer das selbe Muster! Irgendetwas muss die Menschen doch dazu treiben... .

Fun Facts: Bereits im 17. Jahrhundert gab es Schüler-Riots, bei denen unter anderen Schusswaffen gegen Lehrer eingesetzt wurden. Ab dem 18. Jahrhundert war außerdem in Mode, dass Schüler lieber in Kneipen und Bordellen rumhingen, anstatt zu lernen.

Was ich damit sagen will: Das Märchen, dass 'früher' alles besser war, ist ebenso fehl am Platz wie betroffen-entrüstete 'schlechtes Timing'-Vorwürfe. Gerade bei dieser Diskussion zeigt sich nämlich, dass das eigentliche Problem übergangen wird: Fehlendes Reflexionsvermögen. Und es spricht Bände, dass man lieber wegschaut, als das Thema anzusprechen. Das hat nichts mit Pietät zu tun, sondern eher mit dem Unwillen, sich der Thematik zu stellen. Anders gesagt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Es ist nicht ohne Grund so, dass gerade Werteerziehung das Dilemma und den Diskurs sucht, weil sich eben nur so Werte klären lassen, bzw nur so ein Reflexionsprozess in gang gesetzt werden kann.
Ich glaube mit "früher" meint er eher die 50ger, 60ger, 70ger Jahre :wink:

Aber ich gebe dir recht, ein Reflexionsprozess muss initiert werden... Ich frage mich nur, weshalb man das jetzige Wertesystem nicht schon nach Emsdetten hinterfragt hat. Und zwar auf breiter Ebene, und nicht nur beim Thema "Killerspiele"
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Jörg Luibl
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Beitrag von Jörg Luibl »

@XbertiX: Ja, jetzt kommen wir schon in eine konstruktive Richtung. Denn das Reflektieren über Gewalt hat sehr viel damit zu tun, wie diese als Stilmittel in Spielen eingesetzt wird. Es geht um die virtuellen Impulse, die das Nachdenken auslösen können - das ist genau das, was Kojima und viele andere vermissen.

Wenn Spiele erwachsen werden, dann werden sie ähnlich wie in Literatur und Film auch Anti-Genres entwickeln, die der primitiven Gewaltorgie den Spiegel vorhalten. Und so wie man Feuer mit Feuer bekämpfen kann, kann das auch mit Gewalt erreicht werden, die damit "wertvoll" wird - nur müsste sie die Dramaturgie der Vernichtung umdrehen, karikieren, verändern.
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Preasi
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Beitrag von Preasi »

Wenn man dass töten in spielen ohne weitere konsequenzen darstellt wird der Spieler niemals begreifen was er damit tut.

Wenn man hingegen die Gewalt als stilmitell einsetzt um den Spieler seine taten vor augen zu halten dann könnte Gewalt sogar positive wirkungen haben.
markrzr1037
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Beitrag von markrzr1037 »

Ein toller Beitrag Danke Jörg!! Ich habe bei immer mehr Spielen(zuletzt bei Killzone 2) den Eindruck die Entwickler haben Zettel wo drauf steht:Was muss ein guter Shooter,Actioner oder wat ever enthalten und das wird dann gnadenlos abgearbeitet.Killzone kommt mir echt wie eine abgearbeitete Liste vor.
Ich konsumiere echt ziemlich viele Games aber in letzter Zeit macht sich wegen dieser Aneinanderreihung von Gewaltdarstellungen und Explosionen gemischt mit Fahrzeugszenen echt Unmut breit!! Ich warte schon seit längerem mal wieder auf ein tolles Game was sich echt traut abseits vom Mainstream eine eigen Idee zu verfolgen! MGS4 war plötzlich auch auf Shooter getrimmt aber die wirklich großartigen Zwischsequenzen haben es ein bisschen wieder gut gemacht..
Ich denke die Entwickler wollen ein möglichst kleines Risiko eingehen und darum nehmen sie die genannte Liste zur Hand und produzieren Mainstream...Die Konsolen und Pc's sind so leistungsfähig,alles kann verblüffend echt und physikalisch korrekt wiedergegeben werden aber bitte wo bleibt die gute alte Story????
seethis123
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Beitrag von seethis123 »

Elchtod hat geschrieben:
seethis123 hat geschrieben:
Elchtod hat geschrieben: Sagt jemand der allen anderen attestiert von dem Amoklauf nich betroffen zu sein. Welch Ironie :roll:
spreken deutsch?

"Sind Coldfever und Help die einzigen hier, die Pietät besitzten !? " (mein Post)

seit wann sind Pietät und Mitgefühl das selbe?

Ich hab nicht behauptet das es dasselbe is, aber wer kein Mitgefühl für die Opfer hat, zeigt wohl auch kaum so etwas wie Pietät.
Mein Gott, du drehst mir die Worte im Mund herum! Den Bezug zum Mitgefühl hab ich in KEINSTER WEISE getan. Das war dein Gedankengang. WO bitte hab das geschrieben ?

Aber man kann Pietät vermissen lassen, und trotzdem Mitgefühl haben !