Es war/ist ein Riesenunterschied ob du in D3 auf deinen Setteilen, welche man in der Grundform (Non Ancient) spätestens am 2ten Tag einer neuen Season besitzt, (sei es durch Gambling, Cubing, oder Finden) vielleicht bloß 970 Stärke anstatt 999 Stärke besitzten da eh am Ende nur alles über Paragon ausgesteuert wird, als in D3 wo durch Runenwörtern, Charms etc... bestehenden Builds - egal ob Cookiecutter oder nicht, teilweise ein komplett neuer Spielfluss verliehen wurde.
Mir gehts primär nicht um die Art der Aquise der Items - ob TC85 Run oder G-Rift ist letztlich egal, aber die Wertigkeit der Items für das eigentliche Spiel ist das was mich interessiert und motiviert und bei D3 ist der Schwerpunkt einfach nicht mehr auf der Itemjagd sondern rein auf dem Paragongrind, da Paragon am Ende viel mehr bringt als Items... jede 200 Paragon > einem Paragonlevel von 800 ist ungefähr wie wenn du ein zusätzliches Item anlegen könntest
Diablo 3: Reaper of Souls - Totenbeschwörer (Necromancer) als neue Klasse angekündigt, aber nicht als klassische Erweiterung
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Falagar
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Totenbeschwörer (Necromancer) als neue Klasse angekündigt, aber nicht als klassische Erw
Achso, DAS meinst du.Falagar hat geschrieben:Mir gehts primär nicht um die Art der Aquise der Items - ob TC85 Run oder G-Rift ist letztlich egal, aber die Wertigkeit der Items für das eigentliche Spiel ist das was mich interessiert und motiviert und bei D3 ist der Schwerpunkt einfach nicht mehr auf der Itemjagd sondern rein auf dem Paragongrind, da Paragon am Ende viel mehr bringt als Items... jede 200 Paragon > einem Paragonlevel von 800 ist ungefähr wie wenn du ein zusätzliches Item anlegen könntest
Ja, in der Beziehung vermisse ich da auch einiges. Items, die deinem Char Klassenfremde Skills gaben, Runenwörter, die eine Menge umkrempelten...
DAS haben die in D3 tatsächlich völlig oder am Ende verbockt.
Schön z.B. dass das Arachyr Set eine Monsterspinne bekommt, die man STEUERN KANN!
Aber die ist nix wert und das Set sehe ich auch nur für TX - TXII speedfarming mit Chicken run (Weil es Hex boostet)
Muss aber zugeben, dass ich die letzten Patches von D2 dann auch nicht mehr mitgemacht habe, weil ich dachte, dass die Taschenrechner-Spieler (also die hardcore, hardcore Leute, die Zeit zum grinden haben und die dann keine Herausforderung im Spiel mehr haben) das Spiel für mich kaputtgemacht haben.
Ich hatte bei D2 eh mit dem Weg mehr Spaß als mit dem Ziel. Habe auch ein paar Chars bis 88 oder so gegrinded, aber dann nie die Ambitionen gehabt, die Uberitems zu finden (also extrem seltene Runen oder so).
Gebe dir aber recht, dass nach "Alles Ancient und guten Rolls" in D3 nix mehr zu erreichen ist, ausser die Griftzahl hochzuschrauben. Und das kommt mehr oder weniger automatisch mit Paragon.
Allerdings ist das doch genau die Sorte Endgame, die ein paar Freaks halt haben wollen und die mir sonst mein Spiel kaputtmachen würden, weil deren Schreie nach "Herausforderung" so laut sind, dass sie nicht ignoriert werden.
Über das normale Maß hinaus halt. Nach ein paar Jahren kann man davon ausgehen, dass die meisten der Übriggebliebenen das Spiel auswendig kennen. Sogar so ein filthy casual wie ich hat keinen Bock mehr auf tagelangen Grind zu level 70 und ist froh, dass man das wenigstens an einem Nachmittag (Solo und langsam) erledigen kann.
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Heruwath
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Totenbeschwörer (Necromancer) als neue Klasse angekündigt, aber nicht als klassische Erw
Auf Konsolen gibt es kein T13 oder Seasons. Aber abseits davon bin ich auch kein "effektiv" Spieler. Ich spiele wegen dem Kampfsystem und dem feedback. Es geht nicht darum das Maximum rauszuholen, sondern darum etwas mehr rauszuholen damit es ziemlich rund läuft. Deswegen bin ich auch nicht auf T10 unterwegs, viel zu nervig-=Ramirez=- hat geschrieben: Mit 20-30 Stunden Pro Woche würde ich niemanden als Casual zählen, eher jemanden mit weniger als 4 Stdunden die Woche. Wobei selbst mit 4 Stunden die Woche T13 relativ schnell drinn ist.
Ich würde gerne den Artikel auch lesen. Falls du noch einen link findest, wäre ich sehr dankbar. Ich glaube nämlich, dass es hier eine kleine Fehlinterpretation gibt, denn ich bin mir nicht sicher, dass "alles schaffen" und "alles sehen" so in dem Artikel nicht gefallen ist.-=Ramirez=- hat geschrieben: Mit "Vercasualisierung" meint man dann wohl eher das die Spiele generell deutlich leichter werden als früher . Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich habe da mal einen Artikel gelesen (leider kein link vorhanden) in dem Sowohl EA als auch Activision zu worte kamen und meinten der durchschnittliche Spieler Spiel ein spiel um die 15 bis 20 Stunden. In den 15 bis 20 Stunden soll er natürlich alles zu sehen bekommen und auch alles schaffen. Deshalb werden die Spiele auch immer leichter.
Die von mir so genannte "Freischwolf" Situation bringt sehr viel Spaß. Da ich noch kein T10 erreicht habe tritt für mich diese Situation nur auf unter T6 ein. 7 und 8 bleiben auf einem sehr angenehmen Niveau. Viele one-shots und hin und wieder ein paar champions. Eine sehr gute Mischung für mich. Ich könnte auch auf T9 oder vielleicht auch 10, aber dann wird das Spiel träge und ich muss healthbars dezimieren. Das hat nichts mehr mit einem guten Spiel zu tun.-=Ramirez=- hat geschrieben: Das ist ein Problem welches ich persönlich mit dem Spiel habe. Sobald ich T13 schnell farmen kann mach ich nichts mehr darunter weil es sich halt nicht lohnt. In den Normalen Rifts ist es ja egal aber in den Greater Rifts fällt das halt auf. Wenn ich die Gegner Oneshotte kann ich nicht mehr schneller werden, egal wie weit ich die schwierigkeit noch herutner drehe. Warum sollte ich also GR 40 machen wen nich in der selben Zeit auch GR 65 bis 70 schaffe und locker das 20-fache an Erfahrung und das doppelte an Loot bekomme.
Das stimmt, den Vorsprung holst du nicht mehr auf. Allerdings hat das Paragon System einen Vorteil, welcher nicht zu unterschätzen ist. Es ist eine Level System und somit ein driving motivator. Jeder Levelt weil es einen Level gibt. Mehr, besser, stärker. Ein endless level system schafft Langlebigkeit ohne unbedingt neue Inhalte einbauen zu müssen. Ohne Paragon wäre D3 schon eine weile ziemlich leer. Und dann ist es egal ob es ein super funktionierendes System ist, wenn es nur von wenigen gespielt wird. Das ist zumindest meine Ansicht.-=Ramirez=- hat geschrieben: Das ist auch eins der Probleme das das Endlose Paragon System mit sich gebracht hat. Die Items bekommt man so oder so. Je nach Spielweise halt früher oder später aber die Erfahrung die man durch langsame Spielweise gegenüber der Konkurrenz im Leaderboard verliert holt man nicht mehr auf.
Da dank dem Paragon System die gefarmte Erfahrung pro Stunde wichtiger ist als alles andere "lohnen" sich im hinblick auf das Leaderboard nurnoch GRs. Ich hoffe Blizzard lernt wirklich aus diesem Fehler mit dem Paragon System und wiederholt das nicht in einem möglichen Nachfolger.
Stimmt, man hätte es erahnen können. Den genauen Effekt ein wenig einschätzen können. Nur wird auch hier priorisiert. Man hat es bestimmt erahnt, es ist einfach nur ziemlich unwichtig. Auch bei den streamern sind es nur ein Teil, der betroffen ist. Außerdem sind streamer auch nur ein Teil der Spieler. Man sollte sie bei Laune halten, keine Frage, es hat einfach nur eine niedrigere Prio. Mich würde mal interessieren wieviele D3 streamen, wie oft und auf welchem spielerischen Niveau. Und dann würde ich versuchen die Antwort auf die Frage zu finden, ob ein höherer Fokus auf die tiefliegenden Probleme eine positive Auswirkung hätte. Natürlich muss man hier auch den Fakt mit einbeziehen, dass diese Verlagerung des Fokus an anderen Stellen im Spiel negative Auswirkungen haben würde (mit der Ausnahmen, dass man noch mehr Entwicklungszeit und Geld auf das Projekt wirft). Und diese Auswirkungen hätten vielleicht einen negativen Effekt auf die streams.-=Ramirez=- hat geschrieben: Natürlich mss sich Blizzard nicht um diese Leute kümmern. Die machen wenn überhaupt 0,1% der Spielerschaft aus. Auf der anderen Seite wäre es im interesser von Blizard die Streamer bei Laune zu halten. Immerhin machen die Streamer wohl einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Werbung für ein Spiel aus.
Die Probleme des GR hätte man bei einem unendlich hochskalierenden System erahnen können, wobei man wohl nicht damit hätte Rechnen können das es so schlimm wird. Mit Trials (würg) zum Anfang von RoS war es ja genau so. Die Steine die man in dne Trails bekommen hat waren bei uns ausnahmslos immer um drei bis sechs Stufen niedriger als die Greater rifts die man dann am Ende wirklich geschafft hat.
Mit dem Wissen von heute würde ich das Spiel allerdings trotzdem kaufen. Es hat mir einfach knappe 2000 Stunden Spaß gemacht. Perfekt ist leider kein Spiel.
Die letzten nahezu perfekten Spiele kamen raus als es noch keine Patches gab.
Danke für die Diskussion
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-=Ramirez=-
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Totenbeschwörer (Necromancer) als neue Klasse angekündigt, aber nicht als klassische Erw
Ich Zitire jetzt mal nicht alles, sonst wids doch irgendwann mal arg unübersichtlich.
Wie gesagt, hab den Artikel schon vergebens gesucht. Meine mich aber erinnenen zu können das es den Artikel auch hier auf 4P gab. Ist aber schon ein paar Jährchen her.Heruwath hat geschrieben:Ich würde gerne den Artikel auch lesen. Falls du noch einen link findest, wäre ich sehr dankbar. Ich glaube nämlich, dass es hier eine kleine Fehlinterpretation gibt, denn ich bin mir nicht sicher, dass "alles schaffen" und "alles sehen" so in dem Artikel nicht gefallen ist.-=Ramirez=- hat geschrieben: Mit "Vercasualisierung" meint man dann wohl eher das die Spiele generell deutlich leichter werden als früher . Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich habe da mal einen Artikel gelesen (leider kein link vorhanden) in dem Sowohl EA als auch Activision zu worte kamen und meinten der durchschnittliche Spieler Spiel ein spiel um die 15 bis 20 Stunden. In den 15 bis 20 Stunden soll er natürlich alles zu sehen bekommen und auch alles schaffen. Deshalb werden die Spiele auch immer leichter.
Da stimme ich dir zu. Das paragon System hat seinen reiz so lange man noch einen fortschritt sieht. Spielt man Solo wird ab einem Paragonlevel um die 1000 dann sghcon ziemlich zäh was das leveln angeht. Da ziehen dann schon mal ein paar Stunden ins Land bis man ein neuen Level hat.Heruwath hat geschrieben: Das stimmt, den Vorsprung holst du nicht mehr auf. Allerdings hat das Paragon System einen Vorteil, welcher nicht zu unterschätzen ist. Es ist eine Level System und somit ein driving motivator. Jeder Levelt weil es einen Level gibt. Mehr, besser, stärker. Ein endless level system schafft Langlebigkeit ohne unbedingt neue Inhalte einbauen zu müssen. Ohne Paragon wäre D3 schon eine weile ziemlich leer. Und dann ist es egal ob es ein super funktionierendes System ist, wenn es nur von wenigen gespielt wird. Das ist zumindest meine Ansicht
Spiele nurnoch Season und das eigentlich auch nurnoch bis die Saisonreise abgeschlossen ist. Wenn die Season Freitags anfängt bin ich meistes Mittwochs soweit das es von der Geschwindigkeit keinen Unterschied mehr macht ob ich T1 oder T13 spiele. Dem entsprechend ist die Luft wohl auch schneller raus.Heruwath hat geschrieben: Auf Konsolen gibt es kein T13 oder Seasosystem und dem feedback. Es geht nicht darum das Maximum rauszuholen, sondern darum etwas mehr rauszuholen damit es ziemlich rund läuft. Deswegen bin ich auch nicht auf T10 unterwegs, viel zu nervig![]()
Die Anzahl der Streamer sinkt kontinuierlich und ist zur aktuellen Saison sehr stark eingebrochen. Das wird daran liegen das es keinen Patch gab und diese Season 1:1 genau so läuft wie die vorherige Season. Von den großen sind wenns gut läuft noch 2 online. Der Rest zockt was anderes.Heruwath hat geschrieben: Stimmt, man hätte es erahnen können. Den genauen Effekt ein wenig einschätzen können. Nur wird auch hier priorisiert. Man hat es bestimmt erahnt, es ist einfach nur ziemlich unwichtig. Auch bei den streamern sind es nur ein Teil, der betroffen ist. Außerdem sind streamer auch nur ein Teil der Spieler. Man sollte sie bei Laune halten, keine Frage, es hat einfach nur eine niedrigere Prio. Mich würde mal interessieren wieviele D3 streamen, wie oft und auf welchem spielerischen Niveau. Und dann würde ich versuchen die Antwort auf die Frage zu finden, ob ein höherer Fokus auf die tiefliegenden Probleme eine positive Auswirkung hätte. Natürlich muss man hier auch den Fakt mit einbeziehen, dass diese Verlagerung des Fokus an anderen Stellen im Spiel negative Auswirkungen haben würde (mit der Ausnahmen, dass man noch mehr Entwicklungszeit und Geld auf das Projekt wirft). Und diese Auswirkungen hätten vielleicht einen negativen Effekt auf die streams.
Ich bedanke mich auch für die DiskussionHeruwath hat geschrieben: Danke für die Diskussion![]()
