Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

Scorcher24_ hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Blizzard kann keine Personen sperren, sondern nur Accounts. Mit Sperren erreichst Du deswegen nichts, weil viele Cheater sich einfach einen neuen Key kaufen und mit neuen Accounts weitermachen.
Sorry, aber nicht ganz korrekt:
https://www.vg247.com/2016/06/03/overwa ... permanent/

Du kannst PErsonen über Eingabemuster/Verhaltensmuster mittlerweile erkennen.
Bis auf ein paar Foreneinträge, die selbst laut dem PCGamer-Artikel nicht wirklich etwas beweisen, gibt es nichts, was auf eine dementsprechende Hardware-Erkennung hindeutet. Denn mehr als eine Hardware-Erkennung über die Hardware-ID dürfte es nicht sein. Ich kann KEINE Personen identifizieren. Ich kann nicht sagen, dass hinter Key XYZ Scorcher oder Kajetan stecken, maximal nur, dass hier CPU XYU am Werkeln ist.
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Scorcher24_
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Scorcher24_ »

Kajetan hat geschrieben: Bis auf ein paar Foreneinträge, die selbst laut dem PCGamer-Artikel nicht wirklich etwas beweisen, gibt es nichts, was auf eine dementsprechende Hardware-Erkennung hindeutet. Denn mehr als eine Hardware-Erkennung über die Hardware-ID dürfte es nicht sein. Ich kann KEINE Personen identifizieren. Ich kann nicht sagen, dass hinter Key XYZ Scorcher oder Kajetan stecken, maximal nur, dass hier CPU XYU am Werkeln ist.
Wie ich bereits schrieb: Das geht nicht nur über Hardwareerkennung, sondern auch über Verhaltensmuster mit der Maus und anderen Eingabegeräten. So funktioniert auch Google's neues Captcha System, das anhand deines Verhaltens entscheidet ob ein Captcha nötig ist oder nicht.
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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

Scorcher24_ hat geschrieben:Wie ich bereits schrieb: Das geht nicht nur über Hardwareerkennung, sondern auch über Verhaltensmuster mit der Maus und anderen Eingabegeräten. So funktioniert auch Google's neues Captcha System, das anhand deines Verhaltens entscheidet ob ein Captcha nötig ist oder nicht.
Hier wird aber nur überprüft, ob da eventuell ein Mensch sitzen könnte (oft genug wird trotzdem ein Captcha verlangt). Und nicht, ob da immer der gleiche Mensch sitzt. So präzise sind diese Systeme nämlich nicht. Man sollte da schon die Kirche im Dorf lassen und nicht sinnlos auf die Paranoia-Kacke hauen.
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Scorcher24_
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Scorcher24_ »

Kajetan hat geschrieben: Hier wird aber nur überprüft, ob da eventuell ein Mensch sitzen könnte (oft genug wird trotzdem ein Captcha verlangt). Und nicht, ob da immer der gleiche Mensch sitzt. So präzise sind diese Systeme nämlich nicht. Man sollte da schon die Kirche im Dorf lassen und nicht sinnlos auf die Paranoia-Kacke hauen.
Es ist aber die einzige Möglichkeit was hier passiert sein kann. Und ich hau nicht auf die Paranoia-Kacke, ich gebe dir Fakten. Aber die sind hier ja verpöhnt.
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Pioneer82
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Pioneer82 »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: Ich habe nicht gesagt, daß die Cheater selber belangt werden sollen, sondern lediglich diejenigen, die sich kommerziell daran bereichern.

Durch Cheater kann ja sehr wohl ein Schaden entstehen. Wenn du dich über Mogelei ärgerst und dein Spielvergnügen getrübt wird, hast du schon einen persönlichen Schaden. Wenn Cheater in einem Onlinespiel andere Spieler davon abhalten weiterzuspielen, oder gar das Spiel zu kaufen, dann entsteht ein wirtschaftlicher Schaden für die Entwickler.

Man kann natürlich nicht jedermann für jede Kleinigkeit vor Gericht zerren. Wenn man mit schadhaften Verhalten aber auch noch Geld verdient gehört das für mich konsequent unterbunden.

Bei der Killerspieldebatte ist es letztendlich auch gut gegangen. Dieses Wochenende werden wieder Zehntausende junger Menschen in der Kölnarena sitzen und Spielern aus allen Herrenländern beim virtuellen Töten zujubeln. Politik ist mühseelig, kann aber durchaus fruchtbare Ergebnisse bringen. Man muss nur lang genug kämpfen wollen :)
Stimmt, es kann wenn es ausartet einem Unternehmen schaden und ja es ist ärgerlich wenn man ein Spiel wie Division kauft und kurz nach release laufen da die ganzen cheater rum. Die Frage ist halt ob das Verhältnismäßig ist.
Ich mein so ein Cheat tool ist im Prinzip ja modding. Und Mods werden ja inzwischen auch verkauft . Ich habe da ehrlich gesagt Zweifel das ein Richter oder die Gesetzgeber die nötige Kenntnis haben das unterscheiden zu können.
Also wo harmloses Modding aufhört und ein Cheat daraus wird. Und Offline Cheats halte ich persönlich immer noch für ne tolle Sache(ok kaufen würd ich die jetzt nicht^^). Ich hab einfach Bedenken das der Kollateralschaden den Nutzen nicht wert ist.
Bei den Killerspielen ist meine Meinung das wir Glück hatten das die Debatte so lang ging das die Alten in Rente gingen und jüngere Leute mit mehr Kompetenz in Schlüsselpositionen nachrücken konnten. ^^
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Arkatrex
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Arkatrex »

Kajetan hat geschrieben:
Scorcher24_ hat geschrieben:Wie ich bereits schrieb: Das geht nicht nur über Hardwareerkennung, sondern auch über Verhaltensmuster mit der Maus und anderen Eingabegeräten. So funktioniert auch Google's neues Captcha System, das anhand deines Verhaltens entscheidet ob ein Captcha nötig ist oder nicht.
Hier wird aber nur überprüft, ob da eventuell ein Mensch sitzen könnte (oft genug wird trotzdem ein Captcha verlangt). Und nicht, ob da immer der gleiche Mensch sitzt. So präzise sind diese Systeme nämlich nicht. Man sollte da schon die Kirche im Dorf lassen und nicht sinnlos auf die Paranoia-Kacke hauen.
Ich vermute dem Großteil der Cheater wird man mit einer Mischung aus Userprofil des BS / Hardware ID's und Login inkl. Realnamen (und evtl. Zahlungsmittelart) kriegen können.

Klar können PC Teile verkauft werden, dann würde jedoch die Gegenprüfung mit dem Userprofil und oder des Logins greifen. Damit würde man dem Großteil beikommen.

Dem reichen Sohn mit dem vierstelligen Taschengeld (ohne völlige Ahnungslosigkeit) wird man eh nicht beikommen können. Da wird die Hardware inkl. BS und Key einfach neugekauft. Für alle anderen dürfte das auf lange Sicht äußerst kostspielig und somit unmöglich werden.

Man sieht aber schon das es verdammt viel Aufwand bedeutet und wie Kajetan bereits angedeutet hat extrem kostspielig ist. Die Infrastruktur inkl. geschultem Personal stampft man nicht eben aus dem Boden.

Hier wäre eigentlich eine Zusammenarbeit aller Entwickler bzw. der großen Studios und Publisher gefragt um ein zentrales System zu entwickeln auf das gegen Einwurf kleiner Münze auch Indie Entwickler zugreifen könnten (wie ich in einem Post zuvor geschrieben habe, alle lesend(!) um Missbrauch vorzubeugen) Dementsprechend müsste es zudem noch eine neutrale Kontrolleinheit geben die aufgrund der gravierenden Konsequenzen genau hinschaut.

Würde in dem Segment vermutlich besser funktionieren als aktuell bei unserer Bundespolizei :mrgreen:

Edit: Ein Standard an dem alle mitarbeiten würden ist besser als diese Eigenentwicklungen jedes einzelne Studios. Da würde auch deutlich mehr Kompetenz zusammen kommen.
Zuletzt geändert von Arkatrex am 07.07.2016 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
.asm
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von .asm »

Jim Panse hat geschrieben:Naja, unter bestimmten Umständen wäre der Hacker-Paragraph anwendbar: https://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html

Die Cheat-Software wird mit Sicherheit den RAM der Anwendung auslesen. Wenn Blizzard wenigstens minimale Sicherungen dagegen implementiert hat, wäre das Gesetz nach Wortlaut anwendbar...

Persönlich gehen mir diese Arschlöcher allerdings ziemlich auf den Geist. Es nervt das solch Abschaum mir den Spaß an meinem Hobby nimmt.
https://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html bezieht sich doch wohl auf das Einbrechen in fremde Systeme. Was auf meinem Rechner, in meinem Arbeitsspeicher läuft ist doch davon unberührt...
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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

Scorcher24_ hat geschrieben: Es ist aber die einzige Möglichkeit was hier passiert sein kann. Und ich hau nicht auf die Paranoia-Kacke, ich gebe dir Fakten. Aber die sind hier ja verpöhnt.
Die einzige Möglichkeit ist das Auslesen der Hardware-ID. Alles andere ist zwar technisch möglich, aber ziemlich sinnlos angesichts der mangelnden Präzision solcher Mustererkennungen. Und selbst für Hardware-ID gibt es keine stichhaltigen Nachweise. Bis jemand den Datenverkehr zwischen Client und Overwatch-Server entsprechend analysieren kann, bis Blizzard selbst sagt, dass man das tut. Bis dahin ist das nur ein haltloses Gerücht.
Zuletzt geändert von Kajetan am 07.07.2016 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

Arkatrex hat geschrieben:Hier wäre eigentlich eine Zusammenarbeit aller Entwickler bzw. der großen Studios und Publisher gefragt um ein zentrales System zu entwickeln auf das gegen Einwurf kleiner Münze auch Indie Entwickler zugreifen könnten (wie ich in einem Post zuvor geschrieben habe, alle lesend(!) um Missbrauch vorzubeugen) Dementsprechend müsste es zudem noch eine neutrale Kontrolleinheit geben die aufgrund der gravierenden Konsequenzen genau hinschaut.
Klar, das wäre keine schlechte Idee. Nur ... der Aufwand dafür rentiert sich nicht. Schau Dir Rockstar und GTA5 an. Rockstar könnte sich gescheite Anti-Cheat-Systeme lockerst ein Dutzend Mal leisten. Macht man aber nicht, weil man den Eindruck hat, dass sich der Aufwand nicht rentiert. Die Leute kaufen trotzdem. Wird sich GTA6 schlechter verkaufen, weil Rockstar einen Scheiss auf Anti-Cheat-Systeme gibt? Ich wage die Behauptung, dass Rockstar und Take2 erneut irre Rekordsummen einfahren werden können.

Es rentiert sich nicht. Zuviele Spieler stören sich nicht genug an Cheatern oder sind selber welche! Und wenn das nächste neue Spiel am Horizont lockt, lässt man das cheater-verseuchte alte Spiel halt hinter sich. No harm done!
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Arkatrex
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Arkatrex »

Kajetan hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:Hier wäre eigentlich eine Zusammenarbeit aller Entwickler bzw. der großen Studios und Publisher gefragt um ein zentrales System zu entwickeln auf das gegen Einwurf kleiner Münze auch Indie Entwickler zugreifen könnten (wie ich in einem Post zuvor geschrieben habe, alle lesend(!) um Missbrauch vorzubeugen) Dementsprechend müsste es zudem noch eine neutrale Kontrolleinheit geben die aufgrund der gravierenden Konsequenzen genau hinschaut.
Klar, das wäre keine schlechte Idee. Nur ... der Aufwand dafür rentiert sich nicht. Schau Dir Rockstar und GTA5 an. Rockstar könnte sich gescheite Anti-Cheat-Systeme lockerst ein Dutzend Mal leisten. Macht man aber nicht, weil man den Eindruck hat, dass sich der Aufwand nicht rentiert. Die Leute kaufen trotzdem. Wird sich GTA6 schlechter verkaufen, weil Rockstar einen Scheiss auf Anti-Cheat-Systeme gibt? Ich wage die Behauptung, dass Rockstar und Take2 erneut irre Rekordsummen einfahren werden können.

Es rentiert sich nicht. Zuviele Spieler stören sich nicht genug an Cheatern oder sind selber welche! Und wenn das nächste neue Spiel am Horizont lockt, lässt man das cheater-verseuchte alte Spiel halt hinter sich. No harm done!
Ja, habe auch nur ein bisschen weiter gesponnen. Solange die Geschäfte aufgrund von Cheatern nicht komplett einbrechen wird sich nichts tun.
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EvilReaper
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von EvilReaper »

Scorcher24_ hat geschrieben:
EvilReaper hat geschrieben: Dies Geschieht weder im Einzelhandel, noch bei der Abwicklung eines digitalen Kaufs. Somit alle AGBs für die Tonne.
Bitch, please:
Bild

-> http://store.steampowered.com//eula/241930_eula_0
Bitch, please. Hast du jetzt ernsthaft eine Stunde lang gesucht um das eine Spiel zu finden, bei dem der Hinweis dabei steht? Dann nen Screenshot gemacht, den zugeschnitten, mit Schneckeninternet 5 min lang hochgeladen und extra hier verlinkt um mindestens ein wenig dein Gesicht zu wahren? Und dachtest dann, wenn du das jetzt noch mit den Wörtern "Bitch, please" zusammen postest, kommst du besonders lässig und bad-ass rüber? Much salty?

Bei den meisten Spielen bei Steam steht da nichts, das weißt du ganz genau (höchstens bei neueren Triple-A Spielen). Aber danke fürs suchen der Nadel im Heuhaufen :wink: Und was ist, wenn ich einen Key kaufe? Das Geld fließt dann vor dem Hinweis/der Zustimmung der AGBs, und ist somit wieder nicht bindend. Und was ist mit Spielen im Einzelhandel? Wo genau stimmt man da irgendwelchen AGBs zu, bevor man sie kauft? Ich hole für gewöhnlich das Spiel aus dem Regal, gehe zur Kasse und bezahle, ohne auf irgendwas hingewiesen zu werden oder irgendeinem Vertrag zuzustimmen (abgesehen vom Kaufvertrag mit dem Einzelhändler natürlich).

Statt schlechter Verlierer Attitüde an den Tag zu legen, könntest du dich doch mal freuen, etwas neues dazu gelernt zu haben und dankbar sein, oder? :wink: Spart dir Zeit und Nerven :wink:
TermiXx
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von TermiXx »

Kajetan hat geschrieben:Blizzard ist nicht Schuld daran, dass Leute in einem Spiel bescheissen wollen. Blizzard ist nur Schuld daran, dass man solchen Leuten nur auf einem Weg aus dem selbigen gehen kann: Nicht Overwatch spielen!
Aha? Ich hätte gesagt, dass man auch ne private Lobby machen kann, aber das Feature existiert wohl nur in meinem Overwatch.

Es ist schön zu sehen, dass die Leute den Scheiterhaufen anzünden und sich danach über die Alternativen informieren.

Habe in über 150 Stunden vielleicht einen Aimbotter getroffen, "Maphacks" sind natürlich wesentlich schwerer auszumachen.
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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

TermiXx hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Blizzard ist nicht Schuld daran, dass Leute in einem Spiel bescheissen wollen. Blizzard ist nur Schuld daran, dass man solchen Leuten nur auf einem Weg aus dem selbigen gehen kann: Nicht Overwatch spielen!
Aha? Ich hätte gesagt, dass man auch ne private Lobby machen kann, aber das Feature existiert wohl nur in meinem Overwatch.
Kenne Overwatch nicht, sry, von daher ist doch alles ok, oder? Dann gibt es auch keinen Grund sich über Cheater zu beschweren.
TermiXx
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von TermiXx »

Kajetan hat geschrieben:Kenne Overwatch nicht, sry, von daher ist doch alles ok, oder? Dann gibt es auch keinen Grund sich über Cheater zu beschweren.
Natürlich sollte man sich beschweren und Blizzard sollte auch etwas unternehmen, da die Rangliste und auch Quick Play die wichtigsten Bestandteile sind, aber mit Freunden/Bekannten kann man trotzdem private Spiele machen, sogar mit ganz vielen Einstellungen (Ultimate Chargerate/Cooldowns etc.).
Wer also meint er würde ständig Cheater treffen, der hat Ausweichmöglichkeiten.
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Jim Panse »

Kajetan hat geschrieben:Klein-Timmy kauft sich keine Cheats, weil Klein-Timmy mit seinem Taschengeld haushalten muss. [...]
Account-Sperrungen sind keine Teillösung, sie lösen nichts im Zusammenhang mit Cheats.
Naja, da fehlen uns Beiden jegliche Daten um das nachzuweisen. Erstens gibt es Cheats nicht nur zu kaufen. Zweitens denke ich, ist die Menge der "Ich probiers mal aus" nicht zu unterschätzen. Aus der wiederum entsteht die Menge der "Ach das klappt ja ganz einfach". Diese beiden Typen bekommst du allein mit der Androhung von Account-Banns und Anti-Cheat-Software (die muss noch nicht mal sonderlich gut funktionieren) abgeschreckt.

Ohne diese Abschreckung würden es vielleicht noch viel mehr Leute probieren. Und was du auch vergisst ist, dass klein Dennis zwar genug Taschengeld hat, der aber sicherlich damit auch besseres zu tun hat als jede Woche das gleiche Spiel neu zu kaufen, weil er ständig gebannt wird. Nur weil eine Person Geld hat, heißt es nicht, dass sie das auch wiederholt sinnlos zum Fenster raus wirft. Alles eine Frage der Prioritäten. Da aber bei jedem das Extrem anzuwenden ist falsch.

Aber sei's drum. Es ist müssig ohne Grundlage über diese Mengen zu philosophieren. Mir sind keine Studien bekannt, die sich mit der sozialen Herkunft von Cheat-Nutzern auseinander setzt. Und daher sind unsere Meinungen wie groß welche Gruppe von Cheatern ist, nur das: Meinungen.

.asm hat geschrieben:https://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html bezieht sich doch wohl auf das Einbrechen in fremde Systeme. Was auf meinem Rechner, in meinem Arbeitsspeicher läuft ist doch davon unberührt...
Grundsätzlich ja. Nach Wortlaut ist es aber nicht auf Daten in fremden Systemen beschränkt. Genaugenommen haben ja sogar die Copyright-Lobbyisten das Gesetz genutzt um Leute dran zu kriegen die den Kopierschutz von Filmen o.Ä. knacken.