Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

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DextersKomplize
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von DextersKomplize »

Du verstehst die Thematik nicht. Hier geht es nicht um beleidigtes Leberwurstverhalten oder verletzte Gefühle, sondern um Geschäft! Um Geld! Und wer das Geld von Kunden will, muss sich eben ein wenig mehr gefallen lassen als man sich normalerweise im zwischenmenschlichen Miteinander gefallen lassen muss. Wobei es natürlich auch hier Grenzen gibt. Grenzen, die in diesem Falle aber noch lange nicht erreicht wurden.
Und was genau bringt dich dazu zu denken, dass ich diese Banalität nicht verstehen könnte? ^^

Zu dem anderen sage ich dir nur, du bist n Erbsenzähler. Balmung verallgemeinert gerne mal ... jaja ... und du erklärst gerne allen Leuten die Welt ... und Dexter ist manchmal doof ... aber auch nicht immer. Also hör auf zu zählen. Er würde sich übrigens selber damit meinen, wenn er wirklich JEDEN Gamer auf der Welt mit einschließen würde. Und ich halte ihn für klug genug, zu wissen das nicht jeder Gamer ne Heulsuse ist. Könntest du ihm auch attestieren. Theoretisch. Aber wir können nur spekulieren, vllt sagt er ja noch was dazu :P
Die fettgedruckten praktizieren dann vorauseilenden Gehorsam - der gerne Ausgenutzt wird, was wiederum Geschäftsschädigend sein kann, wenn zu oft Ausgenutzt wird.
Guter Punkt. Kenne ich von mir selber. Weil ich weiß das Amazon extrem kulant ist, wird es auch schonmal ausgenutzt. Oder von den ganzen Dealz Gemeinden im Internet. Zu nett ist eben auch nicht gut. ^^
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Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von Sir Richfield »

ZackeZells hat geschrieben:Die fettgedruckten praktizieren dann vorauseilenden Gehorsam - der gerne Ausgenutzt wird, was wiederum Geschäftsschädigend sein kann, wenn zu oft Ausgenutzt wird.
Joah, Extreme sind halt immer VOLLE KANNE SUPERBESCHISSEN, hmmkay? ;)

Nein, im Ernst: Richtig, was du sagst. Wenn ich mich von meinem Kunden an der Nase herumführen lasse, dann schließe ich schlechte Geschäfte ab.
Das ist aber mit "Der Kunde ist König" in meinen Augen überhaupt nicht gemeint.

Da ist aber auch nix Schwarz und Weiß an der Geschichte. Du musst dich halt immer mit deinen Kunden auseinandersetzen, auch wenn es Arschlöcher sind.
Hatte da mal den Kunden eines Kunden, der dem Laden enorm Geld gekostet hat (Einbehalt der Zahlung wegen $Gründen). Menschlich war der auch eher... schwierig. Alle im Laden (im Sinne von "In der Firma") haben sich beschwert, wie mies der sei und überhaupt, warum man immer noch Geschäfte mit dem*, etc. pp.

Der Twist: Der Kunde hatte komplett recht! Und dann noch was. Wenn man ihm EINMAL mit Verstand zugehört hätte, hätte man das erkannt und sich eine Menge Streß, auch mit anderen Kunden, sparen können.

*Aus Sicht des Ladens: Auftrangsmenge und Summe. Aus Sicht des Kunden: Produktqualität und fast sicheren Rabatt durch die gemeinten "Mängel". ;)
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Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von Sir Richfield »

DextersKomplize hat geschrieben:Guter Punkt. Kenne ich von mir selber. Weil ich weiß das Amazon extrem kulant ist, wird es auch schonmal ausgenutzt. Oder von den ganzen Dealz Gemeinden im Internet. Zu nett ist eben auch nicht gut. ^^
Auf der anderen Seite hat Amazon sich mit ihrer ersten Reaktion auf das Verhalten (nämlich alles zurückzunehmen, soll der Anbieter doch gucken) ihren Ruf aufgebaut und schlägt jetzt zum anderen Extrem um, weil an einem Amazon Profil halt inzwischen ein bisschen mehr hängt, als nur die Einkaufshistorie.

In der Beziehung sehe ich allerdings nicht ein, warum es dem Kunden obliegen soll, der Mischkalkulation irgendwelcher Anbieter zu entsprechen.
Wenn ich eine Leistung anbiete, dann muss ich damit rechnen, dass sie genutzt! wird. Wenn ich dabei auf den "Goodwill" meiner Kunden baue, mache ich was falsch.
(Aber dann gerade ich wieder zu den Providern in Deutschland und dann rege ich mich richtig auf.)

Und ja, ich weiß, was du meinst. Ja, Kleidung zu "kaufen", zu tragen und dann mit "Näh, gefällt nicht!" zurückzuschicken ist mit asozial noch freundlich umschrieben! Und nein, ich weiß nicht, wie man da einen Weg findet. Sonst würde ich damit reich geworden sein. ;)
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Kajetan
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von Kajetan »

DextersKomplize hat geschrieben:Und was genau bringt dich dazu zu denken, dass ich diese Banalität nicht verstehen könnte? ^^
Dein stetes Daraufbeharren, dass der Kunde nicht immer und ständig König sein soll?
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Kajetan
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Und ja, ich weiß, was du meinst. Ja, Kleidung zu "kaufen", zu tragen und dann mit "Näh, gefällt nicht!" zurückzuschicken ist mit asozial noch freundlich umschrieben! Und nein, ich weiß nicht, wie man da einen Weg findet. Sonst würde ich damit reich geworden sein. ;)
Schau Dir die Teleshopping-Plattformen an. Die sind reich geworden :)

Dort verfolgt man äusserst kulante Rückgabepraktiken. Es ist dort möglich Schmuck und ein Abendkleid zu ordern, Ratenzahlung zu vereinbaren, einen kleinen Betrag anzuzahlen, schick aufgemacht zur Abendgala zu gehen und am nächsten Tag das getragene Kleid & den getragenen Schmuck zurückzugeben. Dann hat man auf der Party groß angegeben und nur einen Bruchteil dessen bezahlt, was man sonst hätte bezahlen müssen. Die Plattformen wissen das. Sie wissen, dass dies gemacht wird. Aber anstatt einen Moralischen zu bekommen, wird auf der Basis von Erfahrungswerten der Wertverlust solcher Extremfälle in die Gesamtrechnung miteinkalkuliert. Basta. Fall erledigt. Übertreibt es ein Besteller mit X Rückgaben in Zeiteinheit Y, wird einfach sein Account gesperrt. Passiert mit einem neuen Account und der selben Adresse das gleiche, wird die Adresse gesperrt. Mißbrauchen zuviele Leute in einer Wohngegend/block diese Rückgabekulanz, werden teilweise ganze Adressgebiete gesperrt.

Teleshopping-Kanäle regen sich nicht auf, sie kalkulieren ganz nüchtern und legen eventuelle Mehrkosten einfach auf alle anderen Kunden um. Was angesichts der Masse an tagtäglichen Bestellungen für den "normalen" Endkunden kaum ins Gewicht fällt. Da sind halt Produkte in einer bestimmten Sparte im Schnitt z.B. wenige Prozentpunkte teurer, weil es in dieser Sparte zu hohen Rückgabequoten kommt.

Wie bereits oft genug gesagt: Wer Geschäfte machen will, sollte Moral nur dann anwenden, wenn es um relevante (!) Dinge geht (Mitarbeiter, Geschäftspartner, Umwelt, usw.) und sonst die Finger davon lassen.
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DextersKomplize
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von DextersKomplize »

Kajetan hat geschrieben:
DextersKomplize hat geschrieben:Und was genau bringt dich dazu zu denken, dass ich diese Banalität nicht verstehen könnte? ^^
Dein stetes Daraufbeharren, dass der Kunde nicht immer und ständig König sein soll?
Is ja auch so ^^
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Kajetan
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von Kajetan »

DextersKomplize hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
DextersKomplize hat geschrieben:Und was genau bringt dich dazu zu denken, dass ich diese Banalität nicht verstehen könnte? ^^
Dein stetes Daraufbeharren, dass der Kunde nicht immer und ständig König sein soll?
Is ja auch so ^^
So lange Du keine Geschäfte machen willst, kannst Du das selbstverständlich gerne so sehen :)
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von danke15jahre4p »

DextersKomplize hat geschrieben:Natürlich ist und sollte jeder erstmal freundlich reagieren, schon klar. Aber nicht in jedem Fall muss sich der Anbieter alles bieten lassen.
muss der anbieter sich auch nicht, auch ich gebe meinen kunden kontra wenn sie über die stränge schlagen, und das nicht zu knapp.

aber dies würde ich nie öffentlich machen, das verbietet einfach die diskretion und professionalität. wenn palmer bzw. facebook öffentlich angegangen werden dann hat man nur 2 möglichkeiten, entweder man ignoriert es, oder noch besser, öffentlich support geben bzw. sachlich darauf eingehen, damit nimmt man den kritikern den wind aus den segeln und behält seine seriösität.

aber niemals nie sollte man sich öffentlich so verhalten wie luckey es tut, das ist für einen vertreter der eine firma oder ein produkt vertritt, einfach nur peinlich.

und das balmung die art und weise von luckey gut findet, wundert mich kaum...

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greenelve
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von greenelve »

Und gleichzeitig wird sich bei anderen Firmen aufgeregt, es gäbe nur aalglatte Geschätfsleute mit PR Sprache, die allen nach ihrer Nase reden, nur um den Kundenkönig möglichst glücklich zu machen und in absolut keinster Weise zu verstimmen, anstatt auch mal zu sagen, was sie denken.
johndoe1730081
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von johndoe1730081 »

DextersKomplize hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Spieler hingegen erinnern mich immer wieder an kleine verzogene Gören, bei denen man vergessen hat ihnen Respekt vor Produkten anderer Leute zu lehren, wenn sie wieder mal alles nach ihrem persönlichen Egoismus wollen und ihnen dabei egal ist ob das Spiel danach auch noch anständig funktioniert. Gerade in Online Spielen zeigen die meisten Spieler wie wenig König sie eigentlich sind.
Wenn Du damit beginnen würdest zu sagen "Einige Menschen verhalten sich wie Sau!", anstatt hier global alle Brotesser, Luftatmer und Mittwochsaufsteher in einen Sack zu packen, wäre vielleicht eine sinnvolle Diskussion möglich. So aber ballerst Du nur DIE GANZ GROSSE GENERALISIERUNG in den Raum. Toll. Und jetzt?
Das er wohl nicht alle Spieler auf einmal meint, dürfte dir auch klar sein, oder?
Da können wir ja gleich anfangen wieder alle Beiträge mit "Also ich finde ..." "Meine Meinung ist ..."? zu beginnen, damit sich auch ja keiner auf den Schlips getreten fühlt bzw. meint, das iwer etwas verallgemeinerndes sagt und nicht nur seine eigene Meinung ^^

http://www.seitensprung-fibel.de/partne ... reiter.php


;-)
Nein, aber derartige Pauschalisierungen sind halt einfach Killerphrasen - hau ich zugeben auch mal in Rage raus - lassen aber kaum Diskussionen zu, weil sie in der Regel eine mauernde Haltung erzeugen - nicht nur in Beziehungen.
Zumal die Aussage schon arg überzogen ist, klar lassen viele ihren Unmut ab, aber der Großteil der Spieler verfolgt das Internetgeschehen gar nicht groß. Oder anders gersagt, die Kotzer sind nur am lautesten.

Aber zum Thema Kunde ist König:
Kommt natürlich auf die Branche drauf an, aber grundsätzlich muss man dem Kunden respektvoll entgegenkommen, um ihn zu halten.
Ich würde in kein Restaurant gehen, in dem der Service unfreundlich oder stumpf/kalt ist.
Allerdings geht mir da dieses penetrante Hallo und angequatsche in einem Möbelriesen in der nahen Stadt ebenso auf den Zeiger. In kleinen Läden ist das okay, weil das ganze einfach persönlicher ist.
Klar, solche Pöbeler kann man im Internet ingnorieren. Oder mit Sätzen wie "Das tut uns leid aber, die bisherige positive Resonanz (Anmerkung: sofern es denn halbwegs wahr ist) zeigt, dass unsere Kunden zufrieden mit der Seite sind!" beantworten. Fertig! Das zeigt Stärke, aber andere ankotzen ist leichter.

Klar, jetzt kann man sagen, jetzt sagen, wie man in den Walt schreit, aber der Palmer repräsentiert Oculus und zeigt damit seinen potentiellen Kunden eben, dass man nicht um sie bemüht ist.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von danke15jahre4p »

greenelve hat geschrieben:Und gleichzeitig wird sich bei anderen Firmen aufgeregt, es gäbe nur aalglatte Geschätfsleute mit PR Sprache, die allen nach ihrer Nase reden, nur um den Kundenkönig möglichst glücklich zu machen und in absolut keinster Weise zu verstimmen, anstatt auch mal zu sagen, was sie denken.
denk nochmal über das von dir geschriebene nach, vielleicht kommste selber drauf, dass zwischen verarscher pr und öffentliches angehen von kunden bzw. support geben welten liegen.

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greenelve
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von greenelve »

leifman hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Und gleichzeitig wird sich bei anderen Firmen aufgeregt, es gäbe nur aalglatte Geschätfsleute mit PR Sprache, die allen nach ihrer Nase reden, nur um den Kundenkönig möglichst glücklich zu machen und in absolut keinster Weise zu verstimmen, anstatt auch mal zu sagen, was sie denken.
denk nochmal über das von dir geschriebene nach, vielleicht kommste selber drauf, dass zwischen verarscher pr und öffentliches angehen von kunden bzw. support geben welten liegen.

greetingz
Denk nochmal drüber nach. Ich rede nicht von verarscher PR, sondern von PR allgemein, die eben als aalglatt in "fremder" Sprache empfunden wird ("sollen mal normal reden und nicht ständig PR Sprache verwenden"). "Gäbe" nicht "ist so", das hab ich geschrieben. Und klar ist das Angehen von Kunden nicht positiv. Aber hier wird auch mit Kunde ist König argumentiert, sprich es muss alles zu seinem Wohlwollen und -empfinden gemacht werden. Auch diese Forderung ist ein Unterschied zu öffentlich Angehen.


Aber wer denkt schon, wenn er laut brüllen kann. IST DOCH RICHTIG SO, ODER? Warum einen Unterschied machen zwischen PR Menschen und PR Verarsche, ist doch eh alles das gleiche. Und darauf ein Bier, das gehört zum Schreien am Stammtisch dazu.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von danke15jahre4p »

greenelve hat geschrieben:Ich rede nicht von verarscher PR, sondern von PR allgemein, die eben als aalglatt in "fremder" Sprache empfunden wird...
okay, und was hat pr mit vernünftigen kundensupport bzw. in diesem fall, öffentlichem angehen von kunden zu tun?

und wer empfindet normale pr als aalglatt? gibt da solche und solche, aber öffentliches angehen sollte es nicht geben, weil du da nicht nur dem einen kunden vor den kopf stößt sondern wohlmöglich mehreren und dann sollte eigentlich "der kunde (auch der der sich indirekt durch die art angegriffen fühlt) könig sein".
Aber wer denkt schon, wenn er laut brüllen kann. IST DOCH RICHTIG SO, ODER? Warum einen Unterschied machen zwischen PR Menschen und PR Verarsche, ist doch eh alles das gleiche. Und darauf ein Bier, das gehört zum Schreien am Stammtisch dazu.
warst du es nicht der jegliche pr als aalglatt bezeichnet ohne zu differenzieren?

:Kratz:

also sitzt du wohl näher am stammtisch als ich.

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greenelve
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von greenelve »

leifman hat geschrieben: okay, und was hat pr mit vernünftigen kundensupport bzw. in diesem fall, öffentlichem angehen von kunden zu tun?
Wie ich bereits sagte, das Sagen der eigenen Meinung und nicht immer dem Kunden alles gutreden, damit er zufrieden ist.

Ich erinnere dich an PR Auftritte von EA oder MS. Die werden besonders als aalglatt empfunden.
Extra für dich "werden so empfunden", nicht meine persönliche Meinung, das ihre Auftritte so sind.
warst du es nicht der jegliche pr als aalglatt bezeichnet ohne zu differenzieren?
Nochmal der Satzteil: es gäbe nur aalglatte Geschätfsleute mit PR Sprache. Nicht "ist so" oder gar "es gibt" sondern "gäbe". Das ist ein Konjunktiv, keine Festlegung.

Wenn du von mir meine Meinung dazu hören willst - du wirst es eh wieder drehen wie es dir beliebt, dessen bin ich mir sicher: PR ist dann schlecht, wenn sie einem persönlich nicht gefällt. Das kann die Aussage sein, das Produkt, die Person oder die Firma.
Positive Aussagen von Firmen, also die man symphatisch findet, werden auch weniger als PR empfunden. Weil PR ist von großen, bösen Firmen, gegen den kleinen, hartarbeitenden Mann von der Straße.
Deswegen auch die Erwähnung von EA und MS. Btw. klappt das nicht nur bei PR, das klappt überall im Leben. Also wenn dir meine Aussage oder ich als Person dir nicht gefalle, wirst du auch hierran wieder etwas auszusetzen haben. Und sei es nur, dass eine überflüssige Frage kommt, was PR mit Kundensupport gemein hat, obwohl ich das bereits über "dem Kunden nach dem Mund reden" erwähnt hatte; aber ich wiederhole mich gerne, du schaffst es schon, es dir irgendwie zurecht zudrehen.


edit: Ein anderes Beispiel von PR und Kundensupport, eigene Meinung sagen anstatt dem Kunden alles rechtreden: Phil Fish von Fez.
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Sir Richfield
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey reagiert wieder einmal flapsig auf Kundenbeschwerden

Beitrag von Sir Richfield »

greenelve hat geschrieben:Aber hier wird auch mit Kunde ist König argumentiert, sprich es muss alles zu seinem Wohlwollen und -empfinden gemacht werden.
Ich kennen keine Branche und keine Summe, bei der das nicht so ist...
Bis zu einer gewissen Grenze. Die ist dann erreicht, wenn man bemerkt, dass aus dem anderen kein Geld zu bekommen ist. Dann isser aber auch nicht mehr Kunde. ;)

Ausser der Videospielbranche, da freuen sich manche noch, dass man mal so richtig über die Geldgeber abledert. Weil man sich selber halt nicht gemeint fühlt, weil man selber ist ja immer voll nett zu denen und verteidigt die.*
Blöd nur, dass die DAS nicht mitbekommen.
Gut, auch dass wir das Auftreten hier im Forum kritisieren, bekommen die nicht mit.

Aber ich bin ja auch nicht Kunde. Dass ich bei Oculus wahrscheinlich auch keiner werden werde, liegt dann aber witzigerweise auch nicht wirklich an Luckeys Äußerungen. Da stehen noch eine Menge andere Faktoren vor, bevor ich mir Sorgen um die Äußerung des CEO auf Twitter mache.

Ich würde allerdings gerne mal wissen, wie Luckey reagiert, würde er mitbekommen, dass sein Support Team mit den Kunden so spricht. Ich wage zu bezweifeln, dass die so "flapsig" reden dürfen...

*Oder es handelt sich bei euch um Berliner und ihr kennt das gar nicht anders. Kann auch sein.