Die Gamestar, wie so ziemlich jedes andere Presseerzeugnis, lebt von Hype und Aufmerksamkeit. Die Gamestar will viele Hefte verkaufen, wo auf dem Cover irgendein gerade angesagter Spieletitel und ein schmissiges Bild stehen. Eine nüchterne, rationalere, abwartende Beschäftigung mit Spielen ist NICHT in ihrem Sinne.Brakiri hat geschrieben:Ich finde es erstaunlich, wie die Gamestar nach all der Story mit PB und den eher durch- bis unterdurchschnittlichen Risen-Spielen denen immernoch Großes zutrauen kann.
Auch die Wertung wird in vielen Fällen stets hoch genug angesetzt, dass auch die Review Teil des Hypes sein kann. Ob dann später im Fazit oder persönlichen Kommentar zu einem frisch veröffentlichen Titel ein Redakteur nüchtern festhält, dass das Spiel eigentlich ziemlich meh ist, dient nur der persönlichen Befindlichkeit des jeweiligen Journalisten und spielt in der Wahrnehmung durch die Kundschaft keine Rolle.
