Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender und Hautfarbe

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Kajetan
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Kajetan »

AtzenMiro hat geschrieben:Aber die Amis heulen doch schon rum, die jungen Leute anfangen spanische Wörter in ihre Sätze zu verwenden. Einfach, weil man in den USA ganz offen rechts sein kann, ohne dass sich jemand daran gestört fühlt.
Was für ein Quatsch ...
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sourcOr
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von sourcOr »

Kajetan hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:Mich stören aber die Erwachsenen die das nicht überwunden haben und mit 30+ immer noch so reden.
Die Amerikaner und die Engländer wird es freuen wenn es bei uns so weitergeht. Irgendwann sprechen wir dann auch nur noch Englisch.
Du übertreibst. Maßlos. Ich habe übrigens noch keinen Ami sich darüber aufregen hören, dass drüben der Gebrauch der Wörter "Kindergarten" und "Ja", anstatt "Day Care Center" und "Yes" immer mehr um sich greift.
Ich glaube man muss nicht lange darüber diskutieren, dass wir uns heute sehr am Englischen bereichern was neue Wortschöpfungen angeht. Umgekehrt passiert das sicherlich nicht im selben Maße, nicht ansatzweise. Von daher kann ich das Gemecker darüber durchaus verstehen. Es gab für jede Sprache immer Phasen in der Geschichte, in denen sehr viele Begriffe aus anderen Sprachen geliehen oder gleich eingebettet wurden und heute spielen wir aufgrund der englisch angestrichenen Globalisierung wieder den Deppen.

Ich bin vor kurzem über die Produktbezeichnung fahrCard gestoßen und dachte ich gucke nicht recht. Aber das passt wunderbar ins Bild, das ich von der Entwicklung der deutschen Sprache im Moment habe. ^^
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kajetan hat geschrieben:
AtzenMiro hat geschrieben:Aber die Amis heulen doch schon rum, die jungen Leute anfangen spanische Wörter in ihre Sätze zu verwenden. Einfach, weil man in den USA ganz offen rechts sein kann, ohne dass sich jemand daran gestört fühlt.
Was für ein Quatsch ...
Das ist wirklich köstlich, das sollte irgendwer in seine Signatur aufnehmen.

Aber ansonsten Atze, das ist wahr, ich sehe auch schon das Ende des Abendlandes vor mir, weil ein Deutscher Merhaba sagt.

Was mich aber immer wundert: Mir kommt es so vor, dass die Leute die darüber weinen, dass Frauen eine andere Rolle als Damsel in Distress in Computerspielen bekommen sollen, dieselben sind, die darüber jammern, dass Moslems so ein rückständiges Menschenbild haben. Ich meine ihr solltet euch doch verbünden, ihr denkt doch dasselbe.
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Kajetan
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Kajetan »

sourcOr hat geschrieben:Ich glaube man muss nicht lange darüber diskutieren, dass wir uns heute sehr am Englischen bereichern was neue Wortschöpfungen angeht. Umgekehrt passiert das sicherlich nicht im selben Maße, nicht ansatzweise.
Nicht vom Deutschen in die US-Alltagssprache, aber aus anderen Sprachen. Aber das bringt niemanden um, niemand muss leiden ausser denen, die Sprache als etwas betrachten, was sich nicht ändern darf.
Von daher kann ich das Gemecker darüber durchaus verstehen. Es gab für jede Sprache immer Phasen in der Geschichte, in denen sehr viele Begriffe aus anderen Sprachen geliehen oder gleich eingebettet wurden und heute spielen wir aufgrund der englisch angestrichenen Globalisierung wieder den Deppen.
Und das ist schlimm, weil? Alles, was die Kommunikationen zwischen Menschen erleichtert, ist zu begrüßen.
Ich bin vor kurzem über die Produktbezeichnung fahrCard gestoßen und dachte ich gucke nicht recht.
Keine Frage. Wenn ich mitbekomme, welche Sprachvergewaltigungen jeden Tag in der Werbung entstehen, dreht sich mir auch manchmal der Magen um, aber es bereitet mir keine schlaflosen Nächte.
tr1on
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von tr1on »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Was mich aber immer wundert: Mir kommt es so vor, dass die Leute die darüber weinen, dass Frauen eine andere Rolle als Damsel in Distress in Computerspielen bekommen sollen, dieselben sind, die darüber jammern, dass Moslems so ein rückständiges Menschenbild haben. Ich meine ihr solltet euch doch verbünden, ihr denkt doch dasselbe.
Genau umgekehrt. Radikale Muslime sind doch eigentlich die besten Freunde der deutschen Linken. Das sah man nicht nur immer wieder in Diskussionen, sondern auch "eindrucksvoll" bei den Anti-Israel-Protesten im letzten Sommer. :roll: Gemeinsamer Nenner ist da wohl der verbindende Antisemitismus, Antiamerikanismus und die Ablehnung aller übrigen traditionellen christlich-westlichen Werte.
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Kajetan
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Kajetan »

tr1on hat geschrieben: ... und die Ablehnung aller übrigen traditionellen christlich-westlichen Werte.
Ohweia ...
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

tr1on hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Was mich aber immer wundert: Mir kommt es so vor, dass die Leute die darüber weinen, dass Frauen eine andere Rolle als Damsel in Distress in Computerspielen bekommen sollen, dieselben sind, die darüber jammern, dass Moslems so ein rückständiges Menschenbild haben. Ich meine ihr solltet euch doch verbünden, ihr denkt doch dasselbe.
Genau umgekehrt. Radikale Muslime sind doch eigentlich die besten Freunde der deutschen Linken. Das sah man nicht nur immer wieder in Diskussionen, sondern auch "eindrucksvoll" bei den Anti-Israel-Protesten im letzten Sommer. :roll: Gemeinsamer Nenner ist da wohl der verbindende Antisemitismus, Antiamerikanismus und die Ablehnung aller übrigen traditionellen christlich-westlichen Werte.
Christlich westlich Werte. Gut das reicht mir schon.

Keine Ahnung wie andere normale linke oder einfach mittige Menschen ticken, ich liebe jedenfalls Amerika und alles was daher kommt, ich bin übrigens auch für TTIP und den Euro mag ich auch, überhaupt mag ich gerne Europa und esse sehr gerne Fast Food und Steaks und verabscheue Biofleisch, Gemüse usw., weil ich das für Geldmacherei halte (aber trotzdem hat auch Bio seine Vorteile, nämlich das dort weniger Antibiotika gebraucht wird), ich habe auch nix gegen Genfood und bin für Abtreibung und Homoehe. Ich habe nix gegen Juden und auch nicht per se gegen Israel, wohl aber etwas gegen deren Siedlungspolitik und überhaupt den Likud und seine Koalitionspartner. Ich mag keine radikalen Religionsanhänger, weder die Christlichen, noch die Moslems, meinetwegen könnte man Religion abschaffen, aber es gibt halt Menschen die möchten glauben und das sollte man ihnen gönnen. Und weil wir das den Christen erlauben müssen wir das auch anderen Religionsgemeischaften zugestehen, deshalb sollen sie auch Gotteshäuser haben, entweder bei allen verbieten oder alle gleich behandeln.

Aber gehen wir doch noch mal kurz noch auf deine Theorie mit dem hohen Verwandschaftsgrad zwischen Linken und radikalen Religiöse. Religionsanhänger sind eher im konservativen Milieu zu finden. Das ist auch irgendwie logisch, weil beide etwas erhalten wollen, z.B. Rituale, die tradiert werden, also überliefert werden (weil du ja traditionell benutzt hast). Linke hingegen wollen Religion abschaffen. Auch haben nun Rechte wohl bewiesen und das für alle Zeiten möchte ich meinen, dass sie die größten Antisemiten sind, daher verstehe ich das nicht ganz mit dem gemeinsamen Nenner? Das solltest du mir näher erklären.

Und jetzt gehen wir mal auf die Frauenrechte ein: Linke wollen das alle Menschen die gleichen Rechte haben, rechte nicht, die wollen das die Frau am Herd bleibt und Schwule nicht heiraten können und das deckt sich so ziemlich mit dem was religöse Fanatiker auch wollen.
tr1on
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von tr1on »

Du vermengst eine Menge Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Etwa den Euro (EU) und Europa, das eine steht nicht synonym für das Andere. Momentan sieht es eher so aus, dass der Euro und die EU die europäischen Völker gegeneinander aufbringt, statt sie zusammenzuführen.

Du bist vielleicht nicht per se gegen Israel, aber es gibt viele Linke, die gegen Israel sind und bei anti-jüdischer Hetze gerne weghören oder diese noch unterstützen, wenn diese etwa von Arabern kommt.

Ich habe doch schon erläutert, wo da die Gemeinsamkeiten liegen. Dazu kommt, dass viele arabische Länder sozialistische Regierungen hatten, bevor die Sowjetunion unterging. Google einfach mal "RAF und Palästina" ... noch eine Parallele...

Im übrigen: Johanna von Orleans, Katharina die Große, Königin Victoria... Frauen in Machtpositionen gab es in Europa schon lange vor der Erfindung des Marxismus. Sich das auf die Fahne zu schreiben, zeugt nur von Unkenntnis der Geschichte.
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

tr1on hat geschrieben:Du vermengst eine Menge Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Etwa den Euro (EU) und Europa, das eine steht nicht synonym für das Andere. Momentan sieht es eher so aus, dass der Euro und die EU die europäischen Völker gegeneinander aufbringt, statt sie zusammenzuführen.

Du bist vielleicht nicht per se gegen Israel, aber es gibt viele Linke, die gegen Israel sind und bei anti-jüdischer Hetze gerne weghören oder diese noch unterstützen, wenn diese etwa von Arabern kommt.

Ich habe doch schon erläutert, wo da die Gemeinsamkeiten liegen. Dazu kommt, dass viele arabische Länder sozialistische Regierungen hatten, bevor die Sowjetunion unterging. Google einfach mal "RAF und Palästina" ... noch eine Parallele...

Im übrigen: Johanna von Orleans, Katharina die Große, Königin Victoria... Frauen in Machtpositionen gab es in Europa schon lange vor der Erfindung des Marxismus. Sich das auf die Fahne zu schreiben, zeugt nur von Unkenntnis der Geschichte.
Blablabla bla bla.

Schönen Gruß an Pegida, dachte sie spazieren nicht mehr?

Und dann noch Absolutistische Herrscher aufzählen und mich mit einem Fan des Marxismus gleichsetzen. Danke und Gute Nacht.

Ehrlich gesagt, bin ich dieser rechten Scheiße einfach von euch einfach überdrüssig, dieses Gefasel von EU ist nicht gleich Europa, ja natürlich nicht, das eine ist eine Institution, dass andere ein Kontinent, aber ich habe sie synonym gesetzt und ich weiß genau wie ihr kleinen rechten Stammtischschwätzer über die anderen Länder in der EU denkt, nämlich das ist alles Dreck außer wir tollen Arier, Ihr seid noch genauso wie vor 70 Jahren und jetzt traut ihr euch langsam wieder aus euren Löchern wo der Rauch verzogen ist und ihr denkt, dass ihr nun endlich wieder was sagen dürft.

Mauern um euer Schland, ja das könnt ihr. Ich höre ständig nur dieses dümmliche Schland und dann dass wir die Sozialamt der Welt sind und das wir die anderen EU Staaten mitschleppen, soll ich dir mal was sagen, Unwissender, wir sind von den Amerikanern bis zum vergasen wieder aufgepäppelt worden, weil wir als Frontstaat gegen den Kommunismus was hermachen sollten. "Wir sind wieder wer" und "Wirtschaftswunder, Made in Germany" alles Bullshit, in Wirklichkeit einfach nur Abermillion an freundlichen US Dollarn. Und heute sind wir so undankbar und gerade die Rechten sind Antiamerikanisch, alleine schon zu behaupten das wäre ein linke Domäne, daran sieht man doch wie perfide ihr eigentlich seid.

Auf den Pegida Veranstaltungen hat man doch "Putin hilf uns" Plakate gesehen und Antiamerika Sprüche. Putin räumt wenigstens mit seinen Homosexuellen auf. Genauso denkt ihr doch.
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Knarfe1000
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Knarfe1000 »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Blablabla bla bla.

Schönen Gruß an Pegida, dachte sie spazieren nicht mehr?

...
Etwas weniger Hass. Dann erreichst du vielleicht die 40 ohne Herzinfarkt.
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Temeter 
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Temeter  »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Was mich aber immer wundert: Mir kommt es so vor, dass die Leute die darüber weinen, dass Frauen eine andere Rolle als Damsel in Distress in Computerspielen bekommen sollen, dieselben sind, die darüber jammern, dass Moslems so ein rückständiges Menschenbild haben. Ich meine ihr solltet euch doch verbünden, ihr denkt doch dasselbe.
Auch wenn ich mich nicht wirklich in die Diskussion hier einmischen will:

Guck dir mal englischsprachige Foren an. Wenn die Diskussion da mal zum laufen kommt, gehts oft nicht um die nette, freiheitliche Interpretation, die wir hierzulande in Europa haben. Der Kern des amerikanisch geprägten Diskurs hat seine puritanischen Untertöne, deren Progressive sehen solche Fantasien in der Tat als relative Bedrohung zur Gleichberechtigung an, ist als interessanter Kontrast im Prinzip also gegen Vielfalt.
Scheint mir als Prinzip die Denkrichtung zu sein, die die verzerrte Version des amerikanischen Liberalismus unpopulär gemacht hat, auch wenn ich da nicht ganz durchsteige.

Wie auch immer, es hat schon sein Muster, wenn die Diskussion konstant in die Richtung der Kritik an dem, was wir haben hinausläuft, weniger auf das, was wir wollen.
Ich kann natürlich nicht für die Motivation der deutschen Poster hier sprechen, aber in Anbetracht der Diskussionen auf einschlägigen Seiten ist eine kritische Perspektive nicht unbedingt unangebracht.

Und, um noch einmal den Mythos aufzuräumen, kaum ein Spiel nutzt heutzutage noch eine einfache Damsel in Distress als Kern-Storyline, abseits traditioneller Spiele wie Mario/Zelda. Sollte mit ein bischen Hintergrundwissen zu Spielen eigentlich bewusst sein. :wink:
tr1on
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von tr1on »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Blablabla bla bla.
Komm mal etwas runter. "Ihr kommt nach 70 Jahren wieder raus..." Sorry, aber ich bin Baujahr 1982. :D Ich bezweifel stark, dass die meisten Leute, die an Pegida-Demos in Dresden teilnehmen, da schon auf der Welt waren und Parteimitglied der NSDAP oder in NPD waren/sind. :wink: Aber das ist ein Thema für sich. Ich möchte auch kein Gewähr für irgendeine Organisation übernehmen.

Kritik an der EU ist also verfassungsfeindlich und extremistisch. Oder was möchtest du mir damit sagen? Es ist doch vielmehr andersrum. Je mehr Kompetenzen nach Brüssel abgegeben werden, desto mehr Souveränität büßt jeder einzelne Mitgliedsstaat ein. Wir sind doch eigentlich schon unzufrieden mit der GroKo in Berlin. Damit, dass die politische Klasse kaum noch Bezug zum einfachen Volk hat... all das potenziert sich mit der EU ins unermeßliche. Umfragen in ganz Europa belegen das und Deutschland ist da noch am harmlosesten...

Russland vs. die USA: Als Deutsche sitzen wir zwischen den Stühlen. Aufgrund unserer geographischen Lage, unserer wirtschaftlichen Beziehungen in beide Länder, der Geschichte... Vergessen wir nicht, dass wir BEIDEN Ländern die Wiedervereinigung zu verdanken haben, nicht allein den Amis. :wink: Ich persönlich möchte nicht, dass es einen neuen Krieg in Europa gibt. Weder Russland noch die Nato sollten da zündeln (unsere unfähige Regierung inbegriffen).
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

tr1on hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Blablabla bla bla.
Komm mal etwas runter. "Ihr kommt nach 70 Jahren wieder raus..." Sorry, aber ich bin Baujahr 1982. :D Ich bezweifel stark, dass die meisten Leute, die an Pegida-Demos in Dresden teilnehmen, da schon auf der Welt waren und Parteimitglied der NSDAP oder in NPD waren/sind. :wink: Aber das ist ein Thema für sich. Ich möchte auch kein Gewähr für irgendeine Organisation übernehmen.

Kritik an der EU ist also verfassungsfeindlich und extremistisch. Oder was möchtest du mir damit sagen? Es ist doch vielmehr andersrum. Je mehr Kompetenzen nach Brüssel abgegeben werden, desto mehr Souveränität büßt jeder einzelne Mitgliedsstaat ein. Wir sind doch eigentlich schon unzufrieden mit der GroKo in Berlin. Damit, dass die politische Klasse kaum noch Bezug zum einfachen Volk hat... all das potenziert sich mit der EU ins unermeßliche. Umfragen in ganz Europa belegen das und Deutschland ist da noch am harmlosesten...

Russland vs. die USA: Als Deutsche sitzen wir zwischen den Stühlen. Aufgrund unserer geographischen Lage, unserer wirtschaftlichen Beziehungen in beide Länder, der Geschichte... Vergessen wir nicht, dass wir BEIDEN Ländern die Wiedervereinigung zu verdanken haben, nicht allein den Amis. :wink: Ich persönlich möchte nicht, dass es einen neuen Krieg in Europa gibt. Weder Russland noch die Nato sollten da zündeln (unsere unfähige Regierung inbegriffen).
Klar die politische Klasse braucht auch möglichst viel Bezug zum einfachen Volk, damit sie ihnen Honig ums Maul schmieren kann oder wie? Wie wärs mit Todesstrafe, Minarettenverbot und Einwanderungsstopp, ich wette das einfache Volk wird strahlen. Dann brauchen wir noch den Everyday Veggi Day und Abreibung wieder unter Strafe und der restliche Teil der Bevölkerung ist auch noch zufrieden.

Politiker haben Verantwortung gegenüber dem Volk, sie sollten sich aber nicht mit ihnen gemeintun.

Ich stehe nicht zwischen diesen Stühlen, das ist leider erst so seit Kohl nicht mehr da ist, dass wir zwischen Ost und West lancieren. Das war schon ein bisschen so unter Schröder, wie ich meine zurecht, denn Bush war einfach ein Vollidi mindestens was seine Außenpolitik betrifft. Unter Ost-Angie wurde es aber nicht besser. Keine Ahnung warum die Ossis sich so geographisch zu den Russen hingezogen fühlen, ich fühle mich jedenfalls kulturell überhaupt nicht dort, sondern ganz klar dem Westen zugehörig. Gerne kann sich Russland dem Bündniss anschließen, nachdem sie sich aber erst mal wieder ordentlich reformiert haben.

Auf die Wiedervereinigung mit den Dunkeldeutschen hätte ich verzichten können. Jammern herum, dass sie nicht die selbe Rente kriegen, das ist wirklich der krasseste Hohn. (Ich meine die haben nix eingezahlt, aber auch teilweise gar nix).

Kritik an der EU von Volltrotteln die nix peilen und nationale Kleinstaaterei bevorzugen, ja das ist ziemlich gefährlich auch ohne diesen widerlichen Nationalistischen Unterton, der ständig zusätzlich durchscheint.

Falls du nicht weißt was ich damit meine, hier 3 Schlagworte, "das wird man doch wohl noch sagen dürfen" gefolgt von "jetzt haben wir aber lange genug Buße getan" und das beste zum Schluss: "wir habens ja auch nicht einfach gehabt, die ganzen Vertreibungen, Vergewaltigungen und ich sage nur Dresden."

Davon ab, dass das auch noch ökonomischer Selbstmord ist, aber nur zu macht ruhig weiter mit eurer kleinkindhaften Dummheit. Ich lebe ja nicht ewig und hab keine Kinder, ist mir also egal, ob wir in nem nationalistischen, autokratischen und verarmten Museum leben.

Weißt du die USA ist höchstwahrscheinlich deswegen so erfolgreich, weil sie ein zersplitterter Haufen von Mittel bis Kleinstaaten sind, die nix miteinander zu tun haben, als sich gegenseitig mit Handelszöllen zu bombadieren und oder Krieg zu führen.

Und das du zu jung bist um selbst dabei gewesen zu sein, das habe ich schon vermutet, aber das dieses Gedankengut auch unabhängig von ihrer Hochzeit existieren kann, sollte zumindest auch in Betracht gezogen werden können.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 13.03.2015 01:12, insgesamt 2-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Temeter  hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Was mich aber immer wundert: Mir kommt es so vor, dass die Leute die darüber weinen, dass Frauen eine andere Rolle als Damsel in Distress in Computerspielen bekommen sollen, dieselben sind, die darüber jammern, dass Moslems so ein rückständiges Menschenbild haben. Ich meine ihr solltet euch doch verbünden, ihr denkt doch dasselbe.
Auch wenn ich mich nicht wirklich in die Diskussion hier einmischen will:

Guck dir mal englischsprachige Foren an. Wenn die Diskussion da mal zum laufen kommt, gehts oft nicht um die nette, freiheitliche Interpretation, die wir hierzulande in Europa haben. Der Kern des amerikanisch geprägten Diskurs hat seine puritanischen Untertöne, deren Progressive sehen solche Fantasien in der Tat als relative Bedrohung zur Gleichberechtigung an, ist als interessanter Kontrast im Prinzip also gegen Vielfalt.
Scheint mir als Prinzip die Denkrichtung zu sein, die die verzerrte Version des amerikanischen Liberalismus unpopulär gemacht hat, auch wenn ich da nicht ganz durchsteige.

Wie auch immer, es hat schon sein Muster, wenn die Diskussion konstant in die Richtung der Kritik an dem, was wir haben hinausläuft, weniger auf das, was wir wollen.
Ich kann natürlich nicht für die Motivation der deutschen Poster hier sprechen, aber in Anbetracht der Diskussionen auf einschlägigen Seiten ist eine kritische Perspektive nicht unbedingt unangebracht.

Und, um noch einmal den Mythos aufzuräumen, kaum ein Spiel nutzt heutzutage noch eine einfache Damsel in Distress als Kern-Storyline, abseits traditioneller Spiele wie Mario/Zelda. Sollte mit ein bischen Hintergrundwissen zu Spielen eigentlich bewusst sein. :wink:
Beim letzten gebe ich dir uneingschränkt recht, wobei ich nicht behauptet habe, dass es heute bei Computerspielen ausschließlich oder hauptsächlich oder überhaupt noch so tatsächlich ist.

Das andere was du geschrieben hast, hört sich interessant an, aber das solltest du nochmal so formulieren, dass ich es auch wirklich verstehe. ^^ Bitte mehr Erklärungen in Bezug auf die Forderungen der Puritaner und Progressiven und auch gerade der 2te Absatz ist Erklärungsbedürftig deinerseits mir gegenüber, du weißt doch ich schalte nicht immer schnell, aber ich behaupte einfach dreist du hast das umständlich ausgedrückt und überverklausuliert.
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James Dean
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von James Dean »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Mauern um euer Schland, ja das könnt ihr. Ich höre ständig nur dieses dümmliche Schland und dann dass wir die Sozialamt der Welt sind und das wir die anderen EU Staaten mitschleppen, soll ich dir mal was sagen, Unwissender, wir sind von den Amerikanern bis zum vergasen wieder aufgepäppelt worden, weil wir als Frontstaat gegen den Kommunismus was hermachen sollten. "Wir sind wieder wer" und "Wirtschaftswunder, Made in Germany" alles Bullshit, in Wirklichkeit einfach nur Abermillion an freundlichen US Dollarn. Und heute sind wir so undankbar und gerade die Rechten sind Antiamerikanisch, alleine schon zu behaupten das wäre ein linke Domäne, daran sieht man doch wie perfide ihr eigentlich seid.
Da können wir uns immerhin beim Kommunismus bedanken. Der eigentliche Plan war, Deutschland in ein pures Agrarland umzuwandeln und zu deindustrialisieren. Erst nach den ersten Verhandlungen mit der UdSSR und der beidseitigen Erkenntnis, dass man sehr unterschiedliche Ansichten von Imperialismus und Demokratie aufweist, haben die USA beschlossen, Deutschland wieder zu stärken. Churchill selbst hat später gesagt, er wünschte sich, die Nazis wären nicht vernichtet worden, denn die hätten immerhin gewusst, wie man gegen Russen kämpft (na ja...). Und der Marshallplan war auch ein Reinfall. Millionen ins Land gepumpt, nichts passiert. Nur durch den Koreakrieg gab's das Wirtschaftswunder bei uns.

EDIT:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Auf die Wiedervereinigung mit den Dunkeldeutschen hätte ich verzichten können. Jammern herum, dass sie nicht die selbe Rente kriegen, das ist wirklich der krasseste Hohn. (Ich meine die haben nix eingezahlt, aber auch teilweise gar nix).
Ist das jetzt Satire? Den gleichen Spruch kann man auch in Kombination mit dem "Sozialamt der Welt" bringen.