Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Start, die unterschätzte Popularität und viele andere Fehler zurück
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- SethSteiner
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Warum soll man kein Hack'n Slay anfassen, nur weil man Defizite sieht und benennt? Es ist eher umgekehrt, wenn man sie nicht sieht, nicht benennt und aufregt, weil es andere tun, sollte man eine andere Website aufrufen, die einem besser gefällt oder einfach weiterzocken.
Diablo 3 nutzt natürlich dasselbe Spielprinzip, das macht es aber nicht besser. Das ist ein echt dämliches Argument, insbesondere weil Diablo einfach kein koreanisches Grindspiel war, in dem man hundert Stunden für ein Unique brauchte. Das war Diablo 3 aber. Die Droprate war ein absoluter Witz, weshalb man die Droprate ja auch irgendwann mal geändert hat und man heutzutage um ein vielfaches schneller an Schätze kommt. Diablo 3 hatte im ersten halben Jahr oder Jahr in seinem fundamentalen Kern versagt.
Und nein, Diablo war generell nie ein Fantasy Meisterwerk erster Güte. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass sie nicht überladen war, einfach und atmosphärisch präsentiert, sowie den Spielfluss nicht störte. Genau das ist aber bei Diablo 3 der Fall gewesen, der Spielfluss wurde massiv gestört, sie war nicht atmosphärisch und schlechter, weil sie zwar komplexer aber nicht auch besser war. Wenn ich schon weitergehe und von schlicht auf komplex gehe, muss ich das richtig machen und das ist nun Mal nicht passiert. Es geht auch nicht darum, dass Deckard Cains Abgang schnell ist, es geht darum, dass die Präsentation, das ganze Drumherum grottenschlecht ist. Einen solchen Charakter in dieser beknackten Comic-Spielgrafik abzumurksen, in einer absolut lachhaften Szene mit einem Glücksbärchi-Strahl, DAS ist das Problem. Wenn man keine Ahnung von Inszenierung hat, dann kommt sowas bei raus.
Es ist völlig egal wie du empfindet, wären die Gebiete so geil, würden sie soviele nicht kritisieren, wäre die Grafik wunderschön, würde sie nicht kritisiert, gäbe es schärfere Texturen, gäbe es mehr Polygone und weniger Kanten ect., wäre es nicht ein anderer Stil als Diablo vorher war, würde nicht selbst Blizzard selbst so sehen. Und das Spiel sieht wesentlich weicher aus, weil ein Weichzeichner drüberliegt und die Texturen so gestaltet sind. Ein Path of Exile hat deutlich mehr Details, ist deutlich crisper, hat schlichtweg eine bessere Grafik.
Du kannst die Kritik nicht verstehen, weil du sie nicht verstehen willst.
Diablo 3 nutzt natürlich dasselbe Spielprinzip, das macht es aber nicht besser. Das ist ein echt dämliches Argument, insbesondere weil Diablo einfach kein koreanisches Grindspiel war, in dem man hundert Stunden für ein Unique brauchte. Das war Diablo 3 aber. Die Droprate war ein absoluter Witz, weshalb man die Droprate ja auch irgendwann mal geändert hat und man heutzutage um ein vielfaches schneller an Schätze kommt. Diablo 3 hatte im ersten halben Jahr oder Jahr in seinem fundamentalen Kern versagt.
Und nein, Diablo war generell nie ein Fantasy Meisterwerk erster Güte. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass sie nicht überladen war, einfach und atmosphärisch präsentiert, sowie den Spielfluss nicht störte. Genau das ist aber bei Diablo 3 der Fall gewesen, der Spielfluss wurde massiv gestört, sie war nicht atmosphärisch und schlechter, weil sie zwar komplexer aber nicht auch besser war. Wenn ich schon weitergehe und von schlicht auf komplex gehe, muss ich das richtig machen und das ist nun Mal nicht passiert. Es geht auch nicht darum, dass Deckard Cains Abgang schnell ist, es geht darum, dass die Präsentation, das ganze Drumherum grottenschlecht ist. Einen solchen Charakter in dieser beknackten Comic-Spielgrafik abzumurksen, in einer absolut lachhaften Szene mit einem Glücksbärchi-Strahl, DAS ist das Problem. Wenn man keine Ahnung von Inszenierung hat, dann kommt sowas bei raus.
Es ist völlig egal wie du empfindet, wären die Gebiete so geil, würden sie soviele nicht kritisieren, wäre die Grafik wunderschön, würde sie nicht kritisiert, gäbe es schärfere Texturen, gäbe es mehr Polygone und weniger Kanten ect., wäre es nicht ein anderer Stil als Diablo vorher war, würde nicht selbst Blizzard selbst so sehen. Und das Spiel sieht wesentlich weicher aus, weil ein Weichzeichner drüberliegt und die Texturen so gestaltet sind. Ein Path of Exile hat deutlich mehr Details, ist deutlich crisper, hat schlichtweg eine bessere Grafik.
Du kannst die Kritik nicht verstehen, weil du sie nicht verstehen willst.
- Lumilicious
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Du redest dir Diablo jetzt aber auch schöner als es war. Diablo war schon immer ein Grinder... und es gab in Diablo schon immer gewisse Items für die man hunderte, wenn nicht sogar tausende Runs gebraucht hat bis sie endlich gedroppt sind (vor allem mit wunsch mod).SethSteiner hat geschrieben:Diablo 3 nutzt natürlich dasselbe Spielprinzip, das macht es aber nicht besser. Das ist ein echt dämliches Argument, insbesondere weil Diablo einfach kein koreanisches Grindspiel war, in dem man hundert Stunden für ein Unique brauchte. Das war Diablo 3 aber.
Ich selber habe nie ein Tyraels Macht für mich droppen sehen und wirklich wenig hab Ich auch nicht gespielt.
Grinden ist irgendwie das, worauf dieses Diablo Genre aufbaut.
- SethSteiner
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Diablo war schon immer ein Grinder, das ist richtig und dem widerspreche ich nicht.
Diablo hatte auch schon immer Items für die man ewig brauchte um sie zu bekommen, das ist richtig und dem widerspreche ich nicht.
Da ich also solche Aussagen nicht tätige, kann von schönreden keine Rede sein. Worum es mir ging war, dass man schlicht NICHTS gekriegt hat, abseits der normalen Items, Weiß und Gelb. Das habe ich so aber auch glasklar geschrieben.
Diablo hatte auch schon immer Items für die man ewig brauchte um sie zu bekommen, das ist richtig und dem widerspreche ich nicht.
Da ich also solche Aussagen nicht tätige, kann von schönreden keine Rede sein. Worum es mir ging war, dass man schlicht NICHTS gekriegt hat, abseits der normalen Items, Weiß und Gelb. Das habe ich so aber auch glasklar geschrieben.
- Enthroned
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Doch, war es indirekt. Die Kritik an D3 war nie, das zu wenig Legendaries (Uniques) droppen, sondern das die, die droppen, qualitativ nicht immer hochwertig waren. Das habe ich dir mit meiner Beschreibung zum itemsystem in 1.0 versucht zu vermitteln.SethSteiner hat geschrieben: Diablo 3 nutzt natürlich dasselbe Spielprinzip, das macht es aber nicht besser. Das ist ein echt dämliches Argument, insbesondere weil Diablo einfach kein koreanisches Grindspiel war, in dem man hundert Stunden für ein Unique brauchte. [...]
In D2 hab ich sicherlich zig Mal das Sigon Set gefunden. Mindestens ein Teil pro Tag oder alle paar Runs. Schaefers Hammer, den ich so sehr brauchte, 2 Mal - 2 Mal in hunderten Runs.
Im Verhältnis ist das also keineswegs anders als jetzt.
Niemand und insbesondere behaupte nicht, dass Diablo ein koreanisches Grindspiel war. Ich behaupte aber guten Gewissens, dass es ein amerikanisches Grindspiel war. Mit einem Spielsystem das auf Grind ausbaute. Und wenn dir das nicht gefällt, dann solltest du diese Art von Spielen nunmal nicht spielen. Das habe ich gemeint.
Zuletzt geändert von Enthroned am 08.03.2015 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
- Krulemuk
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Zur Comicgrafik: Diablo 2 war wesentlich comichafter und bunter als Diablo 3. Ich habe es begrüßt, dass D3 wieder einen Schritt in Richtung D1 gemacht hat und sich etwas düsterer präsentiert hat.
Auch bei den anderen Punkten kann ich einfach nicht zustimmen und sie sind zumindest für mich persönlich genau die Art von sinnloser Hysterie, wie sie bei D3 an den Tag gelegt wurde.
Schlauchlevel? Nicht mehr als in D2
Inszenierung? Sicher im Vergleich zu nem SinglePlayer- RPG sehr minimalistisch, im Vergleich zu D2 leicht verbessert.
Ich finde auch, dass D3 nicht dem Anspruch von/an Blizzard gerecht wird - aber eher weil es zu nah an D1 und D2 ist. Es ist nicht innovativ sondern eine typische Fortsetzung und ich habe von Blizzard eigentlich immer den großen nächsten Schritt erwartet, wie z.B. bei warcraft 2 auf warcraft 3..etc. Hinzu kommt, dass sie das PvP System (was vor Release noch groß angekündigt wurde) quasi rausgeschmissen haben. Ich wollte allerdings mittelfristig nur PvP betreiben.
Ergo: Auch ich bin enttäuscht von dem Spiel, aber diese seltsamen Kritikpunkte einer hysterischen Community und die gleichzeitige Anpreisung von PoE, was einfach überhaupt nicht mithalten kann und ein grottenschlechtes Gameplay hat - sorry - kann ich einfach nicht nachvollziehen. Das ist wie Moorhuhn vs Battlefield. Das einzige was stimmt sind düsterer Look und Skilltrees, aber das Gameplay? Ich bitte euch...
Auch bei den anderen Punkten kann ich einfach nicht zustimmen und sie sind zumindest für mich persönlich genau die Art von sinnloser Hysterie, wie sie bei D3 an den Tag gelegt wurde.
Schlauchlevel? Nicht mehr als in D2
Inszenierung? Sicher im Vergleich zu nem SinglePlayer- RPG sehr minimalistisch, im Vergleich zu D2 leicht verbessert.
Ich finde auch, dass D3 nicht dem Anspruch von/an Blizzard gerecht wird - aber eher weil es zu nah an D1 und D2 ist. Es ist nicht innovativ sondern eine typische Fortsetzung und ich habe von Blizzard eigentlich immer den großen nächsten Schritt erwartet, wie z.B. bei warcraft 2 auf warcraft 3..etc. Hinzu kommt, dass sie das PvP System (was vor Release noch groß angekündigt wurde) quasi rausgeschmissen haben. Ich wollte allerdings mittelfristig nur PvP betreiben.
Ergo: Auch ich bin enttäuscht von dem Spiel, aber diese seltsamen Kritikpunkte einer hysterischen Community und die gleichzeitige Anpreisung von PoE, was einfach überhaupt nicht mithalten kann und ein grottenschlechtes Gameplay hat - sorry - kann ich einfach nicht nachvollziehen. Das ist wie Moorhuhn vs Battlefield. Das einzige was stimmt sind düsterer Look und Skilltrees, aber das Gameplay? Ich bitte euch...
- an_druid
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Auch wenn viele bei der Beta schon absprangen, haben sich die Gamer doch noch so einiges erhoft, was nicht erfüllt wurde. Ich habe es ebenfalls alles in kauf genommen um das Finale Game dann noch mal zu beurteilen. Es hat sich vieles getan seit her. Der Satz ist völlig irrelevant da man das Finale Game aber auch die veränderungen gespielt haben muss um D3 zu beurteilen.Hafas hat geschrieben:+1. Am besten das nächste Diablo vorbestellen und dann aktiv nicht spielen., um ein Desinteresse zu signalisieren. Das wird es denen zeigen.an_druid hat geschrieben:[...]BliZZ gehört bestraft.
Krulemuk hat geschrieben:Zur Comicgrafik: Diablo 2 war wesentlich comichafter und bunter als Diablo 3.


du must echt was an den Augen haben
Auch bei den anderen Punkten kann ich einfach nicht zustimmen und sie sind zumindest für mich persönlich genau die Art von sinnloser Hysterie, wie sie bei D3 an den Tag gelegt wurde.
Schlauchlevel? Nicht mehr als in D2
Inszenierung? Sicher im Vergleich zu nem SinglePlayer- RPG sehr minimalistisch, im Vergleich zu D2 leicht verbessert.
Ich finde auch, dass D3 nicht dem Anspruch von/an Blizzard gerecht wird - aber eher weil es zu nah an D1 und D2 ist. Es ist nicht innovativ sondern eine typische Fortsetzung und ich habe von Blizzard eigentlich immer den großen nächsten Schritt erwartet, wie z.B. bei warcraft 2 auf warcraft 3..etc.
Ich habe es begrüßt, dass D3 wieder einen Schritt in Richtung D1 gemacht hat und sich etwas düsterer präsentiert hat.
Zuletzt geändert von an_druid am 08.03.2015 19:14, insgesamt 2-mal geändert.
- SethSteiner
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Stimmt, ein wichtiger Kritikpunkt war die Qualität. Das stelle ich gar nicht in Abrede. Da es aber eben auch dutzende Stunden, wenn nicht hundert Stunden gedauert hat überhaupt ein Unique zu finden, ganz zu Schweigen von Set-Items, kann man nicht einfach die niedrige Droprate ignorieren, denn die machte aus Diablo ein koreanisches Grindspiel, was sich einzig und allein durch das Auktionshaus relativierte.Enthroned hat geschrieben:Doch, war es indirekt. Die Kritik an D3 war nie, das zu wenig Legendaries (Uniques) droppen, sondern das die, die droppen, qualitativ nicht immer hochwertig waren.
Wenn wie gesagt schon Blizzard anderer Meinung ist und vom ersten Screenshot bis heute auch viele andere das Gegenteil behaupten, liegst du einfach falsch. Es ist nicht düster, wenn ein Typ in lustiger Typ in einer Tonne sitzt, die fröhlich herumspringt oder lustige kleine Dämonen mit Itemsäcken herumrennen und Gold fallen lassen, ein Sprecher ständig humorvolle Kommentare von sich gibt, ein Weichzeichner über allem liegt und so weiter und so fort.Krulemuk hat geschrieben:Zur Comicgrafik: Diablo 2 war wesentlich comichafter und bunter als Diablo 3. Ich habe es begrüßt, dass D3 wieder einen Schritt in Richtung D1 gemacht hat und sich etwas düsterer präsentiert hat.
Schlauchlevel nicht mehr als D2? Ich will nicht in Abrede stellen, dass D2 Schläuche hat oder Gangsysteme aber das ist keine Rechtfertigung. Wenn einen das stört, kann man nicht darauf zeigen, dass das ja vorher auch da war-
Und die Inszenierung ist nicht verbessert worden, siehe auch der eingebrachte Humor aber eben auch die deutliche Vorhersehbarkeit oder Momente wie Deckard Cain Tod, ständiges Gelaber und unnötige Spielunterbrechungen.
Das sind keine seltsamen Kritikpunkte, sondern existierende Defizite und nicht etwa einer hysterischen Community, sondern ganz normaler Menschen. Schon interessant, dass man anscheinend nie ein normaler Mensch sein darf, wenn man doch ernsthafte Kritik übt.
Und PoE kann sehr wohl mithalten, unter anderem weil es den Diablo-Stil tatsächlich fortsetzt. Und das Gameplay ist langsamer, ich weiß nur nicht warum es deswegen direkt grottenschlecht ist.
Die Screenshots unterscheiden sich ziemlich krass voneinander, außer natürlich, dass man es nicht will. Die bunten Icons, der Effektoverkill, die allgemeine Helligkeit, die vielen Informationen auf dem Bildschirm (hier wäre ein PC Screenshot besser, Stichwort Textfenster), der Weichzeichner, die weichen Texturen. Und wie gesagt, selbst Blizzard sieht es so, man kann es also gar nicht abstreiten:an_druid hat geschrieben:du must echt was an den Augen haben
Auch über diesen Aspekt des Entwicklungsprozesses verlor Pardo einige Worte: Er erkenne an, dass Diablo 1 und Diablo 2 einen Stil haben, der sehr düster und “gothic” sei, aber für Diablo 3 habe man ein wesentlich farbigeres Spiel gewünscht, ohne dabei den Geist der Vorgänger zu verlieren.
Zuletzt geändert von SethSteiner am 08.03.2015 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
- Krulemuk
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Ditoan_druid hat geschrieben:du must echt was an den Augen haben
Spoiler
Show


vs

edit: kommt mir bitte nicht mit Marketing - blabla. Was soll man auch gegen so ne Massenhysterie tun. SIch als Entwickler in den Shitstorm stellen und widersprechen? Da ist es besser Verständnis zu heucheln...
- TheGandoable
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Nimm wenigstens Screens aus dem Hauptspiel und nicht aus der Erweiterung....Da wurde nämlich schon nachgebessert.
-
_Semper_
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
du meinst den rng? dieser scheiß is doch nur was für arme schlucker, die kein geld mehr für slot machines haben. nope, lass mal... hat scho seinen grund, warum selbst die diamonds das ding nichma mehr mit dem arsch anschauen.widar hat geschrieben:Darf ich korrigieren? Gott sei dank gibt es PoE_Semper_ hat geschrieben:diablo 3 is nach wie vor ein langweiliges hns dank mehr als grottiger itemization. ideenarmes, lineares best in slot gedudel. gott sei dank gibt's d2 mods und grim dawn.
- Enthroned
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Der erste Beweis war einmal ein UI aus der PC Fassung von D2 und der Konsolenfassung von D3. Also ist der vergleich ja wohl zu verkraften. Und immerhin hat er bei beiden Screenshots das jeweilige Addon genutzt. Und widerum davon abgesehen, kann man jedes Gebiet, mit Ausnahme vom Ponylevel, in den Vergleich ziehen lassen.TheGandoable hat geschrieben:Nimm wenigstens Screens aus dem Hauptspiel und nicht aus der Erweiterung....Da wurde nämlich schon nachgebessert.
Diablo 3 nutzt eine viel ausgewogenere Farbpalette. Wenn man in D2 eine Hydra machte, Blizzard etc. dann war da ebenfalls der ganze Bildschirm bunt inkl. blauer eingefrorener Monster, evtl. grüner vergifteter Monster, Monstern mit lila glitzern über dem kopf (eiserne Jungfrau), goldenem Glitzern (verwirrt). Richtig bunt und voll wird D3, genau wie D2, erst, wenn mehrere Spieler beteiligt sind.
- Krulemuk
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Alle die beide Spiele gespielt haben wissen, dass man je nach Perspektive extrem gute Beispiele für beide Seiten finden kann. Die Aussagekraft selektiver Screenshots ist daher ziemlich begrenzt...TheGandoable hat geschrieben:Nimm wenigstens Screens aus dem Hauptspiel und nicht aus der Erweiterung....Da wurde nämlich schon nachgebessert.
Mir ist es nur wichtig, dass man D2 nun nicht romantisch verklärt. Vielleicht war man halt einfach auch noch etwas jünger als man damals das Spiel gespielt hat, wodurch es in der Erinnerung etwas eindringlicher und düsterer wirkte, als es tatsächlich war. Gegen D1 sind jedenfalls beide Titel ziemlich comichaft.
- greenelve
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Die D2 Mod sieht nach wie vor schön aus. ^^xan_druid hat geschrieben:Krulemuk hat geschrieben:Zur Comicgrafik: Diablo 2 war wesentlich comichafter und bunter als Diablo 3.![]()
D1 und D2 hatten eine andere Architektur, mehr in Richtung Gothic-Horror, während D3 Comiclastiger wirkt. Die Farbpalette macht auch einen deutlich dunkleren Eindruck.
..aber das ist nur ein Punkt von sehr, sehr vielen in denen D3 schlechter ist. So als Beispiel, die Spielmechanik Monster Tod zu klicken ist deutlich angenehmer gegenüber den Vorgängern. In der Hinsicht ist D3 überlegen....wenn man sowas sagen darf (ich kritisitere auch vieles negatives an D3 und sehe D2 in vielen Punkten als besser...in meinen Augen wird D3 auch nie diesen Status einnehmen können, da das Grundgerüst des Spieles schon zuviel falsch macht, falsch gemacht wurde. Es sind nur Flicken, womit diese Fehler überdeckt werden. Etliches kommt allerdings auch von den Spielern selber, mit ihrer Einstellung worum es sich bei D3 handelt. Demnach ist D3 ein Drop&Loot und kein Hack&Slay. Diablo wurde immer so beschrieben, dass das Monster töten Spaß macht und das Itemsammeln eine Suchtspirale darstellt. Mittlerweile bildet das Spiel die veränderte Einstellung sehr genau wieder. Es müssen Items gefarmt werden, damit Builds überhaupt erst spielbar werden....damit Items gefarmt werden können....die man dann allerdings nicht mehr braucht, da man seine Items ja bereits besitzt. Es sind nur noch bessere Versionen davon von Nutzen. Ach und Items anderer Klassen können kaum noch gefunden werden, da sie nicht den eigenen Char stärken. Es fällt so wenig, dann muss es schon eine bessere Version der bereits vorhandenen Buildchanger sein, sonst taugt es ja nichts.)
Lustig finde ich die Umschreibungen der Grafik in Tests von D2 und D3. In beiden Spielen wird die nicht zeitgemäße Grafikqualität - z.b. Texturen - angemahnt und beide Spiele werden für ihre Effekte gelobt. Auch wenn ich D2 als grafisch stimmiger empfinde und mir D3 insgesamt zu bunt ist, muss ich sagen das der Punkt hinhaut.
ps: D3 hat auch das optische Problem, dass es einfach mit Effekten überladen ist. Sobald in einem 4er Spiel eine, oder zwei Elitegruppen auf dem Bildschirm mit ihren Fähigkeiten loslegen, verkommt das Spiel zu einem Farbenwirrwarr.
- an_druid
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
dieses Argument ist mir doch etwas zu universel. Und ehh..greenelve hat geschrieben:an_druid hat geschrieben:..
Etliches kommt allerdings auch von den Spielern selber, mit ihrer Einstellung worum es sich bei D3 handelt. Demnach ist D3 ein Drop&Loot und kein Hack&Slay. ..
Das einzige was mich reizen würd ist der Harcoremode und das auch nur wenn ne nette Gruppe dabei ist.
- SethSteiner
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta
Wenn man sich Screenshots aus Diablo 2 ansieht, wird man Farben finden, wer hätte das gedacht? Es gab auch mal so richtig bunte Momente, hat denke ich niemand je bestritten. Das Problem ist nur, dass es nicht um bunte Farben geht, sondern die Stilistik und den Look. Wenn ein paar skelette bunte Auren unter sich haben, mag das zwar bunt sein aber ich kann die Skelette alle gut sehen, die Umgebung ist detailliert, knackscharf, dreckig und realistisch. Das trifft auch auf die Monster zu, die zwar verschiedene Farben annehmen, sei es weil man in höheren Levels ist oder weil sie von Zaubern getroffen wurden, nichts desto trotz bekommt ein Baumkopf Holzfaust keinen goldenen Schimmer um sich rum und ist doppelt so groß wie seine Kollegen. Selbst in einer Szene, wo die Monster alle schön verfärbt sind und noch ein Bombasteffekt drauf kommt, bleibt das Bild weiter klar. Und letztendlich, es ändert nichts an der Gothic-Stilistik. Diablo 3 besitzt diesen Stil nicht mehr, dafür einen Schleier, immer und konstant Effekte, ein buntes UI, einen Bildschirm mit erzwungenen Textfenster, großflächige platte Texturen, ist insgesamt in seiner Optik stilisiert. Übrigens sagt das auch Blizzard aber bestimmt ist das nur Marketing-Bla bla, wo Verständnis geheuchelt wird.. was zwar überhaupt keinen Sinn macht aber hey, früher hat man Frauen Hysterie vorgeworfen, heute Kritikern. Wer eine negative Meinung vertritt muss natürlich abgewertet werden.
