Etwas gut zu finden, auch The Order, ist komplett unproblematisch. Kritisch wird es aber, wenn man anfängt sich darüber zu echauffieren, dass andere es wagen eine andere Meinung zu vertreten. Vor allem, wenn sie es wagen, diese mehr als ein Mal zu äußern.CryTharsis hat geschrieben:Das Problem ist, dass für einige offensichtlich jegliche positive Äusserung zu einem Spiel bereits in die Schublade "Konsumschaf" fällt (...)
@ PZ87
Kritik muss aber nicht konstruktiv sein, warum auch? Das hier ist ein Forum und wenn jemand etwas schlecht findet, warum soll er das nicht äußern? Es ist umgekehrt doch auch nicht anders, wer meint etwas gut zufinden, muss dafür doch auch keine Dissertation schreiben, damit es ein gültiger Kommentar ist. Natürlich sollte man nicht vergessen, was ein Entwickler erreichen will aber genauso darf man nicht den Fehler machen, sich nur auf das Spiel zu konzentrieren. In diesem Fall steht The Order mit Scripten, QTEs und Zwischensequenzen ja nicht allein dar, im Gegenteil das beinhalten sehr viele Spiele und nur weil der Entwickler vorher sagt, dass er das machen wird, hat das Spiel damit doch nicht ein Recht darauf, plötzlich dafür nicht mehr kritisiert zu werden. Das wäre wie wenn Uwe Boll sagen würde: "Ja der Film ist und wird scheiße, bereitet euch drauf vor" und nun dürfte niemand mehr den Film kritisieren, weil er scheiße ist. Aufrur gibt es überhaupt nicht. Aufrur ist extrem selten und es ist doch immer noch den Konsumenten freigestellt, wo ihre Prioritäten liegen. Doch in diesem Fall, haben wir allenfalls ein bestimmtes Meinungsbild, das eben nicht positiv ist. Na und? Das haben wir auch bei Quantic Dreams Titeln, die ich persönlich mag, da wusste man auch vorher was man bekommt aber deswegen sage ich auch nicht: "Ihr seid so gemeine Meckerhater!".
