Ich arbeite 10 1/2 Stunden am Tag und muss dann noch hin und zurück mit dem Zug fahren, was nochmal 1 1/2 Stunden in Anspruch nimmt. Nach so einer Arbeitswoche hab ich, ehrlich gesagt, keine Lust mehr auf bockschwere Spiele und will einfach nur entspannen und eine interaktive Geschichte erleben. Es sollte natürlich nicht anspruchslos sein, aber eine gute Balance, ohne Frustmomente, muss für mich gegeben sein. Trotzdem bin ich Core-Gamer, spiele schon seit über zwanzig Jahren und liebe auch Retro-Spiele.Shake_(s)_beer hat geschrieben:Natürlich alles eine Frage der Definition. Sieht man die sogenannten "Core-Gamer/Core-Games" schlicht als Leute, die sehr viel spielen bzw. als Spiele, die viel Zeit fressen, passt deine Aussage nicht so ganz.Rutgar hat geschrieben: Ich würde so gerne mal einen Assassins Creed/FIFA/COD Hardcore Gamer in der letzten Welt von DK-Country Returns sehen, schade das er nie so weit kommen wird(Vorsicht Polemik
)
Versteht man unter der Core-Bezeichnung aber vor allem Menschen und Spiele mit einem gewissen Anspruch, dann hast Du sicher nicht ganz unrecht. Auch ich bin der Meinung, dass viele der tollen, großen AAA-Produktionen, die oft gerne zu den Core-Games gezählt werden, schon lange nichts anderes als das neue "Casual" sind: Kinderleicht, ohne Anspruch, ein bombastisch inszenierter Feierabend-Snack. Nicht umsonst gibt es ja mittlerweile eine Gegenbewegung in Form von Spielen wie der Souls-Reihe u.ä.
Bleibt man bei dieser Definition, dann gibt's sicherlich einige Gamer, die nur halb so "core" sind, wie sie es von sich selbst denken: Die, die den Controller bei dem aktuellen DK nach drei gescheiterten Versuchen in einem Level gefrustet in die Ecke werfen und das Spiel nie wieder anrühren.
Ein gutes Beispiel für perfekte Balance ist, meiner Meinung nach, Diablo 3 (XBox 360), welches ich derzeit auf "schwer/Hölle" zocke. Das Gameplay ist fordernd, die Strafe für´s Sterben aber milde und so habe ich durchgängig Spaß.
