Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
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- the curie-ous
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Ab den Film "der erste Kontakt", fand ich die Charakterisierung Picards ab der ersten Minute immer als "out of character". Steward ist ein gnadenloser Schauspieler und hat mit dem Drehbuch das beste geliefert was er kann, und das hat den Film um einiges gerettet, dennoch ist das für mich nicht der Picard, den ich aus der Serie kenne.
Für mich ist und war Picard immer derjenige, der sich in schwierigen Situationen in seine Kajüte zurückzieht; sich nen Earl Grey gönnt und stundenlang philosophierend mit Will, Deana oder Data in einem Battle of Ethical Morality die Köpfe einschlagen könnte. Und bis er am Ort des Kampfes eintrifft, gönnt er sich gerne ein gutes Buch oder schmettert ein paar Lieder auf seiner Flöte.
So geil die Folge "Angriffsziel Erde" auch inszeniert wurde, fand ich die nachfolgende Sendung "Familienbegegnung" viel beeindruckender. Vorallem Picard, der als gebrochener Mann, weinend vor seinem Bruder im Dreck liegt.
Das ist mein Picard.
In den Filmen ist Picard die versuchte Erweckung eines Star Trek - Spacerambos und völlig verfehlt.
Picards Hass auf die Borg war in der Folge "ich bin Hugh" spürbar deutlich und nachvollziehbar. Aber Picard hat sich damit abgefunden und den Borg vergeben. In "Angriff der Borg" mußte er sich darüber auch noch rechtfertigen.
Für mich ist und war Picard immer derjenige, der sich in schwierigen Situationen in seine Kajüte zurückzieht; sich nen Earl Grey gönnt und stundenlang philosophierend mit Will, Deana oder Data in einem Battle of Ethical Morality die Köpfe einschlagen könnte. Und bis er am Ort des Kampfes eintrifft, gönnt er sich gerne ein gutes Buch oder schmettert ein paar Lieder auf seiner Flöte.
So geil die Folge "Angriffsziel Erde" auch inszeniert wurde, fand ich die nachfolgende Sendung "Familienbegegnung" viel beeindruckender. Vorallem Picard, der als gebrochener Mann, weinend vor seinem Bruder im Dreck liegt.
Das ist mein Picard.
In den Filmen ist Picard die versuchte Erweckung eines Star Trek - Spacerambos und völlig verfehlt.
Picards Hass auf die Borg war in der Folge "ich bin Hugh" spürbar deutlich und nachvollziehbar. Aber Picard hat sich damit abgefunden und den Borg vergeben. In "Angriff der Borg" mußte er sich darüber auch noch rechtfertigen.
- JunkieXXL
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Viel schlimmer sind die Filme. -.-
- Oldholo
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Hier stand mal ein ziemlich langer Rant über die neuen Star Trek-Filme und SFX-Besessenheit sowie Rebootwahn und das Absetzen alter SpaceOperas im Allgemeinen, aber den hab' ich wegen mangelnder Aussagekraft wieder gelöscht.
Darum jetzt kürzer gefasst:
Zwischen Abrams-Reboots, Stargate-Reboots und unnötigen Comicverfilmungen (die mich alle nicht interessieren) hätte ich mir viel lieber gewünscht, dass Serien wie Enterprise, Firefly, SG:A, SG:U, Farscape, Caprica, etc. fortgesetzt würden.
Da das aber (aus wirtschaftlich guten Gründen) nicht passieren wird, bin ich aber auch für eine völlig neue Serie in den Händen fähiger Writer und finanziell stabiler Geldgeber offen.
Mit dem Budget von "Into Darkness" ($190 Mio.) könnte man ~4-5 Staffeln einer regulären TV-Serie produzieren. SciFi braucht mehr Zeit als anderthalb Stunden für eine gute Story, Charakterentwicklung, die "Suspension of disbelief" angesichts allerlei Technobabble-Dinge, die in der Science Fiction nunmal nötig sind und vor Allem für einen Grund, SciFi innerhalb eines riesigen Universums voller Möglichkeiten zu sein, in dem mehr als nur eine einzige Geschichte erzählt werden kann.
Schade, dass sich nur der verhältnismäßig kleine Syfy-Channel für so etwas interessiert. Der BSG-Achtungserfolg dürfte bewiesen haben, dass SciFi-Serien noch funktionieren können. Es müsste sich nur wieder jemand dran trauen.
Darum jetzt kürzer gefasst:
Zwischen Abrams-Reboots, Stargate-Reboots und unnötigen Comicverfilmungen (die mich alle nicht interessieren) hätte ich mir viel lieber gewünscht, dass Serien wie Enterprise, Firefly, SG:A, SG:U, Farscape, Caprica, etc. fortgesetzt würden.
Da das aber (aus wirtschaftlich guten Gründen) nicht passieren wird, bin ich aber auch für eine völlig neue Serie in den Händen fähiger Writer und finanziell stabiler Geldgeber offen.
Mit dem Budget von "Into Darkness" ($190 Mio.) könnte man ~4-5 Staffeln einer regulären TV-Serie produzieren. SciFi braucht mehr Zeit als anderthalb Stunden für eine gute Story, Charakterentwicklung, die "Suspension of disbelief" angesichts allerlei Technobabble-Dinge, die in der Science Fiction nunmal nötig sind und vor Allem für einen Grund, SciFi innerhalb eines riesigen Universums voller Möglichkeiten zu sein, in dem mehr als nur eine einzige Geschichte erzählt werden kann.
Schade, dass sich nur der verhältnismäßig kleine Syfy-Channel für so etwas interessiert. Der BSG-Achtungserfolg dürfte bewiesen haben, dass SciFi-Serien noch funktionieren können. Es müsste sich nur wieder jemand dran trauen.
- Kajetan
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Und aus Mangel an vernünftigem Budget dann so Hohlfritten-Serien wie Defiance raushaut. Wobei, selbst mit Geld wäre Defiance immer noch schrecklichOldholo hat geschrieben:Schade, dass sich nur der verhältnismäßig kleine Syfy-Channel für so etwas interessiert.
- Oldholo
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Ist Defiance wirklich so schlimm? Ich hab' mich noch nicht dran gewagt.Kajetan hat geschrieben: Und aus Mangel an vernünftigem Budget dann so Hohlfritten-Serien wie Defiance raushaut. Wobei, selbst mit Geld wäre Defiance immer noch schrecklich
Auf jeden Fall aber bastelt Syfy neben zahllosen Flops (vor Allem die Fernsehfilme..) mit relativ wenig Geld oft relativ brauchbare Serien, das muss man ihnen anrechnen.
Hölle - ohne die wären Andromeda, Firefly und ENT (sowie Clone Wars, wenn man's zählen lassen will) die einzigen nennenswerten Weltraumserien, die es in diesem Jahrtausend noch so gegeben hat. Allesamt gecancelt, bis auf das von Syfy gerettete Andromeda. Ziemlich magere Ausbeute.
- Kajetan
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Schlimm ist GeschmackssacheOldholo hat geschrieben:Ist Defiance wirklich so schlimm? Ich hab' mich noch nicht dran gewagt.![]()
Aber, geht auch annerschter ... leider ist aus Blood & Chrome keine "vollwertige" Serie geworden, aber was hier in 12 kurzen Webisoden abgefackelt wurde ... geilo!
- Oldholo
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Äähm, okay..danke für die Warnung. Wäre ja auch zu schön gewesen.Kajetan hat geschrieben:Schlimm ist GeschmackssacheOldholo hat geschrieben:Ist Defiance wirklich so schlimm? Ich hab' mich noch nicht dran gewagt.![]()
Ich habe zwei Folgen durchgehalten und konnte dann nicht mehr.
Blood & Chrome ist aber auch für BSG so ein bisschen das, was J.J. Abrams' Filme für Star Trek sind; Junger Adama vs. junger Kirk, viele Lens Flares und eigentlich auch gar nicht so viel zu erzählen. Caprica hatte da für meinen Geschmack mehr (Prequel-)Potential - es wurd' nur nicht so gut genutzt, wie ich mir das gewünscht hätte.Kajetan hat geschrieben:leider ist aus Blood & Chrome keine "vollwertige" Serie geworden, aber was hier in 12 kurzen Webisoden abgefackelt wurde ... geilo!
Was aber nicht heißen soll, dass ich 'ne Blood & Chrome-Serie nicht gucken würde..ich würd's verschlingen!
- Kajetan
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Mach Dir selbst ein Bild davon. Tastes may differOldholo hat geschrieben:Äähm, okay..danke für die Warnung. Wäre ja auch zu schön gewesen.
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Wobei Andromeda so mies ist das man es auch ruihg hätte sterben lassen können.Allesamt gecancelt, bis auf das von Syfy gerettete Andromeda. Ziemlich magere Ausbeute.
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Naja, das positive an der entwicklung der letzten jahre ist, dass miniserien deutlich an wert gewonnen haben und mitweiweile bei den bossen angekommen sein müsste, dass gut verfilmter fantasy/sci fi stoff die kassen klingeln lassen kann (Game of Thrones, BSG Reboot).
Von daher denke ich wird es in zukunft eher mehr gut produzierte miniserien geben. Das ist doch mal was.
Von daher denke ich wird es in zukunft eher mehr gut produzierte miniserien geben. Das ist doch mal was.
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Ich finde eigentlich das man nie aufgehört hat gute SF-Filme und Serien zu produzieren. Maximal ist Space Opera ein bisschen in Vergessenheit geraten, aber das doch auch nur in den letzten 10 Jahren. Das Geld war da eben beim Comicfilm und bei Fantasyfilm. Das ändert sich durch Avatar und Star Trek nun wieder.
Außerdem bin ich der Meinung das gute SF auf jeden Fall in 90-120 Minuten funktionieren kann bzw. zumindest in einem langen Spielfilm. Das ist eine lächerliche Ausrede der Drehbuchautoren bzw. irgendwie ein Versuch vom Zuschauer sich Mittelmäßigkeit schön zu reden.
Außerdem bin ich der Meinung das gute SF auf jeden Fall in 90-120 Minuten funktionieren kann bzw. zumindest in einem langen Spielfilm. Das ist eine lächerliche Ausrede der Drehbuchautoren bzw. irgendwie ein Versuch vom Zuschauer sich Mittelmäßigkeit schön zu reden.
- Kajetan
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Moon! Erstklassige SF. Sehenswert!Wulgaru hat geschrieben:Außerdem bin ich der Meinung das gute SF auf jeden Fall in 90-120 Minuten funktionieren kann bzw. zumindest in einem langen Spielfilm. Das ist eine lächerliche Ausrede der Drehbuchautoren bzw. irgendwie ein Versuch vom Zuschauer sich Mittelmäßigkeit schön zu reden.
Zwar mit Tom Cruise, aber überraschenderweise nicht ganz so übel wie befürchtet: Oblivion! Wenn man Cruise ausblenden kann, sogar ganz ordentliche SF!
Elysium! Leider nicht ganz so gut, wie erhofft, aber nur alleine in den wenigen Ansätzen, die gelungen sind, tausendmal besser als vieles, was an SF im Kino oder Glotze lief.
Von daher ... jepp. Qualität kann auch "nur" in Spielfilmlänge inszeniert werden.
- Oldholo
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Wir werden sehen, wohin das führt. Space Opera muss seine Nische wieder neu finden; was damals funktioniert hat, tut es heute nicht mehr unbedingt. Ich glaube aber auch nicht, dass die neuen ST-Filme dazu beitragen werden, das Genre neu zu beleben - dafür sind sie zu..mhm..bedeutungslos. Vielleicht muss ja wirklich eine BigBudget-Serie von den Ausmaßen eines GoT und unter starker Lizenz daher kommen, um dem Ganzen neuen Schub zu verleihen. Oder wir müssen es einfach mal ein paar Jahre lang gut sein lassen und auf den richtigen Moment warten - keine Ahnung.Wulgaru hat geschrieben:Ich finde eigentlich das man nie aufgehört hat gute SF-Filme und Serien zu produzieren. Maximal ist Space Opera ein bisschen in Vergessenheit geraten, aber das doch auch nur in den letzten 10 Jahren. Das Geld war da eben beim Comicfilm und bei Fantasyfilm. Das ändert sich durch Avatar und Star Trek nun wieder.
Ich ziehe Mittelmäßigkeit in Serienformat einem 90-Minuten-Epos jederzeit vor, wenn ich dadurch Charaktere und Handlungsbögen kennenlerne, die einem auf die eine oder andere Art etwas bedeuten können, statt ein unnötig teurer, kurzer Entertainmentfix zu sein, der spätestens am nächsten Tag wieder vorbei ist.Wulgaru hat geschrieben:Außerdem bin ich der Meinung das gute SF auf jeden Fall in 90-120 Minuten funktionieren kann bzw. zumindest in einem langen Spielfilm. Das ist eine lächerliche Ausrede der Drehbuchautoren bzw. irgendwie ein Versuch vom Zuschauer sich Mittelmäßigkeit schön zu reden.
Vielleicht ist das ja nur eine persönliche Eigenart von mir, aber Filme haben bei mir einfach nie die emotionale Wirkung, die Serien viel öfter transportieren können.
Abgesehen davon kommt's aber natürlich auch auf die Story an. Star Wars hat funktioniert, weil man sich auf das Notwendige beschränken konnte und die ganzen Details erst im Laufe der Jahre durch weitere Filme und das ganze Expanded Universe hinzukamen. Aber wie will man z.B. Battlestar Galactica in so kurzer Zeit erzählen? Nicht nur wollen viele Charaktere eingeführt und charakterisiert werden, sondern es muss dabei auch noch der müßige, lange Überlebenskampf in den Weiten der Galaxie mit all seinen zwischenmenschlichen Problemen, Hoffnungen, Enttäuschungen, etc. 'rübergebracht werden - und dann wären da noch die Cylonen und die Religiösität der ganzen Geschichte. Selbst wenn ein findiger Autor das z.B. in eine Filmtriologie zusammencutten würde, bin ich mir ziemlich sicher, dass das niemals den Einfluss auf mich haben würde, den die Serie auf mich gehabt hat.
Vor Allem mag ich aber auch einfach, wenn coole Dinge nicht so schnell vorbei sind.
- Wulgaru
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Naja...Kampfstern Galactica kommt vom Film. Die waren Scheiße, aber die Serie konnte ja erst durch dieses Grundkonzept entstehen. Das ist für mich schon der deutlichste Beweis das SF ohne Kino nicht so aussehen würde wie wir es kenne. Kirk und Co haben ihren Status auch und gerade durch die Kinofilme die sie im kollektiven Gedächtnis gehalten haben usw.
Wobei das Konzept "Schiff fliegt durch den Weltraum und erlebt Abenteuer" natürlich eher für eine Serie geeignet ist. Das ist absolut klar, aber Space Opera muss ja gar nicht unbedingt darauf reduziert werden nur weil Star Trek das so festgelegt hat. Ich finde das die Alien-Filme immer schön gezeigt haben wohin sowas gehen kann und hoffe das nach Prometheus auch mehr aus der Richtung kommt.
Was die Bedeutungslosigkeit der neuen SF-Filme wie Avatar angeht habe ich so meine Zweifel. Soooooo komplex war es früher auch nicht und die Fülle an SF-Filmen dieses Jahr beweist ja das das irgendwie einen Effekt gehabt hat. Oblivion, Elysium, Star Trek, The Congress, Hunger Games 2, After Earth usw. usw. Das die nicht alle gut sind ist klar.
Edit:
Was mich in den letzten Jahren weit mehr überrascht hat war GoT, weil ich es für komplett ausgeschlossen gehalten habe das Fantasy als TvSerie funktioniert.
Wobei das Konzept "Schiff fliegt durch den Weltraum und erlebt Abenteuer" natürlich eher für eine Serie geeignet ist. Das ist absolut klar, aber Space Opera muss ja gar nicht unbedingt darauf reduziert werden nur weil Star Trek das so festgelegt hat. Ich finde das die Alien-Filme immer schön gezeigt haben wohin sowas gehen kann und hoffe das nach Prometheus auch mehr aus der Richtung kommt.
Was die Bedeutungslosigkeit der neuen SF-Filme wie Avatar angeht habe ich so meine Zweifel. Soooooo komplex war es früher auch nicht und die Fülle an SF-Filmen dieses Jahr beweist ja das das irgendwie einen Effekt gehabt hat. Oblivion, Elysium, Star Trek, The Congress, Hunger Games 2, After Earth usw. usw. Das die nicht alle gut sind ist klar.
Edit:
Was mich in den letzten Jahren weit mehr überrascht hat war GoT, weil ich es für komplett ausgeschlossen gehalten habe das Fantasy als TvSerie funktioniert.
- Kajetan
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"
Fast alle haben genug Asche gemacht, dass es weiterhin SF-Filme geben wird. Sogar so Katastrophen wie After Earth waren keine kommerziellen Ausfälle. SF ist ein veritables und gewinnbringenes Setting im Hollywood-Kino. Qualität ist eher drittrangig, solange sich genug zahlende Zuschauer einfindenWulgaru hat geschrieben:Was die Bedeutungslosigkeit der neuen SF-Filme wie Avatar angeht habe ich so meine Zweifel. Soooooo komplex war es früher auch nicht und die Fülle an SF-Filmen dieses Jahr beweist ja das das irgendwie einen Effekt gehabt hat. Oblivion, Elysium, Star Trek, The Congress, Hunger Games 2, After Earth usw. usw. Das die nicht alle gut sind ist klar.
ALLES, wirklich ALLES kann als TV-Serie funktionieren. Es braucht dazu nur gute Leute hinter der Kamera (Set Design, Drehbuch, Produktion, Regie, Casting) und vor allem gute Schauspieler, die auch in der Lage sind selbst schwächere Szenen Kraft ihrer Ausstrahlung nicht allzu tief sinken zu lassen. Und hier ist vor allem das Casting DER entscheidende Faktor. Bei GoT sind fast alle Charaktere der Bücher so erstklassig besetzt worden. Und es kommt noch hinzu, dass HBO keine Rücksicht auf Moral- und Tugendwächter nehmen muss, die solche Serien normalerweise in harmlose Kostümschauen verwandeln.Was mich in den letzten Jahren weit mehr überrascht hat war GoT, weil ich es für komplett ausgeschlossen gehalten habe das Fantasy als TvSerie funktioniert.
This having said ... wünsche ich mir von HBO eine Serialisierung von Glukhovskis Metro-Romanen oder von Lukjanenkos "Wächter der Nacht". Oder gerne auch seitens einer europäischen/rusisschen Produktionsfirma. Kann da jemand mal Putin einreden, dass sowas total wichtig für Russland sei?
