Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
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johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
naja, tv ist ne foltermethode
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maho76
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
oh doch, ein Musiker/künstler der sich in seiner musik/kunst "verliert" ist definitiv gestört, glaub mir (ich weiss es aus eigener Erfahrung). da er aber kreativ tätig ist kann er sein Problem kanalisieren, und da er künstlerisch tätig ist, tritt hier bei eintretendem erfolg keine gesellschaftliche auffälligkeit auf, das ist alles (dann gilt er einfach nur als "ein bisschen anders als andere"Ein Musiker, der sich komplett in seiner Musik verliert muss auch nicht psychisch gestört sein. Dazu gehört immer noch ein bisschen mehr.
ein Künstler der INTENSIV MIT seiner Kunst arbeitet ist was anderes, der verliert sich aber nicht, der findet sich.
intensiv und exzessiv sind 2 völlig verschiedene paar schuhe. intensives erleben ist toll, exzessiv ist schädlich, egal ob TV, spiele, sex, Drogen... darauf kommts dann nicht mehr an, da geht es nur noch um die zeitspanne in der es dich fertig macht. natürlich ist tv weniger intensiv als direktes erleben, auf lange sicht aber genauso schädlich.
@flexstastic:
schau mal ob du "vanni vucci lebt in der hölle", eine Kurzgeschichte von dan simmons, findest. das schoss mir bei dem Kommentar gerade so durch den kopf.
aber ich würde mal sagen: BTT, oder?
Zuletzt geändert von maho76 am 05.09.2013 11:18, insgesamt 2-mal geändert.
- Unc13Fu
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Hoppla, was geht denn hier ab. Diskussionen zum Thema Folter ? Es ist doch immer wieder spannend zu beobachten in welche Richtungen sich Forendiskussionen entwickeln Oo
Zum Thema:
Ich bin sehr gespannt auf das OR: Kindheitsträume könnten hier Realität werden oder sich wie z.B. bei 3D Filmen ganz schnell in Ernüchterung verwandeln.
Zum Thema:
Ich bin sehr gespannt auf das OR: Kindheitsträume könnten hier Realität werden oder sich wie z.B. bei 3D Filmen ganz schnell in Ernüchterung verwandeln.
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Nanimonai
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Das hatten wir doch schon. Licht, Wasser, Luft, Musik, TV, Kitzeln, Essen, Trinken, Ficken... alles Foltermethoden. Alles kann Folter sein. Absolut alles.Flextastic hat geschrieben:naja, tv ist ne foltermethode
Edit:
TV als Foltermethode: Wie wird das als Folter eingesetzt? In einem hellen, großen Raum mit Fenstern, Ablenkung, vielen Umwelteinflüssen und Gesprächen? Oder ist es effektiver in Isolation, einem kleinen, dunklen Raum, am besten einer um den Kopf geschnallten Apparatur, die dem Opfer keine Wahl lässt, als die Bilder und nur die Bilder zu betrachten?
Um den Bogen zum Rift zu schlagen: das habe ich nun schon mehrfach betont, aber mir geht es um die Intensität, die Isolation, das Fehlen anderer Einflüsse. Diese Bedingungen fördern Immersion, sowohl in positiver, als theoretisch möglich auch negativer Hinsicht. Ich habe zu Bedenken gegeben, dass man jetzt eben noch keine abschließenden Entwarnungen aussprechen kann, was die Langzeitwirkung einer virtuellen Realität dieser Art angeht.
Es wundert mich etwas, dass hier von vielen Seiten so argumentiert wird, dass das OR keine Gefahr darstellt und die Psyche nicht angreifen kann. Ist das nicht eigentlich genau das Kontraargument zu dem, was alle an dem Rift als positiv beschreiben? Man kann doch auf der einen Seite nicht vollkommen begeistert von der Intensität und der Immersion und dem WOW- und AHA-Erlebnis dieser VR-Brille sein und genau diese Vorzüge hervorheben und gleichzeitig behaupten, dass dies keinen Einfluss auf den Menschen und seine Psyche hat.
Das ist für mein Verständnis unlogisch und blendet einfach nur potentiell negative Aspekte aus.
Zuletzt geändert von Nanimonai am 05.09.2013 11:34, insgesamt 3-mal geändert.
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johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
sry nanimonai, ich bezog mich auf das hier von dir:
btt
wurden doch schon menschen auf stühle geschnallt, augen aufgeklebt und damit gefoltert. danach hatten die auch einen knacks weg. bin aber wahrscheinlich in der diskussion nicht mitgekommen, schwamm drüber.Ich behaupte das aber mit Gewissheit.
TV ist ein passives Medium, der Rezipient ist wesentlich weniger involviert als bei einem Spiel.
Je weniger man persönlich involviert ist, desto weniger kann etwas die Psyche erreichen.
btt
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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Da ist aber auch unsere Gesellschaft mit dran Schuld, was die unter "Normal sein" versteht und ihrer Art das Anderen aufzudrängen. Man kann durchaus anders sein, aber dadurch mit der heutigen Gesellschaft nicht klar kommen, weil dieses anders sein da nicht rein passt und dennoch ist man nicht geistig Krank. Oft will einem das die Gesellschaft auch nur einreden, dass es so wäre.maho76 hat geschrieben:oh doch, ein Musiker/künstler der sich in seiner musik/kunst "verliert" ist definitiv gestört, glaub mir (ich weiss es aus eigener Erfahrung). da er aber kreativ tätig ist kann er sein Problem kanalisieren, und da er künstlerisch tätig ist, tritt hier bei eintretendem erfolg keine gesellschaftliche auffälligkeit auf, das ist alles (dann gilt er einfach nur als "ein bisschen anders als andere"Ein Musiker, der sich komplett in seiner Musik verliert muss auch nicht psychisch gestört sein. Dazu gehört immer noch ein bisschen mehr.). ist er nicht erfolgreich und hält weiterhin an seinem Exzess fest wird er früher oder später die kontrolle über sein leben verlieren.
ein Künstler der INTENSIV MIT seiner Kunst arbeitet ist was anderes, der verliert sich aber nicht, der findet sich.
- SpookyNooky
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Was' hier denn los? Da schaut man mal kurz weg und die Folterdiskussion geht weiter. ^^
TV als Foltermethode, da muss ich an Clockwork Orange denken. Da ist es zwar eine Kinoleinwand und Propagandafilmchen, aber egal.
TV als Foltermethode, da muss ich an Clockwork Orange denken. Da ist es zwar eine Kinoleinwand und Propagandafilmchen, aber egal.
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Nanimonai
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Du machst es Dir zu einfach.maho76 hat geschrieben: oh doch, ein Musiker/künstler der sich in seiner musik/kunst "verliert" ist definitiv gestört, glaub mir
Leonhard Cohen gilt ja beispielsweise als einer der Musiker, die sich als Borderliner "geoutet" haben, Kurt Cobain war sicherlich auch ein hochgradig depressiver Mensch. Mir fallen da aber auf Anhieb ziemlich viele Musiker ein, die ebenso für ihre Kunst leben und sich regelmäßig darin verlieren.
Chilli Gonzales beispielsweise hat des Öfteren in Interviews behauptet, dass er am Klavier komplett in eine andere Welt abtaucht (nur so ist vermutlich auch der 27 Stunden Weltrekord im Klavierspielen möglich gewesen), Damien Rice hat sich mal wochenlang im Tonstudio eingeschlossen und sicherlich fallen Dir da auch einige Musiker ein, die ziemlich verrückte Dinge gemacht haben und ihre Kunst mit enormer Leidenschaft und Inbrunst leben und gelebt haben.
Denen allen psychische Störungen oder Geisteskrankheiten zu unterstellen ist nicht tragbar.
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andi2k78
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
omg.....was man hier für einen Mist liest. Technophober Müll.
- tschief
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Re: Kommentar
*edit*
Hat sich erledigt
Hat sich erledigt
- Pfoerti
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Also ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen.
Auf der Gamescom habe ich oculus rift ausprobiert und fand den Effekt durchaus gelungen, von der niedrigen Auflösung mal abgesehen.
Allerdings ist mir tatsächlich leicht übel geworden und mir stand auch so ein bischen kalter Schweiß im Nacken . Evtl. bin ich da zu empfindlich oder man muss sich erst daran gewöhnen aber auf Dauer wäre das für mich wohl nichts.
Auf der Gamescom habe ich oculus rift ausprobiert und fand den Effekt durchaus gelungen, von der niedrigen Auflösung mal abgesehen.
Allerdings ist mir tatsächlich leicht übel geworden und mir stand auch so ein bischen kalter Schweiß im Nacken . Evtl. bin ich da zu empfindlich oder man muss sich erst daran gewöhnen aber auf Dauer wäre das für mich wohl nichts.
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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
Natürlich musst du dich erst mal dran gewöhnen, aber Jeder reagiert da halt am Anfang anders intensiv drauf, dennoch braucht Rift definitiv eine Eingewöhnungsphase, die halt bei Jedem anders ausfällt, aber ich denke Jeder braucht ein paar Tage ehe sich der Körper an die sich widersprechenden Signale gewöhnt hat.
Aber ich gebe zu, dass das auch von mir etwas Wunschdenken sein könnte, da ich selbst vermutlich empfindlich auf Rift erst mal reagieren würde, ich aber Rift unbedingt haben will.
Aber ich gebe zu, dass das auch von mir etwas Wunschdenken sein könnte, da ich selbst vermutlich empfindlich auf Rift erst mal reagieren würde, ich aber Rift unbedingt haben will.
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maho76
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Re: Oculus Rift: Angespielt: Strike Suit Zero
natürlich ist hier eine eingewöhnungsphase angebracht, schliesslich ist das nicht sowas wie ein controllerwechsel, sondern eher ein wechsel in einen flugsimulator. ich denke nicht dass es hier jemanden gibt dem sein erster flug in einer chesna oder einem mikro-heli mit entsprechend gut aufgelegtem Piloten gefallen hat, oder?^^
jemand der glaubt das hier wird ein rumblepad2.0 oder eine wiimote für fortgeschrittene, für den ist das ding wohl nicht geeignet.
es gab da mal ein spielhallengerät namens "afterburner-r360" ... ich kenne keinen dem nicht schlecht geworden ist in dem ding, aber wir alle haben es geliebt:
http://www.arcade-museum.com/game_detai ... me_id=9217
jemand der glaubt das hier wird ein rumblepad2.0 oder eine wiimote für fortgeschrittene, für den ist das ding wohl nicht geeignet.
es gab da mal ein spielhallengerät namens "afterburner-r360" ... ich kenne keinen dem nicht schlecht geworden ist in dem ding, aber wir alle haben es geliebt:
http://www.arcade-museum.com/game_detai ... me_id=9217
