Was aber nichts daran ändert, dass die Spiele einen ähnlichen Sprung machen werden wie bei jeder anderen Gen auch. Nur weil die Hardware bekannt ist, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch optimal nutzt. Programmierer gehen ja den Weg des geringsten Wiederstandes und das ist auf dem PC nunmal: immer mehr RAM, immer bessere Hardware. Aber auch da haben die Zeiten der längeren GraKa-Laufzeiten (wie 3dfx und Co) gezeigt, was mit Optimierung alles möglich ist. Genau so ist es jetzt mit den Konsolen. Nur weil die Hardware bekannt ist, sind es die Tricks und Performance-Verbesserungen noch lange nicht, denn bevor eine entsprechende Steigerung nötig wurde, kamen für den PC in der Regel schon mindestens 1-2 Hardware-Nachfolger raus. Und mit dem Mehr an Power musste man auch nicht so viel optimieren. Wozu auch? Mussten halt die mit den langsamen Rechnern eben ihre Auflösung/Texturen und Effekte runterfahren.dobpat hat geschrieben:Das ist falsch. Ich entwickel selber, wenn auch keine Spiele. Die haben im wesentlichen einfach mehr RAM usw. zur Verfügung.
Da ist nix groß mit dran gewöhnen. Und doch, es ist im Grunde PC Hardware. Nix wo die sich jedenfalls jetzt erst groß einlesen müssen. Sie wissen genau was sie zur Verfügung haben. Haben es quasi sogar leichter als für den PC das Spiel zu machen weil sie nur diese Konfiguration testen müssen.
Es gibt kein "müssen sich erst dran gewöhnen" bei dieser Gen.
Zum zweiten sind viele Teams die Hardware noch nicht gewohnt, da die großen Teams in der Regel auf den Devkits der Konsolen entwickelt haben und die PC-Ports ausgelagert wurden. Daher kennen viele Teams die Hardware eben nicht so gut wie behauptet. Und zweitens ist es auch noch ein großer Unterschied ob ich ein Spiel für verschiedene PCs mit verschieden starker Power entwickel, oder ob ich ein festes System vor mir habe. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile, weil man so weniger kaschieren kann. Crysis 1 beispielsweise lief zum Release auf fast keinem PC, das kann man bei ner Konsole nicht bringen.^^


