Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfalt

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Levi 
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Levi  »

greenelve hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Welche Spiele haben es geschafft, ihre "Botschaft" in die Spielmechanik einzubauen?
A boy and his blob?
Das Remake oder das Original? Hab selber nur den Gameboy Ableger gespielt und den Blob als debil dauergrinsendes Werkzeug in Erinnerung. :? :oops:

Ich hab zwar durchaus die Thematik Freundschaft, und gemeinsam ein Ziel zu erreichen, was einer allein nicht kann, erkannt...aber letztlich ist der Blob immer schön treudoof wie ein Haustier hinterhergehopst und hat brav seine Bonbons geschluckt. :/
Inwieweit war denn für dich die Botschaft in der Spielmechanik drin?

oh du solltest den neuen Spielen ... (btw kein Remake ... es gibt ein paar Anspielungen auf das Original, und die Grundlegende Idee ist identisch ... aber das wars auch schon. Es ist so viel schöner, verträumter und auch emotionaler auf eine sehr angenehme art ...

und blob kann auch so verdammt Badass sein :twisted:
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Sabrehawk
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Sabrehawk »

Bücher und Filme sind zu 99% genauso flach wie Angry Birds.
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Randall Flagg78
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Randall Flagg78 »

Typisch, Apple Diktatur. Ist ja nicht das erste Mal, dass Sachen ausgeschlossen oder defamiert werden, ich sage nur:
"Im Android Market (jetzt Play Store) gibt es einen Porno Store. Dort können sie Pornos downloaden, nichts als Pornos und Ihre Kinder auch.
Das ist eine Situation in die wir nicht kommen wollen"
Steve Jobs

Ich verstehe die Leute nicht, die sich von Apple diktieren lassen wollen, ob sie diese oder jene Inhalte brauchen, ob sie weltweit gängige Standards benutzen können (Mini USB, Bluetooth, NFC etc) und was sie brauchen und was eben nicht.
Apple ist dermaßen bieder und verschroben, sie sind momentan gerade dabei, die Zeichen der Zeit zu missdeuten.

Im Prinzip lebt man nur noch vom Ruf des großen Innovators, während andere längst vorbei gezogen sind.
Wenn Apple z.B. auf der Keynote 20 Minuten über das "neue" Feature redet, Anrufe mit vorgefertigten SMS abzulehnen, könnte ich mich totlachen. Das konnte mein Galaxy S1 2010 schon. Oder die tolle, weltneue Panorama Funktion der Kamera.
Ich musste bei meinem S3 erstmal gucken, ob es das auch hat. Hat es, Samsung hat es eben nur ohne viel Zirkus eingebaut.
Nun sieht es aber für den unerfahrenen Technik Noob aus, als hätte Apple das erfunden...
Ich hoffe, es wachen mehr Leute auf und brechen aus dem Diktat aus. Wer Kinder Kaffees verklagt, Obsthändler und die Konkurrenz lieber vor Gericht ausschaltet, statt durch Innovationen, wer (legale) Inhalte zensiert und verbietet, der hat es nicht anders verdient. Geräte im Wert von 100 Euro für 1000 zu verkaufen, wird nicht ewig klappen.

Und ich bin eh gegen jegliche Art von Zensur, aber wen wundert's.. Apple halt.
cpt.ahab
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von cpt.ahab »

mr archer hat geschrieben:Wohlgemerkt: Er sagt damit natürlich durch die Blume auch, das Apple prinizipiell wohl auch Bücher und andere ältere und etabliertere Medien zensieren würde, wenn es seinen Status als Weltfirma, die ihren Krams überall verticken will, gefährdet sähe. Nur kommt es da halt bei Büchern gottseidank ein paar Jahrhunderte zu spät. Insgesamt ein ziemlich böser Kommentar zum Thema Meinungsfreiheit, digitalisiertem Gut und globalisiertem Markt.

Ein böser Kommentar den wahrscheinlich nicht jeder versteht. Denn es ist übele Kritik an dem Verhalten von Apple. Denn nach seinem Standpunkt, würden Sie wie die Kleriker usw. Bücher verbieten. Das ist Kritik auf sehr hohem Niveau und in zwei Richtungen geschossen. Apple und Entwickler.
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Obelus
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Obelus »

Apple hin oder her (wer Apple kauft, ist ohnehin selbst schuld), der Typ hat absolut recht.

Und egal, wie sehr hier alle in die Verteidigungshaltung fallen und mal wieder reflexhaft sämtliche „Meisterwerke“ ihrer Gamer-Vita aufzählen, die doch alle so unglaublich gehaltvoll sind.

Es existieren kaum Spiele, die sich wirklich mit guten Büchern oder Filmen messen können und die Zahl der Spiele, die tatsächlich halbwegs vorzeigbar sind, ist unterirdisch klein. Verglichen mit Literatur und Film nahezu lächerlich. Da hilft es auch nicht, stets die wenigen, immer wieder zitierten, guten Beispiele zu nennen, die sich sporadisch in weit über 30 Jahren Spielgeschichte finden lassen. Denn wo der Spieler mit Mühe und Not nach den wenigen Perlen im trüben Spielegewässer fischen muss, können der Literaturfreund und der Cineast aus einer langen Liste hochwertiger Publikationen und Werken wählen. Zudem selbst das beste Spiel kaum den Tiefgang von mittelmäßigen Büchern oder Filmen erreicht.

Am Ende ist die unbequeme Wahrheit, dass der Spielemarkt von pubertären, einfältigen und gleichgeschalteten Machwerken dominiert wird. Ein paar Ausnahmen, wie etwa Journey oder The Walking Dead, machen daran auch nichts besser. Das Verhältnis von dumpfer Action, plakativer Gewalt, einfachem Spaß und Kitsch zu Kunst, Anspruch, Tiefgang oder einfach nur ernsthafter Auseinandersetzung mit erwachsenen Themen ist doch nahezu lachhaft unausgeglichen.

Nicht umsonst beschweren sich die Spieler selbst andauernd über den üblichen Einheitsbrei und fehlende inhaltliche Qualität (und das nicht nur mit zunehmendem Alter). Es braucht schon lange ein Gegengewicht zu der einseitigen Zielgruppen-gerichteten Bespaßung im Spielesektor, die immer nur dieselben lauwarmen Ideen verwurstet und das mit stets gleichen Mitteln.

Es spielen halt nicht nur pubertäre Pickelgesichter und es wird Zeit, dem auch Rechnung zu tragen. Ich war immer Spieler und will einfach, dass meine Leidenschaft mitwächst und dabei die Reife gewinnt, die es nötig hat, um in Würde mit mir (und allen anderen zockenden Erwachsenen) zu altern.
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Stormrider One
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Stormrider One »

Einen guten Buch kann das beste spiel der Welt nicht das Wasser reichen ...tut mir leid aber alles andere ist Hirngespinst und ich zocke genau so leidenschaftlich wie ihr.....ein planet scape TORMENT wird sowieso nie wieder geben(aus literarische Sicht gesehen)!!


MFG
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schefei
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von schefei »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Ich hoffe, es wachen mehr Leute auf und brechen aus dem Diktat aus.
Befreit euch von Apples Ketten! Und unterwerft euch Google und Samsung... :Häschen:
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The Man in the Mirror
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von The Man in the Mirror »

Also mir sind da jetzt spontan mal 2 Dinge zu eingefallen

1. gibt es genügend dämliche Bücher, Filme und Musik die ganz und gar nicht versuchen irgendwie tiefgründig zu sein, da sollte doch jedem irgendein Beispiel zu einfallen

2. Wenn so ein Spiel, dass mal versucht ein bisschen tiefgründiger zu sein, gleich ausgesperrt wird mit dem Verweis, dass andere Spiele halt nie versucht haben tiefgründig zu sein, dann ist es doch auch irgendwie kein Wunder, dass es keine anderen Spiele gibt die tiefgründiger sind. Das als würde man sagen man mag keine Gurken, hat aber noch nie zuvor ne Gurke probiert, man mag sie einfach nicht, und deswegen wird man sie auch niemals probieren.
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nepumax
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Kommentar

Beitrag von nepumax »

Wenn man der Firma Apple ihre Einstellung im App-Store nicht vorwerfen kann, weil sie nach dem "kulturellen Verständnis von Spielen" handelt, wieso kann der Google-Play-Kanal solche Spiele dann trotzdem anbieten? Welchen Grundsatz haben die denn dann? Da stimmt doch was nicht... Unerhört!
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Kajetan »

Sabrehawk hat geschrieben:Bücher und Filme sind zu 99% genauso flach wie Angry Birds.
Nein. Sind sie nicht. Und genau das muss endlich aufhören, wenn Spiele in der Öffentlichkeit nicht mehr nur als ein pubertärer Freizeitspass wahrgenommen werden sollen. Wir brauchen mehr anspruchsvolle Spiele und wir müssen endlich mit dieser passiv-aggressiven Verteidigungshaltung aufhören, dass "die anderen" ja auch nur Scheisse sind. Ansonsten führen wir diese Diskussion noch in 20 Jahren.
Easy Lee
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Easy Lee »

Ich halte die Diskussion auf iOS bezogen für sinnlos. Das Milieu dort hat nichts mit der Tradition der Gaming-Kultur zu tun, sondern eher mit dem Jamba-Klingelton Segment. Da ist meiner Meinung nach Hopfen und Malz verloren. Daran ändern auch die handvoll interessanten Titel nichts.

Ich sehe sowohl diese "Mobile Gaming" genannte Schiene, als auch den vielgepriesenen Indie-Sektor als rückschrittliche Erscheinungen an. Natürlich sehe ich auch die Verflachung großer Produktionen, aber meiner Meinung nach liegt das größte Potential für gute Unterhaltung nach wie vor in der traditionellen Spielebranche - dem Mainstream, wenn man so will. Dort ist das Können und das Budget vorhanden, welches dazu benötigt wird inhaltlich und technisch zu begeistern. Spiele, die mich bewegt und unterhalten haben sind allesamt der klassischen Gamingbranche entsprungen - Heavy Rain, Shen Mue, Wing Commander III, Final Fantasy 7 etc. etc.. Ich brauche kein Dear Esther oder Journey als Bestätigung meiner Reife. Das was ich auf Youtube von diesen Games gesehen habe, finde ich persönlich einfach nur langatmig.

Ich stimme zu, dass die Welt genug Ego-Shooter gesehen hat und im Mainstream das Niveau abgerutscht ist, aber mir würde es reichen, wenn man an das inhaltliche Niveau der (meiner Meinung nach) besten Spiele-Phase 1996 - 2006 anknüpft und diese um technische Errungenschaften, frische Settings und neue Ideen ergänzt. Auch die Homecomputer Zeit hatte sehr viele Ideen hervorgebracht, die es wert wären fortgesetzt zu werden. Ist mir alles lieber, als die Erscheinungen dieser Zeit. Ich will keine verschwurbelten Kunst-Spiele, iOS-Verblödung, oder COD "Pro-Gaming". Ich freue mich bspw. auf Watch Dogs. Das erinnert mich an eine Mischung aus dem guten alten Blade Runner und GTA im Endzeit-Setting. Atmosphäre, Action und State-of-the-art Technik. Für solche Games gebe ich mein Geld aus.
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brent
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Re: Kommentar

Beitrag von brent »

Nepumax hat geschrieben:Wenn man der Firma Apple ihre Einstellung im App-Store nicht vorwerfen kann, weil sie nach dem "kulturellen Verständnis von Spielen" handelt, wieso kann der Google-Play-Kanal solche Spiele dann trotzdem anbieten? Welchen Grundsatz haben die denn dann? Da stimmt doch was nicht... Unerhört!
Einfach nur unterschiedliche Firmenpolitik. Ändert unterm Strich nix dran, dass das Medium einfach mal als erwachsen angesehen und die Akzeptanz "erwachsener" Inhalte (wobei das angesprochene "Spiel" auch eher wie ein Gag aus South Park wirkt) wachsen muss. Solange es Leute gibt, die alles und jeden aus politischer Korrektheit, Glauben oder Überzeugung verteufeln müssen, wird es auch solche Probleme geben. Egal, wer sich letztendlich entscheidet, einem solchen Problem aus dem Weg zu gehen.
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$tranger
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von $tranger »

Recht hat er auf jeden Fall damit, dass Spiele als seichte Freizeitunterhaltung abgestempelt werden. Und es stimmt auch, dass das nicht zuletzt ans uns Spielern selbst liegt. Ich stehe auch auf Actionorgien und Ballerspiele, aber wenn es ünerhaupt erst gar keine Nachfrage nach anspruchsvolleren Spielen gibt (siehe jüngstes Beispiel Spec Ops: The Line), dann wird sowas auch nicht mehr produziert. Solange sich ausschließlich Krachbummspiele wie warme Semmeln verkaufen, sieht niemand die Notwendigkeit, etwas anderes zu produzieren.

Übrigens zu japanischer Kultur im Gegensatz zum Westen:
Früher war das vielleicht mal der Fall, dass japanische Werke sehr oft was zum Nachdenken waren, aber gerade heute wird der Markt mehr und mehr von nackter Haut und/oder genauso seichter Unterhaltung wie sonstwo überschwemmt, gerade im Anime- und Mangabereich ;)
Oder wir haben alle nur die rosarote Retrobrille auf - denn ich bin mir ziemlich sicher, dass es früher genauso viel Müll gab wie heute xD
Zooler
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Zooler »

Habe mir nicht alles durchgelesen, aber Computerspiele sind keineswegs gehaltvoll. Es gibt einige Spiele, die haben gehaltvolle Passagen. Gerade Wizardry 6, 7, 8 oder Planescape Torment sowie Ultima 7 fallen mir ein.

Aber insgesamt ist es doch so, dass sich niemand hinsetzen würde und ein SPIEL spielen würde, dass einer Dokumentation oder einem Sachbuch gleicht. Das Wort Spiel zeichnet sich schon dadurch aus, dass es gegenüber des Sachbuchs, Dramas, der Dokumentation oder der Biographie um Spass geht. Ohne Spass kein Spiel. Ohne Spass ist aber der Genuss eines Buches, eines Films ohne weiteres möglich.

Zum Beispiel der Film "Operation Zucker": Es geht darum um Kinderprostitution. Der Film ist nicht beschönigend, er ist nicht wirklich ein Krimi zum Miträtseln, er ist hart an der Grenze zum Erträglichen. Ein solcher Film als Spiel, in dem man NICHT die Kommissarin spielt und den Fall aufzudecken versucht, ist undenkbar.

Als Fazit: Ein Spiel ist stets darauf ausgerichtet, ein Erfolgserlebnis bei dem Spieler auszulösen durch Erreichen des Spielziels. Einem Buch oder einem Film ist ein solches Erfolgserlebnis nicht immanent, sondern allenfalls eine Begleiterscheinung. Software, bei der ein Spielziel fehlt, ist nicht als Spiel zu definieren.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Kajetan »

Zooler hat geschrieben:Als Fazit: Ein Spiel ist stets darauf ausgerichtet, ein Erfolgserlebnis bei dem Spieler auszulösen durch Erreichen des Spielziels. Einem Buch oder einem Film ist ein solches Erfolgserlebnis nicht immanent, sondern allenfalls eine Begleiterscheinung. Software, bei der ein Spielziel fehlt, ist nicht als Spiel zu definieren.
Und genau diese enge Begrenzung auf den "Spielspass" und den "Belohnungsfaktor" wurde bereits angesprochen, die MASSIV der Weiterentwicklung des Genres im Wege steht. Warum müssen Spiele ums Verrecken ständig nur harmlosen Spass machen? Was spricht dagegen in Spiele auch Inhalte und Aussagen zu packen, die den Spieler während des Spielens oder nach dem Spielen ins Grübeln über sich selbst oder seine Umgebung bringen? Was spricht dagegen in Spielen Inhalte zu verwenden, die den Spieler nach Ende des Spieles anregen sich weiterhin mit diesem Inhalt zu beschäftigen? Es spricht auch nichts dagegen anspruchsvolle und ernsthafte Themen in spielerische und unterhaltsame Formen zu bringen, auf das sich der Spieler spielerisch mit Themen auseinandersetzt, für die er sich sonst nie interessieren würde.

Möglich ist das, gemacht wurde es bereits. Jetzt gilt es nur solche Fusionen viel öfter zu machen und noch bessere Formen zu finden, wie man ernsthaftere Themen auch im Rahmen eines Spieles unterbringen kann.