Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-play

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Sarkasmus
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von Sarkasmus »

Noeppchen hat geschrieben:Das hat meiner Meinung nach aber nicht mit der nicht vorhandenen Qualität zu tun, sondern einfach damit, dass sich die Leute mal schnell das F2p laden, reingucken und es denen dann auch egal ist, wenn es schlecht ist. Man kann ja einfach aufhören ohne einen Verlust zu machen. Die Schwelle zum Beginnen des Spiels ist schließlich viel geringer und man guckt auch mal in Spiele rein, die man sonst nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde.
Wenn der Schei* was kosten würde, gäbe es weniger Käufer, die meisten würden sich aber genötigt fühlen das Spiel zu spielen. Bezahlt ist ja schließlich eh.
Geringe Selbstbeheerschung?
Ich hab mal ein paar Monate WoW gezockt, hatte mir Vanila und das 2. Addon für je 10€-12€ gekauft.
Nach 4-5 Monaten hatte ich keine Lust mehr, würde mir irgend wie zu langweilig.
Weißte was ich gemacht habe?Ich habe mitten in einem schon bezahlten Monat einfach aufgehört und mein Abo gekündigt.
Sowas geht ganz einfach und das hab ich als Stubenhocker mit einem recht bescheidenen sozialen Umfeld geschaft.

Bei den meisten F2P MMOs ist es einfach so das der Grind schlecht verpackt ist, ja ich finde bei WoW ist er schöner verpackt als in den meisten F2P Mmos die ich gespielt habe.
Dazu kommt noch das die Server bugy sind und der Service allgemein für den Po ist.

Da bezahle ich persönlich lieber ein Abo wo ich ein rundes Spielgefühl habe, als das ich den F2P Mist anfasse.

Gut ich bin nicht allgemein gegen F2P, hab ne längere Zeit lang LoL gespielt und immo lad ich mir grade RaiderZ runter zum antesten.Aber F2P MMOs können einfach nicht gegen B2P MMOs anstinken bei der Qualität und dem Service.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

crewmate hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Es gibt nur eines. Darauf zu hoffen oder daran mitzuwirken, dass es eine möglichst große Vielfalt von Angeboten gibt. Denn dann ist für jeden Geschmack etwas da und man muss sich nicht mehr über den Scheiss aufregen, der anderen Menschen gefällt :)
Diesen Zustand haben wir imo längst erreicht. Gerade dir sollte bei den ganzen Kickstarter Erfolgen von Tim Schafer, Chris Roberts und Obsidian einer abgegangen sein. Oder was der indi Markt zu bieten hat.
Gar keine Frage. Es hat schon seinen Grund, warum ich nicht mehr so grantlig bin. Indies haben massiv zur Steigerung der Angebotsvielfalt beigetragen und Crowdfunding wird in die Lücken vorstoßen, die früher durch kleine bis mittlere Publisher abgedeckt wurden, die aber fast alle durch die Marktkonzentration im Spielebereich verschwunden sind.
Jimbei
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Re: Kommentar

Beitrag von Jimbei »

McMac83 hat geschrieben:Der scheiß Drecksladen sollte lieber mal wieder seinen Support ans laufen bekommen! Darüber sollte 4Players mal berichten! Dort bekommt man nämlich keinen mehr erreicht!
Ich hatte früher auch Probleme mit dem deutschen Support - wussten nicht, was ich eigentlich will, obwohl es etwas sehr einfaches war. Ich habe das Gefühl, dass die Qualität des Supports mit der Einführung von Origin zusammenhängt, denn darüber läuft ja jetzt alles bei EA.

Die Lösung war, einfach den englischen Support anzuschreiben. Ändere einfach die Sprache mittels der Flagge auf der Origin-Support-Webseite auf UK/Englisch und schreib den Support dort mal an. Auch telefonisch konnten Sie mir besser weiterhelfen (auch wenn ich starke Probleme damals hatte, den britischen Akzent richtig zu verstehen und richtig auf Englisch zu antworten - da klang jemand nahezu genauso wie Total Biscuit ^^"). Seitdem habe ich in meinem Bekanntenkreis das schon mehrmals empfohlen und es half stets.
murkel
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von murkel »

ich finde, es gibt genügend gute f2p beispiele.

tribes 2 oder world of tanks. ich muss gestehen das ich da auch schon den finanzhahn aufgedreht habe, einfach weil es mir gefällt und ich immernoch spaß mit den games habe.

alerdings zeigen diese spiele auhc, das es gut ohne bezahlen geht wenn man das will.
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Sarkasmus
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von Sarkasmus »

Noeppchen hat geschrieben: Versteh ich nicht. Wir reden hier über einen Zeitraum von 2-3 Stunden, wo die f2p's schon wieder von der Platte geschmissen werden. 4-5 Monate sind für 99% aller Spiele eine unfassbar lange Zeit, das Kosten/Nutzen-Verhältnis konnte bei dir bei dem Stand mit Sicherheit schon lange keine Gewissensbisse mehr verschaffen, nichts da mit Selbstbeherrschung. :lol:
Kauf dir mal Wow+2 Addons+1 Monat Zugang und dann hör nach einer Stunde auf zu spielen, weil dir die Farbe der Rüstung nicht gefällt. Das macht man ganz einfach nicht, wenn man dafür Geld gelassen hat, ganz egal welcher Spieler/Spiel/Genre :) Bei f2p hingegen sehr wohl, man ist nämlich zu f2p's allgemein sehr viel härter als zu b2p, weil es eben viele Alternativen gibt und man sich nichts schönreden muss, weil
man schon Geld gelassen hat.
Achso meintest du das :hammer: .
Naja wer steckt denn bitte innerhalb von 2-3 Stunde, idR ist man dann immer noch im Anfangsgebiet, schon Geld in ein F2P Spiel?
Also ich kann nur von mir selbst reden, ich hatte mal 10€ in LoL gesteckt und hab nich nie genötigt gefühlt es spielen zu müssen.
Ich hab es immer aus Spaß gespielt und irgend wann hatte ich keine Zeit und Lust mehr.Somit hab ich aufgehört.
Wer in ein Spiel Geld steckt und sich deswegen genötigt fühlt es weiter zu spielen obwohl es ihm kein Spaß macht, hat doch irgend welche Probleme.
marschmeyer
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von marschmeyer »

So langsam glaub ich ja, irgendwer hat bei EA die PR an Activision outsourced. So viel Scheiße in so kurzer Zeit, das kann doch nicht deren ernst sein.
Ash2X hat geschrieben: Das hat übrigends nichts mit Qualität zu tun: bspw. NfS World schien wirklich nicht schlecht zu sein aber ich zocke lieber ne Runde NfS auf der 360 mit meiner Community,also macht die PC-Version für mich nicht viel Sinn.
Nicht, dass ich allzuviel auf MC gebe, aber

http://www.metacritic.com/game/pc/need-for-speed-world

SOO gut kanns wohl nicht sein.
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von unknown_18 »

Mir gefallen die Schlüsse von EA, um so schneller der F2P Hype aufhört und diese Unart von Spielen ausgerottet wird um so besser.
Isterio
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von Isterio »

Dabei ist es doch so simpel!

Man führt einfach einen F2P Pass ein, den man Spielern physisch und elektronisch zuschickt, sofern sie sich an F2P beteiligen. Dieser Pass hat dann eine Gültigkeit von einem Monat. In Zukunft können sich die Kunden nur noch EA Spiele kaufen, wenn sie den Pass im Laden vorzeigen oder den Pass-Code online beim Kauf eingeben. Abgelaufene Pässe funktionieren natürlich nicht.

Spieler, die im Monat über 10 Euro für F2P ausgeben, bekommen einen Platinum Pass. Nur mit dieser Version kann man sich dann für die EA Spiele auch die DLCs herunterladen.

Wenn man im Monat 25 Euro für F2P ausgibt, bekommt man einen Deluxe Pass. Der erlaubt dem Kunden dann Collector-Boxes, Limited Editions und Deluxe Online Editions und so weiter zu kaufen.

Ich sehe wirklich nicht, wie man so noch ein Problem mit der Kundenbindung hätte. Vielleicht sollte ich mich bei EA mal als Berater melden.
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brent
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von brent »

Balmung hat geschrieben:Mir gefallen die Schlüsse von EA, um so schneller der F2P Hype aufhört und diese Unart von Spielen ausgerottet wird um so besser.
Weil man grade bei EA natürlich auch kein Modell finden wird, aus jeder anderen Zahlweise das dickste rauszuschlagen, ne?
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Hypn0s
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von Hypn0s »

Ich find F2P super. Selbst wenn es nur nen Umfang wie ne Demo haben sollte, dann ist es halt was? Genau, ne Demo. So kann man es wenigstens anspielen uns selbst entscheiden ob man dafür Geld ausgibt oder nicht oder ob einem das Bezahlmodell/die Preise gefallen. Wenn mir das Spiel aus welchen Gründen auch immer nicht gefällt dann wird halt kein Geld investiert. Ich hab auch schon einige angetestet und keines war es bisher wert...na und? Im MMO-Bereich auf jeden Fall trotzdem besser als vor wenigen Jahren oder auch heute noch einen Kaufpreis um die 50 EUR zu zahlen nur um zu gucken ob einem das Spiel Spass macht...man hatte dann zum "testen" den Trial Monat, suuuper, die 50 ocken waren aber trotzdem weg. Und fast alle auf F2P umgestellten MMO's bieten weiterhin optional das Abo an....Ich sehe das Problem nicht.

Planetside 2 wird wohl das erste bei dem ich demnächst was investiere (Top-Spiel, Faires Preismodel mMn), auch bei Tribes hatte ich überlegt...Da bin ich auch gerne bereit die gute Arbeit zu belohnen.

Wenn man natürlich die Erwartung hat für lau genau das gleiche zu bekommen wie nen zahlender Spieler dann kann man die aktuellen F2P-Modelle nicht gut finden, das leuchtet mir ein....
wired
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von wired »

Ich denke den Herren ist es klar, warum dem wirklich so ist und das macht die getane Aussage, grade in Anbetracht derer F2P-Titel schlimm.
Das ausprobieren eines F2P Titels ist ja nichts anderes, als eine Demo zu spielen oder die Vollversion illegal runterzuladen und dann zu entscheiden, ob man es kauft. Ich mochte Halo 1 und 2 damals ganz gern, spielte die Demo von Reach und hatte nach ein paar Minuten keine Lust mehr darauf.
Und viele Titel sind zwar hochwertig, aber eben für die meisten auf Grund eigener Präferenzen nicht reizvoll.

Planetside 2 (technisch noch nicht optimal, ist aber noch im Beta-Status) und Tribes sind auch ohne Geld auszugeben hervorragende Spiele, zumal zumindest bei Tribes man schnell genug 2-3 Klassen mit den favorisierten Zusätzen ausstatten kann, ohne Geld zu bezahlen.
Und sie bieten mir gleichzeitig etwas was ich sonst nirgendes bekomme. Tribes eben durch ein Gameplay, dass sich wohltuend von anderen Shootern abhebt, Planetside Battlefield 2142´ähnliches aber in einer völlig anderen Dimension und Detailgrad, davon abgesehen, dass es kaum einen Titel gibt, der soviel Möglichkeiten bietet sich zu organisieren und zu kommunizieren.
Dazu beide nicht im Gegenwarts-Kriegssetting, dass die meisten Shooter, neben den immer gleichen Mechaniken und wenig Abwechslung keinen Anreiz bietet, ausser für Jüngere, also Menschen für die das alles neuer ist und ein paar Älteren die wohl auch jeden Tag dasselbe Gericht zum Mittag haben oder weiß der Geier warum es manchen nicht zum Hals raushängt.

Dazu ist es überall so dass es Gutes wie Schlechtes gibt, egal ob Vollpreistitel oder F2P.

EA hat mit ihren F2P-Titeln gezeigt wie man es nicht machen sollte. Und auch mit den Retail-Titeln.

BF3 hat sich für mich vollkommen disqualifiziert

Primär weil:
-Origin ist einfach zuviel des Schlechten. Punkt.
-Die heute übliche DLC-Politik die ich vollkommen inakzeptabel finde
-Durch die DLCs Teilungen der Community
-wohl grade durch vorriges Streichung der Modifizierbarkeit

Von Origin abgesehen, reicht das -neben dem Spieleangebot,also primär mehr oder weniger offzielle Fortsetzungen- den Titel und allgemein die Konsolen allgemein aufzugeben/boykotieren.
BTW: Dark Souls kam ja glücklicherweise für den PC, ergo diese Generation nichts Exklusives verpasst, die einen Jahre lang mit Semi-HD quält und das auch noch weitesgehend ohne vernünftiges AA) Soviel zum Thema Kundenbindung.

Dazu:
-kein Commander
-keine Möglichkeit die hässlichen Farb-Filter zu korrigieren
-Ausrichtung verstärkt Richtung Arcade
-für mich das wohl reizloseste mögliche Setting neben WW2
-Kampf gegen Untotete, bzw. Defibrilator ohne Cooldown/sonstige Begrenzung
-weitesgehend auch die Spieler/Community

Also habe ich kaum einen besonderen Grund Titel von EA (aber auch einigen anderen Publishern) zu spielen, auch nicht kostenlos.
Dafür aber einige Gründe sie nicht zu unterstützen.

Es gibt genug andere Hobbys bei denen man nicht das Gefühl hat als Kunde verachtet zu werden.
jack1112
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von jack1112 »

die einzigen 2 free2playspiele die ich gut finde sind combat arms hatte was von counterstrike und motiviert wurde man durch die vielen ränge und immerwieder neuen maps und der vielen ausrüstungsmöglichkeiten und clananbindung und blacklight retribution das so ähnlich wie combat arms is mit bombengrafik und ähnlichkeiten zu combat arms hat der rest is alles schrott...
Vernon
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von Vernon »

jack1112 hat geschrieben: ...der rest is alles schrott...
Hehe... den möchte ich sehen, der alle F2P-Spiele kennt.
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Wigggenz
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von Wigggenz »

Hypn0s hat geschrieben:Ich find F2P super. Selbst wenn es nur nen Umfang wie ne Demo haben sollte, dann ist es halt was? Genau, ne Demo. So kann man es wenigstens anspielen uns selbst entscheiden ob man dafür Geld ausgibt oder nicht oder ob einem das Bezahlmodell/die Preise gefallen. Wenn mir das Spiel aus welchen Gründen auch immer nicht gefällt dann wird halt kein Geld investiert.
Die meisten F2Ps sind darauf ausgelegt (und ausnahmslos sämtliche Asia-Grinder), dass die wenigen Spieler, die nicht nach kurzer Zeit wieder abhauen, und dann auch noch zum Zahlen bereit sind, dafür richtig tief in den Geldbeutel greifen. Das lässt sich am besten mit einer pay2win-Mechanik in Verbindung mit größtmöglichem süchtig-machendem Gameplay erreichen.

Man mag es kaum glauben, aber für kleinere MMOs (die nicht aktive Nutzerzahlen in Höhe eines WoW aufweisen können) scheint das tatsächlich lukrativer zu sein, als ein klassisches Abomodell. Mit MMOs meine ich nicht nur Online-Rollenspiele, sondern den etwas erweiterten Begriff von Spielen, die man normalerweise nur online spielt. Reine MP-Shooter z.B., die ich hier mal nachfolgend als Beispiel nehmen möchte für einen schlechten allgemeinen Einfluss der F2Ps.

Gerade MP-Shooter gab es früher zu einem (noch nichtmals immer auf Vollpreishöhe angesiedeltem) einmaligen festen Preis, und man konnte so lange spielen wie man wollte, mit genau den gleichen Rechten wie andere auch. In letzter Zeit schießen aber viele MP-Shooter aus dem Boden, die F2P-orientiert sind, das heißt, eine 2-Klassen-Gesellschaft von Spielern erzeugen. Will man nun die gleichen Rechte wie alle anderen haben, geht das nicht nur mit einer Einmalzahlung, da die "Premium-"Leistungen in der Regel zeitlich begrenzt sind.

Gut, solche F2P-Shooter sind noch lange nicht vollständig an die Stelle des Einmalzahl-Shooters getreten, aber ich würde doch vermuten, dass neue Shooter-Ideen (ohne große Marken im Namen) eher mit einem F2P-Modell als mit Einmalzahl-Modell durchgewunken werden (da die Publisher im Moment F2P als eine Art heiligen Gral ansehen).

Am besten wäre natürlich ein Einmalzahl-Modell mit kostenloser Demo, aber so ein Maß an Kundenfreundlichkeit scheint Publishern heute blasphemisch zu sein.

Außerdem fördert F2P indirekt den MMO-Trend, dem schon z.B. die Kotor-Reihe zum Opfer gefallen ist (das ist unverzeihlich und macht mich bis heute aggressiv und das werde ich gerne bei jeder auch nur irgendwie am Rande passenden News hervorholen).
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0CS5712
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Re: Electronic Arts: Problem: Spielerbindung bei Free-to-pla

Beitrag von 0CS5712 »

Meiner Meinung gibt es kaum ein F2P, was man wirklich als fair, gerecht, qualitativ gut - nenn es wie du willst - bezeichnen könnte. Man rufe sich immer in den Sinn, dass die Unternehmen profitorientiert sind und nur weil "Kostenlos zum Spielen" der Name ist, heißt es nicht, dass der Publisher + Entwickler irgendjemandem etwas schenkt.

Und wie macht man Gewinn? Richtig, eine Möglichkeit ist der Verkauf von Ingame Items:
1. Items, die nur das Äußere verändern. Es gibt (zu) viele 100-Watt-Glühbirnen da draußen, die sich das kaufen. Aber dennoch ist der Wille dazu im Großen und Ganzen gering, weil es nicht spielentscheidend ist. Dementsprechend nicht allzu hoher Gewinn.
2. Items, die Vorteile verschaffen. Viele kaufen sich das aus Spaß am Spiel oder anderen Gründen. Aber dann kommt das Vernüftige des Menschen zu Tage (ja, es gibt Menschen, die fähig sind zum Denken). Die Leute sagen schließlich, dass das Bezahlen mit Echtgeld für Spielvorteile unfair und Abzocke ist. Das macht letztenends auch nicht den großen Gewinn.

Dann gibt es die Möglichkeit Werbung einzubauen. Bei Spielen wie FIFA oder NfS als Plakate o.Ä. gut denkbar und meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit F2P sinnvoll umzusetzen. Aufdringliche Werbung in den Menüs oder anders, nein danke.

Eine weitere Möglichkeit fällt mir nicht mehr ein, wie die Unternehmen trotz F2P möglichst viel Geld bekommen können.