Ich würd sagen : Geschichten erzählen ....war doch gar ned so schwerTemeter hat geschrieben:Wenn man das Buch gelesen haben muss um den Charachter zu verstehen, dann hat man irgendwas falsch gemacht. Da kannst du dir auch den abwertenden Spruch über die Masse sparen.Obstdieb hat geschrieben:Das verstehe ich nicht so ganz , meinst du das Kurz mit dem FarCry 3 Gegenspieler zu vergleichen ist ? Wenn nein dann empfehle ich FarCry2s Antagonisten , der Jackal ist nämlich im Grunde Colonel Kurz aus Apocalypse Now. Überhaupt ist die Story von FarCry 2 leider total untergegangen aber von der Masse kann man ja nicht erwarten das moderne Literatur wie Heart of Darkness gelesen wird ..
Das Spiel hatte ein mieses Storytelling und dazu noch die erwähnte Distanz zwischen Story und Gameplay, die Hauptfigur war schlichtweg charachterlos. Mit diesen Problemen kann man Elemente von Herz der Finsternis nicht einfach übernehmen, weil die ganze Dynamik zwischen den Hauptfiguren und der Welt fehlt. Was übrig bleibt ist ein klischeehafter Antagonist ohne ernstzunehmenden Hintergrund. Von denen gibts es viele.
Da sind Apocalypse Now oder Spec Ops: The Line um Welten besser. Beide sind eindrucksvolle Umsetzungen weil sie eben verstehen worum es in dem Buch geht. Und deswegen funktionieren sie auch ohne Vorkentnisse.
btw: Als ich die Vorschau gelesen haben war Fight Club auch das erste, was mir in den Sinn kam. Tja, Autoren haben es heute nicht einfach, jede Idee gab es schon mindestens einmal. Wobei das nicht schlechtes Storytelling (bäh, immer diese Anglizismen, gibt es dafür eigentlich ein deutsches Wort?) entschuldigt.
Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
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