Tomonobu Itagaki: "Japanern fehlt Kreativität"
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KOK
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Bei Lost Odyssey bin ich noch immer irgendwo auf Disc 2. Das Spiel ist so langweilig und uninspiriert, ich verstehe den Hype um diesen Titel nun wirklich nicht. Lost Odyssey ist so rückständig in allen Bereichen. Und Story und Charaktere können noch so gut sein, das veraltete Gameplay macht einfach alles zu nichte. Mal davon abgesehen sind die Charaktere auf genau dem selben Klischee-Niveau wie alle anderen Charakteren in so gut wie allen anderen JRPGs. Und die Story von Gedächtsnisverlust und Unsterblichkeit ist so interessant wie ein braunes Blatt, das im Herbst vom Baum fällt. Natürlich ist DA2 (zumindest meiner Meinung nach) noch wesentlich schlimmer, aber DA2 ist auch eher ein schlechtes Beispiel. Das letzte große RPG war The Witcher 2, auf Skyrim darf auch gespannt sein und auch wenn Fallout New Vegas Fallout 3 Recycling im neuen Gewand war, ist das Spiel noch immer über alles erhaben.Kefka hat geschrieben:Spiele mal Lost Odyssey und vergleiche es mit Dragon Age 2. Letzteres wirkt dagegen wie ein Witz, besonders bei der Story und den Charakteren.breakibuu hat geschrieben:Gerade Dragon Age 2 wäre doch der logische Entwicklungsschritt für JRPGs.
Lineare Story und beschränktes Partymanagment, aber trotzdem wird man hin und wieder ins Spiel integriert und wird nicht zum stumpfen zugucken gezwungen.
Hey, Bioware hat sogar nen kindsähnlichen Charakter für unsere pädophilen Lolifreunde und gleich 2 Emocharaktere für die unzähligen Squall Fangirls ins Spiel gepackt![]()
Natürlich brauchen wir nicht darüber diskutieren ob Dragon Age 2 nen schlechtes Spiel ist, aber grundsätzlich sind so gut wie alle Bioware Spiele seit KotoR eher weiterentwicklungen des JRPG, als das es bgestumpfte West RPGs sind.
Aber letzen Endes ist das eh Geschmackssache. Ich finde das Thema JRPGs nur deswegen so traurig, weil ich sie früher so gerne gespielt habe. Aber jetzt, wo westliche RPGs sich so sehr um immersive Spielwelten bemühen, um Freiheiten und deren spielerische Konsequenzen,kann ich JRPGs einfach nicht mehr zocken. Die sind einfach zu altbacken.
Entschuldigung, aber mit Resident Evil 5 ist man ein gewaltigen Schritt Richtung Action-Shooter gegangen und dann war das Gameplay einfach nur grottig. In jedem Punkt. Stagnation heißt nicht automatisch, daß die Qualität gleichbleibend ist. Wenn ein Spiel sich in eine andere Richtung entwickelt, muß man das Gameplay dementsprechend anpassen und das ist in RE5 nicht passiert.Kefka hat geschrieben:Charlatan hat geschrieben:Resident Evil steht für mich da, wo Need for Speed vor ein paar Jahren stand. Totale Ausschlachtung. Hat dem Absatz keinen Abbruch getan. Auch das Undercover Desaster hat sich ~2Mio mal verscherbelt. Und das gleiche ist es mit RE. Merchenaries ist Dreck.
Einige Leute verteufeln Resident Evil 5 wegen fehlender Atmosphäre oder der dünnen Geschichte. Aber verdammt das Gameplay stimmt noch immer und dann ist es sogar noch kooperativ spielbar. Für mich der so ziemlich beste Third-Person Koop Shooter.
Ausschlachtung betreibt aber eigentlich so ziemlich jede Firma derzeit, da können sich auch EA oder Ubisoft nicht verstecken. Das wichtige dabei ist doch aber nur, ob nach der Ausschlachtung die Qualität auch noch stimmt. Solange dies gewährleistet wird, ist das doch in Ordnung.
