Activision Blizzard: Kotick über Innovation & Guitar Hero

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Monoochrom
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Beitrag von Monoochrom »

4P|Zierfish hat geschrieben:@Monochrom

natürlich, es benötigt weniger Skill als ein Battlefield oder CS...

so wie ein Project Gotham Racing oder Blur, weniger Skill als ein Forza, oder Gran Tourismo benötigt.

Aber zu sagen, dass ein Titel komplett Skillbefreit sei ist einfach falsch. Fertig
So mein ich das gar nicht. Ich sage nicht das kein Skill möglich sei, ich sage das kein notwendig ist. Oder würdest du WASD drücken und in die generelle Richtung vom Gegner schauen als Skill bezeichnen? Überleg dir doch mal ernsthaft welche Bedeutung das hätte? Da könnten wir auch gleich aufhören überhaupt von Skill zu sprechen.

Dazu sei gesagt, ich bin ziemlich gut in CoD, nicht im Sinne von den neuen die alle richtig ''gut'' sind mit ihrer UMP, sondern wie man das nunmal ist als Veteran der Serie. Mich stören also solche Tubespieler etc. an und für sich gar nicht, kann ich locker pwnen. Das Problem ist allerdings wenn das alles die Überhand nimmst, wenn du merkst das du bald der Einzige bist in der Runde der nicht etwas benutzt das nachweisbar OP ist. Da verliert man einfach die Lust. Es macht irgendwann kein Spass mehr wenn du wirklich nur noch hörst du seist ein Cheater, nur weil du die Mechaniken des Spiels kennst. Tatsache ist, es ist nicht nur das Spiel an und für sich, es sind zu einem grossen Teil die Vollidioten die seit MW2 dabei sind die mir die Lust rauben. Es hat keine Bedeutung eine Runde nach der anderen FFA zu gewinnen wenn deine Gegner ebenso gut hätten versteckte Tontauben sein können.

Ich halte allerdings auch BF, zumindest von dem was ich gesehen und gespielt habe (BC2) auch nicht wirklich besonders skilled...lediglich anders. Zuersteinmal ist die Bewegung dort einfach schlecht, es fühlt sich schlicht viel zu schwerfällig an, kann man realistisch nennen, ich nenns schlecht. Das Zielen is auch ein wenig anders, aber nach 2-3 Runden hatte ich auch das soweit drauf. Ich bin also entweder ein Wunderkind oder die BF Fans überschätzen wie schwer es ist in ihr Lieblingsspiel einzusteigen. Auch mag ich die Zerstörung nicht (ich weiss, Blasphemy!), es war IMO viel zu sehr im Vordergrund, anstatt ergänzend zu sein schein es mir nur noch darum zu gehen. Du musst ein MCOM zerstören? Kein Problem, einfach Tube spammen, irgendwann kracht das Gebäude schon in sich zusammen.

Kurz gesagt, die Meisten können doch eh nciht wirklich gross von Skill sprechen, die wenigsten besitzen das was wirklich Skill ist, egal von welchem Shooter wir reden. MW2 hat allerdings nur noch als vorraussetzung gehabt das man eine Tastatur und Maus bedienen kann. Ich könnte meine Oma wahrscheinlich beibringen eine Runde MW2 zu gewinnen. Das Problem ist das bislang alles darauf hindeutet das MW3 da nicht bedeutend anders wird, insbesondere wo die, zwar nicht ganz bestätigt aber wir wissen es doch alle, Dedis fehlen werden. Da verliert man schon die Grundvorraussetzung für ein faires Spiel...oder ein Langlebiges wo ich es doch fast unmöglich fand vor 2 Monate nach langer Haitus nochmal in eine MW2 Runde zu gelangen, ganz zu schweigen vom Modus den ich tatsächlich spielen wollte.

Da schmerzt alles was Kotick und Konsorten verzapfen nur umso mehr, den sie sprechen davon als täten sie alles was wir brauchen und wollen, davon passieren wird letztlich aber gar nichts.

Edit: Innovation ist auch möglich ohne das Vorhandene zu vergessen, ist alles machbar, sie haben schlicht kein Interesse daran. CoD ist nunmal trotz allem im grossen Ganzen ein solider Shooter, solider als die Meisten, allerdings nicht für alle befriedigend.
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

sehr schöner beitrag. als einziger mit skill unterwegs sein, die meute trotzdem plätten und dann cheater genannt werden hatte ich fast schon vergessen. oder wenn man mal EIN spiel hat in denen nicht nur idioten rumlaufen, dann dominiert man problemlos alles und danach ist die lobby sofort zu.

edit: und das auswendigkennen der maps ist für mich kein skill sondern grundvoraussetzung und das erste was ich in einem shooter mp mache um überhaupt irgendwie erfolgreich zu werden.
Monoochrom
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Beitrag von Monoochrom »

Reines Auswenidkennen ist auch nicht die Vorraussetzung dafür das ich es Skill nennen würde. Ich geb dir mal ein Beispiel. Kennst du die Map ''Crash'' aus CoD4? Gabs auch als DLC für MW2. Gut, da gibts ein Gebäude wo man über eine Treppe oder eine Leiter hoch kommt. Die Meisten kennen diese 2 Wege. Es gibt aber noch eine Dritte. Man kann an eine Mauer hochklettern und da dann rüberspringen, da kann man entweder auf die Terrasse oder an den Fenstern ins Gebäude. Wenn da also einer gecampt hat, habe ich den einfach gelinkt. Der ist im Gebäude, ich spring rüber und werfe so etwas rein sodass er sieht das es von der Terrasse kommt, der denkt sich da kommt jemand und schaut gar nicht erst auf die Fenster und geht da in Position, in der Zeit schleiche ich gemütlich durchs Fenster und Messer ihm in den Rücken. DAS ist Taktik. Und es ist der Punkt wo ich Mapkenntnisse auch als Skill bezeichne, wo man diese kleinen skurillen Dinge weiss und zum eigenen Vorteil zu verwenden weiss (vorrausgestzt natürlich es ist kein Glitch).

Mir fällt gerade auf, auf der Map gibts 3 Gebäude auf dem meine Beschreibung passen wurde, ich sag also mal dazu das die Bombenstelle die sich DRAUSSEN befindet, ist hinter dieses Gebäude.

Das grösste Problem ist aber nicht das fehlen einer Verständnis der reinen Mechanik, kann man erlernen und üben. Was mich immer nervt st das keiner auch nur ansatzweise taktisch spielt. Wenn wir gerade Front gegen Front sind und sich da nichts tut, weshalb bin ich der Einzige der auf die Idee kommt zu flankieren? Wenn einer auf dich schiesst und dir hinterher rennt, weshalb ist es dir zu hoch einfach um die nächste Ecke zu rennen und stehenzubleiben damit der Depp einfach an dir vorbei rennt?

Ich verstehe halt einfach nicht weshalb kaum noch einer beim spielen auch mal sein Gehirn anschaltet und ein wenig mitdenkt.
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

oh ja, gegner verarschen. wenn der gegner von vorne kommt biegst du irgendwo ab, drehst dich um, gehst zurück und messerst den gegner, weil der gegner in 99% der fälle echt denkt, dass du einmal um das komplette objekt läufst.
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Provo
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Beitrag von Provo »

Blabla Skil blabla

Mir macht CoD Spaß weil ich meine Ausrüstung selbst bestimmen kann und dann n paar kurze, actionreiche Runden ballern kann.
Gewinnen oder verlieren ist egal, auf so ne verbissene Competition hab ich gar keinen Bock.
Für mich ist es schon n schönes Gefühl die Drohne des Gegners vom Himmel zu holen oder nen besonders spannendes Feuergefecht mit nem einzelnen Gegner zu haben. (besonders schön in engen Räumen wenn beide ihre Knarren leergeschossen haben und umeinander rumturnen)

DAS macht mir einfach Spaß.

Warum muss ich mich in jedem Beitrag zum Thema Cod, Activision, Bobby K. , ...
von irgendwelchen Honks, die alles nachplappern was sie irgendwo gelesen haben, als Idiot und ähnliches bezeichnen lassen?
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:oh ja, gegner verarschen. wenn der gegner von vorne kommt biegst du irgendwo ab, drehst dich um, gehst zurück und messerst den gegner, weil der gegner in 99% der fälle echt denkt, dass du einmal um das komplette objekt läufst.
dann spiel eben die alten Rainbow6, Soldier of fortune etc...
roman2
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Beitrag von roman2 »

Provo hat geschrieben:Blabla Skil blabla

Mir macht CoD Spaß weil ich meine Ausrüstung selbst bestimmen kann und dann n paar kurze, actionreiche Runden ballern kann.
This. Wobei es mir bei Black Ops tierisch auf'n Zeiger ging, das fast jeder Server den ich besucht habe irgendwelche Mods laufen hatte, die Item/Waffe/Perk XYZ verboten haben.
Da stellt man sich 'ne schoene Ausruestung zusammen, und kann sie nachher nicht nutzen weil irgendetwas Verbotenes drin ist...
(k, wenn man das Spiel 'ne Weile gespielt hat, weiss man wahrscheinlich was man meiden sollte, aber fuer Einsteiger ist es extrem nervig)
freda
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Beitrag von freda »

Wenn Kotick keine Innovation möchte, warum werden dann nicht bewährte Klassiker neu aufgelegt? Angesichts der Serie der Lieblingsspiele der Redakteure hier und der demografischen Entwicklung wäre das eine ziemlich sichere Sache, zumal man keine Kreativarbeit leisten muss. Die Musikindustrie macht das seit Jahren so und fährt anscheinend gut damit. Kann mich immer noch beeumeln, dass der "neue" Hit von Beyonce ein von Dieter Bohlen aufpolierter Lambada aus den 90ern ist :D

Ein Magic Carpet, gesteuert über Balanceboard für den Teppich und Kinect für die Zauber, das ganze in Assassins Creed 1 Optik. Wer würde das nicht wollen?

Alle, die Mitte der 80er angefangen haben zu spielen, haben dort ihre Wurzeln, ihre Erinnerungen. Bei fast jedem Redi hier ist mindestens ein Spiel aus der Zeit und damit sind sie nicht alleine.

Was aber passiert? Es werden bekannte, grandiose Alt-Titel neu aufgelegt und völlig ruiniert. Beispiel? Syndicate. Das Spiel war genial....was machen sie nun draus? Einen Shooter. Ja wow! Als obs nicht schon genug Shooter gäbe.

Eins meiner Lieblingsspiele aus der Zeit war und ist Bards Tale oder Dungeon Master. Würden die neu aufgelegt und zwar nur optisch/technisch aber inhaltlich unangetastet wäre ich der Erste und mit Sicherheit nicht einzige, der sich das Vorbestellt. Die Entwicklungskosten wären gemessen an heutigen Projekten verschwindent gering und es würde sich verkaufen, weil ziemlich jeder Dinge aus seiner Kindheit gerne mal wieder spielen würde. Nicht umsonst erzielen alte Spiele aus der ersten und zweiten Konsolengeneration enorme Preise.

Hätten die Entwickler damals die Möglichkeiten von heute gehabt (Kinect, Move, Balance Board, Online Gaming)...man mag sich nicht vorstellen, was es an Spielen gegeben hätte.

Und Heute? M$ bringt Kinect raus und alles, was den Entwicklern dazu einfällt sind Streichel- oder Sportspiele. Na Hut ab, das nenne ich Kreativität. Aber die Kosten für die Scheisse die produziert wird sind explodiert.

Das liegt aber auch an den Spielern. Hunted Demon Forge besteht aus Schlauchleveln, die CoD wie ein Open World Spiel aussehen lassen. Überspitzt gesagt kann man bei Hunted eigentlich nur vorwärts oder zurück laufen. Und weil Spieler mit diesen zwei Richtungen überfordert zu sein scheinen hat das Game eine Wegfindung. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Meine Hoffnungen ruhen auf den Indie-Entwicklern.
Freakstyles
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Beitrag von Freakstyles »

F4r0 hat geschrieben:Ich kann den Mann einfach nicht reden hören, bzw lesen was er gesagt hat....tut mir Leid ist meine Meinung!
Geht mir auch so, dem seine Bezüge sind fernab jeder Realität. Der Text ließt sich so als ob die herausgefunden hätten, das die Leute lieber Rockstar als DJ sein wollten, das haben die durch die Absätze herausgefunden (was für ein schlauer Mensch) und dann später als sie den DJ rausgebracht haben musste natürlich die ganze Reihe eingestampft werden weil die Leute ja eigentlich lieber Rockstar wären. Selten soviel scheiße gelesen. Das der Markt von den Games überflutet wurde und dementsprechend keiner mehr Bock drauf hatte, oder das die Bundles 6 mal so teuer wie im Amiland waren oder das der DJ Hero nich einen unkommerziellen Techno Track dabei hatte, DAS waren natürlich keine Gründe dafür das die Leute da keine Lust mehr drauf hatten, das lag selbstverständlich an der DJ Reihe und das die Leute lieber Rockstar sein wollten :lol:
Also haben wir im letzten Jahr das gemacht, was meiner Meinung nach die richtige Entscheidung war. Wir haben uns gesagt, dass wir das Interesse der Kunden zurückgewinnen und inspirierte Innovation abliefern müssen.
Man hätte genau so gut schreiben können: Aber irgendwann wars den Leuten zu doof 50 EUR für 20 Lieder auszugeben und deshalb sind wir jetzt so nett und bieten wieder etwas mehr an als 20 Liederm korekt von Euch, super Type!!!!
llerdings lässt Kotick auch seine Präferenz dafür durchblicken, dass sich ein Unternehmen auf das konzentrieren sollte, was man kennt und beherrscht. Dies sei ein Grund, warum sich Activision bis dato von Facebook & Co. fernhält - man habe intern kein Personal, das Erfahrung mit Social Games hat.
:lol: Ansopnsten würde man da natürlich gerne einsteigen um viel Kohle für minderwertige Spiele zu schäffeln, schon verstanden ^^
Über die Jahre hinweg haben wir die Zahl der Spiele eingeschränkt, auf dir wir uns konzentrieren. Ich kann Ihnen verraten, dass wir im letzten Jahr zwei wirklich große Projekte eingestampft und ein Projekt sehr langfristig verschoben haben - weil wir das Bestmögliche abliefern wollen.
Und das bestmögliche war 2 Spiele komplett einzustampfen und dann ein!! verbliebenes auf unbbestimmte Zeit zu verschieben, das natürlich ne Leistung.
Letztendlich sei das ein Beispiel dafür, dass sich Fokus auszahlt - wenn man nach einer gewissen Zeit nicht die angestrebte Qualität erreichen kann, müsse man eben handeln.
Dieses "müsse man eben handeln" ist ein weitgefächertes Gebiet, heißt aber letztendlich nichts anderes als "wenns nich läuft, nimm wat dat läuft."

Soviel zum Thema Innovation.
hathol
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My 2 cents

Beitrag von hathol »

So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben...

1. Innovation ist wichtig und gut, wird aber vom Kunden gnadenlos abgestraft. Das problem mit innovativen Spielen ist, dass der Kaeufer per definition nicht weiss worauf er sich einlaesst (ist ja was neues). Das funktioniert wunderbar fuer indie und f2p Titel im Niedrigpreis-Segment, weil man 1-5 € auch mal schmerzlos fehlinvestieren kann. Bei 50-60 € sieht die Sache aber gleich ganz anders aus. Das ganze gilt analog nicht nur fuer Kaeufer sondern auch fuer Investoren. 10k - 50k € zahlen die aus der Portokasse, aber wenn ploetzlich 50-60 Mio auf dem Spiel stehen waer ich auch etwas weniger Risikofreudig.

2. Das ewige gemotze ueber AAA Titel die immer mehr in Richtung casual abdriften geht mir langsam auf den Sack. WIR als core gamer sind doch letztlich Schuld an dem Schlamassel! Mit immer hoeheren Anspruechen und Forderungen nach besserer Grafik, mehr Content und dickerem Multiplayer haben wir dafuer gesorgt dass die Entwicklungsbudgets in astronomische Sphaeren geschossen sind. Und die Kohle muss eben wieder rein kommen. Wenn ich ein Spiel entwickle muss ich natuerlich die Core gamer im Blick haben weil die in der Regel am lautesten schreien und (wenns gut ist) werbung fuer mein Spiel machen. Nur: die Core gamer sind nicht die an denen ich verdiene. 50 Mio nur ueber die Verkaeufe an diese eine Zielgruppe wieder rein zu holen ist absolut utopisch (ich hab auch irgendwo Zahlen dafuer rumliegen, bei interesse such ich sie raus).

3. Ich halte Bobby Kotick trotzdem fuer ein A*loch. Allerdings weniger wegen Activisions Umgang mit der eigenen Kundschaft (der aber auch grenzwertig ist) als viel mehr wegen dem Umgang mit den eigenen Entwicklern. Wer ein Studio zu macht weil es ihm nicht mehr profitabel GENUG ist (nicht unprofitabel!) gehoert fuer mich geteert und gefedert.

Zum schluss noch ein 4. an freda bzgl. Kinect: Das Problem mit dem Teil ist, das es IMO extrem frickelgi zu programmieren ist wenn man eine halbwegs robuste player recognition haben will die nicht absaeuft sobald jemand 5m hinter einem durch den Raum geht. Ergo muss man erstmal zusehen dass das Teil vernuenftig laeuft und kann dann anfangen kreativ damit zu werden. Mit robusteren libs, groesserer Erfahrung und den beeindruckenden Spielereien aus der Hobby-Dev Community werden wir da aber in Zukunft mit ziemlicher sicherheit noch ein paar spannende Sachen zu sehen bekommen :)

so long

Alex
Freakstyles
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Re: My 2 cents

Beitrag von Freakstyles »

hathol hat geschrieben: Zum schluss noch ein 4. an freda bzgl. Kinect: Das Problem mit dem Teil ist, das es IMO extrem frickelgi zu programmieren ist wenn man eine halbwegs robuste player recognition haben will die nicht absaeuft sobald jemand 5m hinter einem durch den Raum geht. Ergo muss man erstmal zusehen dass das Teil vernuenftig laeuft und kann dann anfangen kreativ damit zu werden. Mit robusteren libs, groesserer Erfahrung und den beeindruckenden Spielereien aus der Hobby-Dev Community werden wir da aber in Zukunft mit ziemlicher sicherheit noch ein paar spannende Sachen zu sehen bekommen :)
Das stimmt, da kommt noch lustiges auf uns zu. Es konnte allerdings keinen anderen Lauf nehmen als den momentan gewählten. Ich würde mir auch manchmal wünschen das bestimmte Technologien Jahrelang in irgendeinem Keller getestet und verbessert werden bevor sie veröffentlicht werden, ist aber gerade in diesem Bereich eher eine Illusion. Man muss früh anfangen das Gerät zu vertreiben, auch in einer frühen unfertigen Phase des Gerätes, denn sonst kann das Gerät nicht weiterentwickelt werden wegen der horrenden Entwicklungskosten. Auch Produktionskosten werden erst günstiger wenn man die Teile in Massen anfertigen kann. Es belibt uns also leider nichts anderes übrig als diese unfertige Technologie zu kaufen (gibt ja zum Glück immer jemanden der es sofort haben muss^^) wenn man sie irgendwann mal voll ausgereizt erleben möchte.
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Pattoner
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Beitrag von Pattoner »

Hat noch jemand das Paradoxon in der News gefunden? :P
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Beitrag von Sp@xX »

Hab damals modern warfare exzessiv über esl gather gespielt und dabei gegen leute wie den opening cup gewinner gezoggt. Aber seit World at War ist die cod reihe nichts anderes als ein casual shooter mit dem motto "abenteuer dauerfeuer" oder "noobtube ahoi" es geht kaum noch um skill = aim, movement, intuition und erfahrung.
Sondern nur noch sich in eine ecke zu setzen und den leuten in den rücken zu ballern bzw im df über die map zu laufen.

Activision like geht das ganze in die casual richtung bekannt aus spielen wie wow und co.... ein noob der das game eben erst auf die platte gehauen hat kann fast genau so abgehen wie einer der die reihe seit jahren spielt. Und das cod ein multiplattformtitel ist erhöt die skillastigkeit des spiels nicht gerade!

und zu dem thema mit Mr KOT, ich kann mich noch erinnern als er damals gesagt hat das spiele entwickeln keinen spaß machen darf und er versucht in der firma eine atmosphäre der angst und unsicherheit zu schaffen....

in dem interview labert er nur scheisse und jeder der sich schon länger mit ihm und seinen umgang mit kunden und mitarbeitern auseinandersetzt denkt sich seinen teil!
freda
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Re: My 2 cents

Beitrag von freda »

hathol hat geschrieben: Zum schluss noch ein 4. an freda bzgl. Kinect: Das Problem mit dem Teil ist, das es IMO extrem frickelgi zu programmieren ist wenn man eine halbwegs robuste player recognition haben will die nicht absaeuft sobald jemand 5m hinter einem durch den Raum geht. Ergo muss man erstmal zusehen dass das Teil vernuenftig laeuft und kann dann anfangen kreativ damit zu werden. Mit robusteren libs, groesserer Erfahrung und den beeindruckenden Spielereien aus der Hobby-Dev Community werden wir da aber in Zukunft mit ziemlicher sicherheit noch ein paar spannende Sachen zu sehen bekommen :)

so long

Alex
Also, ich wohne in einer durchschnittlichen Wohnung wie vermutlich 90% aller Leute hier. Angenommen ich stehe 2 Meter vom TV weit weg müsste mein Wohnzimmer 8 Meter tief sein, damit jemand 5 m hinter mir entlang gehen könnte ;) WIe oft kommt das vor?

Ich verstehe was du meinst. Aber sowas darf Kreativität nicht beeinflussen. Diverse Sportspiele laufen doch auch recht gut, warum kann dann zum Teufel nochmal nicht jemand ein GUTES Spiel machen? Weil den Entwicklern Kreativität und der Mut fehlt, was anderes zu versuchen. Oder weil sie einen Manager an der Spitze haben, der außer von Quartalszahlen von nichts Ahnung hat.

Wenn man Koticks Rat befolgen würde "Schuster bleib bei denen Leisten" dann gäbs heute keine Autos, weil sich niemand dran versucht hätte. Der Typ ist einfach ein Idiot, der in einer Bank gut aufgehoben wäre oder einer Versicherung aber bitte nicht in einer schaffenden Branche.
johndoe824834
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Beitrag von johndoe824834 »

Nach drei Jahren haben wir aber erkannt, dass wir einfach nicht die notwendigen Fertigkeiten in der Firma haben, um diese Sorte von Spiel zu machen, also haben wir es eingemottet.
Dieser Text hätte eigentlich gereicht für diese News.

Stimmt , eure Fertigkeiten sind begrenst und ja ihr seid keine großen
Entwickler und werdet es auch nie sein.

Bei Blizzard muss man allerdings sagen das sie das Strategie Genre beeinflusst haben wie kaum ein anderes Studio. Und auch West-Rollenspiele damals wieder einen schub versetzt haben.
Also Blizzard im Vergleich zu Activision sind Welten unterschiede.