Ah, es mangelte mir an Recherche, verzeih.
Edit: Dieser Post bezieht sich auf Pennywise. Habe übersehen, dass dazwischen noch andere Posts kamen.
Edit 2:
Doch, Eisregen, Mosh hat mich da schon richtig verstanden. Gemeint war "Wir" als Masse an Kunden. Weil Okami sich nicht (ausreichend) verkauft hat, obschon jeder, der es gespielt hat, und seine Omma davon schwärmte, gibt es das Studio nicht mehr. Ich lehne mich mal weit aus den Fenster und behaupte, dass der Port auf die Wii wenigstens zeigen konnte, dass irgendwo Interesse vorhanden ist. Sonst wäre es sicher nicht zu Okamiden auf dem DS gekommen.
Zudem ist Okami da in bester Gesellschaft: Psychonauts, Planescape Torment... alles gute Spiele, die sich zwar ausreichend verkauft haben, kein Verlust zu sein, aber nicht ausreichend genug, weitere Teile zu rechtfertigen.
Woran man wunderbar sehen kann, die die Branche funktioniert.
Du hast natürlich recht wenn du drauf bestehst mit "JRPG", da wir aber immer noch bei CAPCOM und deren versagergründen sind dachte ich schon das es weiterhin klar ist.
War mir aus dem Kontext schon klar, ja. Bin halt Oldskool. In beiden Genres, denn JRPG sind für mich nach der SNES Zeit auch uninteressant geworden. Spätestens der erste FF Teil für PC (Fragt mich nicht, welche Ziffer!) hat mir den Nacken gebrochen. WRPG sind für mich dann nach der BG - Engine Ära gestorben, mit kurzem Aufbäumen von Wizardry 8, Neverwinternights (EINS!), sowie leichten Zuckungen der Leiche wenn neben dem Grab der Blitz einschlägt wie Knights of the Old Republik oder ... ja, sogar Dragon Age.
Westliche hatten wir schon ein paar echt gute in letzter Zeit. Wobei wir da immer noch an der story dichte arbeiten müssen bei westlichen. Die emotionale bindung zum eigenen Charakter wird im Westen immer noch vernachlässigt. Es gibt nur wenige ausnahmen.
Äh... da spalten sich unsere Ansichten: Ich bin da sehr konservativ, ich möchte eine GRUPPE von Helden durch die Pampa und Abenteuer schicken. Deshalb brauche ich keinen eigenen Charakter, an den ich mich binden muss, sondern eine Gruppe von interessanten und glaubwürdigen Charakteren.
Und da gebe ich Dir recht, da wird geschlampt. Oder sagen wir, es fühlt sich alles so... geschlampt an. Das Storytelling an sich und die "Dichte" der Geschichten an sich ist (gerade bei Bioware spielen) eigentlich in Ordnung. Ich bin Europäer, ich brauche keine typische japanische Geschichte (die übrigens ALLE dermaßen Klischeeerfüllung sind, dass man Final Fantasy CXV noch voraussagen könnte).
Aber besonders wenn es um Beziehungen geht, fällt alles in sich zusammen. Drei Klicks, zwei Geschenke und jeder NPC steigt mit dem ausgemachten Helden in die Kiste. Peng, feddisch, graticious boob shot, PR durch die Moral Watchdogs.
Da bahnt sich nichts an, da ist nichts subtil, da wird nichts angedeutet... Nein, man sucht sich ein Ziel, sagt das offensichtlich richtige und *Bingo*. Bonuspunkte gibt es nur noch für Gruppensex.
Und nach dem Verkehr spielt das auch keine Rolle mehr, eine Beziehung muss nicht gepflegt werden, keiner sagt was sollte des Helden (Der Heldin) Love Interest ins Gras beißen. (DAS scheint FF ja mal richtig gemacht zu haben...) Vorbei die Zeit eines "DYNAHIIIIIIIIIIR NOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!".
Worst offender muss ja wohl das Spiel sein, dessen Namen wir nicht nennen 4: Man fängt verlobt an, hat NULL Bindung zur weiblichen Figur, soll glauben, dass niemand den Helden mit Namen anspricht, die Beziehung besteht daraus, dass es keiner wissen darf (WARUM?) und für die Erlaubnis dann dämliche Bringquesten erfüllt.
Da bin ich ja vom LESEN schon der Meinung dass es eine GUTE und den Helden BEFREIENDE Tatsache ist, dass die Braut ins Gras beißt.
Der Funke "Ich muss mich rächen" springt nicht über.
Denke ich da an Mariokart. Keine Stunts ohne wii mote dafür das man dies auf eine einfache taste hätte legen können und man somit einen riesen nachteil hat weil es nach sprüngen keinen turbo gibt.
Einspruch, Euer Ehren! Mario Kart wie Super Smash Brothers Brawl bietet VIER Möglichkeiten, das Spiel zu steuern. Bei Mario Kart kommen zwei davon ohne Wackeln aus.
Die, die das wirklich belastet (also Pros... *hust*) spielen das eh mit Gamecube Controller.
Mario Galaxy 1&2. Die dreh Attacke hat nun sowas wie einen cool down weil man abwarten muss ob man den controller erneut schüttelt oder ob es noch das restliche schütteln vom vorhergehenden mal ist. Das heißt auch hier leidet die reaktion drunter. Vorteile haben sich also nicht wirklich welche ergeben. Bzw mir ist nichts an guten spielen bekannt wo man nicht sagen kann "das wäre mit normalen Controller genau so gegangen".
Darum ging es bei den beiden Spielen auch nicht.
Der Drehsprung hatte doch bei 1 auch schon einen Cooldown? Das wird zum Teil auch Balance sein.
Viel schlimmer finde ich daran, dass man mehr oder minder gezwungen ist, die Wiimote ruhig zu halten, damit Mario nicht zufällig Wirbelattacken macht.
Ich komme Dir entgegen, es ist Grenzwertig und bei Mario hätte ich einen Button auch besser gefunden. Aber es funktioniert ganz gut und zuverlässig. Jedenfalls springt Mario nicht mit der Mote *g*
Sterne aufsammeln wäre mit dem Controller so nicht gegangen. *g*
Und Metroid Prime Trilogy zeigt auch, dass man die Mausemulation der Wiimote gut nutzen kann. Und dass Nintendo auch ohne Schütteln in seinen Spielen auskommen kann, wenn es nur will.