@Hypnos Es ist schon richtig, dass so Schritte wie ne Klage einreichen der falsche Weg ist. Das finde ich auch verkehrt, aber als Verbraucher darf ich Kritik äußern wenn mir was nicht gefällt.
Und zu den Versprechungen:
Auf der Packung steht nur grob was das Spiel beinhaltet. So den fans die die Entwicklung des Spieles seit der Ankündigung verfolgt haben wurden einige Inhalte versprochen, die einfach vollkommen ignoriert wurden.
Es wurde z.b. gesagt: "Durch die getroffenen Entscheidungen werden andere Dinge geschehen, man wird Zugang zu anderen Dingen bekommen und diese Dinge werden das Ende von Mass Effect 3 beeinflussen, das man zu sehen bekommen wird."
So wenn "beeinflussen" jetzt aber bedeutet, dass ich anstatt wirklich verschiedener Enden nur 3 minimal abgeänderte Videosequenzen bekomme, dann haben einige der Spieler eine komplett andere Vorstellung als Bioware, was beeinflussen wirklich heißt.
Und wenn es selbst von Casey Hudson persönlich doch gesagt wird:"Wir entwarfen Mass Effect 3 also, um eine Reihe wichtiger Storys und Handlungsstränge zu einem Ende zu bringen, die wiederum in Szenen gipfeln, die euch die Konsequenzen eurer Handlungen zeigen."
Wo sind aber die Konsequenzen? 3 Videos die sich zu 99% gleichen sind keine Konsequenzen.
Und ich habe selten so ein schwachsinniges Argument gelesen wie, dass wir die Gamer Szene eher kaputt machen als ihr helfen.
Sollen wir uns also jeden Mist geben, der uns aufgetischt wird?
Soll ich drauf scheissen, was mir für mein Geld versprochen wird?
Das Spiel wird für uns gemacht, also ist Kritik auch ein angemessener Schritt, wenn Versprechungen nicht eingehalten wurden und einem etwas nicht gefällt.
Kritik ist nicht gleichzusetzen mit "alles ist so scheisse", sondern Kritik dient in erster Linie dazu, Verbesserungen vorzuschlagen und das wollen die meisten fans auch.
Natürlich wird sich über das Ende beschwert, aber die meisten belassen es bei einer simplen Beschwerde und schicken formelle Emails und Briefe an Bioware und bitten in einem angemessenen Ton darum, dass sie darüber nachdenken das Ende zu ändern.
Aber ja das vernichtet die Spieleindustrie ja so ungemein.
Und wo ist das Problem, ein Ende zu entwickeln, was die vorangegangenen Entscheidungen berücksichtigt.
Es hat doch über 3 Spiele hinweg funktioniert, dass Entscheidungen die halt vorher getroffen wurden berücksichtigt werden, warum soll das bitte nicht für das Ende gehen?
Es sollen auch keine 800 Enden gemacht werden, aber Enden die das Spiel logisch abschließen wären halt wünschenswert. Und einfach mal eben 10 Minuten vor Schluss eine komplett neue "Macht/Person/Fraktion" einzuführen und dann noch so unglaublich offensichtlich und dreist das Ende von Deus Ex zu kopieren ist schon recht lächerlich.
Achja und nebenbei bemerkt müssen Entwickler auch keine Angst vor Experimenten haben, wenn diese gut genug durchdacht sind. Und wenn man sich als Entwickler nicht sicher ist? Wofür gibt es denn fanbases und Foren zu spielen?
Da kann man sich auch feedback zu Ideen usw holen. Aber ist ja total abwägig, die Meinungen der Leute, die für das Spiel zahlen wollen zu beziehen

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