Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

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Verruckt Birdman
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Verruckt Birdman »

Flinch hat geschrieben:
mehlwyrm hat geschrieben:Was zum Teufel soll am Ende schlecht sein?
Für mich war es halt völlig ok ka was die gewählt haben und was daran düster gewesen sein soll aber bei mir Achtung Spoiler




hat jeder überlebt xD

Ich fand daran halt auch nix unlogisch. Ich weiß halt nicht wie man das Ende "negativ" empfinden kann. Ist schon klar dass wenn ich einfach Scheiße wähle ich auch nur Mist bekomme..
An dir ist die ganze Diskussion wohl vorbeigegangen, hättest du dich ansatzweise mit dem Thema auseinander gesetzt und würdest etwas höhere Erwartungen haben, würdest du so einen quatsch nicht von dir geben.
Man kann das Ende auf mögen und trotzdem drüber nachgedacht haben. Imo ist es auch nicht inhaltlich vermasselt sondern scheitert höchstens an der Ausführung.
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Bedameister
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Bedameister »

Was man dem Ende aber zu gute halten kann ist dass mMn die Abspann Musik wieder grandios gewählt war. Da haben die Faunts wie auch schon in Teil 1 richtig gute Arbeit geleistet. Und das Mass Effect 3 Theme ist sowieso richtig grandios finde ich. Da kommt bei mir immer Gänsehaut auf. Und das sind Sachen die auch hängen bleiben. Selten so begeistert die Credits angekuckt :D
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DocManga
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von DocManga »

das Ende von mass effect 3 ist wirklich der größte Scheiss überhaupt. Man fragt sich, wofür man überhaupt etliche Stunden damit verbracht hat, seine Armeen zu optimieren und viele Punkte zu sammeln, wenn das sowieso Null Auswirkung hat und alle Enden gleich sind. Hatte lediglich die Wahl zwischen nem blauen, roten oder grünen Strahl ~_~

In Mass Effect 2 war das wesentlich besser... waren deine Teammitglieder nicht loyal und dein Schiff nicht geupgraded, hattest du es wesentlich schwerer die Selbstmordmission abzuschließen. Ergo musste man was tun, tat mans nicht, bekam man die Konsequenzen zu spüren. Das fehlt in Mass Effect 3 komplett.
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Nik_Cassady
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Nik_Cassady »

So, bin auch das erste Mal durch.

Hm, mich erinnert die Art des Endes an die JRPGs Mitte der 90er. Die waren auch immer sehr offen gehalten und ließen viel Freiraum für Interpretationen. Das gefällt mir.

Die Präsentation des Endes find ich nicht mehr oder weniger schlampig als das ganze Spiel umgesetzt, da stören mich verschiedene Farben jetzt eher weniger.

Ich bin gespant, wies mit dem franchise weitergeht: zeitlich vor oder nach den Ereignissen von ME3.
mehlwyrm
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von mehlwyrm »

Flinch hat geschrieben:
mehlwyrm hat geschrieben:Was zum Teufel soll am Ende schlecht sein?
.
An dir ist die ganze Diskussion wohl vorbeigegangen, hättest du dich ansatzweise mit dem Thema auseinander gesetzt und würdest etwas höhere Erwartungen haben, würdest du so einen quatsch nicht von dir geben.
Ich kann mich wirklich nicht mehr an alle Entscheidungen aus den ersten Teilen erinnern. Noch habe ich jemals den Wunsch gehabt WIRKLICH jeden Pupsaspekt im Ende zu finden. Es tut mir leid aber es war einfach utopisch dass wirklich jede Entscheidung ins Ende übernommen wird. Dann gäbe es wirklich 10000 Enden und Bioware wäre Pleite gegangen.. ( Ihr habt euch da echt von Hypen lassen?)
Ich fand das Ende an sich gut, nen Epilog wie bei Teil 1 wäre ganz gut gewesen, vor allem da Sheppard ja überlebte ( wie siehts aus mit Asari/Menschenkinder? sind die Asari? xD und Beachparty bei Tali :P)

Nun der war leider nicht gegeben. Das Ding ist viele deiner Entscheidungen spielen bereits vorher mit rein, wer ist gestorben? wer nicht? Legion war für mich nicht da, ebenfalls Thane fehlte. Miranda konnte ruhig sterben die ging aufn Sack ^^. Ich rettete die Rachni, kamen meine Wissenschaftler zum Zug? war ich in der Grissom Akademie usw usw. Wer das "Ende" nur auf die letzten 10 Minuten reduziert wäre halt einfach dumm. Das ganze war für mich ein Abschluss der Triologie und ich habe mich bereits während des Spielens von der Citadel (welche ich diesmal sogar ganz gelungen fand) und von meiner Normandy verabschiedet. Auch konnte ich zum Beispiel den Unbekannten nicht überreden.
Es sind einfach überall meine Entscheidungen zu spüren gewesen, und für mich war das Game so knappe 95%
Selbst wenn einem das Ende nicht gefallen hat so sollte man den ganzen Teil betrachten und ich fande den sehr gelungen.
Verruckt Birdman
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Verruckt Birdman »

mehlwyrm hat geschrieben:
Flinch hat geschrieben:
mehlwyrm hat geschrieben:Was zum Teufel soll am Ende schlecht sein?
.
An dir ist die ganze Diskussion wohl vorbeigegangen, hättest du dich ansatzweise mit dem Thema auseinander gesetzt und würdest etwas höhere Erwartungen haben, würdest du so einen quatsch nicht von dir geben.
Ich kann mich wirklich nicht mehr an alle Entscheidungen aus den ersten Teilen erinnern. Noch habe ich jemals den Wunsch gehabt WIRKLICH jeden Pupsaspekt im Ende zu finden. Es tut mir leid aber es war einfach utopisch dass wirklich jede Entscheidung ins Ende übernommen wird. Dann gäbe es wirklich 10000 Enden und Bioware wäre Pleite gegangen.. ( Ihr habt euch da echt von Hypen lassen?)
Ich fand das Ende an sich gut, nen Epilog wie bei Teil 1 wäre ganz gut gewesen, vor allem da Sheppard ja überlebte ( wie siehts aus mit Asari/Menschenkinder? sind die Asari? xD und Beachparty bei Tali :P)

Nun der war leider nicht gegeben. Das Ding ist viele deiner Entscheidungen spielen bereits vorher mit rein, wer ist gestorben? wer nicht? Legion war für mich nicht da, ebenfalls Thane fehlte. Miranda konnte ruhig sterben die ging aufn Sack ^^. Ich rettete die Rachni, kamen meine Wissenschaftler zum Zug? war ich in der Grissom Akademie usw usw. Wer das "Ende" nur auf die letzten 10 Minuten reduziert wäre halt einfach dumm. Das ganze war für mich ein Abschluss der Triologie und ich habe mich bereits während des Spielens von der Citadel (welche ich diesmal sogar ganz gelungen fand) und von meiner Normandy verabschiedet. Auch konnte ich zum Beispiel den Unbekannten nicht überreden.
Es sind einfach überall meine Entscheidungen zu spüren gewesen, und für mich war das Game so knappe 95%
Selbst wenn einem das Ende nicht gefallen hat so sollte man den ganzen Teil betrachten und ich fande den sehr gelungen.
Yay, jemand stimmt mit mir überein!
Außerdem sind drei grundlegend verschiedene Enden immer noch das meiste der drei Teile. In ME! hatte man quasi nur eines (Sovereign zerstört), in ME2 2 (Collectorbase zerstört oder nicht) und in ME3 jetzt nunmal 3. Dazu noch die Variationen innerhalb des Storyverlaufes und jeder hat unterschiedliche Spielerlebnisse worum es ja eigentlich geht.
Auch die Abschiede von wichtigen Orten, Charakteren wurde super gemacht.
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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von JunkieXXL »

Achtung Spoiler

So habs nun auch durch. Das bzw mein Ende ist wunderbar und es ist auch ein plausibles Ende, denn es beantwortet die grösste Frage überhaupt: Warum kommen die Reaper alle 50.000 Jahre und vernichten alle hochentwickelten Kulturen? Darauf eine so tiefschürfende Antwort zu geben zeugt von Genialität. Wer hat Terminator gesehen? Sicherlich jeder oder? Maschienen die ein eigenes Bewusstsein entwickelt haben sehen in jedem Menschen oder organischen Wesen eine Bedrohung. Warum? Ganz klar, weil der Mensch sich immer viel bedeutungsvoller als eine Maschiene sieht. Schliesslich wird die Maschiene von ihm erschaffen und ist nur ein Ding, da ihr essentielle Eigenschaften wie Religion, Seele, Geist, Moral, Ethik, Liebe etc. fehlen. Logisch, dass sich Maschienen mit eigenem Bewusstsein früher oder später gegen den Menschen richten. In Mass Effect wird diese plausible Hypothese (ich nenns einfach mal so) wie im Film Terminator aufgegriffen und als Tatsache dargestellt. Und deswegen gibts die Reaper. Die Reaper (wahrscheinlich irgendwann von noch viel höher entwickelten organischen Wesen erschaffen, da die an organische Wesen angepasste Citadel - der Katalysator - auch von ihnen erschaffen ist) sind darauf programmiert alle 50.000 Jahre alle hochentwickelten organischen Wesen, die Maschienen bzw synthetische Wesen mit eigenem Bewusstsein herstellen können oder darauf zugehen, zu beseitigen bzw zu ernten und sich selbst in anderer Form einzuverleiben, um organische Wesen vor der Ausrottung durch synthetische Wesen zu schützen und so den Fortbestand der organischen Wesen zu sichern. Die Notwendigkeit der Reaper ist gegeben, weil die Zyklen vieler Ären gezeigt haben, dass die "Schöpfer" (Menschen/organische Wesen) ab einer gewissen Entwicklungsstufe (etwa 50.000 Jahre) jedes mal von der Vernichtung durch ihre eigenen "Schöpfungen" (Maschienen/Synthetische Wesen) bedroht sind.

Da die Menschen bzw organischen Wesen es aber diesmal geschafft haben den Katalysator zu betreten, den Tiegel fertig zu stellen und die Baupläne für den Tiegel komplett zu sichern, erscheint dem Programm, welches die Reaper kontrolliert, diese Methode zur Sicherung der organischen Existenz nicht mehr als brauchbar und es hat durch den Tigel die Möglichkeit das Schiksal der organsichen Wesen unter bestimmten Bedingungen in ihre eigenen Hände zu legen.

Das sind zumindest meine Gedanken dazu. Also wenn das kein mehr als würdiger Abschluss der Story ist weiss ich auch nicht. Meines Erachtens stammt das Ende aus den Federn sehr fähiger Autoren. In meinem Ende haben die Menschen dieses Zykluses übrigens überlebt und die Reaper sind weg. Und das Bild ganz am Schluss hat aufgezeigt, dass man nur die "Legende" von Shepard gespielt hat. Eine wahre Geschichte die ein Grossvater seinem Enkel erzählt hat.
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DocManga
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von DocManga »

Verruckt Birdman hat geschrieben: Yay, jemand stimmt mit mir überein!
Außerdem sind drei grundlegend verschiedene Enden immer noch das meiste der drei Teile. In ME! hatte man quasi nur eines (Sovereign zerstört), in ME2 2 (Collectorbase zerstört oder nicht) und in ME3 jetzt nunmal 3. Dazu noch die Variationen innerhalb des Storyverlaufes und jeder hat unterschiedliche Spielerlebnisse worum es ja eigentlich geht.
Auch die Abschiede von wichtigen Orten, Charakteren wurde super gemacht.
Drei grundlegend verschiedene Enden? Haben wir dasselbe Spiel gespielt? Okay... sind drei grundlegend verschiedene Farben, aber sonst...
Bild

Auch fehlt komplett ein Epilog, was nach dem Krieg mit denen passiert. Die Armeen stecken ja nun im Sol-System fest, da die Massenportale zerstört sind. Dass man nach ME1 und 2 keine allzu verzweigten Enden machen konnte, war ja zwecks Fortsetzung klar, aber die Trilogie findet ja nun sein Ende. Ein zufriedenstellendes Ende könnte man doch auch wirklich erwarten, nach einer epischen Trilogie, in die man etliche Stunden Spielzeit gesteckt hat - es muss nicht unbedingt ein Happy End sein, nur eins, welches Klarheit verschafft.
Zudem hat man von den War Assests im Krieg kaum was gesehn und das ganze System verkommt zu einem Witz ohne große Auswirkung.

Apropos Witz - die letzten Minuten waren sowieso komplett sinnlos. Wer ein bisschen Zeit hat, kann das hier gern alles nachlesen oder angucken:

https://docs.google.com/document/d/1m_- ... edit?pli=1
http://www.youtube.com/watch?v=6M0Cf864P7E

@JunkieXXL:

was ist denn so genial daran, dass die Reaper die entwickelten organischen Spezies auslöschen, um sicherzugehen, dass eben diese keine synthetischen Wesen bauen, die dann alles auslöschen könnten? Warum zerstören die Reaper nicht stattdessen alle synthetischen Wesen? Ausserdem kann man im Spiel selbst Frieden zwischen den Quarianern und den Geth herstellen, was die ganze Sache noch lächerlicher macht, und das Shepard so widerwillig hört ist noch lächerlicher. Wahrscheinlich wurde er wirklich einfach indoktriniert.

http://www.youtube.com/watch?v=Tbghjn7_ ... e=youtu.be
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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von JunkieXXL »

DocManga hat geschrieben: @JunkieXXL:

was ist denn so genial daran, dass die Reaper die entwickelten organischen Spezies auslöschen, um sicherzugehen, dass eben diese keine synthetischen Wesen bauen, die dann alles auslöschen könnten? Warum zerstören die Reaper nicht stattdessen alle synthetischen Wesen? Ausserdem kann man im Spiel selbst Frieden zwischen den Quarianern und den Geth herstellen, was die ganze Sache noch lächerlicher macht, und das Shepard so widerwillig hört ist noch lächerlicher. Wahrscheinlich wurde er wirklich einfach indoktriniert.

http://www.youtube.com/watch?v=Tbghjn7_ ... e=youtu.be
Du musst ja die Erfahrungswerte der uralten Reaper-Schöpfer in deine Überlegungen miteinbeziehen. Die haben sich ja nicht ohne Grund für die Reaper-Lösung entschieden. Das ist zwar spekulativ, aber sicher haben sie vor der Reaper-Lösung auch andere Lösungen probiert, die wohl auf Dauer nicht funktioniert haben. Auch die Reaper-Lösung funktioniert ja nun nicht mehr, wie das Ende impliziert.

Ich sehe da übrigens auch viel Stoff für ne neue Mass Effect-Triologie.
mehlwyrm
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von mehlwyrm »

DocManga hat geschrieben:
Verruckt Birdman hat geschrieben: Yay, jemand stimmt mit mir überein!
Außerdem sind drei grundlegend verschiedene Enden immer noch das meiste der drei Teile. In ME! hatte man quasi nur eines (Sovereign zerstört), in ME2 2 (Collectorbase zerstört oder nicht) und in ME3 jetzt nunmal 3. Dazu noch die Variationen innerhalb des Storyverlaufes und jeder hat unterschiedliche Spielerlebnisse worum es ja eigentlich geht.
Auch die Abschiede von wichtigen Orten, Charakteren wurde super gemacht.
Drei grundlegend verschiedene Enden? Haben wir dasselbe Spiel gespielt? Okay... sind drei grundlegend verschiedene Farben, aber sonst...
Bild


Auch fehlt komplett ein Epilog, was nach dem Krieg mit denen passiert. Die Armeen stecken ja nun im Sol-System fest, da die Massenportale zerstört sind. Dass man nach ME1 und 2 keine allzu verzweigten Enden machen konnte, war ja zwecks Fortsetzung klar, aber die Trilogie findet ja nun sein Ende. Ein zufriedenstellendes Ende könnte man doch auch wirklich erwarten, nach einer epischen Trilogie, in die man etliche Stunden Spielzeit gesteckt hat - es muss nicht unbedingt ein Happy End sein, nur eins, welches Klarheit verschafft.
Zudem hat man von den War Assests im Krieg kaum was gesehn und das ganze System verkommt zu einem Witz ohne große Auswirkung.

Apropos Witz - die letzten Minuten waren sowieso komplett sinnlos. Wer ein bisschen Zeit hat, kann das hier gern alles nachlesen oder angucken:

https://docs.google.com/document/d/1m_- ... edit?pli=1
http://www.youtube.com/watch?v=6M0Cf864P7E

@JunkieXXL:

was ist denn so genial daran, dass die Reaper die entwickelten organischen Spezies auslöschen, um sicherzugehen, dass eben diese keine synthetischen Wesen bauen, die dann alles auslöschen könnten? Warum zerstören die Reaper nicht stattdessen alle synthetischen Wesen? Ausserdem kann man im Spiel selbst Frieden zwischen den Quarianern und den Geth herstellen, was die ganze Sache noch lächerlicher macht, und das Shepard so widerwillig hört ist noch lächerlicher. Wahrscheinlich wurde er wirklich einfach indoktriniert.

http://www.youtube.com/watch?v=Tbghjn7_ ... e=youtu.be
Zudem vergisst du den Aspekt dass die Menschen/Asari usw... in Reaperform weiterleben werden.
Ohne die Reaper hätte es die Menschheit nicht gegeben. Ein Dasein unter Protheaner als weitere Sklavenrasse wäre möglich gewesen bis wir dann irgendwann von einer KI der Protheaner mit denen komplett wirklich ausgerottet werden und die Reaper sehen halt die aktuelle Version besser an als die andere. Sie wollen nur die Artenvielfalt behalten ^^. Ich persönlich finde das ja fast schon ein göttliches Motiv: Alle leben bei einem Gott oder whatever als Reaper weiter und führen andere Rassen weg von der Auslöschung hin zum ewigen Leben, dafür muss man halt nur erstmal sterben.

Wenn man es natürlich runterschraubt und sagt "Synthetisches Leben rottet organische Lebewesen aus um diese vor Synthetischen zu schützen" dann machts halt echt 0 Sinn, dann hat man aber auch net zugehört...
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DocManga
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von DocManga »

mehlwyrm hat geschrieben:
Zudem vergisst du den Aspekt dass die Menschen/Asari usw... in Reaperform weiterleben werden.
Ohne die Reaper hätte es die Menschheit nicht gegeben. Ein Dasein unter Protheaner als weitere Sklavenrasse wäre möglich gewesen bis wir dann irgendwann von einer KI der Protheaner mit denen komplett wirklich ausgerottet werden und die Reaper sehen halt die aktuelle Version besser an als die andere. Sie wollen nur die Artenvielfalt behalten ^^. Ich persönlich finde das ja fast schon ein göttliches Motiv: Alle leben bei einem Gott oder whatever als Reaper weiter und führen andere Rassen weg von der Auslöschung hin zum ewigen Leben, dafür muss man halt nur erstmal sterben.

Wenn man es natürlich runterschraubt und sagt "Synthetisches Leben rottet organische Lebewesen aus um diese vor Synthetischen zu schützen" dann machts halt echt 0 Sinn, dann hat man aber auch net zugehört...
Der Katalysator hat aber nie behauptet, organisches Leben vor organischem Leben zu schützen. Die heutigen Rassen wären dann vermutlich Sklavenrassen der Protheaner, das ist richtig, aber darum gehts ja nicht. Der Katalysator behauptet, dass er mit den Reapern Chaos verhindern will - Chaos, welches entsteht, wenn höher entwickelte Zivilisationen organischen Lebens synthetische Wesen erschaffen, die dann wahrscheinlich das gesamte organische Leben in der Galaxie vernichten würden. Nur deshalb gibt es den Zyklus. Nur deshalb ernten die Raper die entwickelten organischen Zivilisationen. Das ist Fakt - da ist nichts runtergeschraubt, der sagt es halt genauso. Du sagst es schon richtig... es macht 0 Sinn.
Dass es sehr wohl Frieden zwischen organischen und synthetischen Wesen geben kann, beweist der Geth-Quarianer-Konflikt, welcher friedlich gelöst werden kann.

Außerdem behauptet der Katalysator weiterhin, dass seine Lösung, der Zyklus, nicht mehr funktioniert, nachdem Shepard als erstes organisches Wesen ihn zu Gesicht bekommt. Warum funktioniert der Zyklus nicht mehr? Shepard war in dem Zustand wohl kaum ein Problem für ein Wesen, welches die Reaper befehligt.
Was passiert stattdessen? Er bietet Shepard an

a) die Reaper zu zerstören. Warum bietet der Katalysator diese Möglichkeit an? Damit wäre doch keine neue Lösung gefunden - der Katalysator hätte in dem Fall doch versagt. Er sagt selber, dass dann wieder Chaos herrschen würde.

b) die Reaper zu kontrollieren. Genauso blöd. Würde Shepard die Reaper kontrollieren, würde er 100% niemals alle höher entwickelten organischen Wesen zerstören. Das passt einfach nicht zu seinem Charakter. Er würde, wenn überhaupt, alle synthetischen Wesen, welche eine Gefahr darstellen, zerstören oder versuchen die Galaxie zu warnen solche erst zu bauen.

c) dass organisches und synthetisches Leben verschmelzen um so eine völlig neue Lebensform zu erschaffen, eine neue DNA. Hier gipfelt die Lächerlichkeit, da synthetische Wesen keine DNA haben. Außerdem, wenn diese Möglichkeit bestand, warum erst als Shepard bei ihm auftaucht? Zudem verstehe ich nicht, wie diese Methode den Frieden sichern soll, da auch die neuen verschmolzenen Wesen wieder synthetische Wesen erschaffen können.

Und warum gerade Shepard die Möglichkeit bekommt zu wählen steht auch in den Sternen...
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Nuracus
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Nuracus »

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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von TipperWrex »

Ich habs noch nie in dem Ausmaß erlebt, dass man mit dem Versuch, eine Trilogie zu beenden, so ein unglaubliches plot hole fest abzieht.
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Brakiri »

DocManga hat geschrieben: Nur deshalb ernten die Raper die entwickelten organischen Zivilisationen.
Hehe..freudscher Verschreiber? :D
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Dan Chox »