Auf Youtube gibts als Videoantwort öfter mal ganz gute Antworten. Is nur immer schade, dass die relativ guten Videoantworten dann Anita vermutlich nie erreichen bzw. sie nie darauf eingehen wird.Crypo hat geschrieben: Worauf bezieht sich jetzt "das alles"? Die Diskussionen hier im Forum finde ich persönlich nicht besonders erhellend, von daher hätte ich gehofft, dass sich schon mal jemand genauer Gedanken gemacht hat.
Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt
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- breakibuu
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt
Zu so einem Bericht möchte ich ein Zitat von MC Vagina vorbringen:
Achtung: Ironie :wink:
Zu so einem Bericht möchte ich ein Zitat von MC Vagina vorbringen:
"Now you talk about stuff. Why? I much rather see your titties!
Now you talk about other stuff. WHY? I much rather see your titties!
Achtung: Ironie :wink:
- James Dean
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Viele regen sich darüber auf, dass das (mal wieder) ein Beweis für die Korruption im Gaming "Journalismus" ist. Ich dagegen lache bei so etwas immer, weil ich die Shitstorms immer großen Unterhaltungswert bieten.|Chris| hat geschrieben: Zu der Quinn story im Detail: Über was regt ihr euch eigentlich auf? Das die Alte vielleicht ihren Freund betrogen hat, oh my, shocking. Schaut ihr auch das RTL 2 Nachmittagsprogramm und sitzt geifernd vor dem Fernseher und zieht euch anderer Leute gespieltes Leben rein? Was die Frau privat macht kann euch doch wurst sein.
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OiOlli
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Und? Dann müssten wir alle Shooter und Jump and Runs (selbst ArmA oder Operation Flashpoint sind nicht so realistisch) verbieten und Sportspiele müssten sehr realistisch sein. Sonst könnte sich ja jemand die Sachen zum Vorbild nehmen. Hieße Bei Need for Speed Game Over wenn man von der Polizei erwischt wird den Führerschein bekommt man nie wieder) und Game Over ( oder monatelange Spielpause bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug (schwere Verletzung=mehrere Monate Erholungszeit oder Game Over da tot).lilphil91 hat geschrieben:
Siehst du das "wäre" in meinem Post? Das war eine absichtliche Übertreibung, denn es geht doch darum: Rollendenken bzw die Denkmuster werden im alltäglichen Leben produziert und reproduziert, wieder und wieder. Sie werden bestätigt oder verworfen, Tag für Tag, Situation für Situation.
Wenn also Videospiele wieder und wieder die typischen Geschlechterrollen abspulen, ist das wenig progressiv. Und auch wenn es nicht direkt und zwingend dazu führt, dass die kommende Generation nur aus Dukes und Ashley Grahams (der Tollpatsch aus RE4) besteht, ist die ständige Reproduktion solcher Stereotype zu kritisieren, denn auch wenn sich genug Leute im Klaren darüber sind, was sie da konsumieren, gibt es genug, die davon beeinflusst werden (könnten).
Verletzungen bei Fifa tja dann musst halt mehrere Monate warten bis dein Lieblingsspieler wieder da ist. Aber hey dann denkst wenigstens nicht, das Blutgrätschen normal sind.
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OiOlli
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Crypo hat geschrieben:Also psychotisch wirkt sie nun wirklich nicht.fanboyauf3uhr hat geschrieben:wie kann man so ein idiotisches thema überhaupt diskutieren, merkt ihrs noch? die tante braucht nen psychiater und soll die leute in ruhe lassen mit ihrer psychose ...
Aber klar, wer eine Minderheitenmeinung vertritt ist automatisch geisteskrank und gehört in den Gulag.
Großartig
Psychose ungleich Psychopathisch. Jetzt mal abgesehen davon, das ich von seiner Analyse nix halte.
Und Psychopathen siehst du nicht an das es Psychopathen sind. Im Gegenteil die meisten sind Meister darin, andere zu manipulieren. Und zwar im Sinne von ich will doch nur dein Bestes. Dabei wollen sie nicht dein Bestes du bist ihnen allenfalls so gleichgültig wie wir es gegenüber einem Werkzeug sind.
- Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Erstmal zu deinem zweitem Edit...der Punkt dabei ist das diese Forderung von Gamerinen zu AC, mit den gleichen Ablehnungen zu kämpfen hatte wie Anita oder sogar damit gleichgesetzt wurde. Man muss also nicht immer so tun als wenn es nur akut "Femnazis" wären. Die männlichen Gamer verteidigen häufig auch ganz schlicht "ihr" Territorium indem sie behaupten das alles in Ordnung wäre wie es ist.Brakiri hat geschrieben:Das stimmt, aber es ist hochgradig absurd zu behaupten, dass das so wäre, weil Männer Frauen für das schwächere Geschlecht halten, Machtfantasien über Frauen ausleben wollen usw. .Wulgaru hat geschrieben:Genau das stimmt nicht und genau darum geht es bei solchen Debatten.Schlurps hat geschrieben: Für jeden Film/Spiel in dem Frauen als schwache Püppchen dargestellt werden, gibt's einen, in dem eine starke Frau alles dominiert. Nennt man künstlerische Freiheit/Vielfalt. So weit kommts noch, dass Entwickler/Regisseure sich die von so ner durchgeknallten Femse nehmen lassen müssen.
Der WIRKLICHE Grund ist, dass die Männer immernoch den Grossteil der Gamer stellen, und stereotype Stories und Charaktere sich scheinbar immernoch gut verkaufen oder keiner der Macher grossartig andere Ideen hat.
Es geht um Kohle um die Mobilisierung von "Kampfemanzen" und um sonst nichts.
Es geht nicht um eine Diskussion, nur um das Durchdrücken/Verbreiten von absurden Theorien und undifferenzierter Opfer-Logik.
EDIT2: Ich denke dieses Thema wird sich in Zukunft eh stark verändern, je mehr die Frauen einen grösseren Anteil der Gamer stellen. Wer war das letztens..Capco? Ubisoft? Wo sich die Gamerinnen beschwert haben, es gäbe in einem Spiel nur männliche Helden, und man könnte keinen weiblichen spielen..wo die dann zurückgerudert sind?
Worum es Feministinnen genau geht, kann man auch nie sagen. Wenn jemand mit damit seinen Lebensunterhalt bestreitet indem er gesellschaftskritische oder politische Sachen produziert ist das per se erstmal nicht zu verurteilen. Ich versteh nicht warum man immer meint solche Aktivisten hätten das quasi umsonst zu machen und wären irgendwie unmoralisch wenn sie es nicht tun. Finde ich völlig absurd.
Es hat auch nichts mit der Zielgruppe an sich zu tun, denn da haben Frauen mittlerweile so massiv aufgeholt, das ein Umdenken schon längst hätte passiert sein müssen. Je nachdem wie man sich seine Statistik zusammenbaut kriegst du nen Frauenanteil von hohen 30ern-40ern im prozentualen Bereich. Das man dann noch damit kommt "es spielen halt mehr Männer, daher gibts Männerspiele für echte Kerle" ist unlogisch weil man die Hälfte oder zumindest ein drittel seines Kundenkreises bewusst ignoriert.
Sowas geschieht nicht von selbst. Die Denkweise einer Branche kann sehr festgefahren sein.
- SG1984
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Anitas Dogmen sind für die Mottenkiste und lassen sich eben schwer mit der Vielgestaltigkeit des Lebens vereinen. Spiele bilden mittlerweile so gut wie alle Facetten des Lebens ab und zeigt uns eben auch das Abgründige des MENSCHEN. Wie auch in der Kunst, die übrigens angeblich voll von "frauenfeindlichen" Bildern und Büchern sein soll.nawarI hat geschrieben:Tut mir leid dir jetzt den SPaß zu verderben, aber so kann man das auch nicht stehen lassen, weil dies nicht die Intention ist. in einem Video (ich glaube es war Vid #3) hatte Anita mal kurz angespochen, wie ein Spiel ihrer Meinung nach aussehen könnte, in dem eine Frau die Hauptrolle hat. Demzufolge könnte die Prinzessin entführt werden, sich selber durch erlernte Fähigkeiten aus der Zelle befreien (ohne dass ein Prince Charming nötig wäre) und würde dann selber die Hintergründe der Verschwörung aufdecken. Solch ein Spiel sollte dann auch eher aufs Schleichen und Rätsellösen konzentrieren und sollte weniger kampfbetont sein.Schlurps hat geschrieben:[...] Der nächste Teil von Super Mario wird ein Koop-Textadventure, in dem Peach und Daisy zusammen Mario und Luigi ohne Gewalt, aber dafür mit guten Argumenten aus den Fängen Bowsers befreien müssen. Storytechnisch wird es eine Charakterstudie über die Probleme junger, weiblicher Adeliger im Pilzkönigreich werden.
Der Duke wird in Zukunft keine Alieninvasion mehr abwehren, stattdessen wird er von seinen Babes, äh, entschuldigung, charakterstarken Frauen eine Umerziehung in Sachen political correctness erhalten. Hail to equality, Baby!
[...]
Bis hierhin ist noch alles in Ordnung, weil wohl jeder den Wunsch nach gut ausgearbeiteten Charaktren und durchdachten Stories nachempfinden kann. Wenn es auch mal ohne die üblichen Ballereinlagen ginge und alternative Lösungsmöglichkeiten bieten würde, umso besser.
Derlei Dinge hat man schon in Mirror's Edge und Beyond Good and Evil gesehen, die nicht ohne Grund eine so eiserne Fanbase haben. Diesem Grundgedanken der ersten Videos konnte ich zumindest teilweise (auch nicht überall) noch zustimmen, wobei sie hier schon viel aus dem Kontext gerissen hat.
Ab Video #3 hat sie mich aber auch verloren. Was sie da zum Thema Mercy-Kill und ähnlichem von sich gibt, was dann einfach lächerlich und ging eindeutig am Ziel vorbei.
- adventureFAN
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
@Wulgaru
Woher nimmst du diesen Frauenanteil? Würde mich mal interessieren.
Denn ohne Quellenangaben kann ich ebenfalls irgendwelche Zahlen zum Besten geben.
Woher nimmst du diesen Frauenanteil? Würde mich mal interessieren.
Denn ohne Quellenangaben kann ich ebenfalls irgendwelche Zahlen zum Besten geben.
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Plor
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Die größte Fehlinterpretation des konservativen Backlashs gegen den Feminismus ist, dass er nicht versteht, dass es bei der Kritik bestimmter Stereotype NIEMALS um den Ruf nach einem Verbot dieser Stereotype geht. Anita Sarkeesian sagt nie, dass sie diese Spiele hasst, verbieten oder verbrennen lassen will. Ihre Aussage ist schlicht und ergreifend: "In vielen Videospielen werden sexistische Klischees reproduziert. Das sind die Beispiele!" Keine Ahnung, wie die Leute dadurch darauf kommen, sie würde Videospiele hassen, Videospieler oder Entwickler als Sexisten beschimpfen und zu einer Game-Säuberung aufrufen. Diese Überinterpretation ist mMn. nichts anderes als larmoyant .OiOlli hat geschrieben:Und? Dann müssten wir alle Shooter und Jump and Runs (selbst ArmA oder Operation Flashpoint sind nicht so realistisch) verbieten und Sportspiele müssten sehr realistisch sein. Sonst könnte sich ja jemand die Sachen zum Vorbild nehmen. Hieße Bei Need for Speed Game Over wenn man von der Polizei erwischt wird den Führerschein bekommt man nie wieder) und Game Over ( oder monatelange Spielpause bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug (schwere Verletzung=mehrere Monate Erholungszeit oder Game Over da tot).lilphil91 hat geschrieben:
Siehst du das "wäre" in meinem Post? Das war eine absichtliche Übertreibung, denn es geht doch darum: Rollendenken bzw die Denkmuster werden im alltäglichen Leben produziert und reproduziert, wieder und wieder. Sie werden bestätigt oder verworfen, Tag für Tag, Situation für Situation.
Wenn also Videospiele wieder und wieder die typischen Geschlechterrollen abspulen, ist das wenig progressiv. Und auch wenn es nicht direkt und zwingend dazu führt, dass die kommende Generation nur aus Dukes und Ashley Grahams (der Tollpatsch aus RE4) besteht, ist die ständige Reproduktion solcher Stereotype zu kritisieren, denn auch wenn sich genug Leute im Klaren darüber sind, was sie da konsumieren, gibt es genug, die davon beeinflusst werden (könnten).
Verletzungen bei Fifa tja dann musst halt mehrere Monate warten bis dein Lieblingsspieler wieder da ist. Aber hey dann denkst wenigstens nicht, das Blutgrätschen normal sind.
Und btw. eine realistischen Fußballsimulation, in der verletzte Spieler für mehrere Spiele aussetzen müssen, wäre tatsächlich ziemlich cool und würde auch in dieses von Klischees wimmelnde, konservative Genre mal wieder etwas frischen Wind reinbringen. Aber leider scheint in der Videospielwelt noch viel zu oft zu gelten: Was der Bauer nicht kennt...
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johndoe1738443
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Das klang vor ein paar Monaten aber alles noch ganz andersSethSteiner hat geschrieben:Anita wird zu Recht von allen Seiten ziemlich kritisiert und zu Recht wird auch die Aufregung kritisch hinterfragt...
- muecke-the-lietz
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
naja, da würde ich aber nochmal genau hinhören. sie verlangt nie nach einem verbot und sie behauptet auch nie, dass der inhalt von games direkten einfluss auf unser handeln haben, es es klingen schon manchmal seltsame zwischentöne durch.Plor hat geschrieben:Die größte Fehlinterpretation des konservativen Backlashs gegen den Feminismus ist, dass er nicht versteht, dass es bei der Kritik bestimmter Stereotype NIEMALS um den Ruf nach einem Verbot dieser Stereotype geht. Anita Sarkeesian sagt nie, dass sie diese Spiele hasst, verbieten oder verbrennen lassen will. Ihre Aussage ist schlicht und ergreifend: "In vielen Videospielen werden sexistische Klischees reproduziert. Das sind die Beispiele!" Keine Ahnung, wie die Leute dadurch darauf kommen, sie würde Videospiele hassen, Videospieler oder Entwickler als Sexisten beschimpfen und zu einer Game-Säuberung aufrufen. Diese Überinterpretation ist mMn. nichts anderes als larmoyant .OiOlli hat geschrieben:Und? Dann müssten wir alle Shooter und Jump and Runs (selbst ArmA oder Operation Flashpoint sind nicht so realistisch) verbieten und Sportspiele müssten sehr realistisch sein. Sonst könnte sich ja jemand die Sachen zum Vorbild nehmen. Hieße Bei Need for Speed Game Over wenn man von der Polizei erwischt wird den Führerschein bekommt man nie wieder) und Game Over ( oder monatelange Spielpause bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug (schwere Verletzung=mehrere Monate Erholungszeit oder Game Over da tot).lilphil91 hat geschrieben:
Siehst du das "wäre" in meinem Post? Das war eine absichtliche Übertreibung, denn es geht doch darum: Rollendenken bzw die Denkmuster werden im alltäglichen Leben produziert und reproduziert, wieder und wieder. Sie werden bestätigt oder verworfen, Tag für Tag, Situation für Situation.
Wenn also Videospiele wieder und wieder die typischen Geschlechterrollen abspulen, ist das wenig progressiv. Und auch wenn es nicht direkt und zwingend dazu führt, dass die kommende Generation nur aus Dukes und Ashley Grahams (der Tollpatsch aus RE4) besteht, ist die ständige Reproduktion solcher Stereotype zu kritisieren, denn auch wenn sich genug Leute im Klaren darüber sind, was sie da konsumieren, gibt es genug, die davon beeinflusst werden (könnten).
Verletzungen bei Fifa tja dann musst halt mehrere Monate warten bis dein Lieblingsspieler wieder da ist. Aber hey dann denkst wenigstens nicht, das Blutgrätschen normal sind.
Und btw. eine realistischen Fußballsimulation, in der verletzte Spieler für mehrere Spiele aussetzen müssen, wäre tatsächlich ziemlich cool und würde auch in dieses von Klischees wimmelnde, konservative Genre mal wieder etwas frischen Wind reinbringen. Aber leider scheint in der Videospielwelt noch viel zu oft zu gelten: Was der Bauer nicht kennt...
gerade im letzten video hat sie da so einige sachen rausgehauen, gerade in bezug auf reale zahlen von häuslicher gewalt gegen frauen. das war schon nicht ganz ohne.
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Plor
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Vielleicht noch ergänzend dazu: Man schaue sich Videospiel und Videospielcommercials aus den 70ern an. In ihrer Frühgeschichte wurden Videospiele tendenziell eher als Unterhaltung für die gesamte Familie produziert und vermarktet. Gerade die early consoles haben noch bei weitem nicht so eine ausgeprägte Konzentration auf männliche Protagonisten oder ein männliches Zielpublikum wie spätere Spiele. Wäre jetzt mühsam, darüber zu diskutieren, ob es zuerst so war, dass doch ganz viele Jungs/Männer spielten und sich die Entwickler daher auf Protagonisten wie Pac-Man, Pitfall Harry und Mario konzentrierten, oder ob diese Konzentration auf männliche Protagonisten (und Damsel-Storylines) erst dazu führte, dass sich Frauen mehr und mehr von den Videospielen abwandten. Fest steht auf jeden Fall: Videospiele sind keineswegs als Männerdomäne gestartet und sie sind auf dem besten Weg (Gott sei Dank!) diesen Status auch wieder zu verlieren.Wulgaru hat geschrieben: Es hat auch nichts mit der Zielgruppe an sich zu tun, denn da haben Frauen mittlerweile so massiv aufgeholt, das ein Umdenken schon längst hätte passiert sein müssen. Je nachdem wie man sich seine Statistik zusammenbaut kriegst du nen Frauenanteil von hohen 30ern-40ern im prozentualen Bereich. Das man dann noch damit kommt "es spielen halt mehr Männer, daher gibts Männerspiele für echte Kerle" ist unlogisch weil man die Hälfte oder zumindest ein drittel seines Kundenkreises bewusst ignoriert.
Sowas geschieht nicht von selbst. Die Denkweise einer Branche kann sehr festgefahren sein.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Vor ein paar Monaten waren Anitas Videos auch noch ein kleines bissel besser.Spud Bencer hat geschrieben:Das klang vor ein paar Monaten aber alles noch ganz andersSethSteiner hat geschrieben:Anita wird zu Recht von allen Seiten ziemlich kritisiert und zu Recht wird auch die Aufregung kritisch hinterfragt...auch und insbesondere hier im 4P Forum.
Aber spätestens seit der letzten Folge und bspw. dem Videobeispiel aus Hitman: Absolution hat sie sich endgültig torpediert - da hat sie mal eben eine Aktion, die das Spiel bestraft, in eine, die das Spiel fordere, umgedeutet. Ich habe gemerkt, wie dann auch andere Forennutzer wie z.B. mr archer nicht mehr gewillt waren, sie zu verteidigen.
- SethSteiner
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Wäre mir neu. Ein Teil der User stimmt Anitas Kernaussage(n) Stellenweise zu aber das ist weit davon entfernt, dass ihr Vorgehen, ihre Ergebnisse und Ansichten unkritisch geteilt worden wären.Spud Bencer hat geschrieben:Das klang vor ein paar Monaten aber alles noch ganz andersSethSteiner hat geschrieben:Anita wird zu Recht von allen Seiten ziemlich kritisiert und zu Recht wird auch die Aufregung kritisch hinterfragt...auch und insbesondere hier im 4P Forum.
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Plor
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
jepp... das war mir in diesem Video auch sauer aufgestoßen. War aber tatsächlich das einzige Mal, dass ich das Gefühl hatte, dass Sarkeesian zu schnell dabei ist, direkte Verbindungen zwischen Medium und Gesellschaft zu ziehen (und selbst in diesem Fall hatte sie es noch einigermaßen abgefedert). Ansonsten sehe ich sie aber meilenweit entfernt von Anti-Videogame-Tiraden wie dem Frontal21-Bericht oder den kulturpessimistischen Pamphleten gealterter Feuilletonisten. Sarkeesian spielt Spiele, beschäftigt sich intensiv mit Spielen und nimmt Videospiele als Medium und Kulturgut verdammt ernst. Ich sehe in ihren Videos weniger eine Verdammung als viel Mehr eine Adelung des Mediums und der Videospielkultur. Frei nach dem Prinzip: "Gut, es ist so weit. Jetzt darfst du auch Thema tiefgründiger Kulturkritik sein, liebes Medium."muecke-the-lietz hat geschrieben:
naja, da würde ich aber nochmal genau hinhören. sie verlangt nie nach einem verbot und sie behauptet auch nie, dass der inhalt von games direkten einfluss auf unser handeln haben, es es klingen schon manchmal seltsame zwischentöne durch.
gerade im letzten video hat sie da so einige sachen rausgehauen, gerade in bezug auf reale zahlen von häuslicher gewalt gegen frauen. das war schon nicht ganz ohne.
