Scipione hat geschrieben:
ausserdem, es ist ein Superhelden-Comic inklusive Super-Schurken. Da ist es weder Wunder noch Schande, wenn dagegen jeder Normalsterbliche egal ob Mann oder Frau wie eine Damsel in Distress wirkt.
Du bist doch selbst der Meinung, dass es zum Genre passt, sonst hättest du es in diesem Zusammenhang gar nicht erst erwähnt
Das sie im Kampf gegen General Zod nicht bestehen kann ist klar, genausowenig wie Gwen Stacy gegen den Lizard ne Chance hätte, dennoch wurde sie nicht gefangen genommen und musste auf ihren Retter Spiderman warten sondern hat das Gegenmittel geholt.
Es muss ja nicht immer gleich Black Widow oder Catwoman sein aber etwas mehr als immer nur "Rette mich mein Held" darf trotzdem sein.
Klar, geht auch. Das Rettungs-Szenario ist aber auch ein mehr als legitimes in diesem Zusammenhang. Die Superhelden retten doch andauernd Menschen, das ist nunmal ihr (Zweit-)Job. Ich seh da nichtmal ansatzweise irgendein Problem.
Was ich wesentlich problematischer finde, ist, wenn in irgendeiner Geschichte ein absolut übermächtiger Gegner aufgebaut wird gegen den eigentlich weder Held, Mann/Frau die geringste Chance hat, und die Geschichte dann am Ende so aberwitzig konstruiert wird, dass es am Ende doch ein Happy End gibt.
dann halte ich nämlich meine UNLOGISCH, PLOTHOLE, DEUS EX MACHINA -Schilde hoch
Obstdieb hat geschrieben:
Memento war schon ganz ok. Guy Pearce gefällt mir immer gut aber der Film ansich war nichts besonderes.
Du meinst abgesehen davon das Nolan mit filmischen mitteln dafür sorgte das der Zuschauer die Einschränkungen des Protagonisten miterleben durfte?
So hat schon lange keiner mehr die Mittel des Mediums genutzt.
Ich zitiere einfach mal einen Post von wired, aus dem Thief Reboot Thread
"pathetisch und überstiliiert wie irgendein Ami-Blockbuster, wobei ich das persönlich seit Mitte Zwanzig nicht mehr ernstnehmen kann was für gewöhnlich im Kino läuft, auch bei Dramen, Nolan's Filme sind da ein super Beispiel, für banales Theater, bei dem mir eigentlich Handlung und Charaktere weitesgehend am Arsch vorbeigehen, auch wenn Hans Zimmer ganz doll auf die Pauke haut und mit den Fanfaren dröhnt
(bei Erwähnung von Inception hab ich meist nur noch eins im Kopf: DÄDÄ!... dä dä... DÄÄDÄÄ!... dä dä...). Billige Manipulation um auf Teufel komm raus Emotion X oder Y rauszupressen."
Ziemlich nichtssagendes Blockbuster Bashing das ich schon öfter gehört habe inklusive fast schon klischeehafter Merkmale (aus dem Alter bin ich raus).
Beweist aufgrund schwacher Argumentation die eigentlich nur daruf beruht das ihm das ganze nicht gefällt gar nix.
Scipione hat geschrieben:
Klar, geht auch. Das Rettungs-Szenario ist aber auch ein mehr als legitimes in diesem Zusammenhang. Die Superhelden retten doch andauernd Menschen, das ist nunmal ihr (Zweit-)Job. Ich seh da nichtmal ansatzweise irgendein Problem.
Was ich wesentlich problematischer finde, ist, wenn in irgendeiner Geschichte ein absolut übermächtiger Gegner aufgebaut wird gegen den eigentlich weder Held, Mann/Frau die geringste Chance hat, und die Geschichte dann am Ende so aberwitzig konstruiert wird, dass es am Ende doch ein Happy End gibt.
dann halte ich nämlich meine UNLOGISCH, PLOTHOLE, DEUS EX MACHINA -Schilde hoch
Das wird so ja auch nicht passieren, Superman wird seine Lois schon retten aber trotzdem ist es blöd wenn gerettet werden alles ist was sie zum Film beiträgt.
Mary Jane Watson in Raimis Spiderman war so ein extremer Fall.
Wigggenz hat geschrieben:
Oder willst du mir erzählen, dass sie es deshalb nicht wollen, weil die Gesellschaft sie einer Art Gehirnwäsche unterzieht?
Genau das. Und diese Gehirnwäsche läuft seitens Eltern und Schule internalisiert und damit nicht bewusst.
Daher kommst Du mit ner Quote an den Unis da auch ungefähr achtzehn Jahre zu spät. Da ist das Kind längst in den Brunnen gefallen. Jungs rechnen gern und mögen die Farbe blau und Mädchen habens mehr mit Sprache und stehen auf rosa - das ist entwicklungspsychologischer Nonsens. Es gibt natürlich subjektive Unterschiede bei Begabungen und Interessen. Die haben aber nix mit dem Geschlecht zu tun. Ich fand zum Beispiel Naturwissenschaften weitestgehend langweilig und uninteressant. Dafür habe ich in der dritten Klasse jede Woche an die fünf bis zehn Bücher gelesen. Warum? Weil meine Eltern beide Geisteswissenschaftler sind und ich quasi zwischen Büchern laufen gelernt habe.
Zuletzt geändert von mr archer am 10.03.2013 00:12, insgesamt 1-mal geändert.
mr archer hat geschrieben: Du musst Dir als Eltern den Kram quasi selbst bauen, wenn Du dem entgehen willst.
Und dann lässt man seine Kinder bei Freunden spielen, wo sie sich gleich die Seuche holen. "Papi, ich hätte so gerne diese Puppe, die heulen und kacken kann".
Das mit den Geschlechtern in der Schule lässt mir gerade keine Ruhe. Jetzt hab ich unsere verkackte Abizeitung bei mir liegen und gucke, wo sich die Mädels alle rumgetrieben haben. Kurz: in Französisch, Kunst, Englisch und Deutsch. Also LK mäßig. Die allgemeine Umfrage ergab, dass Chemie das unbeliebteste Fach überhaupt war, bei Männlein wie Weiblein.- Alles Banausen!-
Zuletzt geändert von Deuterium am 10.03.2013 00:38, insgesamt 1-mal geändert.
mr archer hat geschrieben: Du musst Dir als Eltern den Kram quasi selbst bauen, wenn Du dem entgehen willst.
Und dann lässt man seine Kinder bei Freunden spielen, wo sie sich gleich die Seuche holen. "Papi, ich hätte so gerne diese Puppe, die heulen und kacken kann".
Es würde schon reichen, wenn die Kinder selbst entscheiden könnten, wie sie ihre Figur anziehen und welche Rolle sie mit ihr spielen möchten.
Bei Lego ist das ja eigentlich möglich, denn die Köpfe sind alle abtrennbar. Man kann auch die Hände, Arme, Beine abnehmen und sich so seine Figuren durcheinanderwürfeln. Alles machbar. Zumindest in den guten alten 90ern. Was heute geht, weiß ich nicht. Damals konnte man aber theoretisch einem Ritter -man war ich mit meiner Legoritterburg der König- einen Frauenkopf aufsetzen.
Es würde schon reichen, wenn die Kinder selbst entscheiden könnten, wie sie ihre Figur anziehen und welche Rolle sie mit ihr spielen möchten.
Bei Lego ist das ja eigentlich möglich, denn die Köpfe sind alle abtrennbar. Man kann auch die Hände, Arme, Beine abnehmen und sich so seine Figuren durcheinanderwürfeln. Alles machbar. Zumindest in den guten alten 90ern. Was heute geht, weiß ich nicht. Damals konnte man aber theoretisch einem Ritter -man war ich mit meiner Legoritterburg der König- einen Frauenkopf aufsetzen.
Ich frage auch an dieser Stelle mal nach, was an Lego besonders männlich sein soll. Ist für mich immer noch das "genderneutralste" (Gott, wie ich das Wort "Gender" inzwischen hasse, genauso wie "Apps" und "Swag") Spielzeug überhaupt.
Wünsche den Leuten aber schonmal viel Spaß bei der Konzeptionierung von geschlechtsneutralen Spielsachen.
greenelve hat geschrieben:Playmobil ist für Angepasste. Lego fördert Kreativität und Individualität.
Es würde schon reichen, wenn die Kinder selbst entscheiden könnten, wie sie ihre Figur anziehen und welche Rolle sie mit ihr spielen möchten.
Schon scheiße, dass Eltern ein Mitspracherecht bei den Kindern haben und meist als Autorität gelten.
Würd nichts machen, wenn die Gesellschaft Mann und Frau gleichstellen würde. Nachdem unsere Wurzeln aber patriarchalisch (?) sind, dauert das wahrscheinlich noch eine Zeit und damit die geschlechterspezifische Erziehung weiter an.
Wie sehr die Alte in dem vid wahrscheinlich jetzt das erreicht hat was sie erreichen wollte .
Nik_Cassady hat geschrieben:
Würd nichts machen, wenn die Gesellschaft Mann und Frau gleichstellen würde. Nachdem unsere Wurzeln aber patriarchalisch (?) sind, dauert das wahrscheinlich noch eine Zeit und damit die geschlechterspezifische Erziehung weiter an.
Man muss aber sagen, dass es sich in den letzten Jahren arg geändert hat. Es wird sicherlich der Zeitpunkt kommen, an dem (endlich) jeder gleich behandelt wird. Was ich aber fürchte (und da bin ich sicherlich nicht alleine), ist, dass viele Anhänger der Feministinnenbewegung primär ihre Arbeit benutzen, um sich selbst Macht zu sichern. Dass wir quasi von einem Patriarchat in ein Matriarchat wechseln. Was letzten Endes genauso bekloppt ist. Dazu muss man die unterschiedlichen Strömungen des Feminismus berücksichtigen. Hier in Deutschland sind die meisten Strömungen okay bzw. gut. In den USA allerdings hat man beinahe das Gefühl, dass die Männerhasser, die Männer per Gesetz kastrieren lassen wollen, in der Mehrheit sind. Ich hatte in einem Thread mal ein paar Screenshots von verschiedenen Blogs gepostet. Waren teilweise echte Burner mit bei. Finde den Thread leider gerade nicht mehr.
Wie sehr die Alte in dem vid wahrscheinlich jetzt das erreicht hat was sie erreichen wollte .
Na ja. Aktuellere Legosets setzten eben auf abgefahrene Aktion und markante männliche Gesichter. Auch hat sich wohl der Werbefokus geändert. Auch die Frau hier sagt, dass Lego einst geschlechtsneutral war, weil die Sets weniger auf Männerthemen wie Action/Gewalt zugeschnitten waren. Lego war mal etwas bodenständiger. Als Beispiel kann ich da mein Lieblingsset nennen. Dieser Ägyptenkram bekam, wie ich jetzt beim Suchen feststellen musste mal eine Neuauflage (Pharao's Quest). Plötzlich gabs da fliegende Mumien, Riesenskorpione und so'n Scheiß. Außerdem ist die Frauenfigur gestrichen worden. Geht halt schon in Richtung Jungs. Ist jetzt nur ein Beispiel. Kannst ja mal schauen, wenn du das nächste Mal in einem Kaufhaus bist. Mir fällt das immer wieder negativ auf, wie actionorientiert und -mir persönlich- zu abgehoben der Kram mittlerweile ist. Für meine Legozeit kann ich nur sagen, war da für mich kein Geschlechterausschluss. Meine Schwester hatte immer die Möglichkeit nach ihrer Facon zu Spielen. Heute hat das durch Killerroboter und so halt etwas Schlagseite bekommen.