Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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Howdie
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Beitrag von Howdie »

Wulgaru hat geschrieben:@Howdie Und? Wo ist Platinum jetzt?
Naja. Madworld war eine finanzielle Katastrophe. Bayonetta war genial, aber auch ein absoluter Flop und für Vanquisch sieht es aufgrund des Schwierigkeitsgrades, der viele Amerikaner abschreckt, leider nicht viel besser aus. Objektiv gesehen ist es ein geniales Studio, dass dringend finanziellen Erfolg braucht. ;) Zu Infinite Space kann ich nichts sagen.
Das theoretisch Idente soll verglichen werden.
Damit kastrierst du doch alle Medien um ihre Besonderheiten. Das macht doch wahrlich keinen Sinn. Es ist doch eben das, was die Medien auszeichnet. Und selbst dann müsste ich Trichter recht geben. Das Streichen einer Wand ohne künstlerische Mittel ist langweilig. Und da gewinnt das Medium, dass am schnellsten die Langeweile vergehen lässt: Das Buch. Danach der Film und dann kommt das Spiel, weil ich da auch noch arbeiten muss und die stupide Bewegung selber ausführen muss.

Sorry, aber wie ich schon sagte: Ich verstehe dein Standpunkt, aber ich halte ihn für falsch. Denn diese Medien sind eben nicht theoretisch sondern lebendig.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

TRichter hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:@Trichter
Der kommerzielle Erfolg von Last Guardian ist doch fast egal. Das Spiel ist jetzt schon eine Art "Arthouse"-Flaggschiff der PS3 (und jetzt bitte keine Diskussion über Arthouse anfangen :wink: ). Es hat in jedem Fall eine positive Werbewirkung. Das wird sich schon irgendwie rechnen. Zumal ich durchaus glaube, dass es durch den Ico-Kult eine entsprechende Zielgruppe bei Gamern hat...es wird eben seine Gründe haben warum ein Team nach zwei Flops noch ein Spiel machen darf.

Und das die Situation vor allem was Förderungen angeht für Spiele schlechter ist, ist ja klar. Das Games in den Kinderschuhen stecken ist ja einer der wenigen Punkte, in dem sich hier alle einig sind. :wink:
Mit den Kinderschuhen wäre ich vorsichtig. Ich sehe das nicht so. Das NES erschien 1983 (die Zeit davon klammern wir mal aus), das sind 27 Jahre und wenn man bedenkt, wie schnelllebig unsere Zeit ist, dann ist das eine ganze Menge. Sicher glänzen die ganzen Behörden und wichtigen Kunstmeinungsmacher in der Regel nicht durch Geschwindigkeit oder schnelle Auffassungsgabe aber selbst für deren Verhältnisse ist wenig passiert. Wenn man jetzt noch bedenkt, wie viel Kohle mit Spielen gemacht wird, sehe ich keinen Grund, ihre künstlerische Zukunft positiv zu sehen. Irgendwann vielleicht. Aber nicht in naher Zukunft.
Wir hatten das ja anfangs schon mal...Filme hatten auch ein paar Jahrzehnte...ein Medium braucht eine gewisse Zeit zur Entwicklung. Unsere heutige Zeit mag in bestimmten Aspekten schnelllebiger sein, aber es wird auch heute nicht jeden Tag ein neues Rad erfunden, warum sollte sich ein Medium anders entwickeln?

Genauso gut könnte ich sagen, dass man früher alle paar Jahre Krieg geführt hat, da hatten die Literaten und Regisseure doch noch viel weniger Zeit sich zu entwickeln. :wink:

Ich verstehe ja alles was ihr sagt und bin eigentlich auch gar nicht so radikal anderer Meinung, ich habe nur kein Verständnis für dieses absolute. "Games sind so und werden sich kaum weiterentwickeln." Das ist ja eure These...das sehe ich einfach nicht, es wäre sogar in höchstem Maße unlogisch...
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Howdie hat geschrieben:Damit kastrierst du doch alle Medien um ihre Besonderheiten.
Nö. Damit reduziere ich die Medien auf ihre Besonderheiten und entziehe ihnen die speziellen Besonderheiten die ihnen erst die einzelnen Künstler geben.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

4P|T@xtchef hat geschrieben:Wir sind uns einig, dass die kreative "Konterrevolution" (schönes Wort) nicht über Nacht stattfindet.

Und ja, die Triple A-Action (die wir von Uncharted bis hin zum Waffenporno gerne bei uns feiern) wird noch weiter im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Aber es bewegt sich etwas. Es wurden viele kleine Steine ins Rollen gebracht, die eine Veränderung wahrscheinlich machen.

Zum einen die Öffnung der Vertriebswege, die viel mehr kreative Spielideen als noch vor zehn Jahren zulassen - obwohl mich das heute im Test befindliche Dead Space: Ignition fast selbst zum Kulturpessimisten macht, weil sich Dreistigkeit und Spieldesignarmut die digitale Klinke in die Hand geben.

Zum anderen wächst aber der allgemeine Wunsch nach reiferer Unterhaltung in einem Medium, dessen Hauptzielgruppe immer älter wird. Aus rein demographischer Sicht muss das Antikriegsspiel irgendwann kommen. :wink:
Na, an dem Punkt sind wir uns vollkommen einig. Ich würde die Spiele die du forderst (sofern der Spielspaß gegeben ist) auch kaufen. Ich bezweifele zwar, ob solche Games finanziell erfolgreich sein könnten, aber bisher spricht leider viel dagegen.

Es wäre schön, wenn sich eine Sparte der Spiele emanzipiert und erwachsen wird. Nur ist die Zielgruppe dafür eben noch sehr klein und die Entwicklungskosten immer noch sehr hoch. Ich weiß was du meinst, und ich denke du kannst meinen Pessimismus auch ganz gut verstehen. Zumindest sprechen ja doch einige deiner Test deutlich die Sprache des Enttäuschten. Und dein Absatz zu Ignition ja ebenfalls. Wobei das doch auch wirklich nur ein interaktiver Film ist, oder?

Es ist toll, dass Indies wie Amnesia oder Limbo über Steam oder Xbox Live so gut funktionierende Vertriebswege gefunden haben. Aber bis die Majors wirklich einlenken werden wohl noch viele CODs ins Land ziehen. Ich bin gespannt auf Homefront und The Line, um mal im Genre zu bleiben, aber ich bleibe skeptisch bis zu Letzt. Was nicht heißt, dass ich mich nicht trotzdem für Homefront begeistern könnte, wenn es nur ein sehr guter Waffenporno wäre. ;)



@Crack: Aber die Macher sind die, die dem Medium Leben einhauchen. Ohne die gäbe es keine Filme, Spiele oder Bücher. Daher kann man sie auch nicht einfach aus der Gleichung rausstreichen.
Zuletzt geändert von Howdie am 18.10.2010 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Howdie hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:@Howdie Und? Wo ist Platinum jetzt?
Naja. Madworld war eine finanzielle Katastrophe. Bayonetta war genial, aber auch ein absoluter Flop und für Vanquisch sieht es aufgrund des Schwierigkeitsgrades, der viele Amerikaner abschreckt, leider nicht viel besser aus. Objektiv gesehen ist es ein geniales Studio, dass dringend finanziellen Erfolg braucht. ;) Zu Infinite Space kann ich nichts sagen.
Und trotzdem entwickeln sie weiter Spiele, genau wie kommerziell erfolglose Autorenfilmer immer neue Filme machen. Natürlich ist das von Trichter angesprochene Fördermodell da eher ein Rettungsring (wobei man sich umgekehrt mitunter fragen muss, ob es nicht auch das Gegenteil von qualitätsfördernd ist). Aber offenbar funktionieren solche Entwicklerstudios zu einem gewissen Grad, ob sie nun von Sony und Co gedeckelt sind oder nicht.

Wenn ich mich richtig erinnere war hier ja das Kernargument, "spezielle" Spiele könne es nicht geben, weil es keine Zielgruppe gäbe...die gibt es offenbar doch, sonst würden solche Studios nicht existieren. Zuletzt muss man sagen: Selbst wenn sie klein ist, wird sie eher wachsen. Gamer werden mehr, älter und damit auch eventuell anspruchsvoller...
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Wulgaru

Spiele sind im Moment künstlerisch alles andere als anspruchsvoll. Dabei bleibe ich. Im Indiesektor gibt es ein paar ganz interessante Sachen, aber echte Tiefe haben die in der Regel auch nicht. Dazu kommt, dass das Genre endlich eine eigentlich Sprache finden muss, durch die der interaktive Faktor wirklich genutzt wird. Der Film musste z. B. erst die freie Kamera entwickeln, ehe er sich wirklich vom Theater distanzieren konnte.

Die Situation von Film und Spiel würde ich nicht vergleichen. Sicher hat es ein neues Medium immer schwer, aber wir leben auch nicht mehr zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts. Unsere Zeit ist sehr schnell und Spiele sind als wichtiger Teil der Unterhaltungsindustrie vollkommen anerkannt.


Und eine allgemeine Anmerkung: Diese Sache mit den neuen Vertriebswegen halte ich bei Spielen und auch bei Literatur für massiv überschätzt.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

@Trichter
Ich habe trotzdem ein Problem mit diesem Schnelllebigkeitsargument. Demnach müssten ja quasi im Minutentakt Meisterwerke der Weltliteratur und epochale Leinwandstreifen entstehen, wenn alles so viel schneller ist als im zwanzigsten Jahrhundert. Auf nichts anderes läuft diese Forderung an schnelle kulturelle Entwicklung von Videospielen (und ihre "Verdammung" wenn diese nicht passiert) nämlich hinaus. Zumindest wenn man sie konsequent zu Ende denkt.

Ich bin zwar wie gesagt keiner dieser Kulturpessimisten die meinen, dass man gute Filme irgendwann in den 70ern eingestellt hat, aber auch keiner der der gegenteiligen Meinung ist und wir heute im Kulturparadies leben.
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Howdie hat geschrieben:Aber die Macher sind die, die dem Medium Leben einhauchen.
Wenn du die Qualität der Medien an den Machern festmachst, beurteilst du aber dann die Macher und nicht das Medium. Von daher kannst du dann auch gar keine Aussage über ein Mehr des Mediums treffen, weil Macher, als menschl. Individuen, selbstverfreilich unterschiedlich waren, sind und auch immer sein werden.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Schnelllebigkeit heißt wohl kaum, dass die Entwicklung nur schnell in die positive Richtung geht ^^
Und ganz ehrlich...Filme - wenn man da ab Eröffnung der ersten Kinos +27 Jahre rechnet, dann ist das schon eine verdammt rasante und bahnbrechende Entwicklung gewesen, von iwelchen 5 Minuten "Doku" Aufnahmen zu den ersten Stummfilmen mit Handlung. Bei Schriften hat's da imo um einiges länger gedauert ^^
Dagegen hatten games ja wohl schon eindeutig dieses Vorbild Film; da musste man nicht wirklich überlegen, ob man mal Handlung einbaut, also jedenfalls, als die Technik weit genug war ;) Trotzdem ist man iwie nicht wirklich vorwärts gekommen...iwo muss ich persönlich auch so um ~2000 einen gewissen Höhepunkt setzen, bei dem ich nicht so recht sagen kann, ob wir mittlerweile wieder da sind oder nicht (sowas erkennt man halt erst mit etwas Abstand, sag ich ^^).
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ich weiß nicht...ich will ja auch nicht auf diesem Wort rumreiten....aber vom Donkey Kong Automaten zu einem heutigen Spiel, ist es doch ein ähnlicher Sprung. Und bitte nicht mit "im Kern das gleiche Gameplay" kommen. Im Kern war der erste Film auch das gleiche wie alles nachfolgende. :wink:
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Das muss man wohl eher mit den Super Marios vergleichen ^^
http://www.alexo.org/onlinespiele/donkey-kong.php
...
Und ich seh da nicht soo den Unterschied. Anderes Spielprinzip vllt, aber letztlich ein JnR.
Der storygehalt bspw. ist exakt der selbe ;)
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Also ich sehe schon einen Unterschied zwischen einem Galaxy und einem Donkey Kong auch im Gameplay. Man kann nicht alles auf die Basis runterbrechen. Obwohl...: Caligari ist doch auch nur eine längere Version des allerersten Films. :wink:
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Wir reden hier aber wohl kaum von spielerischem Anspruch in dem Sinne. Es geht im den inhaltlichen. Und da hat sich bei Mario mal genau garnichts getan...außer, dass die Dialoge damals offensichtlich intelligenter waren ^^
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

crackajack hat geschrieben:
Howdie hat geschrieben:Aber die Macher sind die, die dem Medium Leben einhauchen.
Wenn du die Qualität der Medien an den Machern festmachst, beurteilst du aber dann die Macher und nicht das Medium. Von daher kannst du dann auch gar keine Aussage über ein Mehr des Mediums treffen, weil Macher, als menschl. Individuen, selbstverfreilich unterschiedlich waren, sind und auch immer sein werden.
Was sollen wir denn dann bitte vergleichen? Papier, ne weiße Leinwand und eine Konsole? Natürlich sind es die Inhalte, die zählen und nicht die Peripherie oder das Medium an sich. Du kommst von Höcksken auf Stöcksken. Sorry, aber das bringt nun echt gornüscht mehr.
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Dann will ich auch mal kurz was einwerfen, auch wenn ich die letzten Seiten nun nicht auch noch gelesen hab.

@Es kann keinen Anti-Kriegsshooter geben:

Ich denke doch. Dazu sei zunächst mal angemerkt, dass man, wenn man Full Metal Jaket nur etwas anders schneiden würde, daraus spielend einen ordinären Kriegsfilm machen könnte, ohne irgendein Anti davor.
Der Unterschied zwischen Krieg und Antikrieg kann locker mit 3% Differenz im Gesamtvolumen bewerkstelligt werden. Von mir aus lassen wirs hier zehn Prozent sein, ich will da nicht um Prozente feilschen, weil das für meinen Ansatz irrelevant ist.

Sagen wir, dass 90% des Spiels wie ein gewöhnlicher Shooter ablaufen kann.
Und dann erinnern wir uns mal daran, was God of War 3 macht, als man zwar mit Kratos, allerdings aus der Sicht des Opfers, auf "sich" einprügelt.
Plötzlich hat man einen völlig anderen Blick auf seinen Helden, den man schon 3 Teile lang auf seinem Rachefeldzug begleitet. Eine ähnliche Szene gibt es am Ende von GoW3, und in beiden Szenen wird Kratos ein Stück weit demontiert, und trotzdem ist man als Spieler noch ganz bei ihm.
GoW (als Ganzes) ist IMHO auch deshalb so gut, weil es am Schluss mit allem abrechnet, auch mit der Hauptfigur (ähnlich Red Dead).
Natürlich ist das bei den genannten Titeln noch sehr vage, aber mit nem ähnlichen Mittel könnte man auch einem Shooter einen leichten Beigeschmack geben, ohne Spielspaß und Gameplay opfern zu müssen.
Und das wäre ja nur ein Mittel, welches man in einer oder zwei Szenen anwenden kann, um der üblichen Heldengeschichte eine weitere Färbung zu geben.
Da gibts noch viel mehr, was auch schon angewendet wurde. Das Ende von Bioshock, welches den Spieler (natürlich auch noch sehr rudimentär, aber das ist ja ausbaufähig) mit seinem Spielverhalten konfrontiert.
GTA 4, wo man am Ende zwei Wahlmöglichkeiten hat, die letztlich beide irgendwie beschissen sind.

Warum sollte man solche Dinge nicht weiterentwickeln und einen Shooter damit würzen?

Kein Mensch hat Bock eine Versoftung von Mailers "Die Nackten und die Toten", Brownings "Ganz normale Männer" oder Scholl-Latours "Tod im Reisfeld" detailgetreu nachzuspielen. Das wäre in der Tat vollkommen spaßfrei.

Aus meiner Sicht geht es nämlich eben nicht darum einen Shooter zu bringen, der sich mit jeder Faser dem Antigenre verschreibt. So konsequent sind unterhaltende Stoffe nie und das ist auch nie nötig gewesen.

Der Vollständigkeit halber sei hier nicht unerwähnt, dass ich die CoDs und MoHs dieser Welt dennoch nicht verdammenswert finde, nur weil sie die Kehrseite der Tapferkeitsmedaille (ich schäme mich für dieses Wortspiel, ehrlich) nicht rauskehren.