Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung mit "bisher größtem Anschlag in einer Schule"

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Usul »

Scipione hat geschrieben:Du musst es auch nicht explizit schreiben, es ergibt sich aus der Tatsache, dass du ständig unterschiedliche Massstäbe ansetzt.
Weiß zwar nicht ganz, wie du auf diesen Blödsinn kommst, aber extra nochmal für dich, zum Mitschreiben: Meine erste Kritik an dem "Interview" ging an den "Interviewer" und nicht an den "Interviewten" oder gar den Inhalt. Zumindest was die Form des Ganzen angeht. Und wenn du mir jetzt ein ähnliches "Interview" von der so genannten Gegenseite zeigst, sage ich dasselbe. Ich wüßte nicht, wo ich hier im Forum einen anderen Maßstab in dieser Sache angesetzt hätte. Wenn du was anderes gelesen hast, so sag mir doch bitte, wo das gewesen sein soll... damit wir dieses Mißverständnis aus der Welt schaffen können. Und bevor du völlig abstruse Beispiel nennst, will ich es noch einmal wiederholen: Die Kritik geht an die äußere Form des Ganzen, die ich aus journalistischer Perspektive als sehr dürftig einschätze.

Was den Inhalt angeht, ist eine andere Angelegenheit... daß ich mit so manchem, was der Herr sagt, nicht so einverstanden bin wie etwa das Gros der Kommentatoren unter dem Artikel (von denen viele es einfach toll finden, daß hier mal einer so toll nicht political correctness ist), wirst du mir sicherlich zugestehen.
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wulgaru »

Ich finde es ist typisch das man, obwohl es nun wirklich mal wieder was von Anita selbst gibt, so schnell wieder bei irgendwelchen Arschlöchern ist die sich in irgendwelchen Interviews bezicken.

Was Anita da für Tweets abgesetzt hat, ist wirklich lachhaft. Klar sind quasi alle Amokläufer männlich, aber was die Ursachen von Amokläufen sind und wie da ein Täterprofil ungefähr aussieht, ist Gegenstand einer jahrzehntelangen Diskussion und nicht Matter of Fact an die Kausalzusammenhänge gekoppelt die Anita da eben mal so droppt. Ich bin auch nicht der Meinung das man ihr hier etwas böswilliges rein interpretiert. Sie hat sehr deutlich geschrieben was sie meint und das ja durch mehrere Beiträge noch verstärkt.

Das ist genau die Anita die einfach Unsinn verzapft und auch zurecht kritisiert wird...dieses black/white Weltbild mit einfachen Antworten und Kausalzusammenhängen leistet ihr selbst langfristig glaube ich eher einen Bärendienst. Ich würde das aber im übrigen nicht mit ihren Damsel-Videos verknüpfen. Da geht es inhaltlich einfach um was anderes als beim Amoklauf und wenn Anita bei einem Müll verzapft, muss es nicht automatisch das andere mit einbeziehen (auch wenn ich ihre Videos ebenfalls ziemlich kritisch sehe, ist sie da nicht schon bei den Grundaussagen idiotisch).
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Usul »

Wulgaru hat geschrieben:Was Anita da für Tweets abgesetzt hat, ist wirklich lachhaft. Klar sind quasi alle Amokläufer männlich, aber was die Ursachen von Amokläufen sind und wie da ein Täterprofil ungefähr aussieht, ist Gegenstand einer jahrzehntelangen Diskussion und nicht Matter of Fact an die Kausalzusammenhänge gekoppelt die Anita da eben mal so droppt. Ich bin auch nicht der Meinung das man ihr hier etwas böswilliges rein interpretiert. Sie hat sehr deutlich geschrieben was sie meint und das ja durch mehrere Beiträge noch verstärkt.
Wenn es, wie du sagst, seit Jahrzehnten Diskussionen gibt, sind sich die Leute offensichtlich nicht einig. Warum ist es dann lachhaft, wenn sie ihre Sicht der Dinge (im eng gesteckten Rahmen von Twitter) veröffentlicht?
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wulgaru »

Usul hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Was Anita da für Tweets abgesetzt hat, ist wirklich lachhaft. Klar sind quasi alle Amokläufer männlich, aber was die Ursachen von Amokläufen sind und wie da ein Täterprofil ungefähr aussieht, ist Gegenstand einer jahrzehntelangen Diskussion und nicht Matter of Fact an die Kausalzusammenhänge gekoppelt die Anita da eben mal so droppt. Ich bin auch nicht der Meinung das man ihr hier etwas böswilliges rein interpretiert. Sie hat sehr deutlich geschrieben was sie meint und das ja durch mehrere Beiträge noch verstärkt.
Wenn es, wie du sagst, seit Jahrzehnten Diskussionen gibt, sind sich die Leute offensichtlich nicht einig. Warum ist es dann lachhaft, wenn sie ihre Sicht der Dinge (im eng gesteckten Rahmen von Twitter) veröffentlicht?
Der eng gesteckte Rahmen von Twitter ist wenn ich deinen Satz richtig lese dann das was man sie in Schutz nehmen kann, da er keine Zeit gibt differenziert ein Thema zu beleuchten.

Mag manchmal zutreffen, aber lasse ich nicht als generelle Entschuldigung gelten, schließlich schafft es eine Boulevardzeitung ja auch mit 1-5 Wörtern sehr eindeutige Schlagzeilen zu machen. Sie formuliert hier sehr eindeutige Sachen, an denen man kaum interpretieren kann, zumindest nicht in der Hinsicht wie sie gemeint sind. Ja, es ist ihre Sicht der Dinge, aber das ist glaube ich kaum ein Argument, denn Kritik an ihrer Sicht der Dinge ist eben die Sicht der Dinge des Kritikers.

Ich finde sie vereinfacht hier ein komplexes Thema und ich bin persönlich der Meinung das sie es mit Unwahrheiten vereinfacht. Ich unterstelle da auch gar nichts weiter. Sie äußert sich aus ihrer Sicht zu einem Thema und dabei kommt eben in diesem Falle Unfug raus. Damit attackiere ich sie ja nicht generell, auch wenn es mir immer so scheint als wenn es ein entweder oder sein muss. Stimme ich einer Sache zu, muss ich auch alle ihre anderen Sachen gut finden oder umgekehrt.
Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von 3nfant 7errible »

Usul hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:Du musst es auch nicht explizit schreiben, es ergibt sich aus der Tatsache, dass du ständig unterschiedliche Massstäbe ansetzt.
Weiß zwar nicht ganz, wie du auf diesen Blödsinn kommst, aber extra nochmal für dich, zum Mitschreiben: Meine erste Kritik an dem "Interview" ging an den "Interviewer" und nicht an den "Interviewten" oder gar den Inhalt. Zumindest was die Form des Ganzen angeht.

...

Was den Inhalt angeht, ist eine andere Angelegenheit... daß ich mit so manchem, was der Herr sagt, nicht so einverstanden bin wie etwa das Gros der Kommentatoren unter dem Artikel (von denen viele es einfach toll finden, daß hier mal einer so toll nicht political correctness ist), wirst du mir sicherlich zugestehen.
Nun, du fandest das ganze ja zumindest scheisse genug, dass es dir ein Kommentar wert war. Mehr als die blosse Behauptung, dass die Form so furchtbar sein soll und dass du mit "manchem" was er sagt nicht einverstanden bist, kommt aber auch nicht.
Ich weiss nichtmal was da so herrlich politisch unkorrekt sein soll, ausser vielleicht dass er sich nicht scheut WTF sagen........
Und wenn du mir jetzt ein ähnliches "Interview" von der so genannten Gegenseite zeigst, sage ich dasselbe. Ich wüßte nicht, wo ich hier im Forum einen anderen Maßstab in dieser Sache angesetzt hätte. Wenn du was anderes gelesen hast, so sag mir doch bitte, wo das gewesen sein soll... damit wir dieses Mißverständnis aus der Welt schaffen können. Und bevor du völlig abstruse Beispiel nennst, will ich es noch einmal wiederholen: Die Kritik geht an die äußere Form des Ganzen, die ich aus journalistischer Perspektive als sehr dürftig einschätze.
...... auf der anderen Seite hast du in dem anderen Thread zu Brianna Wu nichts zu dem MSNBC Interview gesagt, und da war es nicht nur ein geposteter link, sondern Teil des Topics!

2 Personen zu Gast, aber nicht etwa von beiden Seiten, nein nur von einer, aber trotzdem wollte man den Anschein einer objektiven Berichterstattung wahren, blendet Statistiken ein, die vorne und hinten keinen Sinn ergeben. Lässt sich was von einer Person über die Situation in der Branche erzählen, die keine Erfahrung und Einsicht hat. Das ist in etwa so, als gäbe es ne Sondersendung über Ebola und als Studio-Experten holt man sich einen Medizin-Studenten im 1. Semester.

Noch geiler... gleich 2 Posts über dem hier hast du sofort wieder eine Entschuldigung parat, um eine weitere dumme Aussage zu rechtfertigen ^^

Wenn ich nen Penny hätte für jede Entschuldigung seit das Thema angefangen hat.... :König:

Irgendwann sollte es doch jedem mal zu denken geben, wenn das ganze Konstrukt nur noch von Entschuldigungen so halbwegs zusammengehalten wird.
johndoe981765
Beiträge: 1936
Registriert: 30.03.2010 10:23
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von johndoe981765 »

Ja so ist das mit den Feministen. Da wird jedem Twitterfurz von branchenfremden Leuten wie A.S. bzw. ihrem Ghostwriter mehr Bedeutung bemessen als ein Interview 'direkt von der Front'. Da gehts dann nicht um Inhalt, sondern bzw. die Form. Funny :)
Benutzeravatar
Lord Hesketh-Fortescue
Beiträge: 867
Registriert: 26.04.2013 22:40
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Wulgaru hat geschrieben:Ich finde sie vereinfacht hier ein komplexes Thema und ich bin persönlich der Meinung das sie es mit Unwahrheiten vereinfacht. Ich unterstelle da auch gar nichts weiter. Sie äußert sich aus ihrer Sicht zu einem Thema und dabei kommt eben in diesem Falle Unfug raus.
Ja, sicher, aber der Unfug ist doch nicht, dass sie mit Statements wie diesem...:

"Not a coincidence it's always men and boys committing mass shootings. The pattern is connected to ideas of toxic masculinity in our culture."

...eine Verknüpfung zu problematischen Männlichkeitsbildern herleitet ("connected" ≠ monokausal verantwortlich). Das allein finde ich sogar recht naheliegend. Natürlich sollte man sich bei einer derartig hohen Anzahl an Männern in der diskutierten Gruppe AUCH mal kulturell verbreitete Männlichkeitsideale und Problemlösungsstrategien in Verbindung mit Sexismus und Gewalt anschauen. Nichts dagegen.

Der Unfug ist doch viel eher, dass sie mit Statements wie diesem...:

"We need to seriously address connections between violence, sexism and toxic ideas of manhood before boys and men commit more mass shootings."

eine unglaubliche Naivität an den Tag legt. Nämlich, dass man mit ein bisschen Diskurs-Voodoo solche Taten sozusagen in letzter Sekunde verhindern könne. Dieser naiv-aktivistische Unterton kommt hier ja vor allem durch das Wort "before" durch. Da kommt dann eben die Hybris vieler Kultur- und Genderleute zum Vorschein, wenn doch alles nur ein Geflecht aus Diskurs und Text ist, müsse man nur ein wenig an den medial vermittelten Bildern und der Sprache herumfummeln, und schon lösten sich reale Missstände in Wohlgefallen auf. Daher ja, es ist Unfug, aber der geschlagene Bogen zu gesellschaftlich verbreiteten Männlichkeitskulten ist doch jetzt nicht so wahninnig skandalös, wie hier teils getan wird (jetzt nicht unbedingt von dir).
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wulgaru »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Ich finde sie vereinfacht hier ein komplexes Thema und ich bin persönlich der Meinung das sie es mit Unwahrheiten vereinfacht. Ich unterstelle da auch gar nichts weiter. Sie äußert sich aus ihrer Sicht zu einem Thema und dabei kommt eben in diesem Falle Unfug raus.
Ja, sicher, aber der Unfug ist doch nicht, dass sie mit Statements wie diesem...:

"Not a coincidence it's always men and boys committing mass shootings. The pattern is connected to ideas of toxic masculinity in our culture."

...eine Verknüpfung zu problematischen Männlichkeitsbildern herleitet ("connected" ≠ monokausal verantwortlich). Das allein finde ich sogar recht naheliegend. Natürlich sollte man sich bei einer derartig hohen Anzahl an Männern in der diskutierten Gruppe AUCH mal kulturell verbreitete Männlichkeitsideale und Problemlösungsstrategien in Verbindung mit Sexismus und Gewalt anschauen. Nichts dagegen.

Der Unfug ist doch viel eher, dass sie mit Statements wie diesem...:

"We need to seriously address connections between violence, sexism and toxic ideas of manhood before boys and men commit more mass shootings."

eine unglaubliche Naivität an den Tag legt. Nämlich, dass man mit ein bisschen Diskurs-Voodoo solche Taten sozusagen in letzter Sekunde verhindern könne. Dieser naiv-aktivistische Unterton kommt hier ja vor allem durch das Wort "before" durch. Da kommt dann eben die Hybris vieler Kultur- und Genderleute zum Vorschein, wenn doch alles nur ein Geflecht aus Diskurs und Text ist, müsse man nur ein wenig an den medial vermittelten Bildern und der Sprache herumfummeln, und schon lösten sich reale Missstände in Wohlgefallen auf. Daher ja, es ist Unfug, aber der geschlagene Bogen zu gesellschaftlich verbreiteten Männlichkeitskulten ist doch jetzt nicht so wahninnig skandalös, wie hier teils getan wird (jetzt nicht unbedingt von dir).
Ich finde beides fragwürdig. Ich sehe auch das naive und vereinfachende. Ich habe ja gesagt schwarz-weiße Weltbild mit einfachen Kausalzusammenhängen und Erklärungen. So funktioniert Realität aber nicht, vor allem nicht wenn wir hier von soziologischen und soziopsychologischen Einflüssen reden, die Amokläufer dazu bringen das zu tun was sie eben tun (Biologie mal ganz abgesehen, da man ja meistens davon ausgeht das da oben was nicht ganz stimmt).

Dein erstes Zitat finde ich aber nicht nur naiv (hier interpretieren wir sie mal wohlwollend) sondern auch irreführend. The pattern is connected lässt keinen Zweifel zu das wir es hier offenbar mit einer Wahrheit zu tun haben. Sie sagt das das die Wahrheit ist, keine Debatte. Auf dieses toxic haben ja auch viele reagiert und sie reagierte dementsprechend schnippisch darauf das viele das falsch verstehen würden bzw. wollen würden, aber meiner Meinung nach ist das genau das Ziel eines solchen Satzes, was sie in diesem Zusammenhang unglaubwürdig macht.

Gehen wir aber mal davon aus das sie irgendwo nen Punkt hat...was bedeutet das denn? Was sind schädliche, männliche Einflüsse die zu Amokläufen führen? Eventuell unsere Leistungsgesellschaft? Ist Leistung männlich? Wenn ja warum? Ich finde nämlich das wir uns hier auf ein Feld begeben wo man ganz schnell dabei ist, dem einen Aspekt, also einer männlichen Gesellschaft schlicht willkürliche negative Eigenschaften zuzuschreiben bzw. die negativen Aspekte einer Gesellschaft schlicht als männlich zu deklarieren, damit so ein Argument funktioniert.

Das wir faktisch schlicht nicht wissen warum jemand in eine Schule geht um seine Mitschüler und Lehrer zu erschießen bzw. das sehr unterschiedliche Gründe haben kann, kommt in solchen einfachen Erklärungsmustern nicht vor. Daher kritisiere ich das eben...es ist schlicht Unfug.
Benutzeravatar
Lord Hesketh-Fortescue
Beiträge: 867
Registriert: 26.04.2013 22:40
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Wulgaru hat geschrieben:Dein erstes Zitat finde ich aber nicht nur naiv (hier interpretieren wir sie mal wohlwollend) sondern auch irreführend. The pattern is connected lässt keinen Zweifel zu das wir es hier offenbar mit einer Wahrheit zu tun haben. Sie sagt das das die Wahrheit ist, keine Debatte. Auf dieses toxic haben ja auch viele reagiert und sie reagierte dementsprechend schnippisch darauf das viele das falsch verstehen würden bzw. wollen würden, aber meiner Meinung nach ist das genau das Ziel eines solchen Satzes, was sie in diesem Zusammenhang unglaubwürdig macht.
Lustigerweise habe ich ja insgeheim genau die Leute im Verdacht, die sich nun über das "toxic" oder die "is"-Formulierung bei twitter echauffieren, ansonsten laufend gegen politisch korrekte sprachliche Übervorsicht und ein öffentlich aufoktroyiertes Tacheles-Redeverbot anzustänkern. Es ist einmal ein generellen Problem in der Kommunikation des Internets, dass man nicht vor alles und jedes ein "imho" oder "mMn" setzt. Was man sich als Leser freilich manches Mal wünschen würde! Zudem wäre es für eine erklärte Aktivistin wenig schicklich, auf Formulierungen à la "unter Umständen, ganz vielleicht, den aktuellen Forschungsstand berücksichtigend, die zukünftigen Ergebnisse abwartend, KÖNNTEN Amokläufe auch etwas mit gesellschaftlich als typisch männlich markierten Bildern und Problemlösungsstrategien zu tun haben, aber auch höchstens in multikausalem Zusammenhang, aber das ist auch bitte bitte nur meine Einzelmeinung".

Klar, ich übertreibe. Verstehe auch, was du meinst, aber der große Aufreger sind Sarkeesians Tweets für mich dennoch nicht. Und was man unbedingt verstehen muss, ist, dass Einflüsse von Rollenbildern (durch Medien und Sozialisation) in den gesamten Kulturwissenschaften AXIOMATISCH angenommen werden. Das ist nix mit "Vielleicht bestehen da Einflüsse". Und dort ist Sarkeesian "zur Schule" gegengen, dort ist sie zuhause.
Wulgaru hat geschrieben:Gehen wir aber mal davon aus das sie irgendwo nen Punkt hat...was bedeutet das denn? Was sind schädliche, männliche Einflüsse die zu Amokläufen führen? Eventuell unsere Leistungsgesellschaft? Ist Leistung männlich? Wenn ja warum? Ich finde nämlich das wir uns hier auf ein Feld begeben wo man ganz schnell dabei ist, dem einen Aspekt, also einer männlichen Gesellschaft schlicht willkürliche negative Eigenschaften zuzuschreiben bzw. die negativen Aspekte einer Gesellschaft schlicht als männlich zu deklarieren, damit so ein Argument funktioniert.
Muss nicht. Das wäre dann ja in einer darauf gerichteten Diskursanalyse näher zu spezifizieren. Aus dem Bauch heraus würde ich das Problematische eher im Bereich von "antrainiertem Umgang mit Problemen" sehen: Strategien wie "Auge um Auge", "Lass dir bloß nix gefallen", "ab einem gewissen Punkt ist Schluss mit Diskussionen", "ein Indianer kennt keinen Schmerz" etc.pp. Dann müssten man z.B. schauen, inwiefern diese Muster in den Medien verbreitet werden und sich vor allem an Jungen richten. Ich stelle mir das ganz spannend vor. Ein wasserdichter "Beweis" wäre das freilich immer noch nicht, aber den wird es auch nie geben können, weil die Faktoren und Variablen ohnehin viel zu komplex sind.
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Usul »

Scipione hat geschrieben:...... auf der anderen Seite hast du in dem anderen Thread zu Brianna Wu nichts zu dem MSNBC Interview gesagt, und da war es nicht nur ein geposteter link, sondern Teil des Topics!
Oh, ich verstehe... nur weil es dir nicht gefällt, muß es mir auch nicht gefallen und vor allem muß es dann journalistisch schlecht sein. Und deswegen lege ich natürlich immer und überall unterschiedliche Maßstäbe an. :roll:

Ich habe wirklich genug davon, mir deine Vorwürfe anzuhören und mit dir über dieses und ähnliche Themen zu sprechen, und werde es ab nun dabei belassen. Es bring schlichtweg nichts.
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Wulgaru »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Gehen wir aber mal davon aus das sie irgendwo nen Punkt hat...was bedeutet das denn? Was sind schädliche, männliche Einflüsse die zu Amokläufen führen? Eventuell unsere Leistungsgesellschaft? Ist Leistung männlich? Wenn ja warum? Ich finde nämlich das wir uns hier auf ein Feld begeben wo man ganz schnell dabei ist, dem einen Aspekt, also einer männlichen Gesellschaft schlicht willkürliche negative Eigenschaften zuzuschreiben bzw. die negativen Aspekte einer Gesellschaft schlicht als männlich zu deklarieren, damit so ein Argument funktioniert.
Muss nicht. Das wäre dann ja in einer darauf gerichteten Diskursanalyse näher zu spezifizieren. Aus dem Bauch heraus würde ich das Problematische eher im Bereich von "antrainiertem Umgang mit Problemen" sehen: Strategien wie "Auge um Auge", "Lass dir bloß nix gefallen", "ab einem gewissen Punkt ist Schluss mit Diskussionen", "ein Indianer kennt keinen Schmerz" etc.pp. Dann müssten man z.B. schauen, inwiefern diese Muster in den Medien verbreitet werden und sich vor allem an Jungen richten. Ich stelle mir das ganz spannend vor. Ein wasserdichter "Beweis" wäre das freilich immer noch nicht, aber den wird es auch nie geben können, weil die Faktoren und Variablen ohnehin viel zu komplex sind.
Ein Aufreger ist es für mich gewiss nicht, aber es ist eine Äußerung von ihr, die sogar mal zum Topic passt, daher finde ich das interessanter als so ziemlich alles andere was wir hier diskutiert haben. Die Absage einer Veranstaltung wegen einer solchen Drohung ist ja das eine, aber wie sich der Redner dazu äußert ist ja fast genauso interessant.

Genau deinen Vorschlag für eine Herangehensweise meine ich ja...man muss sich da erst einmal ein gewisses Schema konstruieren um überhaupt irgendeinen Einfluss in irgendeiner Weise festzustellen. Ich glaube aber kaum das man dabei so unbefleckt herangeht. Dieses Thema stünde hochgradig unter der Gefahr nur nach bestätigenden Antworten für seine Hypothesen zu suchen, weil ja die Unterstellung von einer männlichen Gesellschaft die Amokläufe auslöst schon einmal eine so spezielle Vorannahme ist, dass an unvoreingenommene Herangehensweise gar nicht gedacht werden kann. Anita scheint da aber wie gesagt mehr zu wissen, da es für sie ein Fakt zu sein scheint und das kann man eben massiv kritisieren.

Es ist auch noch einmal etwas anderes als Tropes zu definieren, die meiner Meinung nach letztendlich sehr logisch nachvollziehbar sind und sie in den Medien wieder zu finden als gezielt nach "toxischen Einflüssen" zu suchen die gar nicht näher spezifiziert sind, außer das sie wahrscheinlich negativ belegt sind. Zumal käme dann ja der Elefant im Raum dazu, der Amoklauf als typisch männliche Verhaltensweise feststellt...man spricht es vielleicht nicht aus, aber er wäre im Zimmer.
Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von 3nfant 7errible »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Lustigerweise habe ich ja insgeheim genau die Leute im Verdacht, die sich nun über das "toxic" oder die "is"-Formulierung bei twitter echauffieren, ansonsten laufend gegen politisch korrekte sprachliche Übervorsicht und ein öffentlich aufoktroyiertes Tacheles-Redeverbot anzustänkern.
Schon wieder der falsche Ansatz. Es wird nicht gegen politisch korrekt angestänkert, sondern schon immer gegen "politisch korrekt".
Es ist einmal ein generellen Problem in der Kommunikation des Internets, dass man nicht vor alles und jedes ein "imho" oder "mMn" setzt. Was man sich als Leser freilich manches Mal wünschen würde!
Und schon wieder eine Entschuldigung, die aber selbstverständlich wieder nur für eine Seite gilt. Es ist auch ein generelles Problem in der Kommunikation des Internets, dass die Wortwahl manchmal etwas harscher ausfällt. Es bekommen auch mehr Männer Morddrohungen oder werden anderweitig gemobbt. Nur rennt da keiner zu den Massenmedien und spielt das arme kleine Opfer. Auch ist es ein Problem des Internets, dass es nicht so leicht ist den Schuldigen oder gar seine Motive ausfindig zu machen, trotzdem wird nicht mit direkten Anschuldigungen und Vorverurteilungen gezögert.

Klar, ich übertreibe. Verstehe auch, was du meinst, aber der große Aufreger sind Sarkeesians Tweets für mich dennoch nicht.
Die dementsprechende Kritik, auch mal in Form von Anfeindungen, sollten dann auch keine grosse Aufregung hervorrufen. So wie man in den Wald hineinruft....

Und was man unbedingt verstehen muss, ist, dass Einflüsse von Rollenbildern (durch Medien und Sozialisation) in den gesamten Kulturwissenschaften AXIOMATISCH angenommen werden. Das ist nix mit "Vielleicht bestehen da Einflüsse". Und dort ist Sarkeesian "zur Schule" gegengen, dort ist sie zuhause.
Auch ein Axiom ist gewissen Regeln unterworfen, das grenzt sie von willkürlichen Behauptungen ab. Aber wie so häufig nimmt es ja Anita mit der Wissenschaftlichkeit nicht so genau. Sie pickt sich das raus was ihr gefällt und verbiegt den kümmerlichen Rest auch noch so wie es ihr passt
Aus dem Bauch heraus würde ich das Problematische eher im Bereich von "antrainiertem Umgang mit Problemen" sehen: Strategien wie "Auge um Auge", "Lass dir bloß nix gefallen", "ab einem gewissen Punkt ist Schluss mit Diskussionen", "ein Indianer kennt keinen Schmerz" etc.pp.
Oh, das ist das problematische? Nun, das wäre natürlich blöd, denn Feministinnen pochen darauf, dass genau solche Ansprüche in der Erziehung auch an Mädchen gestellt werden. Sie sollen nicht "verweichlicht" werden, kein "lady-like" Gezumpel mehr, "sich durchsetzen", "eine Frau kann genauso hart sein wie ein Mann" etc etc...
Wenn man also mal bei dieser wilden Theorie bleiben würde, dann will man nicht wirklich männl. Amokläufer verringern, sondern in Zukunft genauso viel weibl. Amokläufer haben. fifty-fifty, Gleichberechtigung und so :wink:
Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von 3nfant 7errible »

Usul hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:...... auf der anderen Seite hast du in dem anderen Thread zu Brianna Wu nichts zu dem MSNBC Interview gesagt, und da war es nicht nur ein geposteter link, sondern Teil des Topics!
Oh, ich verstehe... nur weil es dir nicht gefällt, muß es mir auch nicht gefallen und vor allem muß es dann journalistisch schlecht sein. Und deswegen lege ich natürlich immer und überall unterschiedliche Maßstäbe an. :roll:

Ich habe wirklich genug davon, mir deine Vorwürfe anzuhören und mit dir über dieses und ähnliche Themen zu sprechen, und werde es ab nun dabei belassen. Es bring schlichtweg nichts.
what the.... :Quetsch:

du hast nach einem Beispiel gefragt und ich hab dir eins gegeben. Hab es im Gegensatz zu dir auch erläutert, während du es bei "ich find das einfach schlecht" belässt.

Aber schon klar, diese Verhaltensweise 'deiner Seite' zieht sich ja durch die gesamte Debatte und alle Plattformen. Muss man sich also nicht mehr grossartig wundern....
Spoiler
Show
Scipione hat geschrieben:
Während die eine Seite gesittet Kritik übt - und hoffentlich sind wir nicht so weit zu sagen, daß man keine Kritik üben darf -, reagiert die andere Seite so gut wie immer unsachlich darauf und beginnt einen Kreislauf der Unterstellungen, Beleidigungen oder gar Drohungen, der sich immer weiter hochschaukelt. Es ist dann nicht von der Hand zu weisen, daß die erste erwähnte Seite von diesem Kreislauf ebenfalls mitgerissen wird... aber wir sollten hier die Kausalkette nicht aus dem Auge verlieren.
Jap, dem würde ich eigentlich zustimmen. Du hast nur den Fehler gemacht, die beiden Seiten zu verwechseln

Bild
Benutzeravatar
Lord Hesketh-Fortescue
Beiträge: 867
Registriert: 26.04.2013 22:40
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Wulgaru hat geschrieben:Genau deinen Vorschlag für eine Herangehensweise meine ich ja...man muss sich da erst einmal ein gewisses Schema konstruieren um überhaupt irgendeinen Einfluss in irgendeiner Weise festzustellen. Ich glaube aber kaum das man dabei so unbefleckt herangeht. Dieses Thema stünde hochgradig unter der Gefahr nur nach bestätigenden Antworten für seine Hypothesen zu suchen, weil ja die Unterstellung von einer männlichen Gesellschaft die Amokläufe auslöst schon einmal eine so spezielle Vorannahme ist, dass an unvoreingenommene Herangehensweise gar nicht gedacht werden kann. Anita scheint da aber wie gesagt mehr zu wissen, da es für sie ein Fakt zu sein scheint und das kann man eben massiv kritisieren.
Das Problem der Voreingenommenheit ist immer vorhanden, ja. Und Teile der Gender-Studies wären die letzten, die ich davon freisprechen würde. Aber Einflüsse kann man leider nicht präzise messen. Wenn ein Schüler im schwarzen Mantel die Pumpgun auspackt, werde ich anschließend nie sagen können: OK: zu 10% war dafür Mobbing in der Schule verantwortlich, zu 12% eine Vergewaltigung in seiner Kindheit, zu 30% eine Persönlichkeitsstörung, zu 17% ein hormonelles Ungleichgewicht, zu 15% ein perverses Männlichkeitsbild (durch den militaristischen Nazi-Prügel-Vater vermittelt), zu 9% Peergroups....

Daher finde ich die Annahme, DASS es einen gewissen Einfluss durch vermittelte Bilder, Sprache und Paradigmen auf unser Denken und Handeln gibt, sogar geben muss, schon sehr vernünftig. Da lagen etliche Poststrukturalisten glaube ich schon nicht so ganz falsch. Ansonsten könnte man sich die Diskursanalyse als Instrument auch komplett schenken. Wie übrigens auf der anderen Seite (der Input-Seite) auch die Werbung, die Propaganda, den Lobbyismus, politische Leitbilder, tradierte Wertevermittlung etc. Und natürlich ist das kein aus den Fingern gesogenes Axiom, es gibt hunderte von Studien zu Rassismus, Faschismus, Sexismus, auch in ihren historischen Dimensionen, die allesamt nahelegen, dass Menschen zu jeder Zeit und an jedem Ort massiv von den gängigen Rollenbildern, Klischees und den entsprechenden Ableitungen (z.B. Ressentiments, Hass) geprägt wurden.

Unseriös wird es erst an dem Punkt, an dem ich mit monokausalen Brachial-Manifesten um die Ecke komme oder bewusste Hetze à la Manfred Spitzer betreibe.

Bei Sarkeesian lese ich zunächst nur heraus, dass sie einen Einfluss von fragwürdigen Männlichkeitsidealen und darauf bezogenen Handlungsmustern AUCH bei extrem seltenen Gewalttaten für gegeben hält. [Ich tue das btw. auch, warum sollte man das denn ausklammern?] Ich lese nicht heraus, dass sie NUR diesen Einfluss als kausal akzeptieren würde. Kann gut sein, dass sie in anderen Posts/Tweets in diese Ecke abdriftet, das weiß ich nicht. Dass sie scheinbar meint, mit einem Bibi-Blocksberg'esken-Diskurs-"Hex-Hex!" könne man das zukünftig just in time noch gerade so verhindern, das habe ich ja ebenfalls deutlich als kulturwissenschaftliche Hybris kritisiert. Vielleicht können wir uns da auf eine forschungsideologische Selbstüberhöhung einigen, die sie allerdings sicher nicht exklusiv innehat.


@Scipione: Sorry, aber für eine ernsthafte Antwort ist mir das einfach zu tief unten, das macht mein Rücken auch gar nicht mehr mit. Machst du das jetzt etwa extra? Findest du das argumentativ nicht langsam selbst etwas...naja...arm? Gerade der letzte Absatz, ich bitte dich, was soll denn dieser Kindergarten...

edit: Das auch wirklich abschließend von mir dazu. Ich beginne schon wieder, mein Geschreibsel aus vergangenen Sarkeesian-Threads in ähnlicher Weise zu wiederholen, was ich eigentlich mit eisernem Vorsatz vermeiden wollte. Nicht gut. :Blauesauge:
Zuletzt geändert von Lord Hesketh-Fortescue am 29.10.2014 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
mr archer
Beiträge: 10329
Registriert: 07.08.2007 10:17
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur - Anita Sarkeesian sagt Rede ab nach Drohung

Beitrag von mr archer »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Dass sie scheinbar meint, mit einem Bibi-Blocksberg'esken-Diskurs-"Hex-Hex!" könne man das zukünftig just in time noch gerade so verhindern, das habe ich ja ebenfalls deutlich als kulturwissenschaftliche Hybris kritisiert. Vielleicht können wir uns da auf eine forschungsideologische Selbstüberhöhung einigen, die sie allerdings sicher nicht exklusiv innehat.
Aber hallo! Wenn Kulturwissenschaften den kritischen Einfluss auf Diskurse hätten, den sie sich so gern im Überschwang attestieren (obwohl man da doch über die Jahre wieder kleinlauter geworden ist ...), dürfte es seit den 1980ern keinen Nationalismus mehr geben.

Dem ist nun leider nicht so. Man kann nur in aller Demut hartnäckig immer weiter auf den Stein tropfen.

Ansonsten begeisterte Grüße ob des angeschlagenen Post-Niveaus an die Lordschaft! Bin Fan.