Das war auch eine der ersten Reaktionen im deutschen Forum und ist, wie ich finde, auch so ein klein wenig deutsch: "Man dürfe sich nicht anmaßen...". Diesen Satz erlebe ich auch in allen möglichen Variationen wenn ich unter Freunden zeichne.TheOriginalDog hat geschrieben:Auch n guter Artikel zum Thema, spiegelt perfekt, was mich an dieser Debatte so nervt:Metathron hat geschrieben:Klasse Artikel zum Thema: bit.ly/zOjNOl
http://www.99leben.de/?p=857#comment-196
Dann passiert es schon einmal das ich von einer Person Kritik bekomme und eine zweite mir sogleich zur Hilfe eilt mit einer ähnlichen Argumentationskette "...deshalb solltest du erstmal selbst zeichnen lernen bevor du...". Ich finde das nett, wirklich, aber ganz unabhängig davon ob es nun berechtigte oder unberechtigte Kritik ist, ist dieses Reflektieren auch die einzige Möglichkeit für mich zu korrigieren.
Mir ist bewusst das Bioware noch ganz andere Möglichkeiten hat, Feedback zu bekommen. Sei es durch Nutzer Statistiken die wir alle senden sobald wir Mass Effect spielen oder Werkzeuge der Marktanalyse. Darauf möchte ich aber jetzt auch gar nicht eingehen. Mir geht es eher darum das dieser ganze Prozess der Herstellung eines Spiels nichts magisches ist. Ähnlich wenig wie das zeichnen. Er wird besser, wenn man ihn in einem konstruktiven Rahmen kritisert.
Und soweit ich das bisher sagen kann nimmt sich Bioware die Kritik zumindest augenscheinlich zu Herzen, sonst würden sie die Mods nicht so korrekt verhalten und auch die Fanbase selbst - Aussetzer gibt es immer - verhält sich sehr konstruktiv wenn man sich einfach mal die Threads im Internationalen Forum durchliest. Von daher habe ich das Gefühl das die meisten Leute die das nun von aussen beobachten und sich gleich darüber brüskieren wie "frech und dreist" das ja alles wäre, sich gar nicht so richtig mit der Materie beschäftigt haben und die ganze Angelegenheit als viel dramatischer sehen, als sie eigentlich ist.

