Riccitiello: 3D-Aufschlag denkbar

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Varothen
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Re: Ok, aber dann..

Beitrag von Varothen »

Elmar86 hat geschrieben:EA, im Gegenzug mach ich euch doch einfach mal ein Angebot: "Ich zahle 5% mehr für sehr gute 3D Unterstützung, bekomme jedoch jeweils 5% zurück, wenn ein Bug im Spiel enthalten ist, der das Spieleerlebnis beeinträchtigung."
Genau DAS wäre der richtigie Weg, dann würde ich auch mehr bezahlen wenn Hersteller für Bugs Geld zurückzahlen müssten!

Schliesslich gibts auch Geld zurück wenn mal ein Kinofilm nicht läuft (1x bisher passiert). Sonst gibts in Filmen nie Bugs, aber in Spielen gibts die fast immer!
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

Ein Kino muss auch abertausende von Euros investieren um überhaupt 3D zeigen zu können... da is ein höherer Preis gerechtfertig wenn auch nicht schön.
ach ja? werden die jetzt gezwungen 3d filme zu zeigen? ich tu mir das nicht an. solche filme werden nur noch als blu-ray gekauft, kosten ja teilweise zum release kaum mehr als ein mal kino.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

monkeybrain hat geschrieben: damit legst du aber die gesamte verantwortung in die hand des kunden, und das ist ja wohl wirklich nicht zu akzeptieren.
Bitte WAS???
das unternehmer das recht haben dem kunden was
auch immer sie wollen auf die augen zu drücken nach dem motto "friss oder stirb".
Stell Dir lieber die Frage, warum die Kunden fressen! Also vor allem mal in diesem Bereich. Wir reden hier von Luxusgütern.
Wir brauchen keine Spiele zum Leben, aber die brauchen unser Geld dafür.
der preis richtet sich nunmal nach angebot UND nachfrage, nicht nur nach letztgenanntem.
Das ist wiederum sehr wahr und schwächt auch Deine Aussagen weiter oben etwas ab. Wollte die dennoch nicht so einfach stehen lassen. ;)
Natürlich baut das aufeinander auf. Es bleibt im Bereich der Unterhaltungsindustrie allerdings ein für den Kunden eigentlich guter Sonderfall: Es gibt keinen Zwang zur Nachfrage. Insofern könnte ich als Kunde alles alleine bestimmen. Gut, ich gehe das Risiko ein, dass ich damit das Angebot abwürge. Sprich, wenn der letzte Publisher dicht macht, werde ich auf absehbare Zeit auf optisch tolle Spiele verzichten müssen.
Allerdings muss es einen Grund haben, dass ich das vorher schon konnte, sonst wäre der Publisher nicht pleite.
Der Publisher muss allerdings sehen, dass er ein möglichst gutes Angebot macht, dass der Kunde auch haben will.
Joah und davon sehe ich die sich schon seit längerem entfernen.
Kein LAN, Onlinezwang, ohne Not 10,-€ teurer, schlechte Portierungen, Die Maus, das unbekannte Wesen, hastig rausgeworfener Softwaremüll.
Und damit möglichst keiner merkt, dass man vielleicht mit Qualität wieder ein paar Leute abgeholt werden können, werden laufend neue (oder alte und abgekupferte) Gimmicks auf den Markt geworfen.
Und dass die zu einem dieser neuen Gimmicks JETZT schon, bevor es überhaupt existiert, sagen: "Uh, das wird sicher teurer, weil voll kompliziert und so.", DAS finde ich befremdlich.
Was auch albern ist, zur Zeit fehlen Referenzen. Mal sehen, was die ersten 3DS Spiele kosten, ob die signifikant teurer werden als ihre 2D Vorgänger.
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Melcor
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Re: lol?

Beitrag von Melcor »

Varothen hat geschrieben: die spiele sind jetzt schon viel zu teuer, wenn das so kommt kauf ich kein spiel mehr von ea!
Wirklich? Im Gegensatz zu Filmen sind nämlich Spielpreise ziemlich konstant geblieben, und das bei explodierenden Produktionskosten. Damals hast du ein Spiel mit 300.000 $ Entwicklungskosten für 120DM gekauft, heute kaufst du ein Spiel mit 30.000.000 $ Entwicklungskosten für 60€. Wieso sollten Spiele zu teuer sein?
Der tapfere Toaster
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Beitrag von Der tapfere Toaster »

Also mal ehrlich, jetzt maulen hier noch alle rum was für ne Abzocke das ist, aber man denke mal ein paar Monate zurück.. Als Ubisoft den DRM raus brachte und alle Welt schrie Nein Nein Nein wir kaufen nie wieder Ubisoft... Komischerweise waren deren Spiele dann doch in den Spielecharts ganz oben mit dabei...

Und genau so wird das hier meines Erachtens auch wieder laufen.. Jetzt beschweren sich hier noch alle aber sobald so eine Technik dann flächendeckend auf den Markt kommt rennen alle los und kaufen kaufen kaufen...

Klar ist es ein Unterschied denn hier wird einem in den Geldbeutel gegriffen, aber das ändert mit Sicherheit nichts an der Heuchelei die ja nicht nur hier sondern auch in vielen anderen Forgen diese Themen betrifft. Ich für meinen Teil war damals wie heute zwar der selben Meinung wie die breite Masse, also Nein ich werde mir sowas nicht kaufen, aber ich habe bisher auch nicht einen Ubisoft-Titel mehr gekauft, es gibt genug andere Angebote.

Und mal nebenbei ich weiß ein ungewolltes Thema im Netz, aber es gibt auch immer noch sowas wie, ja ich sage es wirklich, es gibt noch n RL, wenn euch die Spiele zu teuer werden geht mal an die Luft.. Gibt bestimmt noch Leute die garnicht wissen das es Sommer ist, dass es warm draußen ist.. Aber das nur am Rande..

So viel zu meiner Sicht der Dinge..

mfG
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

Boesor hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben:
ich rede auch nicht von staatlichen eingriffen in die privatwirtschaft, da gebe ich dir natürlich
recht! es kann nur nicht sein, dass bei einem derartigen vorgehen alleine dem kunden die schuld
zuzuschieben ist, da, wie ich oben abschließend ergänzt habe, auch der anbieter seinen teil zur
preisgestaltung beiträgt.
Klar trägt der seinen teil dazu bei, es wirkte aber so als wolltest du ihn dahingehend beschneiden den kunden alles mögliche aufs Auge zu drücken.
jaein. wie oben schon erwähnt halte ich nichts von staatlichen eingriffen in die private marktwirtschaft,
allerdings ist es falsch die derzeitige entwicklung alleine dem konsumenten in die schuhe zu schieben,
der anbieter trägt schließlich auch seinen teil dazu bei.
Boesor hat geschrieben:In diesem fall ist klar, wenn EA für seine Spiele einen 3D Zuschlag erheben will dürfen sie das ganz klar machen.
kaufen muss man es hingegen nicht.
Da gebe ich dir natürlich recht. an meiner aufzählung im ersten post zu diesem thema kannst du allerdings
erkennen, dass nicht nur von den in den news erwähnten überlegungen ausgehe.
Sir Richfield hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben: damit legst du aber die gesamte verantwortung in die hand des kunden, und das ist ja wohl wirklich nicht zu akzeptieren.
Bitte WAS???
als hat deiner meinung nach der anbieter freie hand zu tun und zu lassen was er möchte?
Sir Richfield hat geschrieben:
das unternehmer das recht haben dem kunden was
auch immer sie wollen auf die augen zu drücken nach dem motto "friss oder stirb".
Stell Dir lieber die Frage, warum die Kunden fressen! Also vor allem mal in diesem Bereich. Wir reden hier von Luxusgütern.
Wir brauchen keine Spiele zum Leben, aber die brauchen unser Geld dafür.
"friss oder stirb" dahingehend, dass man selbige güter, dienste usw nur in anspruch nehmen kann,
wenn man sich vollends dem willen des anbieters beugt.

[hier gehört der quote deines letzten absatz rein, erspare ich mir und allen anderen aus platzgründen]

auch dir rate ich dir meinen ersten post zu diesem thema durchzulesen, ich sehe diese entwicklung
genauso also problem an. solange die masse an verbrauchern nicht aufwacht und objektiv zu beurteilen
anfängt was sie eigentlich in welchem preislichen verhältnis konsumieren, wird dieser trend leider
weitergehen.

worauf ich hinauswollte ist, dass auf keinem fall dem kunden alleine die schuld für die entwicklung der
preise und rahmenbedinungen zuzusprechen ist.
Zuletzt geändert von monkeybrain am 17.06.2010 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

monkeybrain hat geschrieben:
worauf ich hinauswollte ist, dass auf keinem fall alleine dem kunden alleine die schuld für die entwicklung der
preise und rahmenbedinungen zuzusprechen ist.
Doch, eigentlich schon.
Das system beruht ja bekanntlich auf Angebot und nachfrage.
Wenn die nachfrage hoch genug ist muss kein Anbieter sein Angebot senken.
Im gegenteil, die wären ja bescheuert wenn sie das täten.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

Boesor hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben:
worauf ich hinauswollte ist, dass auf keinem fall alleine dem kunden alleine die schuld für die entwicklung der
preise und rahmenbedinungen zuzusprechen ist.
Doch, eigentlich schon.
Das system beruht ja bekanntlich auf Angebot und nachfrage.
Wenn die nachfrage hoch genug ist muss kein Anbieter sein Angebot senken.
Im gegenteil, die wären ja bescheuert wenn sie das täten.
tut mir leid, aber du widersprichst dir.

du sagst selbst, dass der preis auf angebot und nachfrage beruht, also aus dem wechselspiel beider.
du kannst also nicht einem von beiden einfach den schwarzen peter zuspielen.

stell mal einen vergleich mit sony oder nintendo an, die bringen ihre spiele auch nicht in verschiedenen
versionen und unterschiedlichen preissegmenten heraus.
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Mr.Coconut/sickbiig
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Beitrag von Mr.Coconut/sickbiig »

ein grund mehr, keine weiteren EA spiele zu kaufen
... gibt aber wohl leider zu viele leute, die erst labbern "ich kauf nicht" und dann doch denken: ach des kaufen eh soviele, wenn ich das spiel mir nicht hole ists denen doch auch egal, da kann ichs doch gleich auch kaufen

naja so gibts in zukuft immer mehr blender mit übertrieben hohen etat, die mit optik prahlen und sich spielerisch anno 1997 bewegen
sront
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Beitrag von sront »

monkeybrain hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:
monkeybrain hat geschrieben:
worauf ich hinauswollte ist, dass auf keinem fall alleine dem kunden alleine die schuld für die entwicklung der
preise und rahmenbedinungen zuzusprechen ist.
Doch, eigentlich schon.
Das system beruht ja bekanntlich auf Angebot und nachfrage.
Wenn die nachfrage hoch genug ist muss kein Anbieter sein Angebot senken.
Im gegenteil, die wären ja bescheuert wenn sie das täten.
tut mir leid, aber du widersprichst dir.

du sagst selbst, dass der preis auf angebot und nachfrage beruht, also aus dem wechselspiel beider.
du kannst also nicht einem von beiden einfach den schwarzen peter zuspielen.

stell mal einen vergleich mit sony oder nintendo an, die bringen ihre spiele auch nicht in verschiedenen
versionen und unterschiedlichen preissegmenten heraus.
natürlich kannst du einem den schwarzen peter zuspielen. lass mich das an einem (simplifizierten, aber sinnvollen) beispiel verdeutlichen:

situation 1: spiel für 50 euro. leute kaufen das spiel zur genüge.
situation 2: publisher denkt sich "die kaufen das auch für 150 euro", spiel 150 euro. leute kaufen das spiel zur genüge. (die richtige reaktion wäre. tadaaa!: boykott)

situation 2 ist momentan am entstehen (und bei cod2 schon vorhanden, mehr oder minder). und das die entwicklung so laufen kann liegt nur am kunden, denn würde bei einer signifikanten preiserhöhung auch ein signifikanter teil der käufer abspringen, wäre der teure preis für den publisher nichtmehr rentabel. dieser müsste den preis wieder auf situation 1 setzen bei dem es die leute zur genüge kaufen.

und man muss den schwarzen peter dem kunden zuschieben, denn wie schon erwähnt, wir benötigen spiele nicht zum leben. publisher benötigen aber käufer zum existieren
dabrain00
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Beitrag von dabrain00 »

Entweder bekommen die Kids von heute zuviel Taschengeld, oder die Preiselastizität bei Spielen ist der von Insulin verdammt ähnlich.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

@sront:

zum ersten ist mir klar wie unsere wirtschaft funktioniert, die erläuterung hättest du dir sparen können.
zweitens dürfte dir der mein letzter satz im vorherigen post entgangen sein, lies ihn dir bitte durch, vielleicht
kommst du dahinter auf was ich hinauswill.
ich möchte mich nicht permanent wiederholen.

edit: tut mir wirklich leid, wenn der post zu schnippisch geraten ist, aber es ist spät und ich sitz noch über einem
haufen arbeit und nutze 4p nur als kleine ablenkung nebenbei.
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Nixtreme
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Beitrag von Nixtreme »

Wie darf man das jetzt verstehen? Kommt der Herr Riticiello dann demnächst bei mir vorbei und verbaut mir in meinem PC ne neue Graka damit ich seinen "Premiumcontent" auch wirklich genießen kann oder wie will er den Aufpreis rechtfertigen? Immerhin ist das so, dass im Kino ich auch nichts machen muss um 3D zu sehen außer eben diesen aufpreis gegenüber 2D. Und es ist nunmal so das 3D für den Entwickler fast keinerlei Mehraufwand bedeutet...sowas reicht man mal eben nach einer Woche Implementierungsarbeit per Patch nach... Den ganzen Aufwand trägt in dem Fall die Hardware daheim
sront
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Beitrag von sront »

yo, auf nintendo mag das vielleicht zutreffen, aber nintendo haben momentan sowieso andere ziele als die hd generation. aber sony haben z.b. god of war mehrere versionen spendiert. was das mit dem "man kann keinem den schwarzen peter zuschieben" zu tun hat erkenn ich aber immernoch nicht.
tatsache ist nunmal das derjenige mit macht der kunde ist. und wenn der kunde 150 euro für ein spiel zahlt wär der publisher ja nur doof wenn er keine 150 euro verlangen würde. wenn der kunde keine 150 euro zahlt wär der publisher doof wenn er 150 euro verlangen würde. wie mans dreht und wendet, bei preisanstieg sind die kunden diejenigen die dran schuld sind.
und ja, das is das gleiche wie da vorhin, und obwohl du dir dessen bewusst zu sein scheinst, bist du trotzdem der meinung das der schwarze peter beiden zugeschoben werden muss?? wenn ja solltest du ernsthaft üben, ursache und wirkung distinkt zu trennen und nicht durcheinanderzuwürfeln. wenn nein, erkläre mir bitte was ich dabei vergesse.
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monkeybrain
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Beitrag von monkeybrain »

ok, ich versuchs mal anders.

frag dich mal selbst, ob du die idee des ceo für gut hälst.

würden die verbraucher die heutzutage herrschende konsumgeldheit der kunden nicht so schamlos
ausnützen, wären wir nicht in der situation, in der wir uns momentan befinden.

im endeffekt wird nämlich technik, die seit jahren bekannt ist, als revolution angepriesen.
der nicht so technikaffine mensch weis darum aber meist nichts.
viele denken, dass sie einen äquivalenten aufpreis für modernere technik zahlen, aber das ist
nunmal größenteils nicht der fall.

und nun zu sagen, die kunden sind selber schuld, wenn sie wie die depperten alles kaufen,
mag zwar bis zu einem gewissen grad wahr sein, aber den anbieter dadurch in schutz zu
nehmen ist einfach falsch. schließlich ist man entgegen weitläufiger meinung nicht immer
selber schuld wenn man abgezockt wird, denn das stellt das gesetz sehr wohl unter sanktion.