Alan Wake: Eine "große Wette"

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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Arkune hat geschrieben:Und wenn es den meisten mehr Spaß macht auch zu schießen? - Ich würde sagen das ist dann einfach dein Problem. Ich mag etwas mehr Aktion als Rätsel, darum habe ich auch (damals) Resident Evil und nicht Silent Hill gespielt.
Dead Space war klasse und auch Resident Evil 5 war gut.
Mein Problem mit Resident Evil 5 (abgesehen von der altbackenen Steuerung) war das man den subtilen (klassischen) Horror der alten Teile mit Panik getauscht hat. Aber wenn man es losgelöst von der RE-Historie sieht ist es ein gutes Action-Spiel.
Einen solchen Wechsel kann man Alan Wake nicht wirklich vorwerfen denn es ist das erste Alan Wake und wir haben es noch nicht gespielt. Für dich mag es einen Unterschied zu den ersten Teasern geben für mich nicht, weil die ersten Teaser kein Gameplay enthalten.
Und Innovation war hier nicht so gemeint. Es ging darum das wenn Alan Wake es so machen würde wie du willst es auch nur einem anderen Folgen würde… es wäre nicht eigenständiger noch garantiert es mehr Spaß.
Und ich finde man hat eigentlich nie wirklich die Wahl ob ich Fliehen oder Kämpfen will. Einen Gegner ignorieren zu können halte ich nicht für Fliehen. Ich meine es gibt ja auch Alan Wake Videos wo er nur kämpft um den nächsten „sicheren“ Ort zu erreichen diese Plattform mit dem Generator und der Beleuchtung zum Beispiel – Ist das nicht so etwas wie fliehen?
Wie gesagt dieses Spiel hat IMO alles was Max Payne (Setting, Story, Charakter, ein cleveres Gameplay Element, Grafik) schon groß gemacht hat.
Du ignorierst meine Hauptaussage:
Dem Genre mangelt es an Vielfalt, weil alles sich immer mehr nach dem Marktführer orientiert.
Die Rechnung gibt es erst am Ende des Abends. Ich schätze nur, wie sie sein könnte.
Crewmate hat geschrieben:Ich rede nicht von innovationen, Spiele müssen Spaß machen. Mir geht es um das Verhältnis, das immer mehr Richtung Action kippt.
Das legst du mir andauernt in den Mund!
Es geht mir nicht um innovatives Gameplay um jeden Preis, das habe ich mit keinem Wort erwähnt.
Pennywise hat geschrieben:@Crewmate
Fande es auch ein wenig Schade soviel Shooter Material zu sehen zu bekommen doch die Seiten aus dem "Angeblich" letzten geschriebenen Roman spielen dort noch für mich eine ungeahnte Rolle.Mal sehen was dabei herauskommt dennoch ist mir die Geschichte einfach Sympathisch schließlich gibt es viel zu wenig Spiele in denen ein Autor die Hauptrolle übernimmt.
Ich bin wie du siehst Arkune, nicht der einzige.
Es gibt da draußen jede Menge Spieler mit unterschiedlichen Vorlieben.
Zuletzt geändert von crewmate am 08.09.2009 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

ihr macht euch das zu einfach...

ihr wollt das besondere, aber es stellen sich 2 Probleme:

1. wer zahlt das besondere?! Die Entwicklungskosten sind so hoch, das Spiel MUSS ein Erfolg werden. Also muss man ein möglichst großes Publikum ansprechen. geht das mit einer Hardcoresim, welche den Großteil des Publikums abschreckt? Nein? Und ist es möglich eine ausreichende Hardoresim zu schaffen, wenn das Budget nur sehr klein ist?!

und
2. Was soll denn das besondere sein? Was ist es, was ihr bei shootern vermisst? Mehr Waffen, mehr Physik? mehr was?!
Wenn es in nem realistischen setting spielt kann man es nur noch realistischer machen. In Punkto Spielmechanik kommen wir nicht wirklich vorran. Wie auch?!

Ernst gemeinte Frage, wie?! Ein Shooter bietet: schießen, fahren, fliegen, evlt stealth und Rollenspielelemente...

was soll denn da noch kommen? Es is auch so, dass die Spiele früher einfach größere Schritte gemacht haben. Half Life 1 hat die Atmo gehoben, Half Life 2 hat Physik gebracht. Eine derartige Revolution wird es erst wieder geben, wenn die Technik sich weiterentwickelt! Gedankensteuerung oder ähnliches...

also ganz ehrlich, wenn euch das "besondere" fehlt, dann werdet doch einfach game Designer =P
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1990-NES-Super Mario Bros.
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Beitrag von 1990-NES-Super Mario Bros. »

4P|Zierfish hat geschrieben:ihr macht euch das zu einfach...

ihr wollt das besondere, aber es stellen sich 2 Probleme:

1. wer zahlt das besondere?! Die Entwicklungskosten sind so hoch, das Spiel MUSS ein Erfolg werden. Also muss man ein möglichst großes Publikum ansprechen. geht das mit einer Hardcoresim, welche den Großteil des Publikums abschreckt? Nein? Und ist es möglich eine ausreichende Hardoresim zu schaffen, wenn das Budget nur sehr klein ist?!

und
2. Was soll denn das besondere sein? Was ist es, was ihr bei shootern vermisst? Mehr Waffen, mehr Physik? mehr was?!
Wenn es in nem realistischen setting spielt kann man es nur noch realistischer machen. In Punkto Spielmechanik kommen wir nicht wirklich vorran. Wie auch?!

Ernst gemeinte Frage, wie?! Ein Shooter bietet: schießen, fahren, fliegen, evlt stealth und Rollenspielelemente...

was soll denn da noch kommen? Es is auch so, dass die Spiele früher einfach größere Schritte gemacht haben. Half Life 1 hat die Atmo gehoben, Half Life 2 hat Physik gebracht. Eine derartige Revolution wird es erst wieder geben, wenn die Technik sich weiterentwickelt! Gedankensteuerung oder ähnliches...

also ganz ehrlich, wenn euch das "besondere" fehlt, dann werdet doch einfach game Designer =P
Hm, das ist mal ein Wort. Das erklärt auch viele Fragen, die ich mir selber grad gestellt hab. :D
Guter Post. :wink:
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

@ Muselgrusel
Jetzt bitte keine Phrasendrescherei oder Vorurteile. Es wird wohl jeder durch Tests in TV festgestellt haben, dass besonders das sogenannte "Universalwissen" stark abgenommen hat. Es gibt anscheinend Menschen, die nicht wissen, wieviele Bundesländer Deutschland besitzt oder wo Paris liegt. Fakt ist, und darüber habe ich gesprochen, dass die Menschheit an sich auch durch die Technologisierung immer mehr Wissen "schafft", als es ein Einzelner jemals für sich beanspruchen könnte ( siehe Expertenwissen, Neurobiologie, Kapazität des Gehirns, Optimierung des Lernens.... etc.pp. ) Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass der Mensch irgendwann mal all seine Gliedmaßen verliert und nur noch als übergroßes Gehirn sein Dasein fristet! Kein Scherz!
Ich sehe die Sache eher anthropologisch, d.h. der Mensch kann nicht aus sich heraus, er ist in vielen Situationen ein destruktives, selbstvernichtendes Wesen, was meiner Meinung nach daran liegt, dass er immer noch eine "Geisel" seiner Gefühle ist. Gefühlsregungen wie Hass, Gier und Neid werden auch noch in Jahrhunderten eine Rolle spielen und der Grund für Kriege und Armut sein. Christliche Werte wie Nächstenliebe, Teilen etc. pp. scheinen doch keine Früchte zu tragen, was man ja an den 3. Weltländern, dem Nahostkonflikt und der sozialen Schere, die in keinem anderen Land der Welt so groß ist wie in DEUTSCHLAND, erkennt!!!!!!!!!
Kurzum:
Für mich ist der Mensch ein evolutionärer Blindgänger!
Zum einen schafft er sich ständig neues Wissen an, was ihm u.a. erlaubt, noch einfacher andere Menschen zu unterdrücken, zum anderen bleibt er emotional immer auf der selben Ebene! ( Stichwort: "Wir kämpfen immer die gleichen Kriege" )
Ich will damit nicht sagen, dass wir alle Arschlöcher und schlechte Menschen sind ( Umweltschutz, Brot für die Welt etc. ), aber ich bin der Meinung, dass es der Natur gelingen muss, bestimmte Dinge am "System" Mensch zu ändern, um ihn auf Dauer, am Leben zu erhalten, zum Beispiel ein Mechanismus zur Unterdrückung negativer Emotionen. Kirche und Schulsystem versagen ja oft auf ganzer Ebene, was man am aktuellen Weltgeschehen ja deutlich ablesen kann. Im Himmel sind wir ja noch nicht!^^

@ Trichter
Man muss die Sache mit den Spieleklassikern immer auch zeitgeschichtlich sehen. Welche technischen Mögklichkeiten hatte man damals, um das Projekt zu realisieren ( Speicherplatz, Prozessorleistung, etc. ). Dem zweischneidigen Schwert "Crysis" hätte ich nie im Leben eine Wertung über 80% gegeben, weil es zu dieser Zeit auf keiner Kiste anständig lief.

@ all
Keiner von uns hat bis dato "Alan Wake" gespielt. Die Spielszenen haben mir aber nicht sonderlich gut gefallen. Ich finde diese Licht / Dunkelheit- Idee eher uninteressant und die Gestalten jagen mir in den Trailern keine Angst ein. Mal sehen, was dabei rauskommt.
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

1990-NES-Super Mario Bros hat geschrieben:Und genau das ist das Problem, meiner Meinung nach. Wir sind sozial so tief gesunken. Heute geht es doch nur noch darum, jemand anderem was wegzunehmen.
:danke:

Bedenke: Es gibt immer noch Open-Source, PD, etc.pp. und die Heilsarmee!! :lol:
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

4P|Zierfish hat geschrieben:ihr macht euch das zu einfach...

ihr wollt das besondere.
2. Was soll denn das besondere sein? Was ist es, was ihr bei shootern vermisst? Mehr Waffen, mehr Physik? mehr was?!
Warum it AW ein Shooter?
Alan Wake wird Survival Horror. Remedy selbst nennt es "Psychological horror" aber das ist alles nur bla.
http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Wake
http://fr.wikipedia.org/wiki/Alan_Wake
Ich denke ich krame mal ein paar Beispiele hervor:

Alone in the Dark (Teil 1 - 5)
Der 5. Teil ist bei weitem nicht so schlimm, wie von den Magazinen beschrieben.
Zumindest die PS3 Version. Überladene Steuerung und schwächen im Drehbuch (Sarah...)
Ansonsten ist es Alan Wake nicht unähnlich: Open World, 3rd Person.
In AitD5 kann ich einem Großteil der Gegner in der Open World ausweichen.
Und wenn ich kämpfe kann ich richtig den Pyromanen raushängen lassen.
Monster können mit brennbaren Gegenständen verhauen werden, ich kann Molotovs werfen, eine Ölspur legen,
ein brennendes Auto in eine Horde brettern und aus sicherer Entfernung explodieren lassen.
Wie stark das Lichtelement in AW genutzt wird, wird nur rudimentär gezeigt.
Da ist noch alles offen.


Die Serie war bis 5 ein Renner, sie hat das Genre mitbegründet und überlebt.
Auch in den alten Teilen, selbst Teil1 auf dem CDi musste man nicht kämpfen.
Auch in den alten Teilen bin ich nicht unbedingt auf Kämpfe angewiesen.

Ein weiteres Beispiel ist Silent Hill.
In Teil4 zB gibt es einige unsterbliche Gegner, die ich höchstens für ein paar minuten KO hauen kann.
In Sh2 gibt es eine komplette Sequenz ohne jegliche Waffen. Im Hotel.

Oder Resident Evil, vor Teil4.
Da bin ich aufgrund des Munitionsmagels immer wieder dazu verleitet,
zu flüchten, an den Monstern vorbeizulaufen oder Todesmutig auf mein Messer zu setzen.

Wie ihr seht gibt es zahlreiche Spiele, die es schaffen, andere Ansätze zu schaffen,
UND dabei kommerziell erfolgreich zu sein. Warum schließt das eine das andere Aus?
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

4P|Zierfish hat geschrieben:ihr macht euch das zu einfach...

ihr wollt das besondere, aber es stellen sich 2 Probleme:

1. wer zahlt das besondere?! Die Entwicklungskosten sind so hoch, das Spiel MUSS ein Erfolg werden. Also muss man ein möglichst großes Publikum ansprechen. geht das mit einer Hardcoresim, welche den Großteil des Publikums abschreckt? Nein? Und ist es möglich eine ausreichende Hardoresim zu schaffen, wenn das Budget nur sehr klein ist?!

und
2. Was soll denn das besondere sein? Was ist es, was ihr bei shootern vermisst? Mehr Waffen, mehr Physik? mehr was?!
Wenn es in nem realistischen setting spielt kann man es nur noch realistischer machen. In Punkto Spielmechanik kommen wir nicht wirklich vorran. Wie auch?!

Ernst gemeinte Frage, wie?! Ein Shooter bietet: schießen, fahren, fliegen, evlt stealth und Rollenspielelemente...

was soll denn da noch kommen? Es is auch so, dass die Spiele früher einfach größere Schritte gemacht haben. Half Life 1 hat die Atmo gehoben, Half Life 2 hat Physik gebracht. Eine derartige Revolution wird es erst wieder geben, wenn die Technik sich weiterentwickelt! Gedankensteuerung oder ähnliches...

also ganz ehrlich, wenn euch das "besondere" fehlt, dann werdet doch einfach game Designer =P
Naja, es geht schon. Kommt halt drauf an welche Ziele mit einem bestimmten Projekt erreicht werden sollen. Ich würd ja gerne Heavy Rain als Gegenbeispiel anführen, aber ich fürchte dann kommt gleich wieder irgendein Idiot, der das ganze auf die xbox vs PS3 Schiene hebt :roll:

Nagut, sei s drum.... bei HR weiss man doch jetzt schon, dass es zwar von einigen geliebt von vielen anderen aber gehasst werden wird. Es eignet sich ganz bestimmt nicht als die neue ultimative Cash Cow, dafür ist das Gameplay jetzt schon viel zu polarisierend und ungewöhnlich, trotzdem hat sich ein Publisher gefunden. Sogar die bösen Langweiler von EA haben mit Mirrors Edge mal was neues probiert, statt wieder nur die alten grossen Marken auszumelken. Manchmal lohnt sich ein experimentelles Projekt ja doch, so wie EA mit den Sims zB einen wahren Glücksgriff gelandet hat. Bei Spore oder das eben angesprochene ME hats eben nicht ganz so geklappt.

Alan Wake scheint halt ein klassisches *Auf Nummer sicher gehen* Projekt zu sein. Nichts besonderes, aber man kann auch nicht besonders viel falsch machen. Das ist ein Weg, den man als Publisher gehen kann, muss es aber nicht, wie an den oben angefügten Beispielen zu sehen ist. :wink:

Und da ich es als Konsument sowieso mehr auf abwechslungsreichen Spass und weniger auf Verkaufszahlen (das lass ich Sorge der Hersteller sein) abgesehen habe, kann ich auch gewöhnliche Klon-Spiele kritisieren.
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Von welchem Genre sprichst du denn überhaupt?
Von Shootern? – Action Adventuren? - Oder Survival Horror? – Ist letzteres nicht ein Derivat der ersten beiden?
Alan Wake will selbsternannt übrigens ein „Psychological Action Thriller” sein. Inwiefern es sich hier untreu ist darfst du mir gerne erklären.

Was ihr bzw. du für einen „Mangel an Vielfallt“ haltet, halte ich für einen begrüßenswerten aber relativ normalen Entwicklungszyklus.
Vor der Synthese zwischen 3rd Person-Shooter und so ziemlich allen anderen Genres die es gibt war nämlich immer genau dieser Punkt unterrepräsentiert obwohl oft perfekt kombinierbar.
Ich kann mich daran erinnern das sich die Leute für Tomb Raider ein manuelles Zielsystem gewünscht haben um dem Kampf mehr Tiefe und Anspruch zu verleihen: Wir haben Uncharted bekommen.
Auch kann ich mich daran erinnern das viele sich in Resident Evil/Silent Hill über das ungenaue Zielen und die vorgegebenen Kamera-Perspektiven und dem damit verbunden schlechten Navigation beschwert haben: Wir haben Resident Evil 4/5 und Dead Space bekommen.
Im Grunde hat diese Synthese besagte Genres bereichert und das nicht zu knapp.
Die Aktion aus diesen Spielen zu streichen hat in erster Linie eines zur Folge: Der Spieler hat weniger zu tun.

Und mal ehrlich das ihr mehr Aktion seht liegt in der Natur der Dinge. Die kann leicht begeistern und verrät nicht viel.
Wie würdet ihr es finden wenn er euch ein paar Rätzel vorspielt? – Schön gearscht wärt ihr würde ich behaupten. Das soll jetzt nicht heißen Alan Wake hätte viele Rätzel oder sonst was, ich hab keine Ahnung was es alles bietet, genauso wenig wie die anderen.

P.S.: Und wer ist eigentlich dieser ominöse „Marktführer“?
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Und Shenmue wollte das Genre "FREE" begründen,l war aber ein wunderbares Action-Adventure.
Alan Wake nennt sich "Psychological Action Thriller", ist aber nur Survival Horror.

Welchen Querverweis findet sich auf Wikipedia, wenn du "Psychological horror" suchst:
http://en.wikipedia.org/wiki/Psychological_horror
Psychological horror" ist nur eine Stilrichtung des Horrors.
Gut genauso gut könnten wir streiten, ob eine Band nun
Black Metal, Death Metal, Trash Metal, Power Metal, True Metal, Heavy Metal oder Metalcore spielt.
Ob ein DJ Electro, Techno, House, Acid-House, Minimal, gabba, IDM, Rave auflegt
Anderer Name, gleiches Produkt, Unterschiedlicher Stil/Geschmack.
Und das tun wir irgendwie die ganze Zeit.

Ich habe außerdem nichts von Kameraperspektiven oder ungenauer Steuerung geschrieben.


ich beschwere mich nicht über 3rd person, sondern über die Mitbringsel dieser Entwicklung.
Ist es eine logische konsequenz, das 3rd person automatisch mehr Shooter bringt?
Hast du die alten Resi teile gespielt, und hattest du durch den Muntitionsmagel
weniger Content, weniger Spielzeit, weniger Abwechslung, weniger Angst/Panik?

Der Marktführer bei Survival Horror ist Resident Evil.
Genau wie bei jRPG Final Fantasy der Marktführer ist,
bei MMOs World of Warcraft, bei Shootern CS, Gears/Killzone
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Nein hast du nicht und ich hab nicht geschrieben dass du das geschrieben hast.
Ich habe Kausalität demonstriert.
Diese Änderungen sind die nächste Evolution den sie Ergänzen bestehende Genres durch neue Gameplayelemente und bereichern damit das Spiel außerdem werden sie von uns gefordert.

Ich habe alle Hauptspiele der Resident Evil Reihe gespielt.
Der Munitionsmangel ist übrigens nur eine Illusion des ersten ungeplanten Anlaufs, auch in den alten Spielen ist genug Munition vorhanden um sich keine großen Gedanken machen zu müssen, du weißt es beim ersten Mal nur nicht.
Und alle deine Fragen beantworte ich mit nein aber ich stelle fest das ich allgemein weniger gespielt habe. Heute habe ich mehr Kontrolle, mehr zu tun.

Wenn Resident Evil der Marktführer ist warum hat dann RE4 den Wechsel vollzogen? – Wem ist RE hinterher gehechelt?
Killzone ist also ein Shooter-Marktführer? - Warum ist es dann im Grunde nur ein CoD-SF-Rippoff?
Wenn FF der jRPG Markführer ist warum ist jedes FF anders? Und wie kann es sein das es „resistente“ Serien nebenan gibt?
(Nein Antworte darauf nicht)

Die Sache ist doch einfach die das sich die Entwickler wohl eines fragen: Wie können wir unser Spiel verbessern?
Gameplayelemente zu mischen um diese auszubauen ist dabei ein recht einfacher Prozess. Von Auto Aim Resident Evil zum selber zielen in Resident Evil 4.

Und es ist schon eine logische Konsequenz mehr Aktion einzubauen. Ich meine ein Zombie in einem Raum, in 3rd Person mit manuellem Zielen ist einfach keine Bedrohung, da lacht ja wohl jeder drüber.
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

Crewmate hat geschrieben:Wie stark das Lichtelement in AW genutzt wird, wird nur rudimentär gezeigt. Da ist noch alles offen.
:lol:
Also im neuen 5-minütigen Trailer erklärt der Chefentwickler höchstpersönlich in schlechtem Englisch, wie weit der Lichteinsatz in Alan Wake geht.
a.) Das Kaff heißt "Bright Falls"
b.) Eine Taschenlampe sei wertvoller als eine Handfeuerwaffe
c.) Mit der Taschenlampe kann man Dinge sichtbar machen, so wie sie wirklich sind... Rätsel, Hinweise, die auftauchen, wenn man sie anleuchtet
d.) Licht und Dunkelheit sind Schlüsselelemente im Spiel
e.) Alan wake bekämpft die Mächte der Dunkelheit mit Licht

Außerdem hat 4p-Team schon über 18 Minuten des Spiels berichtet und sind scheinbar dabei eingeschlafen. Lief ungefähr so ab:
1.) Alan Wake findet Seite aus seinem Manuskript mit verstörendem Inhalt
2.) Monster erscheinen
3.) Alan brutzelt sie mit einer Taschenlampe, Deckenfluter, Flutlicht oder sonstwas

Also dann lieber Zombies in den Kopf schießen oder Aliens mit Werkzeugen zerstückeln^^
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

Außerdem gab es so etwas ähnliches schon bei John Carpenter in dem Film "Die Mächte des Wahnsinns" in der Fiktion zur Realität wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_M%C3%A ... _Wahnsinns
".....dass seine Bücher nicht mehr länger nur Fiktion seien; vielmehr sei ihm nunmehr die Macht gegeben, seine Bücher Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei bezögen seine Bücher ihre Kraft aus neuen Lesern: je mehr Menschen Canes Werk konsumierten, desto schneller werde seine Fiktion Realität."
Schaut euch auch mal den Trailer dazu an.
http://www.youtube.com/watch?v=_PFcOeM_Usk
Der Film ist übrigens ziemlich gruselig. Sehr geil die Autofahrt nach "Hobbs End". Anlage aber laut machen....und Lichter ausschalten
http://www.youtube.com/watch?v=M5OxugH8 ... re=related
Zapp Brannigan
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Beitrag von Zapp Brannigan »

Teufelsgreis hat geschrieben: Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass der Mensch irgendwann mal all seine Gliedmaßen verliert und nur noch als übergroßes Gehirn sein Dasein fristet! Kein Scherz!
Das erinnert mich sofort an diese Futurama Episode. :mrgreen:
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

@ Brainingan

Muaaahahaha!
Mich erinnert das an Krang von den Turtles!
http://www.youtube.com/watch?v=oTIPhPUPuRw
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Arkune hat geschrieben: (Nein Antworte darauf nicht)
Besser ist das.
Leider kommen wir zwei auf keinen gemeinsammen Nenner.
Und diese Diskussion könnte sich etliche Seiten noch hinziehen, worauf ich keine Lust hab.
Und du bestimmt auch nicht.


Aber eine These hab ich noch: :D
Fortschritt muss nicht in eine einzige Richtung gehen.

@Teufelsgreis
Die Mächte des Wahnsinns will ich mir schon lange rein ziehen, verpass ihn aber immer im Fernsehen.
Bisher gibts keine vernünftige DVD.