Epic: "RPGs sind die Zukunft des Shooters"

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

.Autopilot.
Beiträge: 93
Registriert: 03.10.2008 14:36
Persönliche Nachricht:

Beitrag von .Autopilot. »

Sir Richfield hat geschrieben: Ich kann allerdings mit dem hektischen Geklicke und weh und Weihe von Clipping/Kollisionsfehlern seit der Gothic/Elder Scrolls Reihe nichts mit "modernen" 1st/3rd RPG anfangen.
Ich möchte, dass mein Charakter auf Grund seiner Werte daneben schlägt, nicht weil ich nicht schnell genug klicken kann. Wenn ich das will, spiele ich Kloppmist!
Sorry, aber genau das war z.B. bei TES 3 doch der Fall.
Wenn dein "Skill" im Axt- oder Schwertkampf zu niedrig war, hast du nicht getroffen (bzw. nur XX% bei XX Skill) unabhängig davon wie oft du klickst.
Benutzeravatar
BlueSDiceS
Beiträge: 525
Registriert: 25.05.2009 16:44
Persönliche Nachricht:

Teils Teils

Beitrag von BlueSDiceS »

Call of Duty 4 war doch einsame Klasse!

Da waren schon auch kleinere Rollenspielelemente zu sehen, und in Splinter Cell und Far Cry2 auch.

In welchem Ausmas die das dann machen wollen, ist die Frage, denn dass man sich ein bisschen neue Waffen dazu verdient und die Story toll ist, ist sicherlich super, aber dass Shooter vollständig von RPG's ersetzt werden halte ich für nicht machbar, und auch nicht für gut.

Liebe Grüße!
:)
gotTnTeufel
Beiträge: 970
Registriert: 17.06.2009 14:09
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von gotTnTeufel »

das problem an den rollenspiel elementen von cod4 war aber, daß es nach einer woche ausgelutscht war. wenn man mal lvl. 55 ist dieser gesamte motivationsstrang weggebrochen. im grunde ging das dort mit dem aufleveln viel zu schnell.
Sir Richfield hat geschrieben:Und mal wieder ein gut inszenierter Shooter wäre nett.
genau! nicht das wir an inszenierungsshootern ersticken würden...ich weiß garnicht was ihr habt. eigentlich sollte die story in einem spiel sekundär sein. das wichtigste ist immer noch die essenz eines spiels: das gameplay.
warum wird da nicht mehr nach verlangt? es kann ja wohl nicht sein, daß trotz der angeblichen rpg elemente seit dem grafik-shooter crysis kein richtiges mainstream fps mehr erschienen ist, daß mehr spielerische tiefe bietet. das ist einfach nur armseelig.
ich will spiele haben, und keine interaktiven filme.

edit: naja gut, vllt ist arma2 noch als mainstream zu zählen. finde ich aber grenzwertig
Benutzeravatar
Bedameister
Beiträge: 19413
Registriert: 22.02.2009 20:25
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Bedameister »

Yeah hoffentlich werden wir dann in nächster Zeit mit mehr so Leckerbissen wie Fallout 3 beglückt :!:
Na klar sollte es auch weiterhin die Standart Shooter wie CoD usw. geben aber RPGs haben halt nun mal den rießigen Vorteil dass man sie nicht nach einem Tag schon durchgezockt hat :lol:
Die Mischung aus Shooter und RPG könnte also richtig geil sein wenns natürlich gut umgesetzt wird
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Sir Richfield »

gotTnTeufel hat geschrieben:genau! nicht das wir an inszenierungsshootern ersticken würden...ich weiß garnicht was ihr habt. eigentlich sollte die story in einem spiel sekundär sein. das wichtigste ist immer noch die essenz eines spiels: das gameplay.
Was genau hast Du an "gut" nicht verstanden??
Mir sind aktuell zwei Shooter bekannt, die ich gut inszeniert finde:
Half Life 1+2 und Call of Duty 4.
warum wird da nicht mehr nach verlangt?
Warum haben Leute NFS Undercover gekauft???
es kann ja wohl nicht sein, daß trotz der angeblichen rpg elemente seit dem grafik-shooter crysis kein richtiges mainstream fps mehr erschienen ist, daß mehr spielerische tiefe bietet. das ist einfach nur armseelig.
ich will spiele haben, und keine interaktiven filme.
Crysis als Mainstream Shooter zu bezeichnen ist schon Mutig - für Mainstream war nicht genug Zielgruppe (Reiche Early-Adoptors) vorhanden. ;)
Spielerische Tiefe in einem Egoshooter - also darüber könnte man philosophieren. Aber ich gebe Dir recht, da muss generell mehr kommen, als nur zielen, abdrücken, peng. Ab und an mal einen Schalter drücken.
Das höchste der Gefühle ist dann die Auswahl der Munition oder so...
Das ist Gameplay ala DooM. Und auch wenn DooM II auf ewig einen Platz in meinem kleinen, schwarzen Stück Stein, dass ich Herz nenne hat, so möchte ich doch heute ein wenig mehr. (Dass schon das LevelDESIGN von DooM II nicht mal mehr im Ansatz erreicht wird ist eine andere Sache.)

Generell sollte aber ALLES produziert werden:
Der Shooter mit Hirn und RPG Elementen
Der Shooter ohne Hirn, aber satt Action
Der gut inszenierte Shooter mit hübschen scripten, was zu entdecken und glaubwürdigen charakteren.
3rd Person Konsolenmist (Ja, damit meine ich Gears of War!)

Dead Space fand ich übrigens großartig inszeniert. Leveldesign, Scare Effekte, Scripte... fast super! Allerdings hat Isaac noch weniger Seele als Gordon, die Motivation des Helden (Meine Frau, wo ist meine Frau?) geht komplett am Spieler vorbei, da dieser nie die Chance hatte, eine Beziehung aufzubauen (HL Spieler würden in einem Spinoff alles tun, um Alyx zu retten!) und man nach der dritten Sequenz eh wusste, was mit ihr war. In solchen Momenten bricht dann die Inszenierung zusammen.
(DS hatte noch mehr Probleme - mit welcher stoischen Ruhe sich Isaac durch die Alienverseuchten Gänge scheuchen läßt, von Leuten, die unbehelligt irgendwo rumsitzen... Ich hätte längst einen von denen oder mich erschossen in so einer Umgebung...)
edit: naja gut, vllt ist arma2 noch als mainstream zu zählen. finde ich aber grenzwertig
Arma 2 ist doch zu Egoshootern wie Live for Speed zu Autorennspielen...
(Jedenfalls schien das der Plan zu sein..)

Edit: SCNR - Bedameister, RPG haben meist auch den Vorteil, einem Grammatik und Rechtschreibung beizubringen, wenn man sich auf sie einläßt. (Bevor einer kotzt - ich habe Englisch mit Hilfe eines RPG gelernt...)
Sprich doch "rießig" mal aus. Und selbst wenn es Risse hätte, schreibt man das nicht so.
[Dieser Text existiert nur, weil Wörter wie "rießig" ebenso deutlich vermehrt auftauchen wie "Hacken setzen/schlagen/machen", wenn man einen Haken meint. Einzelfälle sind ja OK, aber die Häufungen werden langsam signifikant. Und ja, ich bin ein alter, dämlicher Nitpicker mit genug eigenen Fehlern, ganze Bände zu füllen.]
gotTnTeufel
Beiträge: 970
Registriert: 17.06.2009 14:09
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von gotTnTeufel »

arma2 hat verglichen mit anderen hardcore militär sims aber noch eine verdammt gute grafik :)

gut inszenierte shooter bezieht sich ja nicht nur auf ego shooter. third person gehört genauso dazu und da gibt es eine schwemme: gears of war, gta4, uncharted usw, aber auch noch einige ego shooter wie killzone. viel action, top inszenierung, gameplay tendiert bei allen gegen 0.

da hat mir dead space trotz der verkrüppelten story und einigen inszenierungsfehlern immer noch viel besser gefallen, als das oben genannte. diese shooter, die so sehr auf inszenierung setzen, langweilen mich.
Benutzeravatar
MSentis
Beiträge: 311
Registriert: 18.07.2008 13:23
Persönliche Nachricht:

Beitrag von MSentis »

G/H/O/S/T/ hat geschrieben:In rollenspielen läuft es imo immer darauf hinaus, das der gewinnt , der mit selbigem bis jetzt mehr zeit verbraucht hat.
(oder kann in WoW ein lvl5er nen 80er besiegen?!)
I lol'd. WoW ist alles, aber sicherlich kein Rollenspiel. Wie wäre es mit "langweilig"?

Naja, btt. Ich versteh gar nicht, wieso hier grad das große Heulen wieder anfängt. CliffyB hat gesagt, die Zukunft des Shooters sei das RPG. Ja und?
Das heißt noch lange nicht, dass man das auf die Goldwaage legen muss und wie nen Marktweib aufgescheucht rumrennen muss und schreien muss, dass nun das Ende des Shooters gekommen ist.

Mal im Ernst. Es gibt schon seit Jahren keine vernünftigen RPGs mehr. Und den ganzen MMO-Shice kann man mit ziemlicher Sicherheit nicht mit RPGs der alten Schule vergleichen, auch wenn RPG dranstehen mag.
Shooter gibts inzw. wie Sand am Meer und die Qualität nimmt dementsprechend ab. Den letzten guten Shooter hab ich mit HL2 gespielt, der hat wenigstens noch was Story geboten. Und war auch noch gut inszeniert.
Das letzte gute RPG... NwN:SoU. Evtl. noch KoTOR, aber da lässt sich streiten. Wie schon von jemand anderem gesagt, NwN2 bemüht sich, es ist auch nicht schlecht, aber eben nicht so gut wie der Vorgänger.
Oblivion, ME, FO3 haben meiner Meinung nach nicht mehr viel mit RPGs zu tun. Mein Handeln hat kaum Einfluss auf die Welt, auf meinen Hintergrund wird nicht eingegangen (ok, kurz bei ME). Und ob ich Gut oder Böse bin hat auch kaum Einfluss, am meisten noch auf das Video am Ende vom Spiel.
Die Spieltiefe und Hintergründe (Story und all das) sind der großen Spielwelt und der Effekthascherei zum Opfer gefallen, mit denen versucht wird, von eben vorgenanntem abzulenken. Ohne Frage, es sind gute Spiele, ich spiele/spielte sie auch gern, aber trotzdem kann man sie nicht vergleichen mit Größen wie eben Ultima, BG, usw.
Shooter fand ich früher richtig toll, hab für mein Leben gern UT2k3/4 gespielt und war auch verdammt gut. Aber irgendwann, als dann auch andere Shooter kamen, hat man auch hier den Abbau an Qualität gemerkt. Man vergleiche mal UT mit UT2k3/4 mit UT3. Schöner Gradient.

Entweder bin ich schon zu alt und fang schon an, Dinge vor mich hinzuquasseln wie "Früher war alles besser." oder aber es stimmt einfach, dass die heutigen Spiele einfach flacher werden.

Und genau da liegt der Hund begraben. Die Entwickler merken selber, dass sie nicht mehr auf dem Niveau von früher sind (und gerade CliffyB wird das merken, der is schon was länger dabei). Ich mein, irgendwann sind doch auch die Innovationen erschöpft, was will man den noch großartig verbessern, außer der Graphik? Im Grunde hat man doch schon alles gesehen, sofern man noch in den Achtzigern bzw. davor geboren wurde. Dementsprechend gut finde ich, dass Neuland betreten wird und man Genres mischt. Dass das nicht jedem gefällt, ist klar. Aber da wird auch mit Sicherheit kein Cut gemacht und jeder beginnt morgen mit dem Shooter-RPG-Hybriden. Spiele wie ME, FO3 machen da den Anfang. Die Möglichkeiten, meinen Charakter zu gestalten werden immer umfangreicher und ebenso steigen die Möglichkeiten, meinen Char unterschiedlich zu entwickeln. Dass das zwar noch nicht so umfangreich ist wie in den früheren RPGs sollte klar sein.
Hängt ja auch damit zusammen, dass nicht mehr jeder bereit ist, wie schon erwähnt, 200 und mehr Stunden damit zu verbringen, sich seinen Char hochzuzüchten.

Ich denke, dass CliffyB Recht hat, es wird zu einer Fusionierung kommen und das nicht nur in diesen beiden Genres. RTS + Shooter? (Gabs das nicht schonmal?) Kann ich mir auch gut vorstellen, dass man die Rolle von einer seiner Einheiten übernimmt.
Wie dem auch sei, dass wird mit Sicherheit nicht von Heute auf Morgen geschehen und auch nicht endgültig. Es wird auch weiterhin reine Shooter und RPGs geben. Wie es mit der Qualität wird, bleibt abzuwarten.
Benutzeravatar
Mangan90
Beiträge: 464
Registriert: 06.07.2009 16:17
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mangan90 »

Ich brauch das eigentlich nicht. Ich will selber haubtsächlich daran schuld sein wenn ich einen nicht treffe und nicht weil ich nicht genug Quests vorher gemacht habe. Wenn ich ein Rpg haben will dann kaufe ich eines, dafür brauche ich das nicht in anderen Spielen. Habe bisher nur ein Spiel dieser Sorte getestet und fand das persönlich schlecht(Fallout 3). Weiß nicht was alle daran so toll fanden. Auch wenn Bioshock da nicht so zugehört finde ichs auch schlecht. Fallout 3 war mir einfach zu langweilig. Wenn man etwas von Rollenspielen übernehmen sollte dann wären das Dialoge, eine offene Spielwelt und vieleicht das Kaufen von besseren Waffen und Munition. Alles andere wie exp oder so hat da nix zu suchen.
Benutzeravatar
muselgrusel
Beiträge: 490
Registriert: 26.04.2007 16:56
Persönliche Nachricht:

Beitrag von muselgrusel »

Sir Richfield hat geschrieben: FO3 hat einen Spagat versucht und ist eigentlich auch daran gescheitert, weil der Charakter dann auch gerne mal bei einem todsicheren Headshot ohne VATS daneben geschossen hat. Also entweder - oder.
Das stimmt so nicht. Stell dir mal vor, dir wird am Anfang eine kleine Aufgabe gestellt oder z.B. ein kleiner Spielabschnitt in der Jugend des Charakters, und dann erkennt das Spiel, wie gut du wirklich bist, und kann sich nach deinem Skill verändern. (Vielleicht sogar mit der Möglichkeit anderen Leuten wehzutun, oder zu helfen, wodurch dein Charakter ein paar Jahre später halt nicht bei 0 anfängt, sondern schon einen gewissen Ruf hat.)
So ist dann halt das zielen vielleicht wirklich nur in Ego Perspektive möglich, Treffer aus der Hüfte so gut wie nie möglich, du fliegst beim überspringen einer großen Hürde auch mal auf die Fresse etc pp...Und wenn das Spiel erkennt, dass der Spieler möglicherweise nicht so gut ist, wackelt dein Charakter weniger beim Zielen, du hast mehr Gefährten, kriegst Händler leichter überredet etc pp.

So könnte für gute Spieler eine Herausforderung geschaffen werden, seinen Charakter wirklich besser zu machen, und dann am Ende das Gefühl zu haben:
"Ja, das ist mein Charakter, so wie ich ihn will, mit den Stärken und Schwächen, wie ich sie will."
Durch diese Methode würde dann ein Headshot wirklich ein Headshot sein, aber du würdest dich sehr viel mehr freuen, weil du weißt:
"Hey der hat so stark gewackelt und war aus der Puste, aber ich hab trotzdem getroffen."

Gehen würde das so sicher schon aber wie du schon gesagt hast:
Sir Richfield hat geschrieben:Ich habe allerdings nichts gegen RPG Elemente in Shootern. Wenn die so gut gemacht sind wie bei z.B. Metroid Prime. Der Charakter entwickelt sich spürbar.
Aber das geht halt nicht mit jedem Shooter. Bei einer Charakterentwicklung geht es auch um die Wahl des Spielers, wie er den Charakter entwicklen möchte. Das muss die Welt dann aber auch widerspiegeln können.
Und das wird wohl noch eine Weile dauern, bis das so richtig gut umgesetzt wird, denn dann benötigt man eine sehr sehr dynamische Welt, mit sehr intelligenter KI

->
Sir Richfield hat geschrieben:Einem Shooter ernsthafte RPG Elemente einbauen zu wollen wird Zeit und Geld kosten. Als aktueller Konsument sehe ich den Willen dazu allerdings nicht. Im Gegenteil, der Großteil der Entwickler schafft es nicht mal, einen atmosphärisch dichten Shooter zu entwicklen. (Ausnahmen wie COD4 bestätigen die Regel!) und die, die es können (Valve) kommen so was von nicht aus den Pötten, dass die meisten Leute schon vergessen haben, warum man "Episoden - HAHA" sagen kann.
Die brauchen für Episode 3 bald länger als andere für ein komplett neues Spiel INKLUSIVE neuer Engine.
Und dann muss gerade EPIC das Maul aufreißen? UT3 Epic?
Signed!
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Sir Richfield »

Muselgrusel, ich will nicht sagen, dass es nicht klappen kann, nur dass es bei FO3 nicht gut umgesetzt war.
Gerade weil sie dem Spieler zwei Möglichkeiten gegeben haben, selber zielen und VATS hatte ich erwartet, dass man bei selber zielen auch... selber zielt.
Wenn der Charakter die Waffe (sichtbar) verrissen hätte, wäre ich geneigt gewesen, nichts zu sagen. Dann wäre mir klar gewesen "Hmm, mit dem Skill deines Chars stimmt was nicht." Dem war aber nicht so, was mitunter zu recht frustrierenden Situationen geführt hat.

Deswegen mag ich die Echtzeit 1st/3rd Person RPG nicht - weil mir nicht ganz klar ist, ob ich jetzt nicht getroffen habe, weil die Kollisionserkennung nicht funktioniert - oder weil mein Char schlecht ist.
Das wurde mit 3D nicht besser, eher schlechter. Das passiert auch in aktuellen Action Rollen Spielen (You know, who you are!). Ab und an versagt die Berechnung, ob der Charakter überhaupt in Reichweite ist und dann schlägt der X Mal daneben, obschon er dicht dran ist.
Zwar ist stochastisch alles drin, auch bei 99% wahrscheinlichkeit 30 Mal daneben schlagen. Aber nicht in der Häufigkeit.

Ich weiß allerdings auch nicht, wie man es spontan besser machen soll und ich respektiere das Genre, will die also nicht generell verdammen.
FO3 hat mir dennoch Spaß gemacht, aber mit einem Gothic oder Oblivion kann man mich weiterhin jagen.
Benutzeravatar
Linden
Beiträge: 1781
Registriert: 08.09.2007 14:45
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Linden »

"Ich hatte ein Gespräch mit Harvey Smith - einem der Lead-Designer von Deus Ex - und sagte ihm, dass Rollenspiele die Zukunft der Shooter sind. Er hat absolut zugestimmt."

Ich stimme Smith zu bzw Bleszinsiki, ich habe Spiele wie System Shock und vorallem Deus Ex 1 (für mich heute noch eins der besten Spiele) verschlungen und ich finde es gut, wenn reine Shooter vom konventionellen etwas weggehen. Ich brauche zwar nicht mehr Mass Effect Spiele, aber gegen einen guten Deus Ex 1 Klon hätte ich nichts.
Nerpax
Beiträge: 66
Registriert: 31.07.2008 18:22
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Nerpax »

Sir Richfield hat geschrieben:Generell sollte aber ALLES produziert werden:
Der Shooter mit Hirn und RPG Elementen
Der Shooter ohne Hirn, aber satt Action
Der gut inszenierte Shooter mit hübschen scripten, was zu entdecken und glaubwürdigen charakteren.
3rd Person Konsolenmist (Ja, damit meine ich Gears of War!)
/sign

Auch wenn ich Konsolenshooter nicht unbedingt pauschal verdammen würde und ich meinen Spaß mit GoW, Halo und Co. hatte... und ich würde mich auch durchaus als Shooter-Veteran bezeichnen... *hust*

Ich denke, Vielfalt ist sehr wichtig für den Videospielmarkt. Leider zeigt sich in letzter Zeit durchaus der Trend, dass man sich an erfolgreichen Produkten orientiert und die eigenen Ideen liegen lässt, um ja kein Risiko einzugehen. Das würde bedeuten, dass man, falls die von Bleszinski orakelte Shooter-Art tatsächlich erfolgreich werden wird, damit rechnen muss, dass sich der Markt zumindest für eine Weile auf diese Art einschießen wird. Grundsätzlich müssen diese Spiele nicht schlecht sein (es gab neben DooM auch eine Reihe toller DooM-Klone...), trotzdem ist es schade, wenn man immer die selben Elemente serviert bekommt. Aber naja, wie einige schon angemerkt haben, ist die Meinung zweier Leute natürlich auch nicht als Fakt anzusehen. Vielleicht werden in Zukunft auch wieder die "Old-School" Shooter mit DooM-Spielprinzip dominieren, oder eine ganz andere Art des Shooters. Abwarten und Tee trinken.
Kajetan hat geschrieben:Je enger man seinen Horizont definiert, desto schöner wird das, was man dann so gerade noch erkennen kann ;-P

Wenn Bioshock der beste Shooter dieser Generation sein soll, muss es mich nicht wundern, wenn ich mit den Shootern dieser Generation absolut NICHTS anfangen kann.
_________________
Nicht vergessen, Kajetan: Geschmack ist sehr subjektiv. Wenn er Bioshock für sehr gut hält, kommt das nicht (zwangsläufig) von einem zu engen Horizont. Denn auch das konsequente Abblocken einer bestimmten Sorte von Spielen kann man als eingeschränkten Horizont ansehen ^^
Benutzeravatar
muselgrusel
Beiträge: 490
Registriert: 26.04.2007 16:56
Persönliche Nachricht:

Beitrag von muselgrusel »

Achso, dachte du meintest das generell.

Genau deswegen meine ich ja, dass man dieses Unvermögen dann auch visuell darstellen, und kein star stehendes Fadenkreuz einbauen sollte.
Ua. deswegen habe ich mir FO 3 auch nicht gekauft. Wenn ich etwas eindeutig im Visier habe, und die Waffe eindeutig nicht mächtig beim Schießen verzieht, dann möchte ich auch sehen, dass ich treffe. Und nicht dass die Schüsse auf magische Weise wo anders hingehen.
Benutzeravatar
rezman
Beiträge: 705
Registriert: 02.05.2005 16:40
Persönliche Nachricht:

Beitrag von rezman »

Ich freu mich schon auf eine + 2% chance beim ausweichen einer Kugel wenn ich hinter der Deckung bin.. Solange sie das mit Aktueller spieltechnik umsetzen wird das einfach nur mist.

Stalker fand ich z.b. sehr gelungen mit dem RPG Element und es war vor allem Glaubwürdig..
Benutzeravatar
Green-Link84
Beiträge: 843
Registriert: 30.06.2009 13:22
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Green-Link84 »

G/H/O/S/T/ hat geschrieben:
In rollenspielen läuft es imo immer darauf hinaus , das der gewinnt , der mit selbigem bis jetzt mehr zeit verbraucht hat.
(oder kann in WoW ein lvl5er nen 80er besiegen?! )
WoW als echtes RPG ( :lach: :cheer: )zu bezeichnen ist eine Beleidigung für alle richtigen RPGs. Wer immer diesen Mist erzählt, sollte mal sich schleunigst in ein Zimmer einsperren und mind. 3 RPGs nacheinander durchspielen. Wenn man den Unterschied dann immernoch nicht erkennt, hilft nur eines :steinigen: .

Zum Thema, das sich die Shooter schon bei den RPGs Elemente ausleihen müssen, um überhaupt noch interessant zu sein, würde mir zu denken geben.
Solange der Shooter noch als Shooter zu erkennen ist, soll es mir recht sein. Die Shooter-Freunde brauchen ja auch mal Spiele mit Substanz :wink: .

Man kann nur hoffen, das es nicht andersherum wird, ich hasse RPGs aus der Ego-Perspektive :twisted: .