CEO-Gehälter im Blick

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johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

Tja Lichtpunkt, setzen sechs.

Erstens bin ich kein Junge, zweitens solltest du dich mal schleunigst über das deutsche oder auch andere Rechtssysteme unseres Planeten informieren, bevor du dieses pseudo-intellektuelle linksgerichte Geblubber von dir lässt, das weder Hand noch Fuß hat.

Es geht einzig und allein darum, dass wenn es den Aktionären Summe x wert ist jemanden als CEO zu haben dann hast du das zu akzeptieren. Ende aus.

In Deutschland und anderen Ländern gibt es, Gott sei Dank, so etwas wie Privatbesitz und Privatautonomie. Was geht es dich an, was andere Leute mit ihrem Geld machen bzw. wem sie es geben?

Es ist einfach unfassbar, zu welchen hirnrissigen Aussagen Neid Einige doch treibt.

Aber klar, wenn es Obama sagt, dann stimmt es.
Genauso wie seine Wahlversprechen (Irak als ein beispiel) aber das ist ein anderes Thema.


Bitte begründe jetzt nochmal kurz und sachlich sowie rechtlich fundiert, wieso du Verträge anzweifelst, die andere miteinander schließen. Denn mehr ist das Gehalt eines CEO auch nicht.

P.S.: Das ist Feudalismus:
Eine idealtypische feudale Gesellschaft kann durch folgende Merkmale beschrieben werden: Die Produktion war stark von der Naturalwirtschaft geprägt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung bestand aus Bauern. Sie waren aber nicht Eigentümer des von ihnen bestellten Landes. Dieses Land war Eigentum des Grundherrn. Die Bauern befanden sich im Zustand der Leibeigenschaft, sie waren also persönlich abhängig vom Grundherrn und unfrei.
Bitte erkläre mir, wo du das konkret hier bei uns siehst.
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Ähm... Ja... Ma wieder genug Mondbewohner im Topic aufzufinden. Ich gehe gar nicht auf den kompletten Müll den einige hier ablassen ein.

Nur auf einige:
Z.B. auf Oberdepp, der scheinbar wirklich ein Oberdepp ist. Ein Manager ist "hartarbeitend"? Ich denke er sitzt eher sehr weich den ganzen Tag auf seinem faulen Arsch, oder? Und 14h-Tag? Ooooh... 14h rumsitzen, im Schneckentempo irgendwelche Blätter lesen und mal ne Unterschrift drunter setzen... Also ich würde auch gerne nen 14h-Tag haben wo ich nur sitze, wenn ich dafür dieses Geld bekomme... Wir reden hier nicht vom Einzelunternehmer, der noch alles selber ranschaffen muss, sondern von einem CEO an höchster Stelle, der sogar für seine Frühstückszeitung nen Berater hat. So dumm, naiv oder blind kann man einfach nicht sein, oder tust du das absichtlich?

Alleine schon die Dienste einer Krankenschwester wertmäßig unter die eines CEO zu setzen zeugt schon von deinem geistigen Luxus. Stell dir mal vor es tritt ein Ernstfall ein... Wer wäre wohl eher von wem abhängig??? Ok, du sagst jetzt natürlich der CEO (der CEO, ich meine natürlich CEO FTW!!!111), aber wenn der CEO dann halbtot da liegt will ich ma sehen wie ihn seine Unterschriften oder sein Geld aufm Konto retten. Aber natürlich hat er das 10000 fache Geld der Krankenschwester verdient. Ist eben ein 1337-L33t-Haxx0r-Ub3rmensch.... Habe dich schon verstanden... :roll:

julius-dookie hat geschrieben: Manche meinen das man Managern, bei Verlusten die das Unternehmen macht, das Gehalt streichen soll oder das sie sogar mit ihrem Privaten Vermögen haften sollen.
1. Wer wird dann noch freiwillig Manager?
2. Warum sollten nicht auch die MA mit ihrem Privatvermögen haften.

Es sind nun mal Grundsätze der AG's und GmbH's das man nicht mit Privatvermögen haftet. Oder wollt ihr das jeder, der sich eine Kleine Firma aufbaut die dann evt. Schulden macht, bis an sein Lebensende (ich zitiere mal) nicht mehr bei ALDI einkaufen gehen kann.

Und der Grund der Weltwirtschaftskriese ist wohl ehr im Bereich des Bankensektors zu suchen.

mfg julius

Edit: Der President der Vereinigten Staaten (bzw fast jedere andere auch) bekommt sein Geld durch Steuern. ¿Bloß wer Zahlt noch mal die Steuern? ich habs vergessen xD
Um mal auf deine Fragen einzugehen:
1. Derjenige, der wirklich Interesse dran hat das Unternehmen zu etwas zu bringen und dessen Hauptinteresse es nicht ist, sein Bankkonto auf dem Blut anderer aus den Fugen laufen zu lassen. Solche Leute gibt es auch, aber ist für dich bestimmt unglaubhaft.
2. Warum die Mitarbeiter nicht damit haften müssten? Öhm... Vielleicht weil die Mitarbeiter keine Entscheidungen treffen dürfen und daher nicht dafür verantwortlich sind? Schonmal daran gedacht? In der Armee nennt man das "Ich bin nur Befehlen gefolgt".... :roll: Naja, solch eine Denkweise ist wohl zuviel für dich.

Zum Rest stelle ich dir ein paar Gegenfragen:
1. Es ist für dich ja sooo verwerflich, dass ein armer CEO wenn er Scheiße gebaut hat nicht mehr bei Aldi einkaufen gehen kann. Du findest es also im Gegenzug völlig in Ordnung, dass mehrere tausend Mitarbeiter auf der Straße stehen und nicht mehr bei Aldi einkaufen können, weil EIN EINZIGER Vollidiot zu dumm war und das Unternehmen gegen die Wand gefahren hat?
2. Die Weltwirtschaftskrise (wird ohne IE geschrieben) ist also ausm Bankensektor entstanden. Du bist ja ein ganz Gerissener, dass du sowas weißt. Aber wer war da nochmal für verantwortlich??? Natürlich nicht der Chef (bei so riesigen Kreditsummen um die es da ging MUSS der Chef selber die Sache abwickeln) sondern der kleine Sachbearbeiter, der einen so freundlich begrüßt, wenn man die Bank betritt, oder?
3. Deine Anspielung auf die Regierung ist auch lächerlich hoch 10 und noch dämlicher dazu. Ein Präsident bekommt sein Geld durch Steuergelder??? Ich dachte bis eben noch, dass sie das Geld selber im Keller drucken. Oo Hast sicherlich vergessen, dass die Gehälter eines Staatspräsidenten bei weitem nicht an das Heranreichen, was wir in den News lesen durften, oder? (ich rede jetzt von demokratischen Ländern und nicht von diktatorischen)
4. Fortsetzung von 3. Nehmen wir dein Beispiel, den US Präsidenten. Dir ist bewusst, dass er der oberste General der US Streitkräfte ist und ohne Abstimmung im Parlament/Senat bis zu 60 Tage ein anderes Land angreifen darf, wenn er dazu Lust hat. Dir ist auch bewusst, dass der US Präsident die Codes sehr vieler Atomraketen auf der Welt (auch die in Deutschland) besitzt und daher die ganze Erdbevölkerung an einem Tag ausradieren könnte? Das sind nur Mal 2 Beispiele um dir die Macht des US Präsidenten nahe zu bringen. Deiner bescheuerten Ansicht nach müsste der US Präsident also an 1 Tag mehr Geld verdienen, als Bill Gates auf dem Konto hat... Und wie sieht die Realität aus? Anders, wa? Natürlich ist die Arbeit eines CEO verantwortungsvoller und härter als die des US Präsidenten, denn er hat ja schließlich ein größeres Gehalt.

Du solltest dich echt ma reden hören... Siehst du aus wie das Tier auf deinem Avatar?


MF_Uzi hat geschrieben:NEID und MISSGUNST sind zwei miese menschliche Eigentschaften.

Fasst euch selbst an die Nase wenn ihr mit euren Umständen nicht zufrieden seid. Ihr seid für euer Leben verantwortlich, ihr habt euch für euren Job entschieden und damit in Kauf genommen das entsprechende zu verdienen.
Sich dann über andere zu beschweren die den weg zum Manager gegangen sind ist ungerechtfertigt. Jeder zumindest hier in Deutschland muss eine Schule besuchen, jeder hat somit die gleichen Start Chancen gehabt, alles andere liegt an jedem selbst. Macht lieber was aus euren Leben anstatt euch über andere Leute zu beschweren.
Dummheit ist eine weitere negative Eigenschaft der Menschen, wie du uns eindrucksvoll beweist.
Man hat sich freiwillig das was man beruflich tut ausgesucht und soll jetzt gefälligst die Fresse halten und sich nicht beschweren???
Bewirbst du dich etwa mit "Hallo Chef. Ich will bei Dir arbeiten. Am besten bezahlst du mir geringe Löhne, damit du dir höhere genehmigen kannst."??? Geil... Ich schicke morgen direkt Bewerbungen los, wo ich mich auf die Chefposten und Abteilungsleiterposten bewerbe... :roll:
Du merkt wie dumm deine Aussage war?
Wenn nicht, lege ich dir ein weiteres Beispiel hin. Du behauptest, dass jeder die gleichen Chancen hat, weil es in Deutschland eine Schulpflicht gibt? Alleine DAS zeigt doch schon, dass du fernab der Realität lebst. Auch wenn du es nich glaubst, gibt es viele Chefs die lehnen grundsätzlich Bewerbungen bestimmter Schulen ab (muss nichtmal ne Hauptschule sein, sondern kann auch ein Gymnasium sein). Dann spielen da noch Faktoren wie ungerechte Lehrer usw rein... Aber natürlich... Jeder hat die gleichen Chancen. Wenn Mister Gehirn das sagt, dann wird es wohl so sein. :roll:



Boah... Jetzt hab ich wieder deutlich mehr zu diesem Müll hier geschrieben, als ich ursprünglich wollte... :(
lichtpunkt
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Beitrag von lichtpunkt »

Erstens bin ich kein Junge,
Bitte verzeih das ich in einem Forum welches überwiegend von Männern dominiert wird, die Dreistigkeit und Dummheit besaß dein Geschlecht zu verwechseln. Ich werde mich in Zukunft eingehender mit den Usern befassen, mit denen ich Diskussionen beginne um solcherlei Peinlichkeiten in Zukunft zu vermeiden

Edit:
Oder beziehst Du dich etwa auf deine Geschlechtsreife?
Ach egal, das Junge war sowieso eher als umgangssprachliche und geschlechtslose metasyntaktische Variable eingesetzt (ui, s.u.,noch mehr pseudokluge Worte,wie toll ich bin), also fühl dich bitte nicht zu sehr angegriffen.:wink:
bevor du dieses pseudo-intellektuelle linksgerichte Geblubber von dir lässt, das weder Hand noch Fuß hat.
*gähn* Wenn man nichts kluges zu erwidern weiss, einfach mal aggressiv in den Wald reinrufen und ein wenig auf den Linken-Busch klopfen, huh, vielleicht springt ja tatsächlich so ein fusseliger Ökotyp mit Schaum vorm Mund raus. :D
Aber keine Sorge, ich bin zu viel Philantrop um darauf die sicher erwartete Reaktion zu zeigen und mich aus der Ruhe bringen zu lassen.
Es geht einzig und allein darum, dass wenn es den Aktionären Summe x wert ist jemanden als CEO zu haben dann hast du das zu akzeptieren. Ende aus.
Sakuraba, dein Zorn in allen Ehren, aber offensichtlich diskuttieren wir von 2 grundsätzlich nicht miteinander vereinbarenden Standpunkten aus.
Können wir uns vielleicht darauf einigen dass Du der Meinung bist, das sich die Menschheit den Privatinteressen einiger macht/besitzgeiler Greise und aufstrebenden egozentrischer Möchtegerns unterwerfen sollte, und ich eher der Meinung bin dass dies dem Vorankommen ethischer und moralischer Entwicklung einer Gesellschaft zweifellos im Wege steht?

OK, das bezog sich jetzt nicht WIRKLICH auf deinen Text, aber da du dir kaum Mühe gemacht hast auf mich einzugehen, muss ich es umgekehrt ja auch nicht *zwinker*
Sie waren aber nicht Eigentümer des von ihnen bestellten Landes. Dieses Land war Eigentum des Grundherrn. Die Bauern befanden sich im Zustand der Leibeigenschaft, sie waren also persönlich abhängig vom Grundherrn und unfrei.
Bitte erkläre mir, wo du das konkret hier bei uns siehst.
Du scheinst kein Dämlack zu sein, Du bist nur von der anderen Seite, also spare ich mir hier eine ausführliche Begründung.
Ich denke dass Du sehr gut verstehst worin meine Anspielung auf den Feudalismus mündet.
Das einige, so wie Du, den "Privatbesitz" über die Interessen der Gesellschaft stellen und der unverblühmten Meinung sind aufgrund der ihnen von Geld/Besitz und der damit einhergehenden Macht, nach Gutdünken mit vielen Schicksalen mitleidlos und kalt umgehen zu können wie unsereins mit Bauernopfern beim Schach, oder als wenn diese Menschen zu ihrem Privateigentum dazugehören. (um es mal zu konkretisieren)
Die die Menschheit ausbeuten und ausbluten so wie es ihnen gerade beliebt um den eigenen Gewinn noch ein wenig zu steigern.
Völlig ohne Not, nur weil es ihnen Spass macht.

Leider vergessen diese Menschen, das auch sie die Gesellschaft zum überleben benötigen und nicht gottgleich völlig aussen vorstehen.
Und wenn sie es zu sehr übertreiben ein Kippunkt erreicht wird, quasi ein point of no return, an dem es für ALLE nur noch abwärts geht, sie eingeschlossen.
Da kann man nur noch für sie hoffen das sich in ihrem Geldbesitz auch einige Schokoladentaler befinden. Könnte sein das sie davon ein Weilchen
leben müssen, wenn es in einem globalen Bürgerkrieg plötzlich nur noch um das nackte Überleben geht.
Ja ich weiss das ist furchtbar utopisch und ganz doll Verschwörungstheoretisch und sicher wirst Du gleich behaupten "Nur in deinen linken Zeckenträumen"
Aber Arroganz, Sakuraba, ist offensichtlich nicht nur mein Problem in dieser Debatte. :lol:
Zuletzt geändert von lichtpunkt am 11.03.2009 01:26, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe346276
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Beitrag von johndoe346276 »

Also erstmal wollen wir festhalten das dies kein Tier ist. Das Ding heißt Gonzo und ist aus der Muppet Show.

¿Ich weis nicht genau was du mir damit sagen willst?

Der US Präsidenten mag die Macht haben die Welt zu zerstören. Leider ist das aber nicht das Thema unserer Diskussion.
Der Präsident ist immer noch ein Politiker und kein Manager. Und wenn du das schon vergleichen willst dann solltest du wissen das Amerika zu den höchst verschuldeten Ländern der Welt gehört. Ich meine sogar das am meisten verschuldetste Land. Das heißt Obama wär der erste der nicht mehr zu ALDI kann.
Sicher kann man Schulden von Staaten nicht mit denen von Unternehmen vergleichen. (aber wenn du schon Manager mit Präsidenten vergleichst...)

Außerdem sagte ich das diese Gehälter nicht Fair wären. Wenn jeder Manager sein könnte würde es kaum so ein Gehalt für diesen Job geben. Man braucht Qualifikationen und die Besten verdienen halt am meisten. Um so höher die Qualität um so drastischer steigen die Preise. Das ist nicht nur beim Gehalt der Manager so. Ein Ferrari hat zwar mehr Leistung aber ist ehr das 20fache eines VW Golfs wert? Diese Entscheidung trifst alleine DU und diese Entscheidung trifft das UNTERNEHEMEN... ein Manager ist ja nicht aufeinmal da. Jmd. (das Unternehmen) stellt diesen Manager ein und entscheidet auch was er verdient.

Und jeder Manager der freiwillig auf Gehalt verzichtet wär schön blöd. Ich habe auch eine sehr hohe Verbundenheit mit meinem Unternehmen. ¿Aber würde ich auf Teile meines Gehaltes verzichten? ¡Nein!

Im Grunde gibt es kein Richtig oder Falsch. Sobald man den Betrachtungswinkel ändert erscheint das Gold was eben noch glänzte nun mat.

Wenn es alleine nur um Gewinn geht und diesen die Unternehmen erwirtschaften dann sind diese Gehälter zum Teil gerechtfertigt.
Wenn es aber um die moralische Frage geht sind diese Gehälter mehr als utopisch.

PS: Ugauga01 ich hoffe du siehst nicht so wie auf deinem BILD aus ...
lichtpunkt
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Beitrag von lichtpunkt »

wenn du das schon vergleichen willst dann solltest du wissen das Amerika zu den höchst verschuldeten Ländern der Welt gehört.
Pssst:
Uuuuh, das war eben diskussionstechnisch ein eher unkluges Argument.
Wir wollen doch jetzt nicht anfangen die Verschuldungen der bankrotten Unternehmen mit den Gehältern ihrer "verantwortlichen" Manager in Relation zu verschuldeten Staaten mit den Gehältern ihrer Politiker setzen? (die nebenbei gesagt auf grund ihrer beschränkten Amtszeit eh nicht ganz alleine dafür verantwortlich zu machen sind)
Das könnte übel, ganz übel in nem saftigen Eigentor enden :D

Hier nochmal zur allgemeinen Belustigung und Erinnerung in die Runde geschmissen:

Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/aut ... ie126.html
...
Ford-Chef Allan Mulally tritt die Flucht nach vorn an. Noch vor zwei Wochen weigerte er sich vor dem US-Kongress, den Gehaltsgürtel enger zu schnallen und vorübergehend für ein symbolisches Jahresgehalt von einem Dollar zu arbeiten. Er sei mit 22 Millionen Dollar Jahressalär absolut angemessen entlohnt, teilte Amerikas Ford-Chef den Abgeordneten kühl und kurz mit.
Auch seine Kollegen von GM und Chrysler waren von der Idee eines befristeten Lohnverzichts wenig begeistert. Woraufhin die Abgeordneten das finanzielle Hilfsersuchen der Konzernchefs kurzerhand ausbremsten. Daraus haben die Bosse gelernt: Alle drei sind jetzt plötzlich bereit, eine Zeitlang von den Zinsen ihrer üppigen Ersparnisse zu leben. Damit ihre Firmen überleben.
...
johndoe346276
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Beitrag von johndoe346276 »

@lichtpunkt ich habe das Präsidentenbeispiel nicht ein- sondern nur vortgeführt.

Viele Manager erben die Schulden von ihrem Vorgänger. Fast jeder neue Manager will dies ändern.
Das ist bei Präsidenten nicht anders.

Beide machen Versprechen. Ob sie eingehalten werden sei einfach mal dahin gestellt.

mfg julius

Edit:Du hast ja im Grunde Recht was die Höhe der Gehälter angeht. Aber ein Manager entscheidet ja nicht alleine was er verdient. Wenn du bei deinem Gehalt mitreden könntest würdest du sicher auch mehr verdienen.
lichtpunkt
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Beitrag von lichtpunkt »

@julius-dookie
Sorry, wollte dich bloss ein bissel aufziehen, Sakuraba hat mir ne Art Höhenflug verpasst ;o)
Das Präsidentenbeispiel diente ja auch nur als Argument (und ein überzeugendes wie ich finde) das es Menschen gibt die offensichtlich um einiges mehr leisten und Verantwortung tragen (bei weitaus niedrigerer Vergütung) als der Managerküngel. Ob sie nun MENSCHLICHER agieren sei mal dahingestellt.

Ich bin wie gesagt _nicht_ dagegen das Leute viel verdienen dürfen. Aber alles im Leben muss eine natürliche Grenze haben. Wie diese festgelegt werden sollte, weiss ich leider nicht, aber irgendwo muss einfach Schluss sein.
Und wie man an meinem Nachrichtenzitat unschwer erkennen kann, gibt es in den oberen 10.000 ne Menge Leute die den Blick für die Realität schon lange verloren haben, die sich quasi in einem Schlaraffenland des Geldes wähnen, wo man nur zugreifen muss, egal wem der Besitz gehört oder in welcher Position sie sich selbst befinden.
Ich finde soetwas derart unfassbar dreist und frech, da fehlen selbst mir die Worte.
Und diese Menschen, die so fernab von allem, korrumpiert von ihrem Reichtum und ihrer Macht, in ihrem eigenen geistigen KlinkerKlunker-Land leben, bestimmen mehr oder weniger direkt das Schicksal von Millionen.
Es ist beängtstigend und ich sehe solche Leute als ECHTE Gefahr für die Allgemeinheit und den gesellschaftlichen Frieden.
Wer nicht mehr den Blick für richtig oder falsch besitzt, hat in solchen Positionen nicht mehr das GERINGSTE zu suchen.
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MF_Uzi
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Beitrag von MF_Uzi »

Dummheit ist eine weitere negative Eigenschaft der Menschen, wie du uns eindrucksvoll beweist.
Man hat sich freiwillig das was man beruflich tut ausgesucht und soll jetzt gefälligst die Fresse halten und sich nicht beschweren???
Bewirbst du dich etwa mit "Hallo Chef. Ich will bei Dir arbeiten. Am besten bezahlst du mir geringe Löhne, damit du dir höhere genehmigen kannst."??? Geil... Ich schicke morgen direkt Bewerbungen los, wo ich mich auf die Chefposten und Abteilungsleiterposten bewerbe... Rolling Eyes
Du merkt wie dumm deine Aussage war?
Wenn nicht, lege ich dir ein weiteres Beispiel hin. Du behauptest, dass jeder die gleichen Chancen hat, weil es in Deutschland eine Schulpflicht gibt? Alleine DAS zeigt doch schon, dass du fernab der Realität lebst. Auch wenn du es nich glaubst, gibt es viele Chefs die lehnen grundsätzlich Bewerbungen bestimmter Schulen ab (muss nichtmal ne Hauptschule sein, sondern kann auch ein Gymnasium sein). Dann spielen da noch Faktoren wie ungerechte Lehrer usw rein... Aber natürlich... Jeder hat die gleichen Chancen. Wenn Mister Gehirn das sagt, dann wird es wohl so sein. Rolling Eyes



Boah... Jetzt hab ich wieder deutlich mehr zu diesem Müll hier geschrieben, als ich ursprünglich wollte... Sad
Kurzsichtigkeit ist auch eine Eigentschaft. :lol:

Letzt endlich ist alles auf einen selbst zurück zu führen, egal bei welchen dingen, man hat immer die Möglichkeit was zu ändern in seinen eigenen Leben. Sich im nachhinein über was zu beschweren was man selbst ändern konnte das ist dumm. Deine Beispiele sind ja auch noch so dermaßener blödsinn, daran erkennt man sofort deine Kurzsichtigkeit.

Selbst verständlich muss man sich auf diese Dinge hocharbeiten. SICH SELBST, was bedeutet man hat es SELBST in der Hand, wer es nicht macht oder nicht schafft ist SELBST dran schuld, sonst NIEMAND, es gibt immer einen Weg, wer diesen nicht nutzt oder erkennt ist SELBST dafür verantwortlich. Und diese Chance hat JEDER sein Leben SLEBST zu gestalten bzw SICH zu entwickeln. Natürlich habens manche schwerer manche leichter, aber es ist alles machbar. Selbst wenn manche Chefs die die Bewerbung von gewissen Schulen ablehnen, dann sollte man sobald es in die heiße Phase geht sich vorher Informieren was für einen Ruf (oder was auch immer so etwas beeinflusst) die jeweilige Schule hat und gegebenen falls einen Schulwechsel anstreben, das kann man AKTIV Selbst tun, tut man es nicht ist man SELBST dafür verantworlich. Wie du siehst ist man selbst gefragt, egal bei was für ein Problem, man hat es immer an irgendeinen Punkt selbst in der Hand gehabt, auch wenn manche Dinge evtl. extreme Aktionen erfordert hätten.
listrahtes
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Beitrag von listrahtes »

Ich kann nur unterstreichen das wir es jeder selbst in der Hand haben welches Leben wir führen wollen und jede Entscheidung hat auch ihren Preis.
Zuletzt geändert von listrahtes am 11.05.2010 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Vidarr
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Beitrag von Vidarr »

Schuster bleib bei deinen Leisten...

Diese Thematik übersteigt eueren Horizont doch ganz erheblich, diskutiert lieber weiter über Spiele.
lichtpunkt
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Beitrag von lichtpunkt »

Vidarr hat geschrieben:Schuster bleib bei deinen Leisten...
Diese Thematik übersteigt eueren Horizont doch ganz erheblich, diskutiert lieber weiter über Spiele.
*gröhl*
Danke, komm mit meinen 30 Jahren und nem ärztlich attestiertem IQ von 142 ganz gut im Leben zurecht.
Denke dass die anderen ebenfalls groß und schlau genug sind, um wirtschaftlich/menschliche Probleme zu diskutieren und zu erkennen, auch ohne ein fundiertes Wirtschaftsstudium vorzuweisen - egal auf welcher Seite sie stehen.
Ich muss ja auch nicht kochen können um zu wissen wann was scheisse schmeckt oder einfach nur das Salz fehlt.
Hoffentlich begreifst Du mit deinem unzweifelhaft ausschweifendem Fachwissen noch solche simplen Analogien, hab gehört das viele Spezialisten auf Grund ihrer einseitigen Bildung - auch Beschränktheit genannt - damit leichte Probleme haben.
Aber auch die Bretter vor dem eigenen Kopf können die Welt bedeuten, nicht wahr, Vidarr?
So, hab meinen Spass gehabt, nun darfste dich wieder vertrollen :D
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

listrahtes hat geschrieben:Ich kann nur unterstreichen das wir es jeder selbst in der Hand haben welches Leben wir führen wollen und jede Entscheidung hat auch ihren Preis.

Konkretes Beispiel:
Eine gute Freundin von mir ist mit einem "echten Manager" bei der Gaba GmbH (Elmex etc) verheiratet und insofern habe ich einen recht direkten Einblick in den Alltagsablauf. Ich kann nur sagen das ich ihn für seinen Arbeitseinsatz bewundere und zwar von Kindesbeinen an. Er hatte keine reichen Eltern aber war schlicht seit der Schulzeit unglaublich engagiert und interessiert. Das sind dann die Kinder die gern als "Streber" und "Schleimer" in den Klassen gemobbt werden.

Sein Arbeitsalltag ist mit 12Stunden noch arg untertrieben und zuhause hört die Arbeit eben nicht auf. Privatleben wenig bis gar nicht. Auch an den Wochenenden. Nachts Vorbereitung auf den nächsten Tag.

Ich verdiene als Physiotherapeut nur ein Bruchteil seines Gehalts, aber habe damit kein Problem, denn ich mache was mir entspricht und das sollte der Anspruch jedes Menschen an sich sein. Ich arbeite zur Zeit auch 12h /Tag und habe ein Kind aber an den Arbeitseinsatz eines Managers (und damit meine ich nicht den McDOnalds Ladenchef"manager") komme ich bei weitem nicht ran.

Wenn ich mir eine Berufssparte zum ablästern aussuchen darf :D dann
nehme ich verbeamtete Lehrer. Was ich da mitbekommen habe und noch mitbekomme lässt mir wirklich die Galle hochkommen. Null Vorbereitung,krankmachen ohne Ende, Pro Tag 4-5 Stunden desinteressiert runterreißen und dabei unkündbar sein bei einem sehr guten Gehalt.

Das geht soweit das echte Problemfällte ob stinkfaul oder auch nur völlig unterbelichtet nur versetzt und nicht aus der Schule entfernt werden. Das ist wirklich traurig. Keinerlei Chance Arbeitseinsatz zu bewerten und schlechte Lehrer zu kündigen. Da sollte dringendst die Verbeamtung aufgehoben werden oder anderweitig endlich eine konsequente Evaluation erfolgen.
Viele Lehrer wären auf dem freien Arbeitsmarkt hoffnungslos verloren.
Die Frage ist dann aber, wer noch Lehrer werden will ;). Lehrer sein ist auf Dauer einfach kein Traum-Job. Ich habe einen Diplom-Abschluss in Informatik, arbeite eigentlich gar nicht als Lehrkraft, aber hin und wieder gebe ich Schulungen (ist teilweise gutes Geld ;)) und was man sich da teilweise geben muss, ist echt sowas von deprimierend. Angehende Fach-Informatiker, die null Interesse am Beruf zeigen, nicht in der Lage sind Probleme abstrak darzustellen, logisch zu erfassen und zu verarbeiten.

Und als Lehrer an einer öffentlichen Schule wird es bestimmt noch schlimmer sein. Ich persönlich hätte keinen Nerv einen Achtklässler noch Bruchrechnung beizubrigen, was er eigentlich schon lange können müsste.

Dazu kommt auch noch der Altersunterschied. Wenn ich mich zurück an meine Schulzeit erinnere, ich hatte nur Lehrer, die waren alle über 50. Die haben keinen Anschluss an die Schüler gefunden und dabei sollte es eigentlich mit zu ihren Aufgaben gehören. Da finde ich zum Beispiel den Ansatz aus anderen Längern wie Japan zum Beispiel viel besser, wo gezielt Lehrer für High-School-Schüler gesucht werden, die maximal 40 Jahre alt sind und um so jünger, desto besser.

Dazu muss ich auch gestehen, dass ich in Berlin zur Schule gegangen bin, wir hier immer mit zu vollen Klassen zu kämpfen hatten. In Sachsen soll es ja mittlerweile ganz anders ablaufen. Kleine KLassen, der Lehrer engagiert sich viel mehr für die Schüler, was sich dann in Form von Resultaten auch zeigt.

Das Problem ist also weniger die Verbeamtung, sondern viel mehr unser generell veraltetes Schulsystem, was einer Überholung zwingend erforderlich ist.
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Linden
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Beitrag von Linden »

lichtpunkt hat geschrieben:
Sakuraba hat geschrieben:bevor du dieses pseudo-intellektuelle linksgerichte Geblubber von dir lässt, das weder Hand noch Fuß hat.
*gähn* Wenn man nichts kluges zu erwidern weiss, einfach mal aggressiv in den Wald reinrufen und ein wenig auf den Linken-Busch klopfen, huh, vielleicht springt ja tatsächlich so ein fusseliger Ökotyp mit Schaum vorm Mund raus. :D
Aber keine Sorge, ich bin zu viel Philantrop um darauf die sicher erwartete Reaktion zu zeigen und mich aus der Ruhe bringen zu lassen.
Köstlich! :D

Zum Thema: Der soziale Status den man hat bestimmt was aus einem wird. Man muss sich doch nur mal in Deutschland die Gymnasien anschauen - wo du nur aufgenommen wirst, wenn deine Eltern "etwas sind". Wer ein Abschluss hat wo z.B. "Goethe Gymnasium" drüber steht, wird es hier (Stadt xy) leichter haben als mit einem Abschluss vom z.B. "Helene-Lange-Gymnasium". Ist genauso fair wie die Manager Gehälter. Wieviel sie zu verdienen haben, maße ich mir nicht an ein Urteil zu fällen. Aber fakt ist, dass man damit mehr normal sterbliche Beschäftigen kann, bei meinem jetzigen Netto Gehalt bräuchte ich 30 Jahre um 650.000 Euro zu verdienen... Was zeigt das man mit dem Geld einem Arbeiter 30 Jahre lang seine Existenz sicher kann. Oder 3 Arbeiter für 10 Jahre. Wenn man das Nettogehalt niedriger ansiedelt sogar 7 Arbeiter für 10 Jahre usw usw.

Ich habe nie studiert im Bereich BWL etc, sind also nur Milchmädchen Rechnungen aus meiner Sicht. Ich weiß auch nicht ob ein EA CEO wirklich nur den ganzen Tag rumsitzt, aber ich halte Abfindungen, Bonuszahlungen usw oft für viel zu viel. Meine Warnehmung wird aber auch durch die Medien Gehirnwäsche in den Nachrichten stark beeinflusst.

Die Medien suggerieren mir halt "dicker alter Mann, liegt den ganzen Tag im Pool mit Zigarre und lacht sich krum darüber, wieviel er bekommt fürs nichts tun". Entspricht nicht der Warheit, aber dieses Bild hat wohl jeder der sich zur Zeit mit mit 1400-2000 Netto durch schlagen muss. 2000 Euro sind ja eigentlich viel, aber bei den ganzen Steuern, Benzin Preisen, den Schwankenden Lebensmittelpreisen, Miete, Gas und Strompreisen etc. Bleibt nicht mehr viel übrig.

So das wars soweit auch, ich mache mir mal nicht die Mühe auf die ganzen einzelnen Posts einzugehen. *von seinem Mond runterwinkt*

Edit: Achja wir brauchen mehr Menschen wie Lichtpunkt, langhaariger bombenleger und TNT. *g Naja nicht wir... zumindest ich - ich mag ihren Humor.
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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

lichtpunkt sorgt für den Glanz den ich in diesem Forum schon verloren geglaubt habe! DANKE!

Ich werde nicht mehr viel schreiben müssen, da du eigentlich alles gesagt hast! Allerdings bin ich selber erstaunt wieviele Menschen hier es gutheißen das einige Menschen derart abartig viel verdienen... nein Gehalt bekommen. Weil verdient ist das bei diesen Summen in keinster weise. Was mit diesen Gehälter möglich wäre - es ist wirklich unfassbar! Und ich denke niemand missgönnt jemand ein hohes Gehalt wenn dieser viel schuftet - auch im Managment! Kenne selber solche Leute. Nur sollten auch hier gewisse Grenzen eingehalten werden und diese sind in unser Zeit leider verloren gegangen. Der Kapitalismus, die Globalisierung das streben nach reiner immer höherer Gewinnoptimierung, koste es was es wolle, wird nicht funktionieren. Jedenfalls nicht auf Dauer!

Und auch ich bin der Meinung das es so wie jetzt eigentlich nicht mehr weiter gehen kann. Die Gesellschaft müsste aufwachen, sich vom Sklaven des Geldes erheben und sich neu orientieren. Nicht nur was die Wirtschaft angeht, sondern auch in moralischer und ökologischer Sicht! Da muss man nur leider sagen, und das sieht man auch wieder hier im Forum, ist die Gesellschaft wohl noch nicht so weit. Ich denke sogar das der ganze Karren erstmal an die Wand gefahren werden muss. Die Menscheit lernt nur wenn Sie in der scheiße sitzt! Da muss die Flutwelle erstmal Norddeutschland überschwemmen, bis die Bürger und vor allem die Wirtschaft umdenkt.

Ich kann manchmal echt nicht genug essen wie ich über den Mist kotzen könnte!

Für Leute die mal über den Tellerrand der ach so tollen Marktwirtschaft gucken möchte:

http://www.archiv-grundeinkommen.de/

und der wirklich gute Film, den wenn man ihn guckt, bis zum Ende gucken muss, da er erst dann schlüssig wird:

http://www.kultkino.ch/kultkino/besonde ... deinkommen

Wer das als schwachfug abstempelt, im Juli wird das in ähnlicher Form in Frankreich eingeführt... die sind in einigen Dingen halt weiter als wir :(
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Frankreich und weiter als wir? Ganz sicher nicht. SChau dir einfach mal die Banlieues in Frankreich an. Die sind sowas von weit hinter uns.

Und zum Grundeinkommen:
Ist einfach nicht realisierbar, mal davon abgesehen kann unser Staat auf Dauer nicht mal unser Sozialsystem tragen (speziell wegen Hartz IV), aber die Probleme sind nicht, wie typisch Linksradikale, immer sagen der Kapitalismus, oder irgendwelche fetten Manager, sondern wir haben vorallem haben wir auch ein riesiges Intergrations-Problem mit den ganzen Migranten (knapp 20% Migrationsanteil immerhin in Deutschland). Die Probleme sind zu vielschichtig um sie auf irgendwas simples abzuwälzen.

@Linden:
Jeder, der seinen Arsch bewegt kann auch was erreichen. Es gibt etliche Elite-Unis in Deutschland, die auf den Sozial-Status scheißen, bzw. sind es gerade in bestimmten Fachbereichen wie zum Beispiel den ganzen Ingenieurs-Wissenschaften selten die Elite-Unis die vorne sind. Das sind nur Ausreden, die man bentutzt, wenn man versagt hat. Ich selber komme auch nicht gerade aus reichen Verhätlnissen, im Vergleich zu anderen sogar aus eher ärmlicheren, aber ich habe auf der TU-Berlin Informatik studiert und die ist im Fachbereich Informatik deutschlandweit immer mit oben gewesen. Und davon gibt es etliche Beispiele.

Auch in den Bundesländern, wo es mittlerweile ziemlich hohe Gebühren neben den Immatrikulationsgebühren gibt, kann man studieren, ohne unbedingt aus reichem Haus zu sein. Wir sind hier nicht USA, wo es wirklich teuer ist. Aber selbst dann gibt es auch noch Förderungsprogramme en masse. Man muss sich nur mal zu etwas zwingen. Und einen Abi-Abschluss von unter 2.0 zu schaffen ist nicht unbedingt so schwer, zumal Abi selber nicht wirklich was mit Intelligenz zu tun hat. Man muss sich nur hinsetzen und das was tuen.