Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

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stormgamer
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von stormgamer »

zmonx hat geschrieben: 08.05.2018 15:46 "Timmy" mag aber Lootboxen und will mit der Geldbörse seiner Eltern prahlen... Wieso rafft das Nintendo nicht?! Zur Hölle mit dem Jugendschutz!

Ich schwöre Mama, ich mach hier gleich alles kaputt! Ey!
Gerade das wäre Gift für die Videospielindustrie, wie wir sie uns wünschen würden. Könnte man "überall" Lootboxen und Mikrotransaktionen in eine -rein formale- "Ab 18"-Zone einsperren, würde der aktuellen Diskussion über Beispiele wie SWBF2 gleich mal der Wind aus den Segeln genommen. Gerade hier habe ich gehofft dass man sich hinter den Jugendschutz "verstecken" kann, um den Mist zu verbieten...

Das wäre natürlich eine Schattenseite im egoistischen Sinne :D
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zmonx
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von zmonx »

Andere Länder, oder ein Land (weiß grad nicht genau welches, gab aber ne News hier dazu) hat ja diesen Schritt schon gemacht Und das als Glücksspiel eingestuft :Daumenrechts:

Manchmal muss man einfach Ego sein ^^
Zuletzt geändert von zmonx am 08.05.2018 16:00, insgesamt 1-mal geändert.
yopparai
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von yopparai »

Als ich damals mein SNES bekam haben meine Eltern das anders gemacht: Die haben das Ding einfach erstmal ins Familien-Wohnzimmer gestellt. Dass das im Prinzip ne einfache Methode war, mir über die Schulter zu gucken ist mir erst Jahre später aufgefallen, als das Teil längst in meinem Zimmer stand. Aber im Prinzip war das schon völlig verständlich. Beide hatten keine Ahnung von dem Thema und wollten zunächst mal beobachten, wie das auf mich wirkt. Irgendwann wussten sie das dann und dann wurden die Zügel da lockerer. Bei der Switch ist das für Eltern heute schwieriger, das Ding ist mobil. Da macht es absolut Sinn, technische Mittel zur Verfügung zu stellen, mit denen man das erleichtern kann. Das ist ja auch kein Zwang. Mir als Elternteil wär es auf Dauer viel zu lästig mir irgendwelche Statistiken anzugucken. Aber für die ersten Monate/das erste Jahr ist das erstmal ein Hilfsmittel, das man nutzen _kann_. Mit den Kindern darüber zu sprechen und Vereinbarungen zu treffen obliegt natürlich weiterhin den Eltern, das nimmt einem die App nicht ab. Und ob man den Gameboy jetzt einsackt oder der Switch den Abschaltebefehl erteilt wenn der kleine Timmy nicht hören will ist doch Jacke wie Hose.
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Weeg
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von Weeg »

Die Diskussion läuft fehl. Denn: Es geht nicht um Jugendschutz. Es ging nie um Jugendschutz. Keiner interessiert sich dafür, es geht vielmehr darum: Alte Leute wollen ihre Moralvorstellungen behaupten gegen neue Medien und am liebsten die Menschen, egal ob jung oder alt, gängeln. Was in deren Augen nicht geht, wie etwa Gewalt in Games, darf auch nicht gezeigt werden, obwohl andere Menschen ganz andere Vorstellungen davon haben, was geht und wo die Grenzen des Zeigbaren liegen. Aber eben, die alten Generationen finden es ja schon schlimm, wenn irgendwo Blut spritzt als kleiner roter Farbtupfer.

Ich denke eher, Deutschland sollte den eigenen Sonderweg verlassen und wie jedes umliegende Land auch zum PEGI-System wechseln. Was für all die anderen Länder taugt, sollte ja auch für Deutschland taugen, da muss man nicht wieder ein Extra Süppchen kochen gehen.
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SethSteiner
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von SethSteiner »

Das digitale Zeitalter + Internet haben wir jetzt seit 20, 30 Jahren. Das sind ziemlich viele Menschen in dieser zeit die Kinder waren, Teenager und Erwachsene wurden und das hat super ohne solche Überwachungsmethoden funktioniert. Sehe also nicht, wieso das jetzt so nötig wäre. Wenn etwas ein Problem für Kinder oder Jugendliche ist, sind es sehr viele Dinge aber sicher nicht Videospiele.
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NewRaven
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von NewRaven »

SethSteiner hat geschrieben: 08.05.2018 16:59 Das digitale Zeitalter + Internet haben wir jetzt seit 20, 30 Jahren. Das sind ziemlich viele Menschen in dieser zeit die Kinder waren, Teenager und Erwachsene wurden und das hat super ohne solche Überwachungsmethoden funktioniert. Sehe also nicht, wieso das jetzt so nötig wäre. Wenn etwas ein Problem für Kinder oder Jugendliche ist, sind es sehr viele Dinge aber sicher nicht Videospiele.
Eben. Dazu kommt noch, dass die Kids den meisten Eltern in technischen Dingen oft weit vorraus sind, gerade wenn wir hier von einem Alter ab 13 oder so reden.

Ein Teenager wird rebellieren und er wird sich ausprobieren wollen. Ja, das schließt auch Alkohol ein... oder exzessiven Videospielgebrauch. Oder Pornos. Und vielleicht sogar nen Joint. Je mehr du als Elternteil versuchst, einzuschränken und Vertrauen durch Zwangskontrolle abbaust, umso weniger Einfluss wirst du letztlich noch auf die Person haben. Natürlich sollte es Regeln geben... aber diese sollten sich mit fortschreitendem Alter immer mehr auf Augenhöhe begegnen und nicht unter dem "solange du deine Füße unter meinen Tisch setzt"-Motto aufgestellt werden, sondern man sollte sich, wie es bei Erwachsenen auch üblich ist, auf einen gemeinsamen Nenner einigen - oder anders gesagt: Kompromisse schließen. Nur so hast du nämlich, meiner Meinung nach, überhaupt noch die Chance, zu einem jungen Menschen durchzudringen, wenn irgendeins der "Experimente" wirklich aus dem Ruder läuft. Jemand, der sich einfach nur kontrolliert vorkommt und den du behandelst, wie ein kleines Kind und so jedes Vertrauensverhältnis aus der Beziehung ziehst, wird wenn er wirklich ein Problem hat als garantiert allerletztes zu dir kommen oder sich von dir etwas sagen lassen, Gesetz hin oder her.
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Kasima
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von Kasima »

Jaja, klar kann man da jetzt auch wieder meckern, aber auch ich finde das auf der Switch erstklassig umgesetzt, vor allem im Vergleich zu, äääh, allen anderen!?!
Man muss es ja nicht nutzen. Aber man kann. Und ich kenne tatsächlich ein paar Einzelfälle, bei denen das absolut notwendig wäre.
Und damit meine ich Kinder bzw. Jugendliche, mit denen keine Absprachen getroffen und keine Kompromisse geschlossen werden können. So auch beim 3. von 4 Kindern eines meiner besten Freunde, der ein wirklich toleranter, besonnener und Maßregelungen verabscheuender Vater ist. Aber eine seiner Töchter hat sie nicht alle, immer schon. Die Familie braucht (und bekommt) wegen ihr Hilfe, schön wenn Nintendo auch 0,5% dazu beiträgt, dass die anderen 5 die Sache vielleicht unbeschadet überleben.
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zmonx
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von zmonx »

SethSteiner hat geschrieben: 08.05.2018 16:59 Das digitale Zeitalter + Internet haben wir jetzt seit 20, 30 Jahren. Das sind ziemlich viele Menschen in dieser zeit die Kinder waren, Teenager und Erwachsene wurden und das hat super ohne solche Überwachungsmethoden funktioniert. Sehe also nicht, wieso das jetzt so nötig wäre. Wenn etwas ein Problem für Kinder oder Jugendliche ist, sind es sehr viele Dinge aber sicher nicht Videospiele.
"Früher" waren aber die Voraussetzungen ganz andere, und nur weil jemand in seiner Jugend WoW oder AoE1 oder was weiß ich, gespielt hat und sich danach kaum noch mit der Materie auseinander gesetzt hat, der ist nicht aufgeklärter als sein Kind. Wahrscheinlich hinkt er in Sachen Gaming sogar hinterher. Oder ist lange selbst schon Opfer, weil er nicht die Finger von CandyCrush und Konsorten lassen kann...

Mittlerweile gibt es einfach zu viele Kniffe und programmiertechnische Tricks, die einen, ohne es zu wissen, die Kohle aus der Tasche ziehen. Da sollte der Staat einfach reglementieren, finde ich.

Das hat dann auch nix mit Überwachung zu tun, sondern mit schützen... Schützen vor perfiden Methoden.
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SethSteiner
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von SethSteiner »

DLCs/Mikrotransaktionen sind doch aber noch mal ein ganz eigenes Thema als einfach nur das Zocken selbst jetzt mit USK und Co., denen sind bisher diese Dinge ja völlig egal und fließen gar nicht in die Bewertung ein.
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zmonx
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von zmonx »

Nochmal, weil ich der Meinung bin, dass das ein neuzeitliches Phänomen ist... Auch hier muss erst mal ein Lernprozess stattfinden, auch von Seiten der USK und co.

Das jetzt damit abzutun, "jeder muss wissen was er tut, früher ging es ja auch ohne", ist nicht mehr zeitgemäß, mMn.

Denn auch DLCs und Mikrotransaktionen können dahingehend missbraucht werden... Da sollte so eine Institution unbedingt ein Auge drauf werfen!
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greenelve
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von greenelve »

Ist es Aufgabe der USK dafür zu sorgen, dass Kinder nicht das Geld der Eltern durch Mikrotransaktionen ausgeben? Im Grunde sagen sie hier doch nur, dass ihnen das System gefällt. Eltern können nicht überall dabei sein und haben so eine Übersicht, was und wann auf der Konsole gemacht wird. Nutzen für totalitäre Überwachung muss es auch nicht jeder. Es ist ein Werkzeug, dessen Nutzung frei steht. Je nachdem, wie die Eltern es mit ihren Kindern einschätzen. Ob es direkt Strafen gibt, weil ne Stunde länger als vereinbart gezockt wurde. Ob es überhaupt genutzt wird, da die Eltern sich fit genug fühlen und das Vertrauen der Kinder / Jugendlichen groß genug ist. Und miteinander gesprochen werden sollte sowieso. Aber das kann kein digitales Programm abnehmen.


edit: "Früher ging es ja auch" ist so ein toller Satz. Dann bitte auch das Handy wegnehmen, denn das war früher ebenfalls nicht notwendig. Auch wenn es Komfort bei der Kommunikation bietet. Zwischen Freunden wie auch zwischen Eltern und Kind.
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zmonx
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von zmonx »

This :)
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sabienchen.banned
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von sabienchen.banned »

matzab83 hat geschrieben: 08.05.2018 15:50 Mal davon ab, dass mein Kommentar eh nicht all zu ernst zu nehmen war (ich wüsste jemanden, der mich dafür steinigen würde) und man einen Partner nicht alleine aufgrund der physischen Dreingaben wählen sollte (ja, sehr missverständlich):
Mein Kommentar war dagegen biederernst. :wink:
Lass dich nicht auf eine Beziehung mit einer solchen Person ein!
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SethSteiner
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von SethSteiner »

greenelve hat geschrieben: 08.05.2018 19:43 edit: "Früher ging es ja auch" ist so ein toller Satz. Dann bitte auch das Handy wegnehmen, denn das war früher ebenfalls nicht notwendig. Auch wenn es Komfort bei der Kommunikation bietet. Zwischen Freunden wie auch zwischen Eltern und Kind.
Beides passt nicht. "Früher ging es ja auch" wird in einem Fall gesagt, weil es dieselbe Situation ist, es hat sich in dreißig Jahren nichts grundsätzliches verändert. Wenn sich also nichts verändert, stellt sich die Frage welchen Sinn eine zunehmende Überwachung und Rücksichtslosigkeit auf die Privatsphäre und Entscheidungsgewalt von Minderjährigen haben soll, außer zur Befriedigung der niederen Bedürfnise mancher Eltern. Im Handybeispiel dagegen, wird ignoriert dass sich in diesem Aspekt die gesamte Welt verändert hat und die Unterbindung von Komfort und Kommunikation einen besseren Grund benötigt als einfach nur, dass die Menschheit früher mal gut ohne diese Technologie klar kam.
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greenelve
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Re: Nintendo Switch: USK und KJM loben das Jugendschutzsystem als gutes Beispiel für modernen Jugendmedienschutz

Beitrag von greenelve »

SethSteiner hat geschrieben: 08.05.2018 22:15
greenelve hat geschrieben: 08.05.2018 19:43 edit: "Früher ging es ja auch" ist so ein toller Satz. Dann bitte auch das Handy wegnehmen, denn das war früher ebenfalls nicht notwendig. Auch wenn es Komfort bei der Kommunikation bietet. Zwischen Freunden wie auch zwischen Eltern und Kind.
Beides passt nicht. "Früher ging es ja auch" wird in einem Fall gesagt, weil es dieselbe Situation ist, es hat sich in dreißig Jahren nichts grundsätzliches verändert. Wenn sich also nichts verändert, stellt sich die Frage welchen Sinn eine zunehmende Überwachung und Rücksichtslosigkeit auf die Privatsphäre und Entscheidungsgewalt von Minderjährigen haben soll, außer zur Befriedigung der niederen Bedürfnise mancher Eltern. Im Handybeispiel dagegen, wird ignoriert dass sich in diesem Aspekt die gesamte Welt verändert hat und die Unterbindung von Komfort und Kommunikation einen besseren Grund benötigt als einfach nur, dass die Menschheit früher mal gut ohne diese Technologie klar kam.
Auch das Handy wird zur Überwachung genutzt. Ebenso haben Eltern früher wie heute die Möglichkeit den Stecker zu ziehen und das Spielen zu beenden. Nur geht es heute mit der App komfortabler. Btw. ignorierst du auch die Vorteile einer solchen App: Eltern haben leichter Zugang zu den Hobbys ihrer Kinder, sehen sie doch welche Spiele gespielt werden. Die Chance auf ein Gespräch, was gespielt wird und wie die Zeiten aussehen, ist höher.

Rücksichtslosigkeit und Entscheidungsgewalt liegt in der jeweiligen Familie. Eltern können jederzeit die Tür zum Kinderzimmer aufreißen und nachschauen, was die Kinder machen. Ohne Rücksicht auf Privatsphäre. In der Entscheidungsgewalt liegt auch die Aufsichtspflicht der Eltern. Einfach ohne Konsequenzen machen lassen und das passt schon, geht auch nicht.

Du ignorierst, so du mir den Vorwurf des Ignorierens machst, wie sich die Welt beim Zocken verändert hat. Es ist nicht mehr wie früher, als es keine Handys gab, Konsole an und losdaddeln. Internet und DLC sind dazugekommen. In einem Clan soziale Verpflichtungen. Ligen und was es nicht noch alles gibt. Oder nur der Umstand, selbst wenn Eltern mit Videospielen aufgewachsen sind, was die Jugend macht, ist für Eltern ein Buch mit mehreren Siegeln. Sei es der Sinn von Lets Plays oder die Existenz von music.ly.

Du siehst in einer App wie hier nur die totalitären Negative. Und eine komplette Freiheit, wie du sie dir erdenkst, gibt es in der Realität der Erziehung so nicht. Weder kann man Jugendlichen in der Pubertät vollständig freien Lauf lassen, noch haben Eltern die Kompetenz alles zu kennen. Egal ob sie selbst Internet und Spiele nutzen, Jugendliche bauen ihre eigenen Welten. Sie erzählen irgendwann auch nicht mehr alles.
Ganz ehrlich...es klingt bei dir mehr nach Freiheit der Freiheit willen, gegen Unterdrückung und gegen... "Versklavung". Das ist keine Dystopie a la Überwachungsstaat. Es geht um das komplizierte Thema Erziehung, Rechte und Pflichten von Eltern wie auch Kindern. Auf dem Weg ein eigener Erwachsener zu werden.