Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Uncharted 4 ist meist-erwartetes Spiel
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Jupp_GER
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Im Moment ist streaming in der Tat noch kein großes Thema ... Aber mittelfristig wird das der Standard sein. Alleine schon der Gedanke, dass die Industrie ihre Software auf jedes TV Gerät, Tablet, Smartphone ... Auch quasi auf jedes Gerät mit Internet Anschluss und Bildschirm bringen kann und dabei trotzdem noch sämtlichen Quellcode bei sich behalten kann ist viel zu "großartig" als dass sie dies unter den Tisch fallen lassen werden. Es fehlt hier nur derzeit einzig und alleine an Standards, die dies wirklich vernünftig spielbar verwirklichen.... Wenn es da jedoch einmal etwas gibt, wird sich streaming schnell durchsetzen... Und das wird kommen.. Vielleicht sogar zusammen mit VR.... Denn wo man immense Rechnerleistung braucht, bietet sich diese Technologie auch schnell als alternative an...
Schmeckt mir auch nicht unbedingt, aber das ist nun einmal die Zukunft.
Wir könnten das nun ewig diskutieren und werden trotzdem alle bei unserer Meinung bleiben...
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- monthy19
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Alles schön und gut. Aber so langes das Internet so schlecht ausgebaut ist wie momentan in Deutschland, sehe ich für Streaming von Spielen schwarz.
10 Jahre ist da vielleicht realistisch.
Leider sind wir zu großen Teilen von der T-doof abhängig und die schert sich einen scheiß um ihre Kunden und denkt nur an die Aktionäre.
Der Staat unter Merkel tut sein übriges dazu. Nämlich nichts.
In Europe ist der UK Mark im übrigen am stärksten. Erst dann kommt Deutschland. Zumindest bei den Konsolen. Ich meine zumindest mal einen Artikel hier gelesen zu haben.
Was die PC Ergebnisse betrifft... Einfach mal hier in DE in GameStop gehen und schauen was es da für den PC gibt... Wenn man Glück hat ein Regal. Der Einzelhanden PC Softwaremarkt ist tot. Und das nicht erst seit heute...
10 Jahre ist da vielleicht realistisch.
Leider sind wir zu großen Teilen von der T-doof abhängig und die schert sich einen scheiß um ihre Kunden und denkt nur an die Aktionäre.
Der Staat unter Merkel tut sein übriges dazu. Nämlich nichts.
In Europe ist der UK Mark im übrigen am stärksten. Erst dann kommt Deutschland. Zumindest bei den Konsolen. Ich meine zumindest mal einen Artikel hier gelesen zu haben.
Was die PC Ergebnisse betrifft... Einfach mal hier in DE in GameStop gehen und schauen was es da für den PC gibt... Wenn man Glück hat ein Regal. Der Einzelhanden PC Softwaremarkt ist tot. Und das nicht erst seit heute...
- Raskir
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Ihr tut gerade so als ob sich nur eine Form durchsetzen wird. Ich denke viel mehr dass sich streaming durchsetzen wird aber eher das Angebot erweitert. So ähnlich wie bei Musik und Film nur nicht mit einem ao großen Marktanteil. Denn der große Umsatz wird mit neuen spielen gemacht. Und dort werden weiterhin Datenträger oder richtige downloads essentiell sein. Streaming lebt ja eigentlich davon viel Auswahl für wenig geld anzubieten aber richtig aktuelle Blockbuster oder die neuesten hits muss man idr nochmal extra kaufen. Lediglich ein paar sind immer dabei um das Angebot attraktiv zu machen. Denke so ähnlich wird es auch bei games ablaufen aber im kleineren Rahmen. Denn den Datenträger zu besitzen und im laden zu holen wird mittelfristig nicht aussterben weil es ein zu schönes Gefühl gibt 
Edit :
Außerdem lebt die gamingbranche meistens in der Gegenwart. Der Umsatz mit Software die länger als 5 Jahre zurück liegt und auch das Interesse daran ist niedrig. Bei Filmen und musik ist das anders. Da ist auch ein Angebot interessant mit einer auswahl von mehreren Jahrzehnten
Edit :
Außerdem lebt die gamingbranche meistens in der Gegenwart. Der Umsatz mit Software die länger als 5 Jahre zurück liegt und auch das Interesse daran ist niedrig. Bei Filmen und musik ist das anders. Da ist auch ein Angebot interessant mit einer auswahl von mehreren Jahrzehnten
- SaperioN_ist_weg
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Ich glaube virtual reality wird immens unterschätzt.
Wenn man überlegt dieses Brillengestell aufzuhaben und in 3D durchs RE Herrenhaus zu schleichen läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
Oder die Falloutwelt mit dieser Raumumsicht zu spielen erhöht die Immersion um Welten.
Einzig die Tatsache dass es nach einiger Zeit anstrengend für die Augen werden wird, seh ich problematisch.
Wenn man überlegt dieses Brillengestell aufzuhaben und in 3D durchs RE Herrenhaus zu schleichen läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
Oder die Falloutwelt mit dieser Raumumsicht zu spielen erhöht die Immersion um Welten.
Einzig die Tatsache dass es nach einiger Zeit anstrengend für die Augen werden wird, seh ich problematisch.
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Solidus Snake
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Ich glaube auch nicht das sich VR in dieser Generation durchsetzen wird. Eventuell auf High End PCs, aber ob der Markt wirklich groß genung ist, bezweifel ich. Man sieht es an den Titel zu Sony VR. Die sehen teilweise gelinde gesagt arg bescheiden aus. Nicht wirklich etwas, wo man sagt: "darauf habe ich gewartet". Mag sein das ich hier zu konservativ denke, aber ich glaube das ganze wird sich erst langsam auf dem PC durchsetzen und dann bei der PS5 auf der Konsole. Die ist dann auch dafür schon von Grundauf darauf ausgelegt.
- SethSteiner
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Was auch nicht unbedingt schwierig ist, wenn Argumente ignoriert werden. Es gibt nicht den leisesten Hinweis darauf, dass Streaming überhaupt zurückkehrt, geschweige denn auch noch Standard werden sollte. Wie schon gesagt, haben die Entwickler und Publisher davon auch gar wirklich etwas davon. Eine total Umstellung ist schon unrealistisch und bisher nirgends vorgekommen und das wo andere Medien ein vielfaches weniger Daten verbrauchen und im Gegensatz zu Videospielen tatsächlich nur gestreamt und nichts berechnet werden muss. Das einzige was man überlegen könnte wäre ein Wegfall von Schwarzkopien aber die betreffen andere Märkte auch, ohne dass sich Soetwas entwickelt hatte. Diese Zukunftsprognose ist daher extrem unwahrscheinlich. Nicht alles was einem irgendwann mal erzählt wurde trifft auch ein.Jupp_GER hat geschrieben:Schmeckt mir auch nicht unbedingt, aber das ist nun einmal die Zukunft.
Wir könnten das nun ewig diskutieren und werden trotzdem alle bei unserer Meinung bleiben...
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CritsJumper
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Noch mal angemerkt zum Thema Streaming:
Ich hoffe es setzt sich nicht auf die Weise durch wie wir es aktuell kennen sondern auf folgende:
Genau wie das Cloud-Computing bei der "Own-Cloud", will ich Hardware die einfach wie bisher in den eigenen 4 Wänden Streamt. Das hat dann den Vorteil das wir wie bisher Arbeiten können, vielleicht die Konsolen in Zukunft doch auch noch neue Hardware vertauschen und eben andere Formate liefern müssen -wobei das ja aktuell schon der Fall ist, wie bei PS4 und Vita-Streaming oder dem Xbox-PC Streaming-, aber ich dachte eher an den Multiplayer beziehungsweise das die Playstation der Zukunft, es ermöglicht das zwei oder drei Parteien die selben, oder unterschiedliche Spiele (!) von der eigenen Konsole in das LAN/WAN/Wifi streamen können.
Eventuell stelle ich mir auch vor das sich die PS5 im Internet der Dinge, einer Wohnzelle automatisch zu einem Gaming-Cluster für ein Hochhaus zusammenschließt und so gemeinsam die Nutzer bedient, mit einem erheblichen Mehrwert für die "Community".
Punkt aus ENDE. Das hat den Vorteil das nur Lokal die Netze ausgebaut werden müssen und man eben KEINEN Single Point of Failure hat, besonders der aktuelle Stand der Netz-Neutralität hat ja bewiesen das diverse Internetprovider versuchen in Zukunft "Erpressungsgelder" zu zahlen um die Nutzer-Erfahrung gezielt zu trüben wenn es um den Genuss bestimmter Digitaler Inhalte geht.
P.p.s: Es rückt immer mehr in die Technisch umsetzbar Ecke, genau wie VR. Warum wir noch nicht an dem Punkt sind, das wir VR-Bilder komplett extern berechnen lassen ist lediglich die Latenz der Netze und das unser aktuelles Internet nicht dafür ausgelegt ist hohe Nutzerzahlen zu bedienen. Das von mir vorgeschlagene PS5 Cluster in einem Hochhaus bestehend aus 5 bis 30 PS5-Konsolen könnte es aber bequem Stemmen, vielleicht entwickeln sich aber auch wie in Korea diese Internet-Cafe Kultur neu wo man VR entsprechend erleben kann ohne die Hardware zu besitzen.
Ich hoffe es setzt sich nicht auf die Weise durch wie wir es aktuell kennen sondern auf folgende:
Genau wie das Cloud-Computing bei der "Own-Cloud", will ich Hardware die einfach wie bisher in den eigenen 4 Wänden Streamt. Das hat dann den Vorteil das wir wie bisher Arbeiten können, vielleicht die Konsolen in Zukunft doch auch noch neue Hardware vertauschen und eben andere Formate liefern müssen -wobei das ja aktuell schon der Fall ist, wie bei PS4 und Vita-Streaming oder dem Xbox-PC Streaming-, aber ich dachte eher an den Multiplayer beziehungsweise das die Playstation der Zukunft, es ermöglicht das zwei oder drei Parteien die selben, oder unterschiedliche Spiele (!) von der eigenen Konsole in das LAN/WAN/Wifi streamen können.
Eventuell stelle ich mir auch vor das sich die PS5 im Internet der Dinge, einer Wohnzelle automatisch zu einem Gaming-Cluster für ein Hochhaus zusammenschließt und so gemeinsam die Nutzer bedient, mit einem erheblichen Mehrwert für die "Community".
Punkt aus ENDE. Das hat den Vorteil das nur Lokal die Netze ausgebaut werden müssen und man eben KEINEN Single Point of Failure hat, besonders der aktuelle Stand der Netz-Neutralität hat ja bewiesen das diverse Internetprovider versuchen in Zukunft "Erpressungsgelder" zu zahlen um die Nutzer-Erfahrung gezielt zu trüben wenn es um den Genuss bestimmter Digitaler Inhalte geht.
Du vergisst das Argument das etwas günstiger und billiger wird. Eben das was für alle Medien der Punkt war der mit am meisten zu ihrer Verbreitung beigetragen hat. Das ist nun mal das Totschlag-Argument meiner Meinung nach.SethSteiner hat geschrieben:Es gibt nicht den leisesten Hinweis darauf, dass Streaming überhaupt zurückkehrt, geschweige denn auch noch Standard werden sollte. Wie schon gesagt, haben die Entwickler und Publisher davon auch gar wirklich etwas davon. Eine total Umstellung ist schon unrealistisch und bisher nirgends vorgekommen und das wo andere Medien ein vielfaches weniger Daten verbrauchen und im Gegensatz zu Videospielen tatsächlich nur gestreamt und nichts berechnet werden muss. Das einzige was man überlegen könnte wäre ein Wegfall von Schwarzkopien aber die betreffen andere Märkte auch, ohne dass sich Soetwas entwickelt hatte. Diese Zukunftsprognose ist daher extrem unwahrscheinlich. Nicht alles was einem irgendwann mal erzählt wurde trifft auch ein.
P.p.s: Es rückt immer mehr in die Technisch umsetzbar Ecke, genau wie VR. Warum wir noch nicht an dem Punkt sind, das wir VR-Bilder komplett extern berechnen lassen ist lediglich die Latenz der Netze und das unser aktuelles Internet nicht dafür ausgelegt ist hohe Nutzerzahlen zu bedienen. Das von mir vorgeschlagene PS5 Cluster in einem Hochhaus bestehend aus 5 bis 30 PS5-Konsolen könnte es aber bequem Stemmen, vielleicht entwickeln sich aber auch wie in Korea diese Internet-Cafe Kultur neu wo man VR entsprechend erleben kann ohne die Hardware zu besitzen.
Zuletzt geändert von CritsJumper am 13.12.2015 12:09, insgesamt 2-mal geändert.
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johndoe1703458
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Wieso fixiert sich hier eigentlich jeder auf die angekündigten Indietitel für PSVR?
Spätestens wenn Crytek ihr Spiel "Robinson: The Journey" veröffentlicht, werden wir sehen was grafisch im Bereich des Möglichen liegt.
Außerdem gibt es noch "Eve: Valkyrie" und sicherlich noch einige große Titel, die noch nicht angekündigt wurden.
Der Markt wird generell durch Indietitel überschwemmt und genau diese springen eben früh auf den VR-Zug auf, weil einerseits das Potential noch nicht so abgeschätzt werden kann und die Kosten dabei auch noch niedrig sind. Im besten Fall hat man eine hohe Nutzerbasis und ist als erstes unter den VR-Unterstützern.
Ein klein wenig Geduld sollte man schon beweisen...
Spätestens wenn Crytek ihr Spiel "Robinson: The Journey" veröffentlicht, werden wir sehen was grafisch im Bereich des Möglichen liegt.
Außerdem gibt es noch "Eve: Valkyrie" und sicherlich noch einige große Titel, die noch nicht angekündigt wurden.
Der Markt wird generell durch Indietitel überschwemmt und genau diese springen eben früh auf den VR-Zug auf, weil einerseits das Potential noch nicht so abgeschätzt werden kann und die Kosten dabei auch noch niedrig sind. Im besten Fall hat man eine hohe Nutzerbasis und ist als erstes unter den VR-Unterstützern.
Ein klein wenig Geduld sollte man schon beweisen...
- Xris
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Re: VR zu teuer
Die hälfte der PCler ist mit Mittelklasse unterwegs. Spätestens 2016 wird die GTX980 mit neuen Nivida Karten eine Mittelklasse Karte sein. Wie die Zukunft für VR auf Konsolen aussieht weis ich nicht. Was ich aber weis ist das PClerdeutlich nehr Geld in Hardware investieren. Deshalb sehe ich gute Chance das sich VR auf dem PC etabliert.Paranidis68 hat geschrieben:Also das mit VR kann man sich schon selber ausmalen. Bei dem Preis, der jetzt nicht einmal besonders störend ist, werden die Anforderungen der Hardware dem ganzen das Genick brechen.
Äh, eine GTX 980......
Ich selber habe mir vor ein paar Monaten eine 960 4GB gekauft, weil eine 970er imo Unsinn wäre, wenn man auf die neue Kartengeneration wartet. Eine 980 ist viel zu teuer und ist auch nichts für den Massenmarkt.
Jetzt kommt es einzig auf die Kartenhersteller an, das sie ein Gegenstück zur 980 bringen, welche im Preis passt. Oder man senkt den Preis. Ansonsten ist VR schon Geschichte, bevor es angefangen hat.
- Kajetan
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Das wird sich so oder so etablieren. Vielleicht nicht von jetzt auf nachher in jedem Haushalt, aber den Status einer reinen "Spielerei" für bastelwütige Nerds hat dieses Inhouse-Streaming schon jetzt nicht mehr. Nvidia und nun auch Valve bieten Lösungen an, die kinderleicht erricht- und bedienbar sind. So ein System hat auch klare Vorteile für den Kunden, da muss man nicht Tonnen von Marketing betreiben, um ein Produkt mit aller Gewalt in den Markt zu drücken. Das ist gekommen um zu bleiben.ChrisJumper hat geschrieben:Ich hoffe es setzt sich nicht auf die Weise durch wie wir es aktuell kennen sondern auf folgende:
Streaming als Ersatz für lokale Installationen hingegen ... das Scheitern von Onlive hat allen Bestrebungen diesbezüglich einen Dämpfer verpasst. Sony hat zwar eine Nische gefunden, um ältere PSX-Titel auf aktuellen Konsolen zu streamen, aber mehr als diese Nische ist das nicht. Die Majors haben ein wunderbar funktionierendes Geschäftsmodell, es besteht für EA und Co. überhaupt kein Grund viel Geld in eine Vertriebsplattform zu stecken, die lediglich ihr jetziges Geschäftsmodell kannibalisieren wird, die nicht genug zusätzliche Umsätze generieren, sondern höchstwahrscheinlich nur Umsätze umschichten wird. Das ist derzeit einfach nicht rentabel, nicht sinnvoll. Ob es fünf oder zehn Jahren anders aussehen wird ... vielleicht, vielleicht auch nicht. Unter den aktuell bestehenden Rahmenbedingungen ist Streaming als zentraler Content-Server, der Clients auf der ganzen Welt bedient, einfach kein Thema im Spielebereich.
- SethSteiner
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Das Problem ist aber dass ein Totschlagargument inhaltlich geradezu leer ist. Klar wird vieles immer billiger, die Technik entwickelt sich weiter aber das ist häufig, nicht zwangsweise so und reicht auch nicht einfach, damit etwas sich einfach als Standard durchsetzt. Das Streaming von Musik und Film bspw. ist viel einfacher, viel billiger als von Videospielen, da eben nichts berechnet werden muss aber obwohl es um so ein vielfaches einfacher ist, hat sich statt eines einigen Standards hat es sich eher ein differenzierter Markt ausgebildet. Selbst bei Büchern, wo es sich eigentlich anbieten würde, komplett auf den Druck zu verzichten und nur noch auf eReader zusetzen, weil es gar nicht billiger und einfacher geht und das auch schon seit vielen Jahren, bleibt es bei Optionen.ChrisJumper hat geschrieben:Du vergisst das Argument das etwas günstiger und billiger wird. Eben das was für alle Medien der Punkt war der mit am meisten zu ihrer Verbreitung beigetragen hat. Das ist nun mal das Totschlag-Argument meiner Meinung nach.
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CritsJumper
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Ich denke halt einfach das sowohl die Hardware-Entwicklung nicht mehr in dem Umfang weiter geht, beispielsweise weniger Schnellere Taktfrequenzen als vielmehr Parallelisierung usw.. und das dadurch letztlich leistungsfähigere Hardware wieder teurer wird. Damit sich eine Leistungssteigerung aber beim Kunden rechnet muss die Leistung quasi auf mehrere Kunden Verteilt werden.
Ähnlich wie es aktuell bei dem oh-da-kommt-der-gleiche-Trend-nur-anders-Verpackt (VM, Virtuallisierung, Cloud, Streaming, Software as a Service, letztlich dank VM auch Hardware as a Service), wird es zwangsläufig so kommen das diese Dienstleistung, wenn es so weit ist bei jedem Nutzer ankommt. Denn aktuell boomen nicht schnellere Rechner, aktuell boomen schnellere Netze. Wenn wir erstmal GB/s Streaming im normalen regionalen Netz haben, ist das Internet der Dinge und die selbstfahrenden Autos eben eine neue digitale Revolution. Aber weil ich denke das sich dies eben über Jahre umsetzt wird der Trend der sich zuvor entwickelt eben dieses lokale Netz aus einzelnen Knoten sein. Ein digitales Smart-Grid für die Nutzung des täglichen Bedarfs, ähnlich wie Fernsehen aus der Steckdose aktuell noch Zukunftsmusik und etwas unvorstellbar, aber schon sehr bald Realität, davon bin ich felsenfest überzeugt.
Natürlich muss es auch angenommen werden, aber ich behaupte einfach wenn der Preis und das Gebotene stimmt entwickelt es sich von alleine. Die Sache mit der Raubkopiererei ist auch wichtig, aber eher der einzige Grund der gegen eine schnelle dezentrale Entwicklung/Verbreitung spricht ist aktuell nur die Angst, das etwas illegaler Weise kopiert wird. Deswegen hält man lieber an Problem-anfälliger zentraler Struktur fest. Das Abrechnungsmodell ist noch nicht so einfach vorhanden.
Ich meine weiterhin das halt die Hardware billiger wird wenn man sie virtuell nutzt und quasi aus dem Informations-Grid bekommt.
Ein simples und bekanntes Beispiel wo sich das schon durchgesetzt hat, fällt mir aktuell auch ein, viele nutzen denk ich schon im Haus einen Fileserver der quasi Speicherplatz für alle Teilnehmer virtuell zur Verfügung stellt ohne das dies in jedem System eingebaut und hinterlegt wird. Ist aber evtl zu Abstrakt weil das Internet und Amazon mit ihren Diensten hier ja eben das auch anbieten. Nur das Amazon und Google halt auch Hardware verleihen, die aber noch nicht lokal genutzt wird. Für mich halt einfach nur eine Frage der Zeit.
P.s.: Tageszeitungen verzichten übrigens immer öfter auf Print und veröffentlichen mehr und mehr digital... langfristig wird der Druck nicht verschwinden aber die Zahlen sinken, gleichzeitig das Digital-Abo aber auch Geld kosten und nicht alles Kostenlos sein.
Vielleicht nicht Lokal im eigenen Haus, aber lokal im Rechenzentrum der Kleinstadt oder der Großstadt. Die Welt wird schrumpfen und somit kommt die Technik auf einen zu und ganz bestimmt rutscht eine eigene "Installation" in noch weitere Ferne. Bezogen auf sowohl Hardware als auch Software.
Ähnlich wie es aktuell bei dem oh-da-kommt-der-gleiche-Trend-nur-anders-Verpackt (VM, Virtuallisierung, Cloud, Streaming, Software as a Service, letztlich dank VM auch Hardware as a Service), wird es zwangsläufig so kommen das diese Dienstleistung, wenn es so weit ist bei jedem Nutzer ankommt. Denn aktuell boomen nicht schnellere Rechner, aktuell boomen schnellere Netze. Wenn wir erstmal GB/s Streaming im normalen regionalen Netz haben, ist das Internet der Dinge und die selbstfahrenden Autos eben eine neue digitale Revolution. Aber weil ich denke das sich dies eben über Jahre umsetzt wird der Trend der sich zuvor entwickelt eben dieses lokale Netz aus einzelnen Knoten sein. Ein digitales Smart-Grid für die Nutzung des täglichen Bedarfs, ähnlich wie Fernsehen aus der Steckdose aktuell noch Zukunftsmusik und etwas unvorstellbar, aber schon sehr bald Realität, davon bin ich felsenfest überzeugt.
Nun die Musik und Film Industrie ist doch dafür bekannt das jeder Trend verschlafen wird. Du argumentierst jetzt doch nicht damit das diese das machen weil es so einfach und bequem ist oder? Es waren da auch nicht direkt die großen Unternehmen dies es entwickeln, das ist genau wie Youtube. Wenn die Zeit reif ist wir das Pionier-Unternehmen aufgekauft. Zwar schätze ich die aktuellen Konzerne für so Fortschrittlich ein das sie es auch selber in der Entwicklung und vor allem im Test haben, aber eben nicht direkt für so innovativ das sie es machen oder gleich Umsetzen. Daher kommt der Trend bestimmt wieder von Quereinsteigern.SethSteiner hat geschrieben:Das Streaming von Musik und Film bspw. ist viel einfacher, viel billiger als von Videospielen, da eben nichts berechnet werden muss aber obwohl es um so ein vielfaches einfacher ist, hat sich statt eines einigen Standards hat es sich eher ein differenzierter Markt ausgebildet.
Natürlich muss es auch angenommen werden, aber ich behaupte einfach wenn der Preis und das Gebotene stimmt entwickelt es sich von alleine. Die Sache mit der Raubkopiererei ist auch wichtig, aber eher der einzige Grund der gegen eine schnelle dezentrale Entwicklung/Verbreitung spricht ist aktuell nur die Angst, das etwas illegaler Weise kopiert wird. Deswegen hält man lieber an Problem-anfälliger zentraler Struktur fest. Das Abrechnungsmodell ist noch nicht so einfach vorhanden.
Nun das Problem ist, wenn ich von billiger spreche meine ich für den KUNDEN. Das ganze zentrale Zeug mit abgreifen der Daten ist für den Kunden aktuell teurer, zumindest sehe ich das so. Eine DVD mit Eigentum und Eigenkontrolle ist für mich viel mehr Wert und viel billiger als der Leihservice Steam und Co. Das selbe ist auch bei E-Books der Fall un der Grund warum das da niemand nutzen möchten. E-Books beschneiden zu viele Bereiche. Streaming Angebote auch. In-House-Streaming wird heute schon praktikabel umgesetzt und ist denke ich viel Verbreiteter als das Internetstreaming. In Hotels gab es das zum Beispiel schon vor dem Internet-Stream, obwohl es die selbe Technik ist, aber anders umgesetzt und nicht so Restiktive abgesichert gegen Raubkopien.Selbst bei Büchern, wo es sich eigentlich anbieten würde, komplett auf den Druck zu verzichten und nur noch auf eReader zusetzen, weil es gar nicht billiger und einfacher geht und das auch schon seit vielen Jahren, bleibt es bei Optionen.
Ich meine weiterhin das halt die Hardware billiger wird wenn man sie virtuell nutzt und quasi aus dem Informations-Grid bekommt.
Ein simples und bekanntes Beispiel wo sich das schon durchgesetzt hat, fällt mir aktuell auch ein, viele nutzen denk ich schon im Haus einen Fileserver der quasi Speicherplatz für alle Teilnehmer virtuell zur Verfügung stellt ohne das dies in jedem System eingebaut und hinterlegt wird. Ist aber evtl zu Abstrakt weil das Internet und Amazon mit ihren Diensten hier ja eben das auch anbieten. Nur das Amazon und Google halt auch Hardware verleihen, die aber noch nicht lokal genutzt wird. Für mich halt einfach nur eine Frage der Zeit.
P.s.: Tageszeitungen verzichten übrigens immer öfter auf Print und veröffentlichen mehr und mehr digital... langfristig wird der Druck nicht verschwinden aber die Zahlen sinken, gleichzeitig das Digital-Abo aber auch Geld kosten und nicht alles Kostenlos sein.
Also doch ich glaube sehr stark das es einen "Ersatz für die lokale Installation" gibt. Eben weil wir das aktuell dauernd erleben. Eben als zentraler Bestandteil der Vernetzung. Aber gut möglich das ich ebenfalls den "lokalen" Begriff falsch nutze oder umschreibe, Beziehungsweise das dort sich alles anders Verschiebt und letztlich die Innovation liegt.Kajetan hat geschrieben:Streaming als Ersatz für lokale Installationen hingegen ... das Scheitern von Onlive hat allen Bestrebungen diesbezüglich einen Dämpfer verpasst.
Vielleicht nicht Lokal im eigenen Haus, aber lokal im Rechenzentrum der Kleinstadt oder der Großstadt. Die Welt wird schrumpfen und somit kommt die Technik auf einen zu und ganz bestimmt rutscht eine eigene "Installation" in noch weitere Ferne. Bezogen auf sowohl Hardware als auch Software.
- Kajetan
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Aber nicht im Spielebereich. Da haben weder die Content-Produzenten das Problem, dass ihnen die Kunden wegen unattraktiver Vertriebswege davonlaufen, noch haben die Kunden großartig die Nachfrage nach Spiele-Streaming.ChrisJumper hat geschrieben:Also doch ich glaube sehr stark das es einen "Ersatz für die lokale Installation" gibt. Eben weil wir das aktuell dauernd erleben. Eben als zentraler Bestandteil der Vernetzung. Aber gut möglich das ich ebenfalls den "lokalen" Begriff falsch nutze oder umschreibe, Beziehungsweise das dort sich alles anders Verschiebt und letztlich die Innovation liegt.Kajetan hat geschrieben:Streaming als Ersatz für lokale Installationen hingegen ... das Scheitern von Onlive hat allen Bestrebungen diesbezüglich einen Dämpfer verpasst.
Was bei Musik und Film passiert, kann auf Grund fundamentaler Unterschiede in der Geschichte der jeweiligen Medien und ihrer Rezeption nicht einfach 1 zu 1 übertragen werden. Spotify und Netflix sind das Äquivalent zu Radio und TV. Spiele-Streaming hingegen ist ein Angebot, für das es nur eine sehr geringe Nachfrage gibt. Ob sich das in Zukunft ändern wird, weiß niemand, aber im Laufe der nächsten fünf Jahre wird sich definitiv nichts ändern. Weil, wie gesagt, die Rahmenbedingungen hier anders sind als im Film- und Musik-Bereich.
- Leon-x
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Multiplayer Spiele stell ich mir schwierig vor beim Streaming. Allein die die leichte Verzögerung ist dort hinderlich. Dann soll man auch noch mit allen Anderen online verbunden sein.
Zudem wollen doch die Internet Provider eh die Schraube enger drehen was die Datenmenge im Monat angeht. Da sollen neben Film und Musik noch Spiele hinzu kommen?
Glaube da beißt sich die Sache mal abgesehen vom Netzausbau.
Zudem wollen doch die Internet Provider eh die Schraube enger drehen was die Datenmenge im Monat angeht. Da sollen neben Film und Musik noch Spiele hinzu kommen?
Glaube da beißt sich die Sache mal abgesehen vom Netzausbau.
- sphinx2k
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Re: Umfrage unter Videospiele-Fachhändlern in UK: PS4 wird 2016 den Markt dominieren; Virtual Reality wird scheitern; Un
Streaming wird ehr in Richtung einer neuen Plattform gehen. Es wird einen Teil vom Mark der anderen Plattformen wegnehmen. Es gibt viele Spiele die damit funktionieren können. Sofern es für einen passablen Preis angeboten werden kann warum nicht?
Allerdings bleibt die Latenz der zentrale Knackpunkt. Ein Aktionreiches Spiel mit weniger als 60fps und 30ms Verzögerung, da kann man es auch gleich sein lassen.
Wenn man das Spiele Streaming dann noch mit jedem SmartTV nutzen kann ist die Zielgruppe gigantisch, aber diese Gigantische Zielgruppe möchte gar keine Spiele spielen wie es sie heute auf z.B. Konsole gibt. Es gibt keine Ahnung wie viele Menschen auf diesem Planeten die mit Farmville und wie sie alle Heißen vollauf glücklich sind.
Allerdings bleibt die Latenz der zentrale Knackpunkt. Ein Aktionreiches Spiel mit weniger als 60fps und 30ms Verzögerung, da kann man es auch gleich sein lassen.
Wenn man das Spiele Streaming dann noch mit jedem SmartTV nutzen kann ist die Zielgruppe gigantisch, aber diese Gigantische Zielgruppe möchte gar keine Spiele spielen wie es sie heute auf z.B. Konsole gibt. Es gibt keine Ahnung wie viele Menschen auf diesem Planeten die mit Farmville und wie sie alle Heißen vollauf glücklich sind.
