Xbox One: Februar-Update schaltet Live-TV-Unterstützung frei

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Sir Richfield
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Re: Xbox One: Februar-Update schaltet Live-TV-Unterstützung

Beitrag von Sir Richfield »

viperflo hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: 1) Die Bestimmungen sind für dich nicht transparent und können jederzeit geändert werden.
Dass sich Bestimmungen ändern können gilt für alle Online-Dienste.
Du missverstehst mich nach wie vor.
Ich meine nicht die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Cloud Anbieter.
Ich meine damit eher so das Zustandekommen von Sperrlisten.
Beispiele finden sich da relativ leicht - such doch mal danach wo der CCC so überall gesperrt wird.

Im übrigen finde ich es schlimmer, dass du es anscheinend für normal hälst, dass jemand einseitig Bestimmungen ändert, ohne den "Betroffenen" davon in Kenntnis setzen zu müssen.

Sir Richfield hat geschrieben: 2) Im Falle der Cloud hat dich niemand darauf hingewiesen, dass deine Bilder gegen die o.a. Bestimmungen geprüft werden.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob man tatsächlich über den OneDrive-Client auf der Xbox Content hochladen kann. Müsste ich selbst erst ausprobieren. Von daher ist das gerade eine Nonsense-Diskussion - es sei denn Du weiß 100%ig, dass dies möglich ist! Ich glaube es eigentlich nicht.
Das ist nur insofern Nonsens, als dass du hier eine glasklare Trennung zwischen XBOX ONE und PC Client aufbauen willst, um die es überhaupt nicht geht, weil mein Teil der Diskussion eigentlich darauf aufbaut, dass es völlig egal ist, welche Daten von welchem Client da gescannt werden - weil das Scannen an sich das Problem ist.
Ok - Du weißt es selbst nicht. Warum ist es dann egal? Aus meiner Sicht ist es das nicht, denn über die Xbox bzw. über Konsolen (das ganze Thema gilt auch für die PS4) sind bestimmte Handlungen gar nicht möglich.
Siehe oben. Der Client ist egal.
Nein - dann sollte man es aber auch pauschal als Cloud-Kritik anführen und kein gezieltes Bashing betreiben.
Äh, ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass du dir das mit dem gezielten Bashing einbildest?
Bzw. dass es so aussieht, weil sich jetzt gerade Microsoft mit der Hand in der Keksdose hat erwischen lassen?
Und? Klar haben Firmen ihre Clouds, die sie dann auch - wenn Datenschutz relevant ist - selbst betreiben.
Der war gut, hat mir gefallen.
Hast du noch so einen optimistischen Witz auf Lager?
Frag doch mal, wo die Daten deiner Krankenkassenkarte so liegen. ;)
Das gilt für alles, was am Netz hängt! Dann musst Du entsprechende Vorsicht auch überall walten lassen! Dein Router (evtl. gehackt?), dein Smart-TV (telefoniert zu LG?), Dein Rechner (Trojaner o.Ä.?), Dein Smartphone (gehackt oder telefoniert mit Google?), Deine Apps (fordern zuviele rechte und spionieren Dich aus?)
JA, genau!
NEIN! Es gibt aktuell keine eigene Kamera-Funktion. Vermutlich um solchen Probleme vorzubeugen.
Ah, OK.
Ja, wahrscheinlich wollten sie eher nicht, dass die Leute ihre privaten Nacktscanner betreiben.
koflor
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Re: Xbox One: Februar-Update schaltet Live-TV-Unterstützung

Beitrag von koflor »

Sir Richfield hat geschrieben: Im übrigen finde ich es schlimmer, dass du es anscheinend für normal hälst, dass jemand einseitig Bestimmungen ändert, ohne den "Betroffenen" davon in Kenntnis setzen zu müssen.
Das stimmt so ja mal nicht. Grundsätzlich kann ich ja jederzeit die AGBs einsehen (macht allerdings fast niemand). Ich muss Sie allerdings auch bestätigen, egal ob ich sie gelesen oder verstanden habe. Von daher weiß ich auch, dass ich mich bestimmten Regeln unterwerfe.
Sir Richfield hat geschrieben: 2) Im Falle der Cloud hat dich niemand darauf hingewiesen, dass deine Bilder gegen die o.a. Bestimmungen geprüft werden.
Doch - als ich die AGBs akzeptiert habe. Das Scannen der Bilder ist auch einigermaßen logisch, wenn man sich das mal grundsätzlich überlegt. Da ich Bilder auch öffentlich schalten kann und damit einen Cloud-Speicher in eine Porno-Schleuder umwandeln könnte. In gewisser Hinsicht ist ein solcher Filter/Scan auch ein Schutz. Ich will nicht wissen, wie groß anders herum der Aufschrei wäre, wenn ein großer Konzern so etwas zulassen würde. Es gibt meines Wissens nach auch keinen Anbieter, der nicht entsprechende Regeln hat. Um mal beim Thema Games zu bleiben, hier nur mal ein Beispiel von PSN:
https://account.sonyentertainmentnetwor ... tons=false

18.Schutz unseres Netzwerks (einschließlich Nichteinhaltung dieser Nutzungsbedingungen)
....
Dies bedeutet im Einzelnen, dass wir berechtigt sind:
(i)Das Passwort Ihres SEN-Kontos zurückzusetzen;
(ii)Aktualisierungen auf Ihr System von Sony hochzuladen, mit dem Ziel einen nicht autorisierten Gebrauch zu unterbinden;
(iii)jegliche Abonnements in Verbindung mit Ihrem SEN-Konto zu stoppen oder auszusetzen;
(iv)den Zugriff auf sämtliche oder Teile der über SEN verfügbaren Produkte zu stoppen oder auszusetzen;
(v)Ihre SEN-Konten (dies umfasst sämtliche Ihrer Unterkonten) vorübergehend oder permanent zu sperren;
(vi)den Zugriff auf SEN von sämtlichen von Ihnen verwendeten Systemen von Sony vorübergehend oder permanent zu sperren; und/oder
(vii)ein staatliches, strafrechtliches oder privatrechtliches Verfahren gegen Sie einzuleiten, zu initiieren und/oder an diesem mitzuwirken.
Sir Richfield hat geschrieben: Hast du noch so einen optimistischen Witz auf Lager?
Frag doch mal, wo die Daten deiner Krankenkassenkarte so liegen. ;)
Das weißt Du heute nicht. Jede App, jede Webseite, jeder Dienst kann die eigentlichen Daten bei Amazon, Google oder MS in der Cloud hängen haben. Hier geht es in der Regel aber nicht um Datenschutz, sondern darum, dass Dienste skalierbar erreichbar sind und sowohl 1000 Nutzer als auch 1.000.000 Nutzer verkraften können müssen. Bei deutschen Anbietern - besonders Krankenkassen - habe ich noch Vertrauen, da sie strengen Datenschutzbestimmungen unterliegen. Hier ist es theoretisch unmöglich, dass Kundendaten extern gespeichert werden.