Normalerweise sollte man sich daran stören, wenn eine Firma eben eine schlechte Politik macht, minderwertig produziert, den Kunden nicht respektiert und ähnliches. Aber dass ein Publisher schlecht sein soll, weil er keine Spiele produziert, die du spielen willst? Das macht keinen Sinn.FuerstderSchatten hat geschrieben:Und was sonst sollte mich an einen Publisher stören, als dass er mir nicht genehme Spiele produziert?SethSteiner hat geschrieben:Ein Publisher ist schlecht, weil er kaum SPiele hat die dich interessieren? Das ist mal eine seltsame Definition eines schlechten Publishers.
Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
"Wir specken eine Reihe total ab und wenn ihr Trottel nicht spurt und das Zeug trotzdem kauft, dann stellen wir es eben ein."
So klingt das für mich :wink:
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Kunden nicht respektiert? Ich bin doch keine homogene Masse von allen Menschen dieser Welt, die den Weltgeist aufgesaugt hat. Was weiß ich warum du oder andere sich nicht respektiert fühlen. Überhaupt ein sehr seltsames Wort im Zusammenhang mit Videospielen. Da ist ein Produkt, das kann man kaufen oder nicht und es gefällt einen oder eben nicht. Ich z.B. mag auch nicht Jagged Alliance Back in Action, einfach weil es nicht mehr rundenbasiert ist. Gut, dann kaufe ich es eben nicht. Aber deswegen hat mich die Firma doch nicht weniger respektiert, weil es Leute gibt, denen gefällt es genauso wie es eben ist, in Echtzeit halt.SethSteiner hat geschrieben:Normalerweise sollte man sich daran stören, wenn eine Firma eben eine schlechte Politik macht, minderwertig produziert, den Kunden nicht respektiert und ähnliches. Aber dass ein Publisher schlecht sein soll, weil er keine Spiele produziert, die du spielen willst? Das macht keinen Sinn.FuerstderSchatten hat geschrieben:Und was sonst sollte mich an einen Publisher stören, als dass er mir nicht genehme Spiele produziert?SethSteiner hat geschrieben:Ein Publisher ist schlecht, weil er kaum SPiele hat die dich interessieren? Das ist mal eine seltsame Definition eines schlechten Publishers.
Zu glauben es gäbe sowas wie einen universellen Geschmack, der verletzt werden kann, ist irgendwie einfach nur totalitär und entspricht nicht meinen Denken von pluralistischen Geschmack.
Ich mein dein letzter Satz, den kannst du doch nicht ernstmeinen oder? Natürlich macht nur das Sinn. Nichts ist wichtiger als das eigene Selbst. Was interessiert mich, ob du Sim City leiden kannst oder nicht. Mich interessiert höchstens daran, dass das Spiel gut verkauft wird, damit es weiter entwickelt wird.
Natürlich ist ein Publisher schlecht für mich, wenn er zwar tolle Spiele produziert, ich aber diese nicht leiden kann. Z.B. GTA 5 ist vielleicht toll produziert und mag ein tolles Spiel sein, aber ich kanns zum Verrecken nicht ab und weil Rockstar nichts anderes macht, mag ich die auch nicht. Punkt um. Ich finde Rockstar also einfach nur beschissen.
Was habe ich davon, wenn der Publisher kein Steam oder keinen Kopierschutz benutzt oder gratis Inhalte jeden Monat dazupatcht, aber ich kein einziges Spiel von ihm leiden kann? Das mag dann für die anderen Kunden löblich sein, für mich ist es aber einfach nur nutzlos. Ich belohne den Publisher doch sicher nicht mit dem Kauf, nur weil der Service gut ist, wenn mich das Spiel einfach nur ankotzt.
Und jetzt mal ganz ehrlich, du findest doch EA auch nur schlecht, weil es die Serien nicht so fortsetzt, wie du das für richtig hältst?
Manchmal habe ich das Gefühl die Leute fühlen sich persönlich angegriffen von dem was die Publisher machen, als ob EA extra am Kunden vorbeiprogrammiert. Wenn überhaupt ist das meiste davon ein Versehen und wenn extra was weggelassen wurde, wirds halt nachgereicht in Form von DLCs für Geld. Der Rest der Publisher ist da nicht anders, was z.B. meine DLCs für XCom beweisen.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 09.09.2014 03:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Bambi0815
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Wenn sie alle Features nachreichen, bin ich sicher auch dabei. Aber nach dem Sim City Disaster ...eher nicht.
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Was ich mich die ganze Zeit Frage: Wer kauft sich das noch? Das Spielprinzip dürfte sich seit dem 1. Teil nicht geändert haben und dass EA nur noch Scheisse baut ist auch seit mindestens 5 Jahren bekannt. Aber es verkauft sich immer und immer wieder. Ich wette mindestens 50% der Leute die sich hier im Forum darüber aufregen spielen es trotzdem.
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PixelMurder
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Ich lese auf mehreren Portalen Reviews von vielen Spielen, auch von solchen, deren Prinzip mir nicht sagt, weil ich einfach neugierig bin, es für mich zur Gaming-Kultur dazu gehört oder manche Dinge Auswirkungen auf meine eigenen Genres und Marken haben. Sims gehört für mich auch dazu. Ich kann es theoretisch verstehen, was Leuten daran gefallen mag, aber mir persönlich fehlen einfach Knarren darin. Manche Spiele, zu deren Zielgruppe ich nicht gehöre, schätze ich dann als Unfall ein, manche Entwckler haben sich übernommen, andere haben es einfach nicht drauf, kriegen zuwenig Zeit von Publisher und/oder biedern sich einer Casual-Zielgruppe an.
Sims 4 ist aber kein Unfall. Es wurde genauso ausgeliefert, wie es konzipiert wurde. Es ist eine Feldstudie, mit wie wenig Aufwand und Kosten man ein Spiel produzieren kann, das darauf ausgerichtet ist, die Gamer effizient zu melken. Der Shitstorm war schon eingeplant, begonnen mit den zurückgehaltenen Testmustern, da wird jetzt tüchtig ausgewertet, wie sich das in den Verkäufen kurz-und langfristig auswirkt. Selbst alle öffentlichen Äusserungen von Mitarbeiten der involvierten Firmen sind inszeniert, die sollen den Shitstorm noch ein wenig anheizen, damit man genauere Zahlen kriegt.
Oder habe ich nicht recht? Die Alternative wäre, anzunehmen, dass der Film Idiocracy eine wissenschaftliche Dokumention ist, statt nur eine Satire. Es hilft sicher nicht, dass ich nie studiert habe und keinerlei kaufmännische Ausbildung besitze und dieser Bereich sogar als eine meiner Schwachstellen betrachte, ich kann noch nicht mal feilschen. Deshalb stehen mir nur die Deduktion und der gesunde Menschenverstand zur Verfügung, um den geheimnisvollen Fall "Sims 4" aufzuklären.
Mein Verstand sagt mir, dass man etwas auf dem Kasten haben muss, um eine grosse Firma wie Maxis zu betreiben. Man muss kaufmännisch begabt sein und etwas vom Gaming verstehen, da es ohne ein gutes Produkt auch nichts zu verkaufen gibt.
Meine Augen sehen aber etwas völlig Anderes: Jede einzelne Äusserung und Massnahme der Firma darum herum und jeder einzelne Aspekt des Spiels schreit für mich nach irrem Idiot, der weder vom Gaming, noch von Geld eine Ahnung hat. Ich werde für dumm verkauft, über den Tisch gezogen und dafür auch noch beleidigt und genötigt.
Ich weiss nicht viel übers Geld, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht einige Grundregeln verstanden hätte, deren Ausübung ich überall begegne, im Supermarkt, im Online-Shop und sogar bei meinem Drogenhändler
Die Marke ist heilig, der Firmenname ist heilig, das Vertrauen ist heilig und wenn wir unsere Käufer für hirnamputierte Ärsche halten, so sagen wir es nicht laut. Was Maxis veranstaltet, ist aber auf der anderen Seite meiner "Ökonomie für Dummies", soweit weg, dass es beinahe wie aus einer anderen Dimension anmutet. Das ist, wie wenn Volkswagen plötzlich auf die Idee käme, ihre Autos in der Grundausstattung ohne Sitze und Scheibenwischer und in Kackbraun auszuliefern, mit eingeplanten Sollbruchstellen in der Karrosserie und das mit einem grossen Plakat vermarkten würde: "He, ihr Idioten, dafür läuft er jetzt schneller."
Meine Einschätzung, dass Sims 4 ein für mich undurchschabarer perfider Plan ist, beruht also auf der Vorstellung, dass keiner so blöd wie Maxis sein kann und noch nicht weggesperrt ist. Vielleicht liegts auch nur daran, dass ich ein Dinosaurier bin, der nicht mehr in die ökologische Nische passt, in der sich Maxis aufhält.
Sims 4 ist aber kein Unfall. Es wurde genauso ausgeliefert, wie es konzipiert wurde. Es ist eine Feldstudie, mit wie wenig Aufwand und Kosten man ein Spiel produzieren kann, das darauf ausgerichtet ist, die Gamer effizient zu melken. Der Shitstorm war schon eingeplant, begonnen mit den zurückgehaltenen Testmustern, da wird jetzt tüchtig ausgewertet, wie sich das in den Verkäufen kurz-und langfristig auswirkt. Selbst alle öffentlichen Äusserungen von Mitarbeiten der involvierten Firmen sind inszeniert, die sollen den Shitstorm noch ein wenig anheizen, damit man genauere Zahlen kriegt.
Oder habe ich nicht recht? Die Alternative wäre, anzunehmen, dass der Film Idiocracy eine wissenschaftliche Dokumention ist, statt nur eine Satire. Es hilft sicher nicht, dass ich nie studiert habe und keinerlei kaufmännische Ausbildung besitze und dieser Bereich sogar als eine meiner Schwachstellen betrachte, ich kann noch nicht mal feilschen. Deshalb stehen mir nur die Deduktion und der gesunde Menschenverstand zur Verfügung, um den geheimnisvollen Fall "Sims 4" aufzuklären.
Mein Verstand sagt mir, dass man etwas auf dem Kasten haben muss, um eine grosse Firma wie Maxis zu betreiben. Man muss kaufmännisch begabt sein und etwas vom Gaming verstehen, da es ohne ein gutes Produkt auch nichts zu verkaufen gibt.
Meine Augen sehen aber etwas völlig Anderes: Jede einzelne Äusserung und Massnahme der Firma darum herum und jeder einzelne Aspekt des Spiels schreit für mich nach irrem Idiot, der weder vom Gaming, noch von Geld eine Ahnung hat. Ich werde für dumm verkauft, über den Tisch gezogen und dafür auch noch beleidigt und genötigt.
Ich weiss nicht viel übers Geld, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht einige Grundregeln verstanden hätte, deren Ausübung ich überall begegne, im Supermarkt, im Online-Shop und sogar bei meinem Drogenhändler
Die Marke ist heilig, der Firmenname ist heilig, das Vertrauen ist heilig und wenn wir unsere Käufer für hirnamputierte Ärsche halten, so sagen wir es nicht laut. Was Maxis veranstaltet, ist aber auf der anderen Seite meiner "Ökonomie für Dummies", soweit weg, dass es beinahe wie aus einer anderen Dimension anmutet. Das ist, wie wenn Volkswagen plötzlich auf die Idee käme, ihre Autos in der Grundausstattung ohne Sitze und Scheibenwischer und in Kackbraun auszuliefern, mit eingeplanten Sollbruchstellen in der Karrosserie und das mit einem grossen Plakat vermarkten würde: "He, ihr Idioten, dafür läuft er jetzt schneller."
Meine Einschätzung, dass Sims 4 ein für mich undurchschabarer perfider Plan ist, beruht also auf der Vorstellung, dass keiner so blöd wie Maxis sein kann und noch nicht weggesperrt ist. Vielleicht liegts auch nur daran, dass ich ein Dinosaurier bin, der nicht mehr in die ökologische Nische passt, in der sich Maxis aufhält.
- SethSteiner
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
@FürstderSchatten
Der Kunde ist natürlich keine homogene Masse im Sinne von Interesse aber man kann Kunden ja wohl respektieren oder es nicht tun und Manipulationen, Lügen, Betrügereien und Abzockmethoden nennt man gemeinhin eben "den Kunden nicht respektieren" und da diese Dinge bei EA besonders gehäuft vorkommen, hat die Firma zwei Mal hintereinander den Award als schlechteste Firma gekriegt. Das kriegt man nicht, wenn man gute Arbeit leistet. Wenn man gute Arbeit leistet, interessiert man sich entweder nicht für einen oder wird in den höchsten Tönen gelobt - oder sogar beides gleichzeitig. CD Projekt bspw. die haben keine Rennspiele, keine Japanorollenspiele, keine Sportspiele, keine Adventures usw. usf. und doch werden sie sehr wohlwollend und freundlich behandelt. Weil sie sich eben besser Verhalten als EA es tut.
Kein Mensch glaubt es gäbe einen universellen Geschmack, du lässt aber Kritik äußerst ungern zu und nimmst Geschmack als Entschuldigung für Inkompetenz, mangelhafte Qualität und gradezu kriminelles Verhalten. Und dann willst du mir auch noch erzählen, ob eine Firma gut oder schlecht ist, hänge nicht von der Qualität ab, davon wie man mit seinen Kunden umgeht und mit ihnen kommuniziert, sondern ob eine Firma für einen die passenden Spiele produziert. Und wenn es das nicht tut, soll sie drauf gehen. Das ist ganz schön harter Tobak.
Der Kunde ist natürlich keine homogene Masse im Sinne von Interesse aber man kann Kunden ja wohl respektieren oder es nicht tun und Manipulationen, Lügen, Betrügereien und Abzockmethoden nennt man gemeinhin eben "den Kunden nicht respektieren" und da diese Dinge bei EA besonders gehäuft vorkommen, hat die Firma zwei Mal hintereinander den Award als schlechteste Firma gekriegt. Das kriegt man nicht, wenn man gute Arbeit leistet. Wenn man gute Arbeit leistet, interessiert man sich entweder nicht für einen oder wird in den höchsten Tönen gelobt - oder sogar beides gleichzeitig. CD Projekt bspw. die haben keine Rennspiele, keine Japanorollenspiele, keine Sportspiele, keine Adventures usw. usf. und doch werden sie sehr wohlwollend und freundlich behandelt. Weil sie sich eben besser Verhalten als EA es tut.
Kein Mensch glaubt es gäbe einen universellen Geschmack, du lässt aber Kritik äußerst ungern zu und nimmst Geschmack als Entschuldigung für Inkompetenz, mangelhafte Qualität und gradezu kriminelles Verhalten. Und dann willst du mir auch noch erzählen, ob eine Firma gut oder schlecht ist, hänge nicht von der Qualität ab, davon wie man mit seinen Kunden umgeht und mit ihnen kommuniziert, sondern ob eine Firma für einen die passenden Spiele produziert. Und wenn es das nicht tut, soll sie drauf gehen. Das ist ganz schön harter Tobak.
- FuerstderSchatten
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Ich habe keine Probleme mit EA, nie gehabt. Also ist es selbst nach deiner Definition keine schlechte Firma.SethSteiner hat geschrieben:@FürstderSchatten
Der Kunde ist natürlich keine homogene Masse im Sinne von Interesse aber man kann Kunden ja wohl respektieren oder es nicht tun und Manipulationen, Lügen, Betrügereien und Abzockmethoden nennt man gemeinhin eben "den Kunden nicht respektieren" und da diese Dinge bei EA besonders gehäuft vorkommen, hat die Firma zwei Mal hintereinander den Award als schlechteste Firma gekriegt. Das kriegt man nicht, wenn man gute Arbeit leistet. Wenn man gute Arbeit leistet, interessiert man sich entweder nicht für einen oder wird in den höchsten Tönen gelobt - oder sogar beides gleichzeitig. CD Projekt bspw. die haben keine Rennspiele, keine Japanorollenspiele, keine Sportspiele, keine Adventures usw. usf. und doch werden sie sehr wohlwollend und freundlich behandelt. Weil sie sich eben besser Verhalten als EA es tut.
Kein Mensch glaubt es gäbe einen universellen Geschmack, du lässt aber Kritik äußerst ungern zu und nimmst Geschmack als Entschuldigung für Inkompetenz, mangelhafte Qualität und gradezu kriminelles Verhalten. Und dann willst du mir auch noch erzählen, ob eine Firma gut oder schlecht ist, hänge nicht von der Qualität ab, davon wie man mit seinen Kunden umgeht und mit ihnen kommuniziert, sondern ob eine Firma für einen die passenden Spiele produziert. Und wenn es das nicht tut, soll sie drauf gehen. Das ist ganz schön harter Tobak.
Du tust immer so, als wäre das universell, dass sich die Kunden gegängelt fühlen. Ich beispielsweise habe mich ne Zeitlang sehr an Steam und Origin gestört, heute gefallen sie mir. Was einen heute missfällt, wird morgen vielleicht schon als Segen empfunden. Ich habe auch nichts gegen DLCs, noch nicht mal gegen Day One DLCs, weil ich mir so gut wie nichts mehr bei Release hole. Jedenfalls kann ich mich nicht über EA beklagen, die Qualität stimmt, sie gehen mit mir in Ordnung um, wobei ich ja nie Kontakt mit ihnen habe, ergo muss es auch ne tolle Firma sein. Aber ehrlich gesagt, habe ich auch noch nie mit irgendeiner Firma oder einem dazugehörigen Spiel Probleme gehabt (die ich nicht hätte selbst lösen können.) Grundsätzlich halte ich mich also daran, was mir persönlich die Firma bringt, weil ich ja nie Probleme hatte und da ist mir natürlich wichtig, ob mir die Spiele gefallen.
Mir ist egal, ob Activision-Blizzard weiterhin bestehen bleibt oder nicht, ehrlich gesagt ist es mir sogar lieber, falls ja, weil ich Hearthstone wirklich in mein Herz geschlossen habe.
Das ganze war doch nur eine Antwort darauf, dass andere EA den Tod wünschen. Wenn einer gehen müsste, würde meine Wahl auf Activision fallen. Du kannst mir doch nicht die Schuld geben, wenn andere schreiben EA soll weg und ich schreibe mir wäre es lieber, wenn Activision weg wäre anstatt.
Was ich mir wünschen würde, weniger dümmliche Verschwörungstheorien. EA hat sicher nicht einen Shitstorm haben wollen, aber so was ist ja auch heute gar nicht mehr zu verhindern, wo sich jeder über alles auskotzt. Manchmal sogar ohne direkt Beteiligter oder Leidtragender zu sein.PixelMurder hat geschrieben: Sims 4 ist aber kein Unfall. Es wurde genauso ausgeliefert, wie es konzipiert wurde. Es ist eine Feldstudie, mit wie wenig Aufwand und Kosten man ein Spiel produzieren kann, das darauf ausgerichtet ist, die Gamer effizient zu melken. Der Shitstorm war schon eingeplant, begonnen mit den zurückgehaltenen Testmustern, da wird jetzt tüchtig ausgewertet, wie sich das in den Verkäufen kurz-und langfristig auswirkt. Selbst alle öffentlichen Äusserungen von Mitarbeiten der involvierten Firmen sind inszeniert, die sollen den Shitstorm noch ein wenig anheizen, damit man genauere Zahlen kriegt.
Oder habe ich nicht recht? Die Alternative wäre, anzunehmen, dass der Film Idiocracy eine wissenschaftliche Dokumention ist, statt nur eine Satire. Es hilft sicher nicht, dass ich nie studiert habe und keinerlei kaufmännische Ausbildung besitze und dieser Bereich sogar als eine meiner Schwachstellen betrachte, ich kann noch nicht mal feilschen. Deshalb stehen mir nur die Deduktion und der gesunde Menschenverstand zur Verfügung, um den geheimnisvollen Fall "Sims 4" aufzuklären.
Mein Verstand sagt mir,
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PixelMurder
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Du meinst also, EA hat den Shitstorm nicht geplant, sondern durch eine sagenhafte Dummheit und/oder Unfähigkeit losgetreten?
Nicht jeder Shitstorm ist gerechtfertigt, aber dazu kann ich nur sagen: Lasst Scheisse regnen.
Nicht jeder Shitstorm ist gerechtfertigt, aber dazu kann ich nur sagen: Lasst Scheisse regnen.
- FuerstderSchatten
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Du glaubst doch nicht, dass eine Firma gerne im Brennpunkt irgendwelcher Kontroversen steht. Die haben im festen Glauben, das Spiel sei schon ganz in Ordnung auf die Welt losgelassen. vielleicht haben sie es zu früh released, um jetzt schon den schnellen Dollar zu machen. Im schlimmsten Fall haben sie gemerkt, dass es Murks ist und haben es trotzdem released, weil sie nicht wieder alles neu machen wollten oder auch konnten, wegen den finanziellen Aspekten. Ich tippe aber auf eine Mischung aus in Ordnung und früher Release.PixelMurder hat geschrieben:Du meinst also, EA hat den Shitstorm nicht geplant, sondern durch eine sagenhafte Dummheit und/oder Unfähigkeit losgetreten?
Davon ab es gibt bei so gut wie jeden Spiel inzwischen einen Shitstorm, gerade bei solchen Liebhabern Dingern wie den Sims nicht. Anspruchslose Kundschaft wie die von CoD beschwert sich im Gegensatz dazu so gut wie nie. Aber vielleicht machen die Macher von CoD auch immer alles richtig. Ich kenne mich auch ehrlich gesagt nicht mit der Marke aus. Ich weiß nur von einem Flughafenlevel der wohl als dümmlichste Szene in einem Film, Buch oder Spiel zu Ruhm gekommen ist.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 09.09.2014 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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PixelMurder
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Re: Die Sims 4: Erfolg entscheidet über Nachfolger
Vor EA und Maxis nicht.FuerstderSchatten hat geschrieben: Du glaubst doch nicht, dass eine Firma gerne im Brennpunkt irgendwelcher Kontroversen steht.
