Steam Machine - Prototyp in Aktion

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Worrelix
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Worrelix »

tschief hat geschrieben:Warum ein zweiter Computer? Ev. ist diese Person auch auf der Suche nach einem neuen PC weils der Alte nicht mehr bringt. Eventuell möchte die Person in Zukunft auch auf der Couch zocken. Warum nicht eine Steam-Machine? Was spricht da dagegen - man hat immer noch die PC-Vorteile.
Aber - vorausgesetzt, man lässt das Steam OS installiert - man kann dann die Windows only Spiele nicht mehr spielen.
chrissaso780 hat geschrieben:Bei der Steam Maschine, wo ist das CD / DVD Laufwerk?
Wofür braucht eine Download Plattform ein CD/DVD Laufwerk?
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mindfaQ
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von mindfaQ »

In jedem Thread zu den Steam Machines muss scheinbar erstmal erklärt werden, was die Steam Machines überhaupt sind. Ich frage mich, wann endlich bis zum letzten durchdringt, dass es PCs sind, die die Zielgruppe für PCs durch Nutzerfreundlichkeit etwas aufweiten wollen, ohne erfahrenen Nutzern etwas wegzunehmen. Man hat schon einen brauchbaren PC? Natürlich kauft man sich erst einen neuen PC wenn man ihn braucht. Was soll eine Diskussion, dass niemand eine Steambox kauft, der schon einen brauchbaren PC besitzt. Das selbe könnte man über PCs generell sagen. Sinnlose Diskussion.
Das ist ein langfristiges Projekt, es muss garnicht von 0 auf 100 durchstarten, wie es bei Konsolen nötig ist, um überhaupt eine Spielerbasis zu liefern.
Worrelix hat geschrieben:Aber - vorausgesetzt, man lässt das Steam OS installiert - man kann dann die Windows only Spiele nicht mehr spielen.
Nur weil noch keine Dual-Boot-Möglichkeit gegeben ist, heißt es nicht, dass Steam OS beim Release nicht mit Windows 7/8 auf einer Platte koexistieren kann.
Zuletzt geändert von mindfaQ am 16.12.2013 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
nico005
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von nico005 »

Naja, finde ich jetzt nicht sonderlich toll. Das Gamepad wäre sicher was für den PC, wenn man kein PS oder Xbox Pad hat, aber ansonsten? Fast alle PC Zocker benutzten die Software von Microsoft um ihre Spiele zu starten, selbst andere Anbieter wie Linux fristen ein Nischendasein. Warum soll jetzt SteamOS ein Megahit werden?
Vor allem für Entwickler wird es jetzt noch schwerer, da sie für noch ein Betriebssystem programmieren müssen... Mir geht es schon gegen den Strich das Radeon mit ihren Treiber einen eigenen Weg einschlägt, aber wenn jetzt neben Microsoft noch SteamOS da ist... eieiei.
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

Worrelix hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Warum ein zweiter Computer? Ev. ist diese Person auch auf der Suche nach einem neuen PC weils der Alte nicht mehr bringt. Eventuell möchte die Person in Zukunft auch auf der Couch zocken. Warum nicht eine Steam-Machine? Was spricht da dagegen - man hat immer noch die PC-Vorteile.
Aber - vorausgesetzt, man lässt das Steam OS installiert - man kann dann die Windows only Spiele nicht mehr spielen.
chrissaso780 hat geschrieben:Bei der Steam Maschine, wo ist das CD / DVD Laufwerk?
Wofür braucht eine Download Plattform ein CD/DVD Laufwerk?
Natürlich, das Thema wurde bereits mehrfach behandelt.

Zum Start einer Plattform ist immer die Menge an dazu zur Verfügung stehenden Titeln das Problem. Das wird Valve aber höchstwahrscheinlich in den Griff bekommen. Die Ankündigung von Steam-Machines (also Linux für Gamer optimiert (die Usability)) wird einige Hersteller dazu bewegen, mit nicht allzu riesigem Aufwand auch eine Linux-Portierung anzubieten. Gemäss Valve sind schon einige AAA-Entwickler dabei, die sich Anfang 2014 "outen" werden. Nur schon die Ankündigung wird einige Entwickler dazu bewegen, auch für Linux zu portieren. Wenn es sich dann nicht allzu schlecht verkauft wird oder sich über die Dauer etabliert werden mehr und mehr Entwickler auf den Zug aufspringen.
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Kajetan
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Kajetan »

nico005 hat geschrieben:Warum soll jetzt SteamOS ein Megahit werden?
Für den Nutzer soll es das Zocken von PC-Spielen erleichtern, weil das OS für Spiele optimiert ist.

Für Valve soll das SteamOS langfristig die Abhängigkeit von Windows und MS lösen, vor allem, seit MS ziemlich offensiv mit einem W8-internen App-Shop liebäugelt, der den PC-User langfristig in ein geschlossenes System führen soll, in dem es ausser MS nichts anderes gibt. Und von "Wird ein Megahit" redet auch niemand. Nur diejenigen, die ständig fragen warum jetzt das SteamOS ein Megahit werden soll :)

Wie gesagt, das ist eine langfristige Sache. Ob das alles so klappt, wie sich das Valve vorstellt, das weiß niemand. Aber Valve hat sich entschieden zu handeln, anstatt eines Tages dumm dazustehen, wenn MS ihnen die Tür vor der Nase zumacht..
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DerSnake
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von DerSnake »

Ich versteh den sinn auch noch nicht.

Mein PC ist per HDMI verbunden am TV. Und manchmal zock ich auch von der Couch aus was reibungslos klappt

WO hätte ich jetzt den vorteil der Steambox?
johndoe1544206
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von johndoe1544206 »

Eric87 hat geschrieben:Ich versteh den sinn auch noch nicht.

Mein PC ist per HDMI verbunden am TV. Und manchmal zock ich auch von der Couch aus was reibungslos klappt

WO hätte ich jetzt den vorteil der Steambox?
Es ist 2017/18/19. Dein PC ist alt, du kaufst dir was neues. Die Steambox bietet ein gutes P/L. Du kaufst dir ne Steambox.

kA warum hier soviele die Steambox als zweitgerät zum PC sehen wollen.
Ounk
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Ounk »

Ich könnte mir schon vorstellen, dass das langfristig funktioniert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein klassischer, großer Desktop-PC in Zukunft immer überflüssiger wird.
Die Standard-PC-Tätigkeiten (im Internet surfen, Mails lesen/schreiben, online-banking, etc.) werden immer häufiger an Tablets (oder Smartphones) durchgeführt. So mancher wird sich in ein paar Jahren - wenn der PC nur noch bedingt zum zocken geeignet ist - fragen, ob er sich wirklich nochmal so eine große, teure Kiste kaufen soll, die er sowieso fast nur noch zum Zocken verwenden würde. So eine Steam Machine könnte dann ein guter Kompromiss sein - man hat trotzdem noch einen Computer im Haus, der aber optimal auf Streaming und Zocken auf der Couch ausgelegt ist.
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Worrelix
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Worrelix »

Ounk hat geschrieben:Ich könnte mir schon vorstellen, dass das langfristig funktioniert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein klassischer, großer Desktop-PC in Zukunft immer überflüssiger wird.
Die Standard-PC-Tätigkeiten (im Internet surfen, Mails lesen/schreiben, online-banking, etc.) werden immer häufiger an Tablets (oder Smartphones) durchgeführt.
Also ich schreib Postings wie diese lieber innerhalb einer halben Minute mit Tastatur und Maus zum Formatieren, als daß ich auf einem Smartphone Mäuseklavier 5 Minuten lang rumtippe ...
So mancher wird sich in ein paar Jahren - wenn der PC nur noch bedingt zum zocken geeignet ist - fragen, ob er sich wirklich nochmal so eine große, teure Kiste kaufen soll, die er sowieso fast nur noch zum Zocken verwenden würde.
- und stellt sich statt dessen eine Steam Box dahin, die ebenfalls "fast nur zum Zocken" verwendet wird ...

Abgesehen davon können andere Desktop PCs auch kleiner werden.
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Worrelix
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Worrelix »

tschief hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Warum ein zweiter Computer? Ev. ist diese Person auch auf der Suche nach einem neuen PC weils der Alte nicht mehr bringt. Eventuell möchte die Person in Zukunft auch auf der Couch zocken. Warum nicht eine Steam-Machine? Was spricht da dagegen - man hat immer noch die PC-Vorteile.
Aber - vorausgesetzt, man lässt das Steam OS installiert - man kann dann die Windows only Spiele nicht mehr spielen.
Natürlich, das Thema wurde bereits mehrfach behandelt. ... Die Ankündigung von Steam-Machines (also Linux für Gamer optimiert (die Usability)) wird einige Hersteller dazu bewegen, mit nicht allzu riesigem Aufwand auch eine Linux-Portierung anzubieten. Gemäss Valve sind schon einige AAA-Entwickler dabei, die sich Anfang 2014 "outen" werden. Nur schon die Ankündigung wird einige Entwickler dazu bewegen, auch für Linux zu portieren. Wenn es sich dann nicht allzu schlecht verkauft wird oder sich über die Dauer etabliert werden mehr und mehr Entwickler auf den Zug aufspringen.
Schön und gut - ändert nichts daran, daß man die Windows only Spiele in Steam ohne zusätzlichen Rechner nicht unter Steam OS spielen kann.
johndoe1544206
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von johndoe1544206 »

Worrelix hat geschrieben:
Ounk hat geschrieben:Ich könnte mir schon vorstellen, dass das langfristig funktioniert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein klassischer, großer Desktop-PC in Zukunft immer überflüssiger wird.
Die Standard-PC-Tätigkeiten (im Internet surfen, Mails lesen/schreiben, online-banking, etc.) werden immer häufiger an Tablets (oder Smartphones) durchgeführt.
Also ich schreib Postings wie diese lieber innerhalb einer halben Minute mit Tastatur und Maus zum Formatieren, als daß ich auf einem Smartphone Mäuseklavier 5 Minuten lang rumtippe ...
So mancher wird sich in ein paar Jahren - wenn der PC nur noch bedingt zum zocken geeignet ist - fragen, ob er sich wirklich nochmal so eine große, teure Kiste kaufen soll, die er sowieso fast nur noch zum Zocken verwenden würde.
- und stellt sich statt dessen eine Steam Box dahin, die ebenfalls "fast nur zum Zocken" verwendet wird ...

Abgesehen davon können andere Desktop PCs auch kleiner werden.
Die Kombi Office-Notebook / Subnotebook und leistungsfähige Steambox kann ich mir ganz gut vorstellen. Wie schon gesagt, alles eine Frage des Preises.
cHL
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von cHL »

mah. die steamboxen sind doch nur ein vehikel um pr fürs steamOS zu bekommen. jeden tag ein neuer artikel und empörte leute die sich fragen wozu sie dann eine ps3 vpr 8 jahren gekauft haben. wunderbar. nur für das OS und den controller gäbe es nichtmal eine nachricht pro woche.

gut gemacht valve.
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

cHL hat geschrieben:mah. die steamboxen sind doch nur ein vehikel um pr fürs steamOS zu bekommen. jeden tag ein neuer artikel und empörte leute die sich fragen wozu sie dann eine ps3 vpr 8 jahren gekauft haben. wunderbar. nur für das OS und den controller gäbe es nichtmal eine nachricht pro woche.

gut gemacht valve.
Und das Beste an der ganzen Geschichte ist ja, dass Valve damit keinerlei Risiko eingeht. Der Erfolg der Steam-Machines kann denen schnuppe sein, da diese nur von Drittherstellern vertrieben werden und die PR kriegen sie kostenlos :-D
Ounk
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Ounk »

Worrelix hat geschrieben:
Ounk hat geschrieben:Ich könnte mir schon vorstellen, dass das langfristig funktioniert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein klassischer, großer Desktop-PC in Zukunft immer überflüssiger wird.
Die Standard-PC-Tätigkeiten (im Internet surfen, Mails lesen/schreiben, online-banking, etc.) werden immer häufiger an Tablets (oder Smartphones) durchgeführt.
Also ich schreib Postings wie diese lieber innerhalb einer halben Minute mit Tastatur und Maus zum Formatieren, als daß ich auf einem Smartphone Mäuseklavier 5 Minuten lang rumtippe ...
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Deshalb schrieb ich ja auch von Tablets und hatte die Smartphones nur in Klammern. ;) Und wenn man nicht gerade einen 200-Seiten-Roman schreibt, geht das mit einem Tablet ganz gut. Aber auch Spracherkennung funktioniert bereits jetzt erstaunlich gut.
Ich denke, in ein paar Jahren wird man sich über die Vorstellung amüsieren, dass wir uns früher für solche Tätigkeiten an einen extra eingerichteten Platz gesetzt haben und dafür eine riesige Lärm machende und viel Strom verschlingende Kiste benutzt haben. ;)

Worrelix hat geschrieben:
Ounk hat geschrieben: So mancher wird sich in ein paar Jahren - wenn der PC nur noch bedingt zum zocken geeignet ist - fragen, ob er sich wirklich nochmal so eine große, teure Kiste kaufen soll, die er sowieso fast nur noch zum Zocken verwenden würde.
- und stellt sich statt dessen eine Steam Box dahin, die ebenfalls "fast nur zum Zocken" verwendet wird ...

Abgesehen davon können andere Desktop PCs auch kleiner werden.
Die ist dann eben mehr wie eine Konsole, die keinen extra Platz mit Monitor und Peripheriegeräten mehr benötigt und perfekt auf Video-Streams und Gaming zugeschnitten ist. Aber trotzdem kann man sie auch noch als Computer benutzen, falls man doch mal die Rechenleistung braucht. Und wenn sie dann auch noch billiger als ein Desktop-PC ist ...
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Kajetan
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Kajetan »

Ounk hat geschrieben: Ich denke, in ein paar Jahren wird man sich über die Vorstellung amüsieren, dass wir uns früher für solche Tätigkeiten an einen extra eingerichteten Platz gesetzt haben und dafür eine riesige Lärm machende und viel Strom verschlingende Kiste benutzt haben. ;)
Man wird vielleicht nicht lärmende, viel Strom verschlingende graue Plastikkästen verwenden, aber Maus & Keyboard bieten ergonomisch so viele Vorteile, dass man ähnlich aufgebaute Arbeitsplätze in Betrieben und Privathaushalten noch lange, lange, lange antreffen wird.

Ansonsten gilt auch hier ... es wird viel Nebeneinander und sich gegenseitig Ergänzendes geben, es wird aber keine Verdrängung des PCs durch Tablets stattfinden, wie hier manche Leute im eigenen kommerziellen Hype zum Geldverdienen und dem nachgeplapperten Hype aus Denkfaulheit gerne meinen zu müssen.

Ich könnte mir z.B. locker vorstellen in 15-20 Jahren einen Zentralrechner irgendwo hinter der Wand zu haben, auf den ich mit allerlei Interfaces zugreifen kann und der seine Rechenarbeit auf zig Displays in der ganzen Wohnung oder Unterwegs ausgeben kann. Und dessen Hardware-Komponenten ich auch einfach austauschen kann, wenn was kaputtgehen sollte oder ich was Potenteres haben möchte. Und auf dem ICH entscheide, was für eine Betriebssystemumgebung läuft und in welchem Maße dieser Rechner mit der Aussenwelt verbunden ist.