The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-Pakete

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AkaSuzaku
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von AkaSuzaku »

KONNAITN hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: CD Projekt wirken nur wie Engel, weil alle anderen so unglaublich scheisse sind! Und das sagt so einiges über den Zustand der Videospielindustrie aus. Viel nichts gutes.
Ich denke das trifft es ziemlich gut. So ähnlich wie Sony in diesem Jahr fast heilig gesprochen wurde, nur weil MS daneben so viel falsch gemacht hat.
Im großen und ganzen schätze ich CD Project durchaus, aber diese Lobpreisungen finde ich zum Teil schon übertrieben.
Letzten Endes ist kundenfreundliches Verhalten auch eine Art von Marketing. Leider gibt es in dieser Branche so wenige Firmen wie nirgends anders, die das verstehen.

Um mal EAs Worte zu bemühen: Es kam mir tatsächlich schon einige Male so vor, als würde ich eine Firma xy bestehlen, so gut waren die Angebote/der Service, aber ein Publisher war da noch nie bei..
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Kajetan
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Kajetan »

heidenzorn hat geschrieben:Dennoch völlig zu Recht! Die unrechtmäßigen Anschuldigungen konnten ja geklärt werden - der Rest hatte halt Pech. Man weiß, dass dieses Risiko besteht, einige sind halt erwischt worden..
Genau. Die unrechtmäßigen Anschuldigen konnten ja alle geklärt werden ... es geht bei diesen Massen(!)abmahnungen nicht darum zwischen Schuld und Unschuld zu unterscheiden oder gar die Rechte des Mandanten rechtgmäß zu vertreten, sondern nur darum mit abertausenden von Abmahnungen schrotschußmäßig in die Menge zu feuern. Bei einer geschätzten Zahlquote von 20-30% kommt da für die Kanzlei über die zu Unrecht erhobenen Extragebühren jede Menge Asche für verdammt wenig Arbeit rein. Und kaum ein Anschlußinhaber kennt sich aus oder macht sich die Mühe die Kanzlei wegen diesen Zusatzgebühren anzugehen. Oder gar die Höhe der Summen anzufechten. Entweder man zahlt, um Ruhe zu haben oder man zahlt nicht, weil die Kanzlei nur in seltenen Fällen den Weg gerichtlich zu Ende geht.

Das SIND schmierige Parasiten und wer glaubt, dass es hier mit Recht oder Gerechtigkeit getan ist, dem wünsche ich solche Parasiten mal selber auf den Hals. Nur, damit man am eigenen Leib erleben kann, was für ein nervenzehrendes Rumgemähre es ist, sich nur gegen unzutreffenden Behauptungen und damit verbundener Schutzgelderpressung zu wehren.
klausimausi221
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Re: Kommentar

Beitrag von klausimausi221 »

Kajetan hat geschrieben:
Andrej Delany hat geschrieben: Naja, wie gesagt, auch wenn ich persönlich auch keine großartigen Probleme hatte, kann ich mich gut dran erinnern, dass viele Andere welche hatten.
Es gab in der Release-Version nicht wenige, die schon im als Tutorial gedachten Anfang mitten gegen eine Wand gelaufen sind, als sie plötzlich gegen einen Drachen antreten sollten und nicht wussten, was sie tun müssen. Leute, die NICHT Casuals, sondern ganz normale RPG-Zocker waren.

Mich erinnert das an Knights of the Old Republic, als nicht wenige RPG-Veteranen beim einzigen Pflicht-Swoop-Rennen und spätestens den ständigen Dogfights mit Sith-Jägern aufgegeben und Bioware verflucht haben bis in alle Ewigkeit. Wer RPGs zocken möchte, möchte nur ungern irgendwelche Geschicklichkeitseinlagen, Reaktionstests oder andere gernefremde Gameplay-Mechanismen über sich ergehen lassen. Nicht jeder ist in allen Spielen gleichermaßen bewandert. Ich bin z.B. zu doof für BeatEmUps, sehe also bei Jade Empire kein Land :)

Von daher ... ja, gute Idee. Konzentration auf den Kern eines RPGs. Weniger Arcade & Action, mehr RPG-Gameplay a la "eine Rolle spielen", "sich in einen Char hineinversetzen". Wenn ich Arcade und Action will, schmeisse ich einen Shooter an!

Naja. Ich fand den SChwierigkeitsgrad im normalen Spiel vollkommen angenehm und spielbar(auf schwer); bei einigen Boss-Gegnern musste ich ihn auf leicht heruntersetzen weil ich die sonst nicht auf die Kette gekriegt hab. Das erste Mal gegen den Kayran, das war einfach nur ne nervige Geschicklichkeitsaufgabe, das zweite Mal gegen den Glatzenpeter-Witcher in einem kleinen Kellergewölbe - der hat schlichtweg keinen Schaden genommen und wenn er einen zufällig zwei mal erwischt hat wars vorbei. Mit dem Drachen zu Beginn hatte ich wenig Probleme, aber das ist ja auch mehr eine kurze Geschicklichkeitsprüfung die man nach 3 Vrsuchen dann raushat.

Was mich viel mehr genervt hat, wwar, dass ich oft vor schweren Kämpfen nicht speichern konnte wegen der Zwischensequenzen (z.B. vor dem ersten Kampf mit Letho). Und dass man immer meditieren musste um Tränke reinzuwerfen, dass man aber einige Kämpfe ohne Tränke kaum gewinnen konnte - unda dann kommt die Zwischensequenz und man kann nicht speichern und keinen Trank schlucken und dann fängt der Kampf an und dann ist man wieder im Eimer.

TW 1 war geil, und TW 2 war noch viel geiler - abgesehen von der dritten Episode in dieser doofen alten Elfenstadt, die hätten sie gerne weglassen können die war spieltechnisch völlig öder.
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James Dean
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von James Dean »

mr archer hat geschrieben:
Deuterium hat geschrieben:
Das ist nicht Dein Ernst oder? Wenn ich daran denke, das könnte jemand ernst meinen, überfällt mich ein hysterisches Gegacker. Eines der Sorte, wie es geistesgestörte Axtmörder von sich geben, kurz bevor sie die Axt von hinten auf den Schädel ihres Opfers krachen lassen. Der Gesichtsausdruck dabei wird hiervon schon ganz gut eingefangen -> :ugly: <- Vor lauter Aufregung hab ich jetzt schon wieder vergessen zu Schlucken und hab mein ganzes Keyboard vollgesabbert. Sauerei!
Da Dich Männer mit Äxten so zu erregen vermögen, empfehle ich aus aktuellem Anlass doch sehr Deadly Premonition. Und wer das am PC mit Maus und Tastatur durch hat, der kann über die angeblich so kniffligen QTEs von Witcher 2 nur noch kurz und kehlig auflachen.
Ist die Steuerung echt so mies geworden? Na ja, was soll's. Ich habe auch Devil May Cry 3 mit Maus und Tastatur geschafft.

(Was ich übrigens hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades wesentlich schlimmer empfand als The Witcher oder Dark Souls; schon gegen den Cerberus auf normalem Schwierigkeitsgrad hatte ich sowohl mit M+T als auch mit Controller keine einzige Chance gehabt; vielleicht bin ich auch einfach nur schlecht)
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James Dean
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von James Dean »

JunkieXXL hat geschrieben:
Nuracus hat geschrieben:Auf meine alten Tage kann ich mit hohen Schwierigkeitsgraden auch nichts mehr anfangen. Tatsächlich habe ich von einer guten interaktiven Story mehr als von einer digitalen chinesischen Fingerfalle, die mich nach dem 12. Tod an der gleichen Stelle nur noch nervt.
Hab nur bis jetzt noch keinen Witcher gespielt, aber beide in der Pile of Shame noch wartend.
Ist bei mir auch so. Früher hab ich auf dem Nintendo viel Spass mit solchen Geschicklichkeitsübungen gehabt, aber heute sind meine Synapsen vom jahrelangen Videospiele spielen so durchgebumst, dass ich nach ner Stunde "Batman" oder so nervlich am Ende bin. The Witcher 1 musst du auf jeden Fall spielen. Es ist das beste Rollenspiel, das je gemacht wurde.
Ha, ihr seid einfach nur Opfer der Vercasualisierung, die nach ein paar Minuten des Anspruchs schon entnervt aufgeben und innerlich hoffen, dass es bald wieder mit ordentlich Geballer weitergeht. Gebt's doch zu :P
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Makake
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Makake »

Hm... ich fand gar nicht, dass der Schwierigkeitsgrad bei TW2 das große Ding gewesen ist, genausowenig wie bei TW1 - sie haben es nur nicht gebacken bekommen, den auszubalancieren. Heißt: In beiden Spielen war es zum letzten Drittel hin fast unmöglich zu sterben. Gegen den Drachen am Ende hätte ich ohne Pause zu drücken auf Toilette gehen können ohne auch nur Schaden zu nehmen, weil mein Rüstungswert durch Tränke und Mutationen auf einen undurchdringlichen Wert gestiegen war, bei TW1 bin ich am Ende als lebender Flammenwerfer durch die Level gelaufen und hab alles direkt geschmort, das sich mir entgegengestellt hat. Beide Games waren allerdings am Anfang sehr angenehm anspruchsvoll - die Höhle im Sumpf bei TW2, wo man gegen die 15 Viecher, deren Namen ich vergessen habe antreten muss hat mich ne Menge Nerven gekostet. sobald dich einer im Rücken erwischt hat warst du praktisch tot. Also hieß das dann Tränke, Bomben etc. einsetzen um zu überleben. Das gleiche bei TW1, ich erinnere nur an die Quest, wo man das Mädel unbeschadet nach Hause begleiten muss oder die Bestie am Ende des ersten Aktes. Man wurde gezwungen das System voll auszureizen, Tränke und Waffenbeschichtungen zu brauen und einzusetzen und hatte somit dieses toll angenehme Gefühl von fairer Herausforderung.

Ich bin kein Hardcore-Dark-Souls-whatever-gamer, habe die Spiele beim ersten Durchgang immer auf Nomal gespielt und vielleicht war hier der Fehler - aber für einen durchschnittlich guten Spieler waren sie am Ende dann eben viel zu einfach. Klar ist es eine Kunst ein Spiel so zu designen, dass auch Nicht-Komplettionisten, die nur die Hauptquests verfolgt haben, die letzten Kämpfe schaffen können, aber da gibt es ja Mittel und Wege.. ich bin jedenfalls sehr gespannt auf den dritten Teil.. heiß erwartet seit ner Ewigkeit.. :)
Bambi0815
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Bambi0815 »

Nuracus hat geschrieben:Auf meine alten Tage kann ich mit hohen Schwierigkeitsgraden auch nichts mehr anfangen. Tatsächlich habe ich von einer guten interaktiven Story mehr ....
Dann guck ein Film!
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mr archer
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von mr archer »

Makake hat geschrieben:Hm... ich fand gar nicht, dass der Schwierigkeitsgrad bei TW2 das große Ding gewesen ist, genausowenig wie bei TW1 - sie haben es nur nicht gebacken bekommen, den auszubalancieren.
Stimmt alles. Vor allem Witcher 1 war in der Hinsicht, bei aller Liebe die ich für das Spiel empfinde, fast schon Comedy. Beispielsweise haben sie es tatsächlich hinbekommen, das der schwierigste Spielgrad etwa ab der Hälfte in sein völliges Gegenteil gekippt ist. Denn weil man als echter Hexer ja Alchemie braucht, stiegen gleichzeitig über die Intelligenzwerte die daran gekoppelten Zeichenkräfte. Und weil es selbst auf Hard zu viele XP gab, war man dann leider am Ende fast schon zwangsläufig ein Feuerball-Wizard. Ich habe die komplette Schlussstage damals mal spaßenshalber mit Igni durchgespielt. Kein Problem. Man braucht da nicht ein einziges Mal ein Schwert. :) Nee, Schwierigkeitenbalancing war bisher noch nicht CDP´s Stärke. War in Witcher 2 zwar schon besser. Aber auch nur dann, wenn man sich quasi dazu gezwungen hat, auf Fallen und Bomben zu verzichten.
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EvilReaper
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von EvilReaper »

Dass es leichter wird, hört man nicht gerne bei einem Action-RPG. Sie hätten lieber die Dark Souls-Mechanik 1:1 kopieren sollen, statt den Schwanz ein zu ziehen und sich derart der Skyrim-Audienz anzubiedern.
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Deuterium
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Deuterium »

EvilReaper hat geschrieben:Dass es leichter wird, hört man nicht gerne bei einem Action-RPG. Sie hätten lieber die Dark Souls-Mechanik 1:1 kopieren sollen, ...
Was ist das denn für eine merkwürdige Forderung? Da kriegste ja Plaque. Ich bin eher für Vielfalt und so, anstatt quasi nach einem Spielmodell zu rufen, das andere dann abzukopieren haben. Wäre das nicht eine schöne Spielewelt, inder sich alle Spiele gleich spielen?
Ne, die sollen die Mechanik aus dem 2. Teil verfeinern. Die war nämlich ziemlich gut, wie ich finde, allerdings etwas unbalanciert. Einen Versuch haben sie noch für Geralt. Ich will The Witcher spielen und nicht Dark Souls. Dafür hab ich nämlich -man mag es kaum glauben- Dark Souls.
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Kajetan
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Kajetan »

Deuterium hat geschrieben: Ne, die sollen die Mechanik aus dem 2. Teil verfeinern. Die war nämlich ziemlich gut, wie ich finde, allerdings etwas unbalanciert.
Ja, "unbalanciert" kann man das auch nennen :) So komisch es klingt, aber seit Gothic 1 warte ich auf ein RPG, in dem man so direkt und transparent auf dem Gegner herumhackt und ihm ausweicht, wie das damals passiert ist. Hat zwar ne Weile gedauert, bis man sich ohne Tutorial an das System gewöhnt hat, aber dann war es auch wirklich direkt. Ohne Schnörkel. Bei TW2 hatte ich viel zu oft den Eindruck irgendwie planlos in der Gegend herum zu hechten und zu kloppen. Da fand ich das System aus Teil 1 sehr viel durchdachter und transparenter.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Deuterium hat geschrieben:
EvilReaper hat geschrieben:Dass es leichter wird, hört man nicht gerne bei einem Action-RPG. Sie hätten lieber die Dark Souls-Mechanik 1:1 kopieren sollen, ...
Was ist das denn für eine merkwürdige Forderung? Da kriegste ja Plaque. Ich bin eher für Vielfalt und so, anstatt quasi nach einem Spielmodell zu rufen, das andere dann abzukopieren haben. Wäre das nicht eine schöne Spielewelt, inder sich alle Spiele gleich spielen?
Ne, die sollen die Mechanik aus dem 2. Teil verfeinern. Die war nämlich ziemlich gut, wie ich finde, allerdings etwas unbalanciert. Einen Versuch haben sie noch für Geralt. Ich will The Witcher spielen und nicht Dark Souls. Dafür hab ich nämlich -man mag es kaum glauben- Dark Souls.
So ist das. Dark Souls war ja auch wirklich einzigartig, top Spiel, großes Tennis etc., aber brauche ich keine weiteren Klone von. DS war EXTREM kampflastig, wobei es dabei fast nur auf den Reaktions- und Beobachtungsskill des Spielers ankam (nicht der gelevelten Spielfigur). Kann man bringen, wenn man als Entwickler solch ein chirurgisch präzises Kampfsystem wuppen kann. Hatte der Witscher aber nie. Von dem her begrüße ich es, wenn man die Sache etwas mehr austariert und den RPG-Aspekt auch innerhalb der Kämpfe stärker betont, was ja einen actionreichen, angenehm flüssigen Kampfstil nicht ausschließt.
Und Skyrim hat in der Diskussion mal grob überhaupt nüscht verloren, da es (trotz Open World) eine völlig andere, quasi gegenteilige, RPG-Philosophie verkörpert.
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von kraecker »

Also beim Witcher 2 hatte ich anfangs tatsächlich Probleme in das Kampfsystem reinzukommen, obwohl es letztendlich relativ simpel ist. Bis auf den 1. Kampf gegen den Fetti, wo man wenig Raum zur Verfügung hatte, ging es danach mehr als nur gut von der Hand.

Ich liebe Dark Souls auch. Leider. Wenn man das nämlich gespielt hat und sich so itensiv mit dem Kampfsystem, den wirklich! unterschiedlichen Waffen, den Upgrades, etc. auseinander gesetzt hat, dann verkommt so ziemlich jedes andere RPG zu einer Soap-Opera, wenn zumindest die Story stimmt.

Weiß noch genau, wie ich nach Dark Souls mal wieder Skyrim mit geiler Grafik anwerfen wollte und vom Gekloppe so schnell gelangweilt war, dass ich nicht mal mehr dort wandern wollte.

Witcher 2 ging noch, dank der Runen und deren Kombis. Auch sonst hat das Spiel unheimlich viel richtig gemacht. Mal davon abgesehen, dass der finstere Held ein Blümchensammler ist, waren die Figuren einfach nicht so glatt und eindimensional, wie in vielen anderen Spielen. Man konnte einen gewissen Einfluss auf den Story-Verlauf nehmen und die Grafik war echt unheimlich gut. Teils waren die Quests auch recht abwechslungsreich und witzig (Harpyien-Typ).

Open world finde ich nun auch gut. Die (und ich finde das abgelutschte Wort so ätzend) Schlauchlevels hat man in Witcher 2 halbwegs gut kaschiert. Das Gerald aber nicht mal einen 20cm Absatz runterspringen durfte, fand ich dagegen schon recht bescheiden.

Witcher und Dark Souls sollten sich mal in der Mitte treffen.Grafik, Story, Inszenierung, Charaktere vom Witcher, Kampfsystem, Itemisierung (gibts das Wort?), Bosse von Dark Souls.

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Edit:
Ach, war das schon der 2. Kampf gegen den Fetti in der Liebesgrotte? Den meinte ich jedenfalls.

Und das mit den DLCs find ich auch gut. DLCs sind so eine Seuche geworden ...
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Bedameister
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von Bedameister »

\(òÓ)/
CDPR

Genau sowas will ich hören. Vieleicht eins der wenigen Spiele die ich mir sogar zum Launch hole. Freu mich schon wie bekloppt druff.
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gollum_krumen
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Schwierigkeitsgrade und DLC-P

Beitrag von gollum_krumen »

Kajetan hat geschrieben:
Deuterium hat geschrieben: Ne, die sollen die Mechanik aus dem 2. Teil verfeinern. Die war nämlich ziemlich gut, wie ich finde, allerdings etwas unbalanciert.
Ja, "unbalanciert" kann man das auch nennen :) So komisch es klingt, aber seit Gothic 1 warte ich auf ein RPG, in dem man so direkt und transparent auf dem Gegner herumhackt und ihm ausweicht, wie das damals passiert ist. Hat zwar ne Weile gedauert, bis man sich ohne Tutorial an das System gewöhnt hat, aber dann war es auch wirklich direkt. Ohne Schnörkel. Bei TW2 hatte ich viel zu oft den Eindruck irgendwie planlos in der Gegend herum zu hechten und zu kloppen. Da fand ich das System aus Teil 1 sehr viel durchdachter und transparenter.
Wobei nun gerade Gothic 1 ein schönes Beispiel für furchtbares Balancing bietet. Als Gildenloser war jede Gruppe von 2+ Scavengern ein Grund zur Panik, kaum hatte man die erste Gildenrüstung, waren gewisse Gegner ein Witz, da sie schlicht keinen Schaden mehr gemacht haben. Piranha hat dann allerdings spätestens bei NDR gezeigt, wie gut ein Balancing in Open World sein kann.