Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Versoftung in Aussicht

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von Sir Richfield »

brent hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:So platt willst du hier pauschalisieren?
[...]
Godzilla und das Genre an sich ist ausgesprochen NICHT Hollywood.
[...]
Denn das Hollywood das nicht kann und nicht weiß, worauf es ankommt
Stimmt, muss ich gar nicht. Machst du selbst.
Jetzt, wo ich drüber nachdenke... King Kong ist Hollywood, oder?
Aber King Kong war Stop Motion, kein Mensch im Latexanzug.

Damit gibt es dann aber meines Wissens genau KEINEN Godzilla Film aus Hollywood.
Es gibt nur einen Film mit einer CGI-Echse, der den Namen Godzilla trägt.

Ansonsten kann man sich tatsächlich vortrefflich streiten, was jetzt korrekter ist: ....

FUCK

Da will man einen Faktencheck machen und was passiert? Für 2014 steht wieder ein Godzilla aus. Und WIEDER aus Amerika. ARGH...

Wo war ich?
Achso, man kann sich vortrefflich streiten, ob ein / zwei Filme aus Hollywood jetzt reichen, die Idee Godzilla und das Genre "Hollywood" zu nennen. (Was ich für ungefähr so gewagt halte, wie wegen Slumdog Millionaire jetzt das B mit dem H zu vertauschen, weils da irgendwie um Inder ging.)
Oder ob es reicht wegen Emmerichs Godzilla der Meinung zu sein, Hollywood wisse nicht, was sich die Japaner mit und bei Godzilla gedacht haben.
Das Verhältnis von Japan zu US Godzilla Produktionen spricht allerdings nicht so wirklich für dich, brent...
Benutzeravatar
Temeter 
Beiträge: 18065
Registriert: 06.06.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von Temeter  »

anigunner hat geschrieben:Gozilla ist in meinen Augen zu japanisch um es wirklich für den westlichen Geschmack zu kopieren. Man hat es einmal versucht, und daran hat man gesehen was für ein Unterschied besteht. Daher würde ich sagen Gozilla wird vielleicht einzig wegen dem "großen Monster" Aspekt seinen Einfluss finden, aber mehr nicht. Und NGE ist so abgefahren, also ich kann beim besten Willen nicht sehen wo hier Gemeinsamkeiten bestehen. Piloten in Mechs gibt es überall in der Popkultur. Wer hier wo abgekupfert hat, das kann keiner wirklich entflechten. Wahrscheinlich hat man Piloten reingepackt um den Roboter etwas "persönlicher" zu machen, und um die geliebten Klischeeabziehbilder als Charaktere reinbringen zu können. Wie weit wollen wir denn da gehen? Da könnte man z.B zurück zu Top Gun gehen mit den zwei Piloten ihrer Maschine welche gegen die bösen Russen ins Feld ziehen. Hier sind es halt zwei Piloten in ihrer Maschine welche böse Monster verklopfen. Ob das jetzt ein Flugzeug, Panzer, Roboter oder Schiff ist ist doch völlig egal. Man hat die Maschine für die Machtpräzenz- und als technisches Spielzeug, und die Piloten als Herz und Hirn wenn man so will. Am besten als Buddy-Gespann, weil das die einfachste Art ist um ein Duo interessant zu machen.
Vielleicht ein wenig OT, aber bei den Mechs und Jets liegst du ziemlich falsch. Da steht schon eine ganz andere kulturelle Grundlage hinter. In Japan werden Waffen kulturell - und gerade in Filmen, Spielen, etc. - als Verlängerung des Körpers gesehen. Deswegen haben wir auch Cyborg Ninjas, die mit Katanas einfach schwer bewaffnete Soldaten erledigen, weil nach dieser Idee eben das meistern der Waffe die Fähigkeit des Kämpfers ausmacht. Sieht man gut in Spielen wie MGS4, weil da fast jeder Charachter seine spezielle Waffe hat.

Bei den Amis dagegen sind Waffen einfach Gebrauchsgegenstände, die man einfach durchwechseln kann, und die einem erst Macht verleihen. Also macht ein stinknormaler Typ in Stirb Langsam Terroristen im Dutzend platt, sobald er mal an vernünftiges Material drankommt. Nicht zu vergessen Spiele wie CoD, die sich vor allem durch ein riesiges Arsenal von Waffen auszeichnen.

Und Mechs sind eben die Personifizierung dieser Idee, sie sind tatsächlich eine Verlängerung des Körpers. Daraus ergeben sich auch so extrembeispiele wie NGE, wo Piloten tatsächlich eins mit der Maschine werden. Im Endeffek sind Mechs einfach eine eher Japanische Sache, und wenn sie in Amerikanischen Medien vorkommen, dann sind das meist einfach Adaptionen von deren Ideen und Modellen. Battletech z.B. wurde ja verklagt, nachdem sie direkt Mechs von Serien wie Macross geklaut hatten.
Benutzeravatar
brent
Beiträge: 2672
Registriert: 02.03.2012 11:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von brent »

Sir Richfield hat geschrieben: Achso, man kann sich vortrefflich streiten, ob ein / zwei Filme aus Hollywood jetzt reichen, die Idee Godzilla und das Genre "Hollywood" zu nennen. (Was ich für ungefähr so gewagt halte, wie wegen Slumdog Millionaire jetzt das B mit dem H zu vertauschen, weils da irgendwie um Inder ging.)
Nochmal: das war nicht meine Aussage. Es geht nicht darum, Godzilla Hollywood zu nennen, nur darum, Godzilla nicht "nicht Hollywood" zu nennen, denn auch in Hollywood hat man sich der Thematik bemüht, wenn auch selten. Wo man das ideologisch verortet ist sowieso müßig.
Was "Hollywood" dann im einzelnen ist, ist auch wieder fraglich. Sind das Filme, die praktisch kein Drehbuch haben, aber alle paar Jahre eine Fortsetzung haben? Dann passt Godzilla ja so schlecht nicht rein, so eine durchgeorgelte Filmhistorie findet sich sonst eher selten. Definierst du nun Godzilla-Filme als "kein CGI", dann ists auch egal, damit kannst du Godzilla filmisch für tot erklären und die Leiche fleddern für jeden Mist.
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von Sir Richfield »

brent hat geschrieben:Nochmal: das war nicht meine Aussage. Es geht nicht darum, Godzilla Hollywood zu nennen, nur darum, Godzilla nicht "nicht Hollywood" zu nennen, denn auch in Hollywood hat man sich der Thematik bemüht, wenn auch selten.
Genau. Und wegen der Bemühungen kann man sagen, dass das Monstergenre und Godzilla im Besonderen nicht Hollywood ist. Die Bemühungen waren Hollywood, was zu der Verwirrung aller Orten gesorgt hat. Wobei das tatsächlich nichts Neues ist. Ich müsste meine Quelle noch mal heranziehen, aber soweit ich weiß haben die für den US Markt bei einigen Godzilla Filmen noch extra eine Rolle reingeschnitten, damit das Volk den Film auch annimmt.

Will sagen, es gibt schon einen Unterschied zwischen Godzilla, wie die Japaner sich das denken und dem Godzilla (Steht immer fürs gesamte Genre), der es dann über die diverse Teiche schafft.
Wenn wir einfach nur eine Trennung machen könnten zwischen DEM Godzilla und Hollywood Godzilla, dann wäre ich ja schon glücklich und still. ;)
Was "Hollywood" dann im einzelnen ist, ist auch wieder fraglich. Sind das Filme, die praktisch kein Drehbuch haben, aber alle paar Jahre eine Fortsetzung haben?
Nö. ;)
Aber das ist tatsächlich ein Problem, da eine Grenze zu ziehen. Ich meine Uwe Boll ist ja auch irgendwo Hollywood.
Definierst du nun Godzilla-Filme als "kein CGI", dann ists auch egal, damit kannst du Godzilla filmisch für tot erklären und die Leiche fleddern für jeden Mist.
Naja, in den Japanischen Filmen steckte bis 2004 (letzter mir spontan bekannter Godzilla Film) halt noch ein Stuntman in einem Gummianzug. "Authentischer" Godzilla quasi.
Und natürlich ist das jedesmal "Mehr vom Gleichen". Aber für so eine Serie würde Hollywood eine Menge opfern wollen. Wobei die alten 80er Slasher da nicht schlecht drin waren. Wie viele Freddys gibt es?
Benutzeravatar
brent
Beiträge: 2672
Registriert: 02.03.2012 11:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von brent »

Sir Richfield hat geschrieben: Godzilla, wie die Japaner sich das denken
Da haben wir wieder "die Japaner".
Ich halte das für zu facettenreich, um eine 1:1-Situation draus zu machen. Ich denke, es gibt auch unter den Japanern genügend, die einem Katastrophenfilm (inhaltlich, qualitativ, such es dir aus...) mit der Gummiechse was abgewinnen können. So wie es eben auch nicht "Hollywood" gibt. Sonst wären Transformers, Heat, Herr der Ringe, Batman, Iron Man und Cloud Atlas nämlich alle irgendwie ziemlich vergleichbar.

Es sind so um die 10. Nicht vergleichbar mit dem Nagetieroutput der Gummieidechse.
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von Sir Richfield »

brent hat geschrieben:So wie es eben auch nicht "Hollywood" gibt. Sonst wären Transformers, Heat, Herr der Ringe, Batman, Iron Man und Cloud Atlas nämlich alle irgendwie ziemlich vergleichbar.
Jetzt drehen wir uns wieder im Kreis, oder?
Sowas meine ich doch mit dem Godzilla, wie er in Japan geschrieben, gedreht und gezeigt wird (was ich mit "wie sich das die Japaner denken" meinte!) und dem Godzilla, der in Hollywood von einem Schweizer gedreht wurde.
Das sind zwar beides Filme, aber die Konzepte und Hintergründe unterscheiden sich.

Ich will halt nur sagen, dass es zwar richtig ist, dass Hollywood mehr ist als sinnfreie Krachbumm Action (Man schaue sich nur an, in welchen Tonlagen Batman schon verfilmt wurde), es dennoch aber Unterschiede zu anderen Produktionsstätten gibt.
Und den Unterschied kann man halt ein wenig am Kulturkreis festmachen.

Es gibt ja auch deutliche Unterschiede zwischen einem Disney Film und einer Indischen Liebeskomödie, obschon in beiden gefühlt zu viel gesungen wird. ;)
Benutzeravatar
brent
Beiträge: 2672
Registriert: 02.03.2012 11:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Pacific Rim: The Video Game: Eine weitere miserable Vers

Beitrag von brent »

Ich meine eher, dass auch Godzilla in sich nicht so konsistent ist, dass man jetzt von einem Bruch sprechen kann, einen außerhalb Japans zu produzieren, oder für ein anderes Publikum. Dafür wurden zu viele davon gedreht, soviel Contunuity innerhalb einer Serie ist nicht zu erwarten. Aber das wird so nichts, das sind wieder Grundsatzfragen zwischen filmischer Entwicklung und Linientreue. Das hat weder Anfang noch Ende.