Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

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Kajetan
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von Kajetan »

AtzenMiro hat geschrieben:Nicht bei greenelves Aussage, die DU zitiert hast.
"PvP wurde ja erst zurückgehalten, weil man den Spielern ein gutes Erlebnis bieten wollte...und dann kommt das Einfachste vom einfachen bei raus. Oder schauen wir rüber zu SC2, wo sich Profis und Experten regelmäßig über das Spiel austauschen und klare Schwachpunkte benennen, die dem Spiel als solchem zum größeren Erfolg behindern...nur Blizzard macht scheinbar einen Bogen um diese Disksussionsrunden..."

Auch hier geht es nicht um das Patchen als solches, sondern um die Behebung klar benannter Schwachstellen, die weiterhin bestehen, weil Blizzard scheinbar lieber an anderen Dingen herumschrauben will.
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LordBen
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von LordBen »

Welche Schwachstellen sind das denn?
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Kajetan
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von Kajetan »

LordBen hat geschrieben:Welche Schwachstellen sind das denn?
Scheinbar gibt es jede Menge sachlich begründ- und belegbarer Kritik am Einheitendesign und/oder Balancing, welches nach Meinung dieser Kritiker dem Charakter des Spieles nicht gut tut. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen, weil ich, wenn überhaupt, eh nur die Kampagne zocke und vom MP keinen blassen Schimmer habe, aber in eSport-Kreisen gilt SC2 als umstritten.

Und im Falle von D3 gab es schon während der Beta jede Menge hochkonstruktiven Input bezüglich der item-basierten Gameplay-Mechanik und den Gefahren, die eine zu starke Fixierung auf das AH für das Gameplay und Langzeitmotivation mit sich bringt. Hinweise, die man nicht ernst genommen hat, weil man ist ja, YEEHAAAA!, Blizzard.
AtzenMiro
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von AtzenMiro »

Kajetan hat geschrieben:
LordBen hat geschrieben:Welche Schwachstellen sind das denn?
Scheinbar gibt es jede Menge sachlich begründ- und belegbarer Kritik am Einheitendesign und/oder Balancing, welches nach Meinung dieser Kritiker dem Charakter des Spieles nicht gut tut. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen, weil ich, wenn überhaupt, eh nur die Kampagne zocke und vom MP keinen blassen Schimmer habe, aber in eSport-Kreisen gilt SC2 als umstritten.

Und im Falle von D3 gab es schon während der Beta jede Menge hochkonstruktiven Input bezüglich der item-basierten Gameplay-Mechanik und den Gefahren, die eine zu starke Fixierung auf das AH für das Gameplay und Langzeitmotivation mit sich bringt. Hinweise, die man nicht ernst genommen hat, weil man ist ja, YEEHAAAA!, Blizzard.
Bei D3 ist das Problem nicht das AH, sondern die zufälligen Affixe, die in den Gros der Kombinationen einfach keinen Sinn machen. Es droppt also sehr wohl zu genüge in D3, nur größtenteils Crap, aber nicht wegen dem AH, sondern wegen den zufälligen Affixen. Da muss Blizzard einfach ein Riegel vorschieben und genau dahingehend arbeiten sie doch gerade. D3 wurde mit jedem Patch besser, hat jedes Mal irgendwas ausgebessert. Und nun stellst du dich hier hin und behauptest, dass Blizzard nicht auf Kritik reagieren würde? Bitte was? Diablo 3 ist das Paradebeispiel eines einwandfreien Supports seitens der Entwickler.

Nur weil nicht gleich alles so hingebogen wird, wie irgendwelche lauthalsen Balgen, die es eh nicht zocken, wollen, heißt es nicht, dass Blizzard rein gar nichts tut. Man kann auch nicht einfach von einen Tag auf den anderen ein System durch ein anderes ersetzen. Erstmal muss man gucken, wo genau die Probleme liegen, denn die meisten Spieler, gerade bezüglich D3, haben da nicht wirklich die Ahnung von. Gerade wenn es um Kritik gegenüber D3 geht, ist einfach jede Menge Bullshit vorhanden.

Was natürlich definitiv nicht mehr geändert wird, ist das Charaktersystem. Das Jetzige mag alten D2-Fans nicht gefallen, aber es ist nicht scheiße oder nicht funktionsfähig, oder irgendwie schlecht ausgearbeitet. Es ist einfach nur was anderes und trifft nun mal einen anderen Geschmack.

Das das AH nicht entfernt wird, sollte auch klar sein.

Wer aber immer wieder ankommt und rumheult, dem würde das Charaktersystem nicht gefallen, die Dauer-Online-Anbindung oder das AH, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Blizzard baut die Sachen um, die realistisch sind und vorallem auch ins Konzept passen. Wem das nicht genügt, soll einfach was anderes spielen. Aktuell gibt es noch Path of Exile und Torchlight 2 und gerade Ersteres ist auch sehr gut geworden.
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Kajetan
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von Kajetan »

Ich sage doch gar nicht, dass Blizzard nicht auf Kritik reagiert. Nur stellt man sich ziemlich stur und bastelt nur zögerlich an oberflächlichen Symptomen herum, anstatt grundsätzliche Fehler im Gameplay-Design anzugehen. Gut, letzteres wäre vielleicht zuviel verlangt, würde dies doch bedeuten ein neues Spiel zu machen :)
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greenelve
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von greenelve »

Und da stellt sich die Frage, warum die Leute in erster Linie soetwas designen/programmieren, wenn direkt bei der ersten spielbaren Variante, teils gravierende, Fehler entdeckt werden und manche Sachen im Vorhinein nur noch mit Kopfschütteln bedacht werden, wie die Chatchannels, die im Battle.net 2.0 nicht in der Form vorhanden sind wie im alten Battle.net und erst durch Patches nutzbar wuden. Paradoxerweise wollte Blizzard damit Social mehr in den Vordergrund rücken und doch fühlte sich SC2 lange Zeit einsam an. D3 ist etwas besser, aber immernoch etwas seltsam.. (auch weil man Channels wie Allgmein1 nicht aussuchen kann) :/
Cas27
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von Cas27 »

Das ist doch überhaupt nicht der Punkt! Es geht schlicht darum, dass der Spieler keinen Anreiz mehr hat auf Item Jagd zu gehen, sondern nur noch Gold farmt. Das ändert das grundlegende Spielprinzip des Spiels! Da bin ich doch in der Realität angekommen, bei dem wir mit unseren Jobs Geld ergrinden, um dann im Laden brauchbare Dinge zu kaufen. Den ökonomischen Gedanken der Effektivität und dem einfacher zu erreichenden Wohlstand, will man nun nicht zwangsläufig auch in Spielen leben!

Also wenn ich an meine Spielzeit zurückdenke, war genau das der gamebraker für mich. Wenn in den ersten 2 Schwierigkeitsgraden nur Mist dropt und man auf Hölle dann nur weiterkommt, wenn man sich im AH mit Teilen, die zum Teil ca 200% waren, als der eigene Mist, dann hat das Spiel bis auf den Namen nicht mehr mit der Serie zu tun.
Hm, spielst du aktuell noch?
Meine momentane Motivation bei D3 besteht daraus Paragonlevel aufzusteigen und Materialien für die neuen Craftrezepte zu finden. Mittlerweile fallen auch relativ regelmäßig Legendaries wovon zwar auch immernoch viel Müll ist, aber der "Oha, ein Legendary!" Effekt ist immernoch da. Und das wichtigste ist immernoch das das Monster totklicken einfach Laune macht weils ordentlich kracht und scheppert.
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Lumilicious
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von Lumilicious »

greenelve hat geschrieben:D3 ist etwas besser, aber immernoch etwas seltsam.. (auch weil man Channels wie Allgmein1 nicht aussuchen kann) :/
Über den ganzen Chat kann man eigentlich nur den Mantel des schweigens legen.

Da fragt man sich, warum ein Unternehmen, welches mit WoW Beispielhafte Arbeit dahingehend abgeliefert hat, einen solchen Scheiß auf uns los lassen kann. Mir macht es überhaupt keinen Spaß, mit Leuten zu chatten, da die ganze Übersicht (keine Tabs, das Scrollen verbuggt ohne ende, Chatfenster lässt sich nicht vergrößern etc) einfach aussieht, als hätte man sie schnell dahingeklatscht.

Noch trauriger ist, dass es lange vor Release von Usern schon "Mockups" gegeben hat, die zeigen, wie sowas auszusehen hat, da die Beta ja auch schon enttäuschte.

http://www.diablofans.com/topic/35494-n ... et-mockup/

Wenn man schon andauernd online sein muss, hätte man sich hier sehr viel mehr Mühe geben können. Damit es sich wenigstens nicht anfühlt wie ein Singleplayer Spiel. :(
Armin
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von Armin »

AtzenMiro hat geschrieben: D3 wurde mit jedem Patch besser, hat jedes Mal irgendwas ausgebessert. Und nun stellst du dich hier hin und behauptest, dass Blizzard nicht auf Kritik reagieren würde? Bitte was? Diablo 3 ist das Paradebeispiel eines einwandfreien Supports seitens der Entwickler.
Witz des Jahrhunderts! Ein Blick in eu.battlenet General Discussion, alles voll mit Beschwerden ueber Duper, Botter und Scammer, und niemals offizielle Antworten.
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The Scooby
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von The Scooby »

AtzenMiro hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
LordBen hat geschrieben:Welche Schwachstellen sind das denn?
Scheinbar gibt es jede Menge sachlich begründ- und belegbarer Kritik am Einheitendesign und/oder Balancing, welches nach Meinung dieser Kritiker dem Charakter des Spieles nicht gut tut. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen, weil ich, wenn überhaupt, eh nur die Kampagne zocke und vom MP keinen blassen Schimmer habe, aber in eSport-Kreisen gilt SC2 als umstritten.

Und im Falle von D3 gab es schon während der Beta jede Menge hochkonstruktiven Input bezüglich der item-basierten Gameplay-Mechanik und den Gefahren, die eine zu starke Fixierung auf das AH für das Gameplay und Langzeitmotivation mit sich bringt. Hinweise, die man nicht ernst genommen hat, weil man ist ja, YEEHAAAA!, Blizzard.
Bei D3 ist das Problem nicht das AH, sondern die zufälligen Affixe, die in den Gros der Kombinationen einfach keinen Sinn machen. Es droppt also sehr wohl zu genüge in D3, nur größtenteils Crap, aber nicht wegen dem AH, sondern wegen den zufälligen Affixen.
Dass das eine der Grund für das andere ist, scheint dir nicht in den Sinn gekommen zu sein?
Der Algorithmus ist doch extra so ausgelegt, dass eben sehr wenige vernünftigen Sachen fallen und man zwangsläufig am AH tätig werden muss. Man muss den Leuten doch Anreize bieten. Sonst würde dem AH die Berechtigung fehlen, wenn jeder halbwegs vernünftige Items bekommt. Durch die größere Anzahl an vernünftigen Items würden die Preise für Legendaries aufgrund des Überangebotes in den Keller fallen, womit Blizzard auch mit dem RMAH weniger verdienen würde. Das hängt alles miteinander zusammen, wenn man drüber nachdenkt.

Die Entwickler versuchen nur gerade verzweifelt den Spagat zu schaffen, der aber in diesem Fall nie mehr als eine halbgare Lösung sein kann. Sie können das Grundproblem gar nicht lösen weil die Basis dafür gar nicht gegeben ist. Sonst müsste man auch nicht ein Paragon System einführen.

@Cas27
Nein, spiele nicht mehr.
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greenelve
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von greenelve »

Nicht nur zwangsläufig im AH tätig werden, es wird durch die wenigen sinnvollen Affixkombinationen auch einfacher ein besseres Item zu finden, müssen weniger Vor- und Nachteile abgewogen werden und es kann rein auf rote oder grüne Zahlen geachtet werden. Theoretisch..
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brent
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Re: Diablo 3: "Weniger dafür aber bessere Gegenstände"

Beitrag von brent »

greenelve hat geschrieben:Nicht nur zwangsläufig im AH tätig werden, es wird durch die wenigen sinnvollen Affixkombinationen auch einfacher ein besseres Item zu finden, müssen weniger Vor- und Nachteile abgewogen werden und es kann rein auf rote oder grüne Zahlen geachtet werden. Theoretisch..
100% Blizzard approved.