BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

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Master Chief 1978
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Master Chief 1978 »

Caphalor hat geschrieben:Jaah, am einfachsten geht ausschlachten wenn man nebenbei eine neue IP mit neuer Technologie erschafft. ;)
Ich finde es bewundernswert dass "der Junge" nicht aufhört und Bier brauen geht wie Zeschuk bei den vielen persönlichen Anfeindungen.
Das mit dem Ausschlachten bezog sich auf die ehemals großartige Mass Effect Franchise! Immer diese meckernden Fanboys! Die neue IP wird dann aber Free to Play also vermutlich ein MMO das ist dir hoffentlich klar. :wink:
marschmeyer
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von marschmeyer »

Achwas, ein Mass Effect-Strategiespiel, das nur zufällig dem neuen C&C ähnelt und bei dem man nur den Loginbildschirm runterlädt, jede Einheit ist ein DLC und fürs bauen zahlt man direkt per Kreditkarte ingame.
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Exedus
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Exedus »

Tja das selbe wie immer also, aber es ist unfair ea allein die schuld zu geben, denn irgend jemand wird ja das Geld von EA genommen haben.
PixelMurder
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von PixelMurder »

Wenn sich Casey Hudson zur Frau umbauen würde, wäre wahrscheinlich auch EA dafür verantwortlich.
Hat schon fast religiöse Züge, wie Gott gross ist und der Teufel sein Werk in den Schmutz zieht ;)
KOK
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von KOK »

Ich glaube nicht, daß EA alleine für den Untergang schuld ist. Ich denke schon, daß in erster Linie auch Bioware den "Mainstream" bedienen wollte und daher sich für EA entschieden haben. Daher ist mir Bioware relativ egal. Und der Weggang von den Gründern wird da wenig dran ändern, die tragen wohl die größte Schuld an dem ganzen Schlamassel überhaupt und haben mit voller Absicht Bioware so gegen die Wand gefahren. Auch bezweifle ich, daß Bioware mit dem Weggang hart zu kämpfen haben wird. Dadurch werden sie nicht noch einfalloser. Genau das Selbe wie bei Ifinitiy Ward damals bei Activision Blizzard.
DaveTheBorrow
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von DaveTheBorrow »

SectionOne hat geschrieben:
Homer-Sapiens hat geschrieben:Der eine wird vermutlich an Burnout leiden...
Ich dachte NfS leidet grade an Burnout? :mrgreen:
Made my day :D :D
[/offtopic]
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Mirabai
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Mirabai »

Und einer mehr auf dem Friedhof, könnte nicht irgend jemand EA aufkaufen und endlich schluss machen....Was wohl heute mit Westwood und C&C los wäre :-|
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Hypn0s
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Hypn0s »

Die Reaktionen hier waren so klar. Der Teufel" EA ist schuld daran, dass sich beide aus der kompletten Branche zurückziehen, nicht wahr? Aber irgendein Feindbild muss man ja haben :roll:
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Mirabai
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Mirabai »

Hypn0s hat geschrieben:Die Reaktionen hier waren so klar. Der Teufel" EA ist schuld daran, dass sich beide aus der kompletten Branche zurückziehen, nicht wahr? Aber irgendein Feindbild muss man ja haben :roll:
Es war selbstverständlich bis Heute nur Zufall das 90% der von EA übernommen Unternehmen geschlossen/komplett verändert wurden.....
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Brakiri
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Brakiri »

Was aus Bioware wird, ist mir ehrlich gesagt ziemlich hupe. Ich vermute mal, das Urgestein ist schon lange nicht mehr dabei, und es werden ständig neue Studios integriert die einfach Bioware XY draufgeklebt bekommen, mit denen aber nichts zu tun haben.
Der Name und der Inhalt sind mittlerweile so verwässert, dass ich da nichts sinniges mehr erwarte.
Seit Jade Empire hat mir kein Spiel von denen mehr so richtig gefallen. Alles mittelmässiger Kram, den man eigendlich nicht braucht (Ja, ich zähle DA dazu, denn 75% Gekloppe und 100% Welten/Ideenklau ist mir zuviel).

Rollenspieltechnisch habe ich schon lange nix Gutes mehr gespielt.
Von wann war Vampire:Bloodlines? 2006?

Bin aber auf XCOM und das Obsidianspiel gespannt.
Mit DA3 verbinde ich keinerlei Erwartungen/Hoffnungen.

Nein, das stimmt nicht..meine Erwartung ist, dass es erneut von der "Fachpresse" umjubelt wird, und mir persönlich überhaupt nicht zusagt.
Some Guy
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Some Guy »

Ganz ehrlich, ich verstehe dieses Bioware-gebashe absolut nicht. Vom Ende abgesehen, das wirklich eine riesen Frechheit war, ist Mass Effect 3 eine der tollsten Spieleerfahrungen gewesen, die ich je gemacht habe. Ich sag nur Mordin - das war eine Szene, die selten bewegend war. Die ganze Thematik um die Genophage hat sich über die drei Spiele wunderbar aufgebaut und einen bombastischen Abschluss gefunden. Ich habe aber das Gefühl, dass solche Sachen einfach ignoriert werden und stattdessen "ööh casual scheiße!" geschrien wird, weil man nur die Ende-Enttäuschung noch im Blick hat.

Ich habe auch das Gefühl, dass die Qualität jetzt Einbußen durch Zeitdruck nimmt. Trotzdem sind die Sachen, die Bioware abliefert, noch weit davon entfernt, mit einem sinkenden Schiff verglichen zu werden. Denn auch wenn es insgesamt dann weniger Inhalt gibt - das, was man geboten bekommt, kann sich immer noch sehen lassen. Es ist zwar schade, dass das so ist und z.B. bei Dragon Age 2 dann die "alles sieht gleich aus"-Keule ausgepackt wird, um mehr Zeit für anderes zu haben, trotzdem sind da im Team immer noch ein paar sehr kreative Köpfe, die mich zu unterhalten wissen - auch mit weniger Mitteln.

Ob nun EA Schuld an ihrem Abgang ist oder nicht sei mal dahin gestellt, von irgendwelchen Presseaussagen weiß man sowieso nie, was eigentlich Sache ist. Ich bedanke mich trotzdem für eine ununterbrochene Reihe von Spielen, die in meiner Top-Liste sind, seit ich diese Schmiede für mich entdeckt habe (KOTOR).
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Kajetan
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Kajetan »

XCrusherX hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich verstehe dieses Bioware-gebashe absolut nicht.
Unterschiedliche Erfahrungen und Hintergründe erzeugen unterschiedliche Erwartungshaltungen und Reaktionen.

Wer Bioware schon seit Beginn kennt, der kann angesichts der Entwicklung der letzten Jahre sich nur noch schaudernd abwenden. Wer Bioware hingegen erst seit kurzer Zeit kennt oder generell andere Ansprüche an ein Spiel hat, der kann natürlich nicht auf Anhieb verstehen, warum manche Leute bei der Nennung des Namens "Bioware" nur noch genervt die Augen nach oben verdrehen. Denn die von früher gewohnte Qualität, die jeden Bioware-Titel zu einem Blindkauf gemacht hat, die ist so nicht mehr gegeben. Bioware-Spiele werden mittlerweile für eine andere, größere Zielgruppe produziert, weil die früheren Bioware-Fans für EA nicht zahlreich genug sind, um die Umsätze zu generieren, die EA von Bioware erwartet.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Crashingbear hat geschrieben:Eines hat sich aber nicht geändert: Die Gründer der Studios verbleiben oft nur eine begrenzte Zeit im neuen Mutterkonzern.
Warum ist das denn so?
Wenn das wirklich oft so gewesen ist, drängt sich mir der sehr stark der Verdacht auf, dass diese Gründer für den Untergang ihrer Firmen zu einem großen Teil mitverantwortlich zu machen sind.
Ich meine, sie nehmen die Millionen von EA mit denen sie für ihr Leben ausgesorgt haben, bleiben dann noch einen überschaubaren Zeitraum im Unternehmen, gehen dann und es ist EAs Schuld?
Klingt nicht sonderlich logisch. Gerade wenn man bedenkt, wieviele Millionen diese Gründer in die eigene Tasche gesteckt haben. Bei einem Teil der $800mio würde ich bei Spielen auch einen neuen Ansatz versuchen. Man ist nun nicht mehr gezwungen die kleine Basis mit immer gleichen Spielen zu bedienen, welche einem den Unterhalt sichert.

Dieses EA = Böse, Gründerväter = göttergleich gut, stimmt doch bei genauerer Betrachtung vorn und hinten nicht.
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gracjanski
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Re: Kommentar

Beitrag von gracjanski »

The Scooby hat geschrieben:
Crashingbear hat geschrieben:Eines hat sich aber nicht geändert: Die Gründer der Studios verbleiben oft nur eine begrenzte Zeit im neuen Mutterkonzern.
Warum ist das denn so?
Wenn das wirklich oft so gewesen ist, drängt sich mir der sehr stark der Verdacht auf, dass diese Gründer für den Untergang ihrer Firmen zu einem großen Teil mitverantwortlich zu machen sind.
Ich meine, sie nehmen die Millionen von EA mit denen sie für ihr Leben ausgesorgt haben, bleiben dann noch einen überschaubaren Zeitraum im Unternehmen, gehen dann und es ist EAs Schuld?
Klingt nicht sonderlich logisch. Gerade wenn man bedenkt, wieviele Millionen diese Gründer in die eigene Tasche gesteckt haben. Bei einem Teil der $800mio würde ich bei Spielen auch einen neuen Ansatz versuchen. Man ist nun nicht mehr gezwungen die kleine Basis mit immer gleichen Spielen zu bedienen, welche einem den Unterhalt sichert.

Dieses EA = Böse, Gründerväter = göttergleich gut, stimmt doch bei genauerer Betrachtung vorn und hinten nicht.
das problem ist, das weiss man nie: Wenn die Gründer genau das so kalkulieren, dann sieht die Sache ja anders aus. Wenn aber das Studio wodurch auch immer in finanzielle Schwierigkeiten kommen und dann EA alles aufkauft mit Versprechungen oder abmachungen, an die sie sich nicht halten und und und. Dann sieht das Ganze wieder anders aus. Wir können nur 100%ig sehen, dass mehrere kreative Studios nach der Übernahme durch EA vernichtet werden. Also wie ist das möglich?
Some Guy
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Some Guy »

Kajetan hat geschrieben: Wer Bioware schon seit Beginn kennt, der kann angesichts der Entwicklung der letzten Jahre sich nur noch schaudernd abwenden. Wer Bioware hingegen erst seit kurzer Zeit kennt oder generell andere Ansprüche an ein Spiel hat, der kann natürlich nicht auf Anhieb verstehen, warum manche Leute bei der Nennung des Namens "Bioware" nur noch genervt die Augen nach oben verdrehen. Denn die von früher gewohnte Qualität, die jeden Bioware-Titel zu einem Blindkauf gemacht hat, die ist so nicht mehr gegeben. Bioware-Spiele werden mittlerweile für eine andere, größere Zielgruppe produziert, weil die früheren Bioware-Fans für EA nicht zahlreich genug sind, um die Umsätze zu generieren, die EA von Bioware erwartet.
Macht auf mich eher den Eindruck, als hätten diese selbsternannten Experten keinen blassen Schimmer, wie so ein Spiel entwickelt wird. Du kannst den Umfang von Baldur's Gate z.B. einfach nicht mit dem eines Mass Effect vergleichen, weil die neuen grafischen und damit auch technischen Anforderungen enorm gestiegen sind und es damit einfach nicht mehr möglich ist, noch so ein riesiges Epos zu veröffentlichen, ohne eine halbe Ewigkeit in der Entwicklung stecken zu bleiben. Die Anzahl an möglichen Bugs steigt enorm, der Arbeitsaufwand, selbst mit einem größeren Team, steigt ebenfalls drastisch - selbstredend auch die Kosten der Entwicklung. Entscheidet sich ein Entwickler, grafisch einfach zig Jahre zurückzubleiben und dafür mehr Inhalt reinzuklatschen, wird aber natürlich auch wieder gemeckert, man würde ja ein "veraltetes Spiel" veröffentlichen. Es ist nicht ohne Grund so, dass die großen Schmieden zunehmend zu großen Publishern gehen, so schlecht die Bedingungen auch sind. Die heutigen Spiele-Standards erfordern einfach riesige Investitionen, die so niemand anders tragen kann. Als Entwickler ist man da gefangen zwischen zwei Qualitäten: Die der technischen und die der spielerischen Seite. Beides ist heutzutage nahezu gleichermaßen wichtig, was zwangsweise eine Reduzierung der Spielzeit mit sich bringt. Wenn man noch 80-stündige epische Sachen gewohnt ist natürlich schwierig zu schlucken, aber Neuerungen bringen eben nicht nur Vorteile mit sich. So ein unvertontes Gespräch, das bei starren Charakteren per Text eingeblendet wird ist eben schneller gemacht als ein professionell vertontes, während dem die Charaktere in ihrem Gesicht auch noch jede Lippenbewegung und Emotion richtig rüberbringen sollen.

Ganz nett ist was das Thema betrifft übrigens "The Final Hours of Mass Effect" - zwar etwas sehr darum bemüht, Hudson in ein gutes Licht zu rücken, aber da ist auch ganz gut dargestellt, wie es in der Entwicklung so lief und welche Probleme da auftauchen.
Zuletzt geändert von Some Guy am 19.09.2012 11:36, insgesamt 2-mal geändert.