Der 4P-Kommentar: Echtgeld-Auktionen? Nein, danke!
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[Shadow_Man]
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Der einzige Protest den man wirklich machen kann, wenn einem etwas nicht gefällt: Einfach das Produkt, das Spiel nicht kaufen.
Nur so lernen es die Hersteller, dass man mit etwas nicht einverstanden ist.
Seit gestern geht mir Diablo 3 jedenfalls total am Hintern vorbei und sollen sie machen, was sie wollen. Ich spiel einfach irgendwas anderes.
Nur so lernen es die Hersteller, dass man mit etwas nicht einverstanden ist.
Seit gestern geht mir Diablo 3 jedenfalls total am Hintern vorbei und sollen sie machen, was sie wollen. Ich spiel einfach irgendwas anderes.
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csice
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Also ich kann die Aufregung um das AH mal ganz und garnicht verstehen.
Ich habe bereits in Diablo2 erfolgreich Items über D2jsp vertickt.
Klar reich wird man dadurch nicht aber es ist jetzt ein legaler weg (sofern keine Bots für das Item farmen verwendet werden und alle die selben chancen auf die Items haben).
Ich habe mir schon für D2 ein Echtgeld Auktionshaus gewünscht und finde diesen Schritt auch den richtigen Weg.
Klar bedenken gibt es immer gerade die Gebühren die auch dann weg sind wenn man das Item nicht verkauft. Was aber anderseits auch abschreckend für Gold und Item Farmer ist da diese mit dem Risiko leben müssen mehr Items einzustellen als zu verkaufen.
Die Aussage Items gegen Bares Geld zählt meines erachtens überhaupt nicht !
Das gab es schließlich schon zu D2 Zeiten... inoffiziell.
Warum sollen sich irgendwelche Itemshops die Taschen voll hauen wenn Blizzard das 1. legal 2. mit überwachung & 3. mit verdienst selber tun kann ?
Und mal ehrlich wenn man nur gelegenheits Zocker ist wird man selten in den genuß von wirklich raren Items kommen. Da bietet es sich doch an zu sagen ich will keine xxxx Stunden im letzten Akt alle Bosse killen sondern kauf mir das Item im AH und verwende die Zeit die ich spare für etwas anderes. Zeit ist Geld und wenn ich diese Zeit sinnvoller nutzen kann und dafür 5 € für n Item zahlen muss warum nicht.
Wenn ich bedenke wieviele Leutz jeden Monat 15 € für WoW bezahlen da kann ich mir auch für 15 € im Monat Items kaufen.
Der unterschied ist ich muss nicht !
Ich habe bereits in Diablo2 erfolgreich Items über D2jsp vertickt.
Klar reich wird man dadurch nicht aber es ist jetzt ein legaler weg (sofern keine Bots für das Item farmen verwendet werden und alle die selben chancen auf die Items haben).
Ich habe mir schon für D2 ein Echtgeld Auktionshaus gewünscht und finde diesen Schritt auch den richtigen Weg.
Klar bedenken gibt es immer gerade die Gebühren die auch dann weg sind wenn man das Item nicht verkauft. Was aber anderseits auch abschreckend für Gold und Item Farmer ist da diese mit dem Risiko leben müssen mehr Items einzustellen als zu verkaufen.
Die Aussage Items gegen Bares Geld zählt meines erachtens überhaupt nicht !
Das gab es schließlich schon zu D2 Zeiten... inoffiziell.
Warum sollen sich irgendwelche Itemshops die Taschen voll hauen wenn Blizzard das 1. legal 2. mit überwachung & 3. mit verdienst selber tun kann ?
Und mal ehrlich wenn man nur gelegenheits Zocker ist wird man selten in den genuß von wirklich raren Items kommen. Da bietet es sich doch an zu sagen ich will keine xxxx Stunden im letzten Akt alle Bosse killen sondern kauf mir das Item im AH und verwende die Zeit die ich spare für etwas anderes. Zeit ist Geld und wenn ich diese Zeit sinnvoller nutzen kann und dafür 5 € für n Item zahlen muss warum nicht.
Wenn ich bedenke wieviele Leutz jeden Monat 15 € für WoW bezahlen da kann ich mir auch für 15 € im Monat Items kaufen.
Der unterschied ist ich muss nicht !
- IEP
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Ich find es nach wie vor besser, dass die faulen Säcke jetzt legal den Kram kaufen können, anstatt sich über ebay irgendwelche ercheateten Megaitems zu kaufen.
Ich werde es selbst nicht benutzen, da ich wie in jedem Hack&Slay selber sammeln will. Ohne das wäre es für mich einfach nicht das richtige Spiel.
Wer es benutzen will, soll es halt benutzen, mein Gott, da geht die Welt für mich nicht unter.
Ich werde es selbst nicht benutzen, da ich wie in jedem Hack&Slay selber sammeln will. Ohne das wäre es für mich einfach nicht das richtige Spiel.
Wer es benutzen will, soll es halt benutzen, mein Gott, da geht die Welt für mich nicht unter.
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freda
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Wer sagt dir, dass sie nicht geduped sind?IEP hat geschrieben:Ich find es nach wie vor besser, dass die faulen Säcke jetzt legal den Kram kaufen können, anstatt sich über ebay irgendwelche ercheateten Megaitems zu kaufen.
Es ist ein Ansporn zu dupen und Bots zu benutzen. Und Bots werden nie verhindert werden können, sieht man ja in allen MMOs die es gibt. An dem Bot Dreck auch noch verdienen zu wollen ist das Letzte.
Und bei aller Liebe, die Zeiten in denen Blizzard ein Garant für geile Spiele war ist sind lange her. SC2 ist ein Aufguss, das wollen wir mal nicht vergessen. WoW ist auch schon in die Jahre gekommen und sonst war da LANGE nichts. Achja, außer dem gecancelten StarCraft: Ghost.
Und wieviele aus dem D1 und D2 Team sind denn noch aktiv dabei? Blizzard North gibts nicht mal mehr.
Für mich ist das ein Spiel wie jedes Andere...Und Titans Quest oder Sacred waren auch keine Bringer.
- stormgamer
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Worrelix hat geschrieben:"Außerdem wird es das Echtgeld-Auktionshaus nicht im Hardcode-Modus geben"
Warum regen sich dann so viele darüber auf?
Einfach Hardcore Modus spielen und die ganze "Euro4Win" Diskussion ist überflüssig.
spaßvogel. nicht jeder spieler hat lust, bei einmaligem versagen (und das geschieht, zumindest bei diablo 2 dann doch recht schnell, weil man leicht mal in ausweglose situationen kommt) seinen kompletten char und die ganze investierte spielzeit und arbeit komplett zu verlieren. schonmal daran gedacht..?
diablo 3 ist für mich aber sowieso gestorben, schon alleine wegen der behinderten, bunten WoW grafik. null diablo atmosphäre.
dazu kommt, dass man seinen skillbaum nicht mehr taktisch und nach eigenem gutdünken ausbauen kann, dass attribute offenbar auch automatisch verteilt werden, das in meinen augen völlig unverzeiliche auktionshaus, null überzeugende gameplayvideos..
nope, nicht mit mir. dann doch lieber wieder mal D2 oder titan quest rauskramen.
- Mindflare
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Und ein Aufguss ist doch das, wonach hier eine ganze Menge Leute bei Diablo schreien. Jede Änderung ist erstmal per se schlecht und zerstört das Spieleerlebnis. Sei es das andere Skillsystem, ein Auktionshaus mit Echtgeld oder die Optik.freda hat geschrieben:Und bei aller Liebe, die Zeiten in denen Blizzard ein Garant für geile Spiele war ist sind lange her. SC2 ist ein Aufguss, das wollen wir mal nicht vergessen.
Am Ende holt es doch die Mehrheit, also kann Blizzard garnicht soviel falsch machen ^^
- Lamperouge
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- Sarnar
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In der gestrigen News steht auch, dass man gegen eine Gebuehr die Kohle bekommt. Direkt. Nix Blizzshop.Lamperouge hat geschrieben:ich nehms zurück
Edit: Brav isser
Edit 2: Auch wenn ich nie Fan von hack n slay rpgs war und auch nicht sein werde und mir auch nur Diablo 1 mal gekauft hatte vor ewigen Zeiten: Diese Entwicklung gefaellt mir nicht. Wer weiss was da in naechster Zeit noch so alles auf uns zukommt?
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Admiral Thrawn
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Ich persönlich finde die Entscheidung von blizzard super.
Ich war mal der gleichen Meinung, daß man sich seine Items selber holen soll (vor Jahren), bin dann aber draufgekommen, daß sowas teilweise unglaublich sinnlos sein kann (ich gehe vom Beispiel MMOs aus) und auch nicht aufgeht.
1. Kaufen Leute sich die Items auch ohne so ein Auktionshaus ein (dann halt per ebay, chinafarmer, wo auch immer) und
2. sehe ich nicht ein, wieso ein Spieler, der relativ wenig Zeit investiert (aufgrund Arbeit, Familie und anderen Hobbies) dann immer die Nachteile im PvP hat gegen Schüler, Studenten, Arbeitslose, usw. hat
Was ist denn die Leistung der 24/7-Spieler ? Eigentlich keine, die haben nur Zeit und nutzen die zum "Grinden" und "Farmen" (was eigentlich auch ein Bot könnte).
Wieso kann ich jetzt nicht Geld investieren anstatt Zeit ? Mir ist Zeit um einiges wertvoller als Geld und nur deshalb soll ich jetzt Nachteile im PvP in Kauf nehmen ? Meine Alternative lautet Geld, welches ich gerne in die Hand nehme (und auch schon genommen habe - die Chinafarmer haben sich wohl gefreut), um mir damit sinnloses Gefarme zu ersparen und nur Dinge zu machen, die mir Spaß machen.
Wenn diese Möglichkeit nicht geboten wird, dann sollte es auch die Möglichkeit des "endlosen Spielens" nicht geben. Das wäre eigentlich die von mir favorisierte Lösung. Die Server sollten nach maximal möglicher Spielzeit aufgeteilt werden. Dann können alle 24/7-Spieler am 24/7-Server spielen und die Arbeitenden spielen am Server, welcher nur eine Maximal-Spielzeit von 15-20 Stunden pro Woche zuläßt (dann haben dort alle die gleichen Voraussetzungen und sind nicht im Hintertreffen, nur weil sie nicht 10h pro Tag spielen)
Ich war mal der gleichen Meinung, daß man sich seine Items selber holen soll (vor Jahren), bin dann aber draufgekommen, daß sowas teilweise unglaublich sinnlos sein kann (ich gehe vom Beispiel MMOs aus) und auch nicht aufgeht.
1. Kaufen Leute sich die Items auch ohne so ein Auktionshaus ein (dann halt per ebay, chinafarmer, wo auch immer) und
2. sehe ich nicht ein, wieso ein Spieler, der relativ wenig Zeit investiert (aufgrund Arbeit, Familie und anderen Hobbies) dann immer die Nachteile im PvP hat gegen Schüler, Studenten, Arbeitslose, usw. hat
Was ist denn die Leistung der 24/7-Spieler ? Eigentlich keine, die haben nur Zeit und nutzen die zum "Grinden" und "Farmen" (was eigentlich auch ein Bot könnte).
Wieso kann ich jetzt nicht Geld investieren anstatt Zeit ? Mir ist Zeit um einiges wertvoller als Geld und nur deshalb soll ich jetzt Nachteile im PvP in Kauf nehmen ? Meine Alternative lautet Geld, welches ich gerne in die Hand nehme (und auch schon genommen habe - die Chinafarmer haben sich wohl gefreut), um mir damit sinnloses Gefarme zu ersparen und nur Dinge zu machen, die mir Spaß machen.
Wenn diese Möglichkeit nicht geboten wird, dann sollte es auch die Möglichkeit des "endlosen Spielens" nicht geben. Das wäre eigentlich die von mir favorisierte Lösung. Die Server sollten nach maximal möglicher Spielzeit aufgeteilt werden. Dann können alle 24/7-Spieler am 24/7-Server spielen und die Arbeitenden spielen am Server, welcher nur eine Maximal-Spielzeit von 15-20 Stunden pro Woche zuläßt (dann haben dort alle die gleichen Voraussetzungen und sind nicht im Hintertreffen, nur weil sie nicht 10h pro Tag spielen)
- Oldholo
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Ich werd's mir nicht kaufen, nicht mehr.
Die neue Welt der Computerspiele ist einfach nur noch erbärmlich, von Indiegames mal abgesehen.
Mikrotransaktionen, Verschlimmbesserungen, Konsolifizierungen, Simplifizierungen und Eilproduktionen sind Belege dafür, dass Spieler nicht länger die Zielgruppe der Spieleindustrie sind, und da ich mich als eben solcher sehe, fühle ich mich auch nicht mehr angesprochen.
Blizzard, schmeißt euer D3 auf den Markt, BioWare, viel Spaß mit DA3, JoWood, macht's gut in eurer Insolvenz.
Ihr wollt mich nicht mehr? Dann kriegt ihr mich auch nicht mehr.
Edit:
Egal, ob man nun ein FPS, ein RPG oder Kloppmist spielt, so spielt man doch immer eine Rolle. Und diese Rolle, der Charakter, kann eben der Logik entsprechend nur besser werden, wenn sie auch dafür arbeitet.
Dein reales Ich vor dem Rechner kann ja schließlich auch nicht einen neuen Rechner aus einer anderen Dimension herbeizaubern, nicht wahr?
Es ist nichts Unfaires daran, wenn jemand, der viel Zeit in ein Ziel investiert, es auch schneller erreicht, und so ist es auch nicht unfair, wenn ein 24/7-Zocker mehr erreicht als ein Gelegenheitsspieler. Wo bleibt die Freude an einer Belohnung für harte Arbeit, wenn man sich die Arbeit auch hätte sparen können? Richtig: Auf der Strecke.
Spiele sind zwar nur Spiele, aber gerade Diablo ist nun einmal berühmt dafür, dass Menschen viel damit verbinden und sich eben auch Mühe dafür geben, dass ihr virtuelles Ich besser wird. So gesehen unterscheidet es sich daher auch gar nicht mehr wirklich von der Realität, jedenfalls nicht, was diese Sache angeht.
Die neue Welt der Computerspiele ist einfach nur noch erbärmlich, von Indiegames mal abgesehen.
Mikrotransaktionen, Verschlimmbesserungen, Konsolifizierungen, Simplifizierungen und Eilproduktionen sind Belege dafür, dass Spieler nicht länger die Zielgruppe der Spieleindustrie sind, und da ich mich als eben solcher sehe, fühle ich mich auch nicht mehr angesprochen.
Blizzard, schmeißt euer D3 auf den Markt, BioWare, viel Spaß mit DA3, JoWood, macht's gut in eurer Insolvenz.
Ihr wollt mich nicht mehr? Dann kriegt ihr mich auch nicht mehr.
Edit:
Die Erklärung ist so simpel wie einleuchtend: Zeit ist die eigentliche virtuelle Währung in Spielen.2. sehe ich nicht ein, wieso ein Spieler, der relativ wenig Zeit investiert (aufgrund Arbeit, Familie und anderen Hobbies) dann immer die Nachteile im PvP hat gegen Schüler, Studenten, Arbeitslose, usw. hat
Was ist denn die Leistung der 24/7-Spieler ? Eigentlich keine, die haben nur Zeit und nutzen die zum "Grinden" und "Farmen" (was eigentlich auch ein Bot könnte).
Wieso kann ich jetzt nicht Geld investieren anstatt Zeit ? Mir ist Zeit um einiges wertvoller als Geld und nur deshalb soll ich jetzt Nachteile im PvP in Kauf nehmen ?
Egal, ob man nun ein FPS, ein RPG oder Kloppmist spielt, so spielt man doch immer eine Rolle. Und diese Rolle, der Charakter, kann eben der Logik entsprechend nur besser werden, wenn sie auch dafür arbeitet.
Dein reales Ich vor dem Rechner kann ja schließlich auch nicht einen neuen Rechner aus einer anderen Dimension herbeizaubern, nicht wahr?
Es ist nichts Unfaires daran, wenn jemand, der viel Zeit in ein Ziel investiert, es auch schneller erreicht, und so ist es auch nicht unfair, wenn ein 24/7-Zocker mehr erreicht als ein Gelegenheitsspieler. Wo bleibt die Freude an einer Belohnung für harte Arbeit, wenn man sich die Arbeit auch hätte sparen können? Richtig: Auf der Strecke.
Spiele sind zwar nur Spiele, aber gerade Diablo ist nun einmal berühmt dafür, dass Menschen viel damit verbinden und sich eben auch Mühe dafür geben, dass ihr virtuelles Ich besser wird. So gesehen unterscheidet es sich daher auch gar nicht mehr wirklich von der Realität, jedenfalls nicht, was diese Sache angeht.
- DM1664
- Beiträge: 156
- Registriert: 10.05.2007 01:35
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Um den ganzen Bots und China Farmern entgegenzutreten sollte Blizzard einfach jeden Verkauf und Tausch (mit oder ohne Auktion) unterbinden. Somit wäre die ganze Problematik vom Tisch.
Allerdings hat das ganze natürlich auch einen Haken:
Durch die Tatsache, dass man Items untereinander Tauschen und Verkaufen kann und auch durch die Tatsache, dass einzig und allein die Gegenstände einen Character besser werden lassen, machen seltene Ausrüstungen, Waffen usw. so wertvoll. Das erhöht natürlich die "Lebensdauer" des Spieles beträchtilch. Diablo 2 und WoW wären schon längst von der Bildfläche wäre das nicht der Fall und Blizz hat in der Zeit selbstredend dazugelernt:
Soviel mitverdienen wie nur möglich.
In WoW hat man sich nach und nach daran gewagt: somit sind Umbenennungen, Server-Transfers, bestimmte Items, Fraktionswechsel usw. zu nicht grad günstigen Preisen (rund 20 - 25,- Euro) möglich. Natürlich muss man das alles nicht in Anspruch nehmen. Allerdings behauptet Blizz, dass da immer ein ganzer Service bzw Aufwand dahinter steckt, der den Preis angeblich gerechtfertigt. Meines Erachtens gehen solche Äusserungen auf keine Kuhhaut und sind eine riesen Frechheit (Was ist das bitte für ein Aufwand für Schneesturm, wenn Herr X sich nun Herr Y nennt?).
Jetzt sagen viele: "Blizz ist kein Wohltätigkeitsverein sondern wollen Geld verdienen". Bin ich ja mit einverstanden. Ich finde es ja gut, dass man für eine gewisse Leistung dementsprechend entlohnt wird. Allerdings sind hier in erster Linie die Spieler die eine Leistung entgegen bringen um seltene Gegenstände zu borgen um diese anschließend zu verkaufen zu können.
Blizz wird ganz brav durch Patches und Erweiterungen immer wieder neue Items auf den Markt bringen, um Sammler weiter bei Laune zu halten (man muss ja immer auf den neusten Stand sein) und damit der Rubel immer schön rollt.
Habgierig, mehr nicht. Ich könnte bei solch einer Firmenpolitik einfach nur kotzen.
Allerdings hat das ganze natürlich auch einen Haken:
Durch die Tatsache, dass man Items untereinander Tauschen und Verkaufen kann und auch durch die Tatsache, dass einzig und allein die Gegenstände einen Character besser werden lassen, machen seltene Ausrüstungen, Waffen usw. so wertvoll. Das erhöht natürlich die "Lebensdauer" des Spieles beträchtilch. Diablo 2 und WoW wären schon längst von der Bildfläche wäre das nicht der Fall und Blizz hat in der Zeit selbstredend dazugelernt:
Soviel mitverdienen wie nur möglich.
In WoW hat man sich nach und nach daran gewagt: somit sind Umbenennungen, Server-Transfers, bestimmte Items, Fraktionswechsel usw. zu nicht grad günstigen Preisen (rund 20 - 25,- Euro) möglich. Natürlich muss man das alles nicht in Anspruch nehmen. Allerdings behauptet Blizz, dass da immer ein ganzer Service bzw Aufwand dahinter steckt, der den Preis angeblich gerechtfertigt. Meines Erachtens gehen solche Äusserungen auf keine Kuhhaut und sind eine riesen Frechheit (Was ist das bitte für ein Aufwand für Schneesturm, wenn Herr X sich nun Herr Y nennt?).
Jetzt sagen viele: "Blizz ist kein Wohltätigkeitsverein sondern wollen Geld verdienen". Bin ich ja mit einverstanden. Ich finde es ja gut, dass man für eine gewisse Leistung dementsprechend entlohnt wird. Allerdings sind hier in erster Linie die Spieler die eine Leistung entgegen bringen um seltene Gegenstände zu borgen um diese anschließend zu verkaufen zu können.
Blizz wird ganz brav durch Patches und Erweiterungen immer wieder neue Items auf den Markt bringen, um Sammler weiter bei Laune zu halten (man muss ja immer auf den neusten Stand sein) und damit der Rubel immer schön rollt.
Habgierig, mehr nicht. Ich könnte bei solch einer Firmenpolitik einfach nur kotzen.
- Enthroned
- Beiträge: 1259
- Registriert: 01.09.2009 15:27
- Persönliche Nachricht:
Egal welches Spiel, egal welches Genre, egal zu welcher Zeit(vergangene Spielejahre): Spaß ist ein persönliches Empfinden, ist gut und das wichtigste beim Spielen. Genau deshalb befürworte ich jede Art von Gold/Geldkäufen.
Beispiel WoW: 5 Stunden oder mehr am Tag im Kreis laufen/fliegen und farmen? Wozu? Etwa weil es so riesig Spaß macht? Sicherlich nicht. Und Wofür? Für 5 Tränke der Marke X und vielleicht Materialien für Gegenstand Y.
Nach 4 Tagen, ergo 20 Stunden, hat man dann die gewünschten Sachen beisammen. Nun habe ich 20 Stunden meines kostbaren Lebens mit etwas verbracht, was mir keinen Spaß gemacht hat.
Zuvor war ich jedoch 9 Stunden arbeiten + 2x45 Minuten Autofahrt. Da ist kein Haushalt gemacht, zu Abend gegessen oder irgendwas sonst. Wann soll ich also täglich 5 Stunden investieren? Ich könnte das Ganze also nur auf 2 Wochen verteilen. Das Ergebnis ist: 2 Wochen lang Freizeit ohne Spaß. Na Prima.
Also kommt mir ein Gedanke: 9 Stunden machen pro Tag ~130€. Für 2 Stunden täglicher Arbeit, kann ich mir so viel Gold kaufen, sodass ich mir die Materialien sofort kaufen kann.
Das neue Ergebnis lautet also: Gegenstand da, kein farmen und die nächsten 2 Wochen Spaß statt keinem Spaß.
Wen ich da letztlich bezahle ist mir sowas von egal. Es geht hier um mich, meine Freizeit und mein Geld.
Das sind immer Sachen, die Leute bedenken sollten. Es gibt Jugendliche die zur Schule gehen, zu Hause wohnen und den halben Tag mit dem PC verbringen. Ich kann schon verstehen, dass man sich da etwas ans Bein gepinkelt vorkommt, wenn sich ein Anderer gleichwertige Sachen mit realem Geld kauft, aber dafür bringt diese andere Person eben Leistung in einem anderen Gebiet: Arbeit.
Beispiel WoW: 5 Stunden oder mehr am Tag im Kreis laufen/fliegen und farmen? Wozu? Etwa weil es so riesig Spaß macht? Sicherlich nicht. Und Wofür? Für 5 Tränke der Marke X und vielleicht Materialien für Gegenstand Y.
Nach 4 Tagen, ergo 20 Stunden, hat man dann die gewünschten Sachen beisammen. Nun habe ich 20 Stunden meines kostbaren Lebens mit etwas verbracht, was mir keinen Spaß gemacht hat.
Zuvor war ich jedoch 9 Stunden arbeiten + 2x45 Minuten Autofahrt. Da ist kein Haushalt gemacht, zu Abend gegessen oder irgendwas sonst. Wann soll ich also täglich 5 Stunden investieren? Ich könnte das Ganze also nur auf 2 Wochen verteilen. Das Ergebnis ist: 2 Wochen lang Freizeit ohne Spaß. Na Prima.
Also kommt mir ein Gedanke: 9 Stunden machen pro Tag ~130€. Für 2 Stunden täglicher Arbeit, kann ich mir so viel Gold kaufen, sodass ich mir die Materialien sofort kaufen kann.
Das neue Ergebnis lautet also: Gegenstand da, kein farmen und die nächsten 2 Wochen Spaß statt keinem Spaß.
Wen ich da letztlich bezahle ist mir sowas von egal. Es geht hier um mich, meine Freizeit und mein Geld.
Das sind immer Sachen, die Leute bedenken sollten. Es gibt Jugendliche die zur Schule gehen, zu Hause wohnen und den halben Tag mit dem PC verbringen. Ich kann schon verstehen, dass man sich da etwas ans Bein gepinkelt vorkommt, wenn sich ein Anderer gleichwertige Sachen mit realem Geld kauft, aber dafür bringt diese andere Person eben Leistung in einem anderen Gebiet: Arbeit.
