Howdie hat geschrieben:cal.50_BMG hat geschrieben:Abgesehen davon, dass solche Spiele es sowieso mehr als schwer hätten (welcher Laden außer einem rechtsradikalen würde schon einen KZ-Simulator anbieten?)
Wilkommen im Internet.

Dann gäbe es vielleicht einen rechtsradikalen Versandhandel - und? Wo ist das Problem? Dann beziehen die Rechten ihr Zeug halt direkt über den Internetversand statt über den nächsten Neonazi-Laden. Womöglich würde sich der Verfassungsschutz über eine solche Zentralisierung sogar freuen.
Und im Internet befindet sich das Zeug auch so schon, da muss nichts an den bestehenden Gesetzen geändert werden.
Howdie hat geschrieben:cal.50_BMG hat geschrieben:Natürlich kann ich Überweisungen tätigen. Auch Überweisungen ins Ausland wären kein Problem. Allerdings würde ich lieber bei einem deutschen Unternehmen bestellen.
Und was PayPal und Kreditkarte angeht: ich könnte sie problemlos kriegen, aber ich will sie nicht. Ich will - und brauche an und für sich - keine Kreditkarte und ich brauche auch kein PayPal-Konto. Und ich sehe nicht ein, wieso ich aufgrund veralteter und missgeprägter Jugendschutzgesetze als 22-Jähriger praktisch zur Anschaffung solcher gezwungen sein sollte.
Bist du ja nicht. Du musst dich halt nur in den Bus setzen und etwas Zeit inverstieren, wie du selber geschrieben hast. Wie ich schon sagte: Dein Gejammer kommt einfach nur aus Faulheit. Hauptsache mal schreien, ob es begründet ist, ist dann ja erstmal egal.
ICH WILL INDIZIERTE SPIEL!!! ICH WILL KEINE PAYPAL!!! ICH WILL KEINE KREDITKARTE!!! BUHÄÄÄ!!! Sorry, dir ist echt nicht zu helfen. A oder B. Entscheid dich. Ist etwa dasselbe als wenn ich schreie: ICH WILL NICHT MIT DEM BUS ZUR ARBEIT!!! und NEIN, ICH BRAUCHE KEIN AUTO UND KEINEN FÜHRERSCHEIN!!! DIE SOLLEN MIR GEFÄLLIGST NEN CHAUFFEUR SCHICKEN!!!

Wenn es ein Geschäft in der Nähe geben sollte, welches indizierte Spiele verkauft. Ich weiß es nicht, denn bisher habe ich keine derartige Anschaffung geplant.
Und ja, vermutlich ist auch ein wenig "Weinerei" dabei (;)) - aber die Situation ist nun einmal unschön, zumindest aus meiner Perspektive. Ich verstehe nicht, wieso ich gezwungen sein sollte, mir mit PayPal oder einer Kreditkarte zusätzliche Risiken aufzubürgen, nur weil drei mir nicht bekannte Menschen der Meinung waren, ein Spiel verstoße gegen die von ihnen selbst definierten Wertekanon der Gesellschaft. Es geht mir dabei auch nicht unbedingt um Kreditkarte und Co. Die gesamte Praxis resp. Vorgehensweise der BPjM ist meiner Meinung nach unseriös und unfair.
Wie CrewMate es aber schon anbrachte: Dies ist eher eine Grundsatz- denn eine reine Jugendschutzdiskussion. Und meine persönliche Meinung zu der Sache ist halt, dass BPjM und Indizierung veraltete Instrumente eines überbordenden und fehlgeleiteten Jugendschutzbestrebens seitens des Staates ist und ersetzt werden sollten durch ein liberaleres System, welches als Obergrenze eine USK-18-Wertung kennt und Verkäufern gewisse Grenzen bei Austellung, Bewerbung und Verkauf dieser Spiele auferlegt.
@DARK-THREAT: Jugendschutz ist in erster Linie Sache der Eltern. Ja, Kinder können nicht rund um die Uhr beobachtet werden - das ist aber auch nicht erforderlich. Es existieren nicht umsonst Systeme wie Blacklist- und Whitelist-Filter oder die Nutzung des Rechners beschränkende Sicherungssysteme. Wenn die Eltern allerdings zu doof oder gar zu faul sind, diese auch einzusetzen, dann kann es nicht Aufgabe des Staates sein, diesen Fehler durch Gesetze auszugleichen. Stattdessen sollte man auf die Vermittlung des nötigen Wissens setzen.
Grundsätzlich gilt: Wer einen Internetanschluss beantragt, muss geschäftsfähig sein. Geschäftsfähig sind Erwachsene, daher können auch nur Erwachsene über einen Internetzugang verfügen. Stellt ein solcher nun einem Kind diesen Zugang zur Nutzung zur Verfügung, so ist die Absicherung dieser Nutzung in jugendschutzrechtlicher Hinsicht meiner Meinung nach ebenso Aufgabe dieses Erwachsenen. Ebenso sieht es bei öffentlichen Zugängen wie z. B. in der Schule aus.