Basinator hat geschrieben:Gute Punkte, Rennmaus.
Man könnte nun spekulieren, dass Key-Überprüfung & Co. noch nicht eingebaut wurde - Dies ist aber wie bereits geschrieben reine Spekulation. Ich weiß auch nicht, wie der MP funktioniert, sprich, zu welchen Servern und Diensten verbunden wird, da Crysis 2 so oder so nicht auf meiner Holzkiste laufen wird.
@bouncer19:
Die Fakten:
1. Diebstahl ist illegal
2. "Raubkopien" ebenfalls
Diebstahl beinhaltet das unrechtmäßige Entwenden einer Sache von einem Eigentümer. Dem Geschäft geht in einem solchen Fall ein bereits bezahlter Gegenstand verloren, von denen sie folglich auch einen weniger verkaufen können (und quasi für diesen gezahlt haben).
Raubkopie beinhaltet das verwenden einer Software, ohne vom Lizenzgeber dafür ein Nutzungsrecht erhalten zu haben. Dies geschieht meist digital über das Internet oder das Brennen von Software für Bekannte. Hier bei entstehen jedoch teilweise deutlich geringere Kosten als bei einem Diebstahl, da das eigentliche Produkt ja immer noch existiert.
Beispiel: Fritz läd sich illegal ein Spiel runter. Der Ladeninhaber von GamesPro Hans hat aber immer noch genauso viele Kopien auf Lager.
Man könnte hier allerdings noch als Argument anführen, dass der Ladeninhaber auf den Kopien sitzenbleibt, wobei dieser - je nach Vertrag - diese ggf. wieder an den Großhändler und dieser an den Publisher zurückschicken kann.
Auch anzuführen sei, dass bei digitalen Verkäufen nahezu keine variablen Kosten entstehen.
Ein anderer interessanter Aspekt ist, wie bereits angemerkt, dass Raubkopien der Volkwirtschaft kaum schaden, da das Geld in den allermeisten Fällen andersweitig ausgegeben wird. Natürlich ist der Vertreiber immer noch "am Arsch".
Auch interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Raubkopie#Kritik_am_Wort
Wichtig anzumerken ist auch, dass niemals 100% aller "Raubkopierer" das Spiel kaufen würden, wenn sie es sich nciht heruntergeladen hätten.
Hier seien einige Gründe anzuführen:
- Die Unfähigkeit, dass Geld für das Spiel auszugeben
- Der Unwillen, für das Spiel Geld zu bezahlen (z. B. weil es nciht gut genug sei oder ein Unwillen generell für Software/Spiele Geld auszugeben)
- Eine Unverfügbarkeit des Spieles im eigenen Land oder Region (bspw. Afrika, Südamerika)
- Der NUtzen übersteigt nciht den Kaufpreis (siehe Punkt 2) oder die Person verspricht sich für denselben Preis einen größeren Nutzen einer anderen Ware oder Dienstleistung
Erinnerung meiner selbst: Ein durchschnittlicher "Softwarepirat" läd alle 2-3 Tage ein neues Spiel runter, während durchschnittliche PC-Spieler, die für Software Geld bezahlen, nur drei Spiele pro Jahr kaufen.
WEnn man für etwas Geld abdrücken muss, überlegt man sich den Kauf eben ein paar Mal.
Außerdem hätten vermutlich viele dieser Softwarepiraten NIEMALS so viel Geld, um alle ihre Software zu bezahlen (nehmen wir "Hardcore"-Piraten als Beispiel). Es ist also nicht möglich, dass dem Publisher alle Einnahmen entgangen sind. Auch dürfe der Kauf von GEbrauchtware nicht ausgeschlossen werden, an dem der Publisher ebenfalls nichts verdient, es aber in der Gesellschaft weit weniger verwerflich als Software-Piraterie angesehen wird.
Es lässt sich aber auch nicht abstreiten, dass Raubkopien durchaus für den Vertreiber schädlich sind. So hörte und las ich von einigen Spielern, dass sie sich das Spiel X gekauft haben, weil es als "uncrackbar" galt oder einen Mehrspieler beinhaltet, für den ein Schlüssel benötigt wird.
In Bezug auf
"Auch anzuführen sei, dass bei digitalen Verkäufen nahezu keine variablen Kosten entstehen." sei zu erwähnen, dass Spiele und Software aber Fixkosten verursachen (Verwaltung (teilweise), Entwicklung des Spieles).
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Herr Gott, alle dies sich jetz laden und zocken, hätten es sich auch beil Release geladen... is doch wurscht.
Die meisten vermutlich ja. ABer ich könnte mir auch eine sehr kleine (!) Randgruppe vorstellen, die es das Spiel kauft, weil sie es sofort spielen und nciht warten möchte. Reine Einschätzung der Lage meinerseits.